Die Initiative WÄRME+ erklärt, was smarte Heizungssteuerung per App bringt.
Sieben von zehn Deutschen würden ihre Heizung am liebsten per Smartphone bedienen und den Energieverbrauch damit jederzeit im Blick behalten. Das ist das Ergebnis des Trend-Index Wärmepumpe 2026, für den 1.000 Verbraucherinnen und Verbraucher repräsentativ befragt wurden.¹⁾ Der Wunsch kommt nicht von ungefähr: Wer seine Heizung smart steuert, kann den Energiebedarf senken, den Alltag vereinfachen und das Haushaltsbudget spürbar entlasten.
Im Kern bedeutet smartes Heizen, dass sich alle relevanten Parameter digital per Smartphone oder Tablet überwachen und anpassen lassen. Die Warmwasser-Solltemperatur, automatische Reaktionen auf Abwesenheit oder die Nachtabsenkung, all das wird programmierbar. Ein typisches Szenario: Die Heizung im Bad und Wohnbereich fährt morgens hoch und wieder automatisch herunter, wenn alle das Haus verlassen haben. Laut der Initiative Wärme+ helfen schon konsequent eingerichtete Tages- und Wochenprogramme, den Verbrauch übers Jahr merklich zu senken. Wer möchte, kann mit einem smarten Thermostat oder einem Smart-Home-System noch einen Schritt weiter gehen.
Fernzugriff: Fachbetriebe optimieren die Anlage aus der Ferne
Ein oft unterschätzter Vorteil smarter Heizungstechnik ist der Fernzugriff. Bekommt der Fachbetrieb einen digitalen Zugang zur Anlage, kann er Betriebsdaten auswerten, Einstellungen anpassen und drohende Störungen erkennen, bevor sie für die Bewohner überhaupt spürbar werden. Ein Beispiel: Läuft die Wärmepumpe außerhalb ihres optimalen Effizienzbereichs, lässt sich das aus der Ferne korrigieren, ohne dass ein Techniker vor Ort sein muss. Auch saisonale Anpassungen, etwa wenn nach einem milden Herbst die Heizleistung neu justiert werden sollte, sind so unkompliziert möglich. Für Hausbesitzer bedeutet das weniger Aufwand und im besten Fall auch weniger ungeplante Ausfälle. Gleichzeitig behalten sie über die eigene App den Betrieb ihrer Anlage selbst im Blick und sehen jederzeit, ob alles im grünen Bereich liegt.
Auch Warmwasser und stromgeführte Heizungen profitieren
Eine smarte Steuerung lohnt sich nicht nur für Wärmepumpen. Moderne Durchlauferhitzer mit Bluetooth oder WLAN zeigen den Strom- und Wasserverbrauch in Echtzeit per App und decken so versteckte Sparpotenziale auf. Auch elektrische Fußbodenheizungen oder Infrarotpanels sind in der Regel smart steuerbar: Die intelligente Steuerung heizt gezielt dann, wenn jemand zu Hause ist, und fährt die Anlage bei Abwesenheit energiesparend herunter. Im Neubau gehört eine smarte Steuerung heute weitgehend zum Standard, in älteren Häusern und Wohnungen ist eine Nachrüstung meist problemlos möglich. Welche Lösung zum jeweiligen Gebäude passt, lässt sich am besten gemeinsam mit einem Heizungsfachbetrieb klären, empfiehlt die Initiative Wärme+.
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Über die Initiative WÄRME+
Die größten Energieeinsparpotenziale in deutschen Haushalten liegen bei Raumheizung und Trinkwassererwärmung. Um diese Potenziale zu heben, sind neben energiebewusstem Verhalten auch Investitionen in moderne Energie- und Gebäudetechnik nötig. Die Initiative WÄRME+ informiert Wohneigentümer anbieterneutral über die Einsatzmöglichkeiten von Technologien und Produkten, um wirtschaftliche, nachhaltige und umweltfreundliche Entscheidungen treffen zu können. Träger der Initiative sind die Marktführer AEG Haustechnik, CLAGE, DEVI, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der ZVEI – Verband der Elektro- und Digitalindustrie und die HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V.
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- App (Wikipedia)
App steht für: Anwendungssoftware (Application software) allgemein Mobile App, Anwendungssoftware im Bereich mobiler Betriebssysteme Webanwendung, Web-App, ein Anwendungsprogramm, das beim Benutzer in einem Webbrowser abläuft bzw. dargestellt wird Progressive Web App, Symbiose aus Mobile App und Webanwendung Windows-App, mit Windows 8 eingeführte Anwendungen für die Windows-8-Modern-UI-Oberfläche App (Film), einen niederländischen Spielfilm aus dem Jahr