Eine Villa in Leipzigs Nordwesten zeigt, wie Entsiegelung aussieht, wenn niemand auf etwas verzichten will
Es gibt Grundstücke, die verzeihen keine Standardlösung. Dieses gehört dazu.
Am Rand eines der ältesten Schutzgebiete Sachsens ist ein Wohnprojekt entstanden, das eine Frage beantwortet, an der Außenanlagen regelmäßig scheitern: Wie entsiegelt man ein Grundstück vollständig – ohne dass es hinterher nach Verzicht aussieht? Die Antwort liegt hier auf rund drei Zentimetern: eine fugenlose, wasserdurchlässige und voll befahrbare Fläche aus polyurethangebundenem Natursteingranulaten, deren Farbmischung es exakt einmal auf der Welt gibt. Eingebaut in zwei Tagen. Die Ziegel der Remise nebenan brauchten ein Jahr.
Wer im Nordwesten Leipzigs aus dem Villenviertel heraustritt, steht nach wenigen Schritten im Auwald. Nicht in einem Park, der so heißt – in einem echten Auenwald, einem der größten erhaltenen Hartholz-Auenwälder Mitteleuropas. Esche, Stieleiche, Ulme, darunter ein Auenlehmpaket von mehreren Metern Mächtigkeit, das die Flüsse hier über Jahrtausende abgelagert haben. Teile davon stehen seit über hundert Jahren unter Schutz; die ersten Beschlüsse zur Schonung des Leipziger Auwalds fielen bereits 1912 – lange bevor „Naturschutzgebiet“ ein geläufiger Begriff war.
Das Viertel selbst ist kaum jünger. Ab etwa 1880 legte das Leipziger Bürgertum hier, auf trockengelegtem Auenboden, eine Villenkolonie an – Fabrikanten, Verleger, später Professoren, ein Refugium im Grünen mit direktem Blick in die Baumkronen. Zu DDR-Zeiten arbeitete in einer der Straßen des Quartiers Bernhard Heisig, einer der prägenden Maler der Leipziger Schule, in seinem Atelier. Es ist, mit anderen Worten, eine Gegend, in der Individualität keine Marketing-Vokabel ist, sondern Ortsgeschichte.
Genau hier, an der Nahtstelle zwischen Villenkolonie und Schutzgebiet, wurde nun ein Anwesen fertiggestellt, dessen Außenanlagen ein Problem lösen mussten, das in dieser Kombination selten auftritt – jedoch immer häufiger auftreten wird.
Der Baugrund, der zurückdrückt
Auenboden vergisst nicht, dass er einmal Flusslandschaft war. Unter dem Viertel steht das Grundwasser hoch, und es steht nicht still: Seit die Stadt und die Naturschutzverbände daran arbeiten, dem austrocknenden Auwald wieder mehr Wasser zuzuführen – alte Flussläufe werden revitalisiert, Gräben wieder angebunden -, gehört eine auentypische Grundwasserdynamik ausdrücklich zum Ziel. Für den Wald ist das ein Segen. Für jeden, der nebenan baut, ist es eine Ansage: drückendes Wasser, von unten, dauerhaft.
Dazu kamen die Auflagen. Wer direkt an einem Schutzgebiet baut, bekommt die Wasserbilanz seines Grundstücks nicht als freundliche Empfehlung, sondern als Bedingung. Entsiegelung war hier kein Nice-to-have aus dem Nachhaltigkeitskapitel des Architektenordners. Sie war die Voraussetzung dafür, dass überhaupt gebaut werden durfte.
Die klassische Reaktion auf so eine Gemengelage kennt jeder Planer: Rasengittersteine, wassergebundene Wegedecke, Schotterrasen. Funktioniert, versickert, sieht aus wie ein Kompromiss. Der Bauherr wollte den Kompromiss nicht. Er wollte Flächen, die sich mit dem Anspruch des Hauses messen können – befahrbar bis vor die Garage, fugenlos, präzise, mit einer Anmutung, die zur Architektur gehört statt neben ihr zu stehen.
„Das geht nicht“ wäre die übliche Antwort gewesen. Sie wäre, wie sich zeigt, falsch gewesen.
Durchlässig von der Oberfläche bis in den Baugrund
Die Lösung ist ein Aufbau, der Wasser nicht bekämpft, sondern durchwinkt – in beide Richtungen gedacht. Zuunterst eine KFT-Schicht als lastverteilender, wasserdurchlässiger Unterbau. Darauf Dränbeton: ein offenporiger Beton, der trägt wie Beton und Wasser passieren lässt wie ein Kiesbett. Und als sichtbare Deckschicht 30 Millimeter bema PU-Asphalt® – semirunde Natursteingranulate, dauerhaft gebunden, offenporig, fugenlos, seidenmatt.
Die 30 Millimeter sind kein Zufall: In dieser Stärke ist die Fläche voll befahrbar. Einfahrt, Vorfahrt, Wege ums Haus – alles eine durchgehende Ebene, ohne Fugenraster, ohne Kantensprünge, eingefasst von präzise gesetzten Bändern aus Cortenstahl, deren warme Rostpatina die Flächen wie eine Zeichnung nachzieht.
Das Entscheidende passiert dort, wo man es nicht sieht. Regen, der auf diese Fläche fällt, bleibt nicht oben. Er läuft durch das Porengefüge zwischen den Granulaten, durch den Dränbeton, durch die Tragschicht, und kommt dort an, wo ihn dieser Boden seit Jahrtausenden erwartet: unten. Keine Pfütze, kein Oberflächenabfluss in den Kanal, keine hydraulische Barriere über dem Wurzelwerk der alten Bäume, die das Grundstück zum Wald hin säumen. Für die Wasserbilanz verhält sich das Anwesen, als wäre ein erheblicher Teil der befestigten Flächen gar nicht da.
Und weil die Fläche in beide Richtungen atmet, verliert auch das drückende Wasser seinen Schrecken: Wo nichts abdichtet, kann nichts aufschwimmen, nichts hochfrieren, nichts unterspült werden. Der Aufbau macht aus dem schwierigsten Standortfaktor einen Verbündeten.
Wer bei „Kunststoff im Außenbereich“ reflexhaft zusammenzuckt, darf übrigens beruhigt weiterlesen: Auf dieser Fläche liegt nichts Loses, nichts Gummiartiges, nichts, das der nächste Starkregen mitnehmen und in den Auwald tragen könnte. Was da liegt ist zu 95 % reiner Stein. Die Polyurethan-Matrix hält ihn dauerhaft im Verbund – sie ist das Bindemittel im Gefüge, nicht die Oberfläche. Abgestimmt ist das System auf genau solche sensiblen Lagen; eingebaut wurde es, wie immer bei diesem Material, von einem zertifizierten Fachbetrieb, den der Hersteller bema aus Pirmasens dafür ausgebildet hat.
Ein Jahr für die Ziegel, zwei Tage für die Fläche
Die vielleicht schönste Pointe des Projekts erzählt aber nicht die Technik, sondern der Terminkalender.
Das Haupthaus ist aus DDR-Ziegeln gemauert – Steine mit Geschichte, mit genau dem unregelmäßigen, warmen Rot, das kein Neubauklinker imitieren kann. Als für die Remise Nachschub in gleicher Optik gebraucht wurde, stellte sich heraus: Die Brennerei existiert nicht mehr. Also Individualanfertigung. Ein Ziegelwerk legte eine Sonderproduktion auf, die den historischen Steinen nachempfunden ist. Wartezeit: ein Jahr.
Die Außenflächen gingen den umgekehrten Weg, genauso individuell, nur ohne das Jahr. Die Farbmischung des Belags wurde eigens für dieses Grundstück entwickelt, Korn für Korn abgestimmt auf das Ziegelrot der Fassaden, das Grün des Gartens und den Rostton der Cortenstahl-Einfassungen: ein warmer, changierender Mix aus rötlichen, grauen und hellen Natursteinkörnern, der die Farben des Ortes aufnimmt, ohne sie zu kopieren. Diese Rezeptur existiert exakt einmal. Kein Katalogfarbton, keine Serienware – ein Unikat, angemischt nach dem Wunsch des Bauherrn, in einem Viertel, in dem schon Heisig Unikate schuf.
Eingebaut war die gesamte Fläche in zwei Tagen. Zwei Tage, in denen auf Dränbeton eine durchgehende, fugenlose Landschaft aus Wegen, Vorfahrt und Einfahrt entstand – während die maßgefertigten Ziegel der Remise zu diesem Zeitpunkt bereits zwölf Monate Vorlauf hinter sich hatten. Individualität, das zeigt dieses Projekt nebenbei, ist keine Frage der Wartezeit. Sie ist eine Frage des Systems.
Was die Fläche kann, wenn das Thermometer klettert
Der Sommer, in dem das Projekt fertig wurde, macht gerade sehr anschaulich, warum solche Flächen mehr sind als eine elegante Antwort auf Behördenauflagen.
Konventionelle dunkle Beläge sind thermische Speicheröfen: Sie laden sich tagsüber auf und geben die Hitze bis weit in die Nacht ab. Jeder, der schon einmal um 22 Uhr über einen Supermarktparkplatz gelaufen ist, kennt diesen Effekt. Eine offenporige Fläche verhält sich anders. Sie speichert nach Regen Restfeuchte im Porengefüge, und was verdunstet, kühlt. Sie versiegelt den Boden nicht, also bleibt der natürliche Wasserhaushalt unter der Fläche intakt – auch für die Bäume, deren Kronen hier bis über die Einfahrt reichen und ihrerseits Schatten und Verdunstungskühle liefern. Das Grundstück funktioniert an heißen Tagen als Teil des Auwald-Klimas, nicht als sein Gegenspieler.
Und wenn es dann regnet, was in diesen Sommern gern in Form von Starkregen geschieht, zeigt sich der zweite Effekt: Die Fläche nimmt das Wasser dort auf, wo es hinfällt. Kein überlaufender Kanal, keine Sturzbäche über den Gehweg, keine Rückstau-Diskussion mit der Versicherung. Was Städte gerade unter dem Stichwort Schwammstadt mühsam nachrüsten, ist hier schlicht eingebaut.
Bleibt der Alltag. Fugenlos heißt: kein Fugenraster, in dem sich Unkraut ansiedelt, kein jährliches Nachsanden, kein Hochdruckreiniger-Wochenende im April. Die Fläche wird benutzt, befahren, beregnet und bleibt, was sie ist.
Referenz mit Ansage
Für Architekten ist das Projekt aus einem einfachen Grund interessant: Es belegt, dass Entsiegelung, gestalterischer Anspruch und volle Nutzbarkeit keine drei konkurrierenden Ziele sind, zwischen denen man Prioritäten verteilen muss. Sie lassen sich in einem Aufbau übereinanderlegen – sprichwörtlich. Und für private Bauherren mit hohen Ansprüchen belegt es etwas, das im Markt der Außenanlagen selten geworden ist: dass „individuell“ auch wirklich individuell heißen kann. Bis hinunter zur Rezeptur des Korns.
„Der Boden hier will Wasser sehen. Also lassen wir es durch.“
Nachgefragt bei Dr. Marcel Becker, dem Erfinder von bema PU-Asphalt®
Herr Dr. Becker, was macht dieses Projekt für Sie besonders?
Die Kompromisslosigkeit auf beiden Seiten. Der Standort stellt Bedingungen, die härter kaum sein könnten: Schutzgebiet vor der Tür, hohes Grundwasser, das auch noch drückt, und Auflagen, die Entsiegelung nicht empfehlen, sondern verlangen. Und der Bauherr stellt, nachvollziehbarerweise, ebenso Bedingungen, die genauso hart sind: Es soll aussehen wie Maßarbeit, es soll befahrbar sein, es soll zum Haus gehören. Normalerweise gewinnt eine Seite. Hier haben beide gewonnen, und das sieht man der Fläche an.
Drückendes Wasser gilt vielen Planern als Ausschlusskriterium. Warum hier nicht?
Weil das Ausschlusskriterium eigentlich die Abdichtung ist, nicht das Wasser. Wenn Sie auf so einem Boden eine dichte Platte bauen, fangen Sie einen Kampf an, den Sie jedes Jahr aufs Neue führen: Auftrieb, Frost, Unterspülung. Unser Aufbau führt diesen Kampf gar nicht erst. KFT-Schicht, Dränbeton, offenporige Deckschicht – das System ist von oben bis unten durchlässig. Regen läuft durch, und Wasser von unten trifft auf keine Barriere, an der es Schaden anrichten könnte. Der Boden hier will Wasser sehen. Also lassen wir es durch.
Die Farbmischung ist ein Unikat. Wie muss man sich das vorstellen?
Weniger spektakulär, als es klingt, und genau das ist der Punkt. Naturstein gibt es in einer enormen Bandbreite an Farben und Körnungen, und weil wir die Granulate binden statt ihn zu schütten, können wir mischen, was der Bauherr sich wünscht. In diesem Fall haben wir die Rezeptur auf die DDR-Ziegel der Fassade und den Cortenstahl der Einfassungen abgestimmt – so lange, bis die Fläche aussah, als hätte sie schon immer zu diesem Haus gehört. Diese Mischung gibt es jetzt exakt einmal auf der Welt. Individueller wird es nicht. Es sei denn, Sie warten ein Jahr auf Sonderziegel, aber das hat der Bauherr ja schon hinter sich gehabt.
Stichwort Wartezeit: Zwei Tage Einbau klingen fast provozierend kurz.
Das höre ich öfter, meistens mit skeptisch hochgezogener Augenbraue. Aber kurz heißt ja nicht hastig. Der Unterbau stand, der Dränbeton war eingebracht und dann ist die Deckschicht in zwei Tagen eingebaut worden. Fast fugenlos, in Teilabschnitten, von einem Fachbetrieb, der dafür bei uns ausgebildet wurde. Wir stellen das Material her und zertifizieren die Betriebe, die es einbauen; verlegt haben wir hier nichts, das können andere besser. Die Geschwindigkeit steckt im System, nicht im Tempo der Kolonne. Für den Bauherrn heißt das: zwei Tage Baustelle statt eines ganzen Sommers.
In diesem Sommer diskutiert wieder das ganze Land über Hitze in den Städten. Welche Rolle spielen Beläge dabei?
Eine viel größere, als ihnen die meisten zutrauen. Wir reden bei Hitze über Dächer, Fassaden, Bäume – und stehen dabei auf dem eigentlichen Problem. Versiegelte dunkle Flächen speichern Hitze und lassen kein Wasser an den Boden, dabei ist genau dieses Wasser die Klimaanlage der Stadt: Verdunstung kühlt und Bäume können nur verdunsten, was ihre Wurzeln erreicht. Eine offenporige, wasserdurchlässige Fläche dreht beides um. Deshalb sage ich: Der Belag ist kein Detail am Ende der Planung. Er ist Klimatechnik, auf der man parken kann.
Und was kommt als Nächstes?
Mehr solcher Projekte und zwar nicht nur am Auwald. Die Bedingungen, die hier extrem sind, werden anderswo normal: strengere Wasserauflagen, heißere Sommer, Bauherren, die Verantwortung und Anspruch nicht mehr gegeneinander abwägen wollen. Wir haben für dieses Grundstück eine Rezeptur entwickelt, die es einmal gibt. Die Haltung dahinter lässt sich zum Glück beliebig oft wiederholen.
Über das Projekt: Privates Wohnanwesen im Leipziger Nordwesten, unmittelbar angrenzend an den geschützten Auenwald. Außenanlagen: fugenloser, wasserdurchlässiger bema PU-Asphalt® in objektspezifischer Unikat-Farbmischung, Schichtstärke 30 mm (voll befahrbar), auf Dränbeton und KFT-Schicht, Einfassungen aus Cortenstahl. Einbauzeit der Deckschicht: zwei Tage, ausgeführt durch einen von bema zertifizierten Fachbetrieb.
Die bema Bauchemie GmbH mit Sitz in Pirmasens ist Entwickler und Hersteller von bema PU-Asphalt®, einem festelastischen, wasserdurchlässigen Asphaltbelag für befahrbare und nicht befahrbare Flächen. Als Erfinder des PU-Asphalts verbindet das Unternehmen Materialwissenschaft, Bauingenieurwesen und praktische Anwendung. Über die bema Akademie werden Fachbetriebe europaweit geschult und zertifiziert.
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- Auwald (Wikipedia)
Auwald bezeichnet eine natürliche Pflanzengesellschaft entlang von Bächen und Flüssen (siehe auch Flussaue). Auwälder sind azonale Waldgesellschaften, die von Überschwemmungen und hohen Grundwasserpegeln stark beeinflusst werden. Damit lässt sich Auwald abgrenzen von permanent nassem, sumpfigem Bruchwald sowie vom zuweilen trockenfallenden Sumpfwald. Auwälder kommen weltweit in allen waldfähigen Klimaten vor. Durch den stetigen Wechsel der prägenden Umweltfaktoren bergen sie eine große Zahl ökologischer Nischen auf engstem Raum, sodass ihre biologische Vielfalt in der Regel wesentlich größer ist als in den benachbarten terrestrischen Biotopen beziehungsweise in der Vegetationszone, in der sie liegen. In Mitteleuropa, wo sie von Natur aus etwa 5 % der Landfläche einnehmen, sind sie oftmals die letzten Rückzugsräume für bedrohte Arten. Die Wuchsbedingungen in Auwäldern sind aufgrund des permanenten Wasserangebotes besser als in anderen Lebensräumen (siehe auch „Optimalprinzip“ der Vegetation). In Auen der kühlgemäßigten Breiten ist dies bereits an den Strukturmerkmalen zu erkennen, die an Regenwälder erinnern: Sie zeigen mit ihrem eng verzahnten Mosaik aus Gewässern, Sümpfen und saisonalen Überflutungszonen eine hohe Biomasseproduktivität, weisen viele lianenähnliche Kletterpflanzen (etwa Gewöhnliche Waldrebe und Efeu) auf und einige Baumarten bilden Stützwurzeln (Flatterulme und Schwarzpappel mit Brettwurzeln; Schwarzerle und Silberweide mit Stelzwurzeln) oder ragen als 30 bis zu 40 m hohe einzelne Emergenten über das eigentliche Kronendach des Waldes (zum Beispiel Esche, Stieleiche, Flatterulme). - Bau (Wikipedia)
Bau steht für: Bauwesen, die Baubranche Bauwerk, das Produkt des Bauwesens Baustelle, der Ort und auch das in Fertigstellung begriffene Bauwerk Bau (Messe), internationale Fachmesse für Baustoffe, Bausysteme, Bauerneuerung in München Tierbau, die Behausung eines Tieres Gefängnis (umgangssprachlich) Bau (Einheit), altes Flächenmaß Ba’u, sumerische Göttin, siehe Baba (Göttin) BAU International Berlin – University of Applied Sciences, ehemaliger Name der Berlin International University of Applied Sciences Bau heißen folgende geographische Objekte: Bau (Demokratische Republik Kongo), Stadt in der Demokratischen Republik Kongo Bau (Mönchengladbach), Honnschaft im Stadtbezirk West von Mönchengladbach, NRW Bau (Fidschi), eine kleine, dicht besiedelte Insel vor der Ostküste von Viti Levu (Fidschi) Bov Sogn, Kirchspiel an der deutschen Grenze, Dänemark Bau (Kreis Flensburg), Kirchdorf des Bov Sogn, Dänemark (ehemalige preußische Gemeinde) Bau (Kreis Tondern), Ortschaft bei Tønder, Dänemark Bau (Verdon), Nebenfluss des Verdon in Frankreich Bau ist der Familienname folgender Personen: Alexander Bau (* 1970), deutscher Rodler Christian Bau (Regisseur) (* 1942), deutscher Filmregisseur, Kameramann und Produzent Christian Bau (Koch) (* 1971), deutscher Koch Emilia Bau (1906–2005), deutsche Journalistin und Fotografin Joseph Bau (1920–2002), polnisch-israelischer Animator, Schriftsteller und Holocaustüberlebender Ophélie Bau (* 1992), französische Schauspielern und Regisseurin Sabine Bau (* 1969), deutsche Florett-Fechterin Sese Bau (* 1992), papua-neuguineischer Cricketspieler Walter Bau (Lehrer) (1888–1967), deutscher Lehrer, Geologe, Paläontologe und Zoologe bau steht für: Mbat (auch Bada, ISO-639-3-Code), Varietät von Jarawa (Sprache), Sprache in Nigeria Die Abkürzung BAU steht für: IG Bauen-Agrar-Umwelt, deutsche Gewerkschaft Behavioral Analysis Unit des US-amerikanischen Federal Bureau of Investigation Binding Antibody Unit in der Immunologie als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen Powiat Augustowski in der Woiwodschaft Podlachien, Polen Business as usual, die routinemäßige Durchführung von Standardaufgaben innerhalb von Unternehmen oder anderen … - Einfahrt (Wikipedia)
Einfahrt steht für: Autobahneinfahrt, eine Straße, die auf eine Autobahn führt (entsprechend auch bei anderen kreuzungsfreien Straßentypen), siehe Anschlussstelle (Autobahn) Gebäudeeinfahrt, bei Gebäuden die straßenseitige Durchfahrt aus dem Innenhof oder einem Stellplatz Grundstückseinfahrt, die Anbindung des Grundstücks an das öffentliche Straßennetz Siehe auch: Einfahren Einfahrer Ausfahrt Auffahrt - Entsiegelung (Wikipedia)
Entsiegelung steht für: das Entfernen eines Siegels das Rückgängigmachen einer Flächenversiegelung - gala (Wikipedia)
Gala steht für: festliche Veranstaltung Gala (Apfel), eine Apfelsorte Gala (Kartoffel), eine frühreife Kartoffelsorte Gala (Sängerin) (* 1975), italienische Sängerin Gala Éluard Dalí (1894–1982), russischstämmige Muse und Ehefrau von Paul Éluard und Salvador Dalí Gala (Zeitschrift), eine deutsche Illustrierte Gala (französische Zeitschrift), ein wöchentlich erscheinendes französisches Magazin Gala (Massylier), antiker numidischer Herrscher, Vater von König Massinissa Gala (Sportartikelhersteller), ein tschechischer Sportartikelhersteller Gala (1961), französischer Kurzfilm Gala (2008), japanischer Kurzfilm Gala Inc., eine japanische Onlinespielefirma Isuzu Gala Mio, ein Reisebus des Fahrzeugherstellers Isuzu Gala RFC, ein Rugbyclub aus Galashiels, Schottland eine Abkürzung für den Sportverein Galatasaray Istanbul Gala (Fernsehsendung), Boulevardmagazin bei RTL Gala ist der Name folgender Orte: Gala (Schweden), Ortschaft in der Gemeinde Örnsköldsvik, Schweden bis 1948 Name der Gemeinde Holice (Slowakei) Gala (Osttimor), Ort im Suco Beco Gålå, norwegischer Wintersportort Gala ist der Familienname folgender Personen: Gabe Gala (* 1989), kanadischer Fußballspieler Mumin Gala (* 1986), Leichtathlet aus Dschibuti Rico Gala, Pseudonym von Werner Ackermann (1892–1982), deutscher Schriftsteller GALA steht als Abkürzung für: G.A.L.A., der österreichische Gay And Lesbian Award, siehe HOSI Linz #G.A.L.A. Geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeanpassung, eine Komfortfunktion für Kraftfahrzeuge Globalization and Localization Association, ein internationaler Verband für Software-Sprachlokalisierung und -Internationalisierung GalA steht für: Galacturonsäure, ein Monosaccharid GaLa steht für: Garten- und Landschaftsbau, auch als GaLaBau Siehe auch: Galavorstellung (Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert) - Leipzig (Wikipedia)
Leipzig [ˈlaɪ̯pt͡sɪç] (im sächsischen Dialekt Leibzsch [ˈlaɪ̯bt͡sʃ] ; obersorbisch Lipsk) ist eine kreisfreie Stadt sowie mit 615.932 Einwohnern (Amtliche Einwohnerzahl vom 31. Dezember 2025) bzw. 633 592 Einwohnern (laut Melderegister am 31. Dezember 2025) die einwohnerreichste Stadt im Freistaat Sachsen und nach Einwohnern die siebtgrößte Großstadt Deutschlands. Für Mitteldeutschland ist sie ein historisches Zentrum der Wirtschaft, des Handels und Verkehrs, der Verwaltung, Kultur und Bildung sowie gegenwärtig ein Zentrum für die „Kreativszene“ und eine wichtige Messe- und Universitätsstadt. Leipzig ist eines der sechs Oberzentren Sachsens und bildet mit der rund 35 Kilometer entfernten Großstadt Halle (Saale) im Land Sachsen-Anhalt den länderübergreifenden Ballungsraum Leipzig-Halle, in dem etwa 1,2 Millionen Menschen leben. Mit Halle und weiteren Städten in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist Leipzig Teil der polyzentralen Metropolregion Mitteldeutschland. Nach der Verleihung des Stadtrechts und der Marktprivilegien um das Jahr 1165 entwickelte sich Leipzig bereits während der deutschen Ostsiedlung zu einem wichtigen Handelszentrum. Leipzigs Tradition als bedeutender Messestandort Mitteleuropas mit einer der ältesten Messen der Welt geht auf das Jahr 1190 zurück und war eng mit seiner langjährigen Rolle als Zentrum des Pelzhandels verknüpft. In der Zeit des Nationalsozialismus trug man 1937–1945 den Stadt-Ehrentitel Reichsmessestadt. Die Stadt ist ein historisches Zentrum des Buchdrucks und -handels. Außerdem befinden sich hier eine der ältesten Universitäten sowie die ältesten deutschen Hochschulen für Handel als auch Musik. Leipzig verfügt über eine große musikalische Tradition geht vor allem auf das Wirken von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy zurück und stützt sich u. a. auf die Bedeutung von Gewandhausorchester und Thomanerchor. Im Zuge der Montagsdemonstrationen 1989, die einen entscheidenden Impuls für den Zusammenbruch der DDR gaben, wurde Leipzig als Heldenstadt bezeichnet. Die informelle Auszeichnung für den so mutigen wie friedlichen Einsatz vieler Leipziger Bürger im Umfeld der Nikolaikirche prägte den Ruf … - Schwammstadt (Wikipedia)
Schwammstadt (englisch sponge city) ist ein Konzept der Stadtplanung, dessen Ziel es ist, möglichst viel von anfallendem Regen- bzw. Oberflächenwasser vor Ort aufzunehmen und zu speichern. Das Konzept wurde zuerst von dem chinesischen Forscher und Landschaftsarchitekten Yu Kongjian entwickelt und so benannt. Das wertvolle Wasser soll nicht mehr schnell abgeleitet werden und in der Kanalisation verschwinden. Dadurch sollen z. B. Überflutungen bei Starkregen-Ereignissen vermieden bzw. verringert, das Stadtklima verbessert und die Gesundheit von Stadtbäumen sowie die Resilienz von gesamten Stadtökosystemen gefördert werden, was im Zuge der globalen Erwärmung und der Biodiversitätskrise immer wichtiger wird. Darüber hinaus tragen Stadtpflanzen zur Verbesserung der Grünen Infrastruktur, der Stadthygiene sowie des Mikroklimas bei. - Steinteppich (Wikipedia)
Als Steinteppich (auch Quarzboden, Kieselteppich, Quarzkieselbeschichtung oder Zierkiesboden) wird im Handel ein offenporiger Fußbodenbelag für den Innen- und Außenbereich bezeichnet, der wie ein Buntsteinputz als pastöse Masse auf dem Estrich bzw. dem Rohfußboden aufgetragen wird. Es handelt sich dabei also nicht um einen Teppich, sondern um eine Mischung aus gerundeten Marmorkieseln oder Quarziten mit einem Kunstharz-Bindemittel, die nach dem Aushärten optisch wie ein durchgehend verlegter Teppich wirkt. Die typische Verlegestärke beträgt 6 bis 10 mm. Nicht zu verwechseln ist Steinteppich mit Kieselmatten bzw. Steinmatten, bei denen deutlich größere, flache Flusskiesel auf einem Netzgewebe fixiert wurden. Diese Matten werden in Fliesengröße oder zu Bahnen aufgerollt geliefert, mit Fliesenkleber auf dem Roh-Fußboden verklebt und ebenso wie Fliesen verfugt, um ein Kieselmosaik herzustellen.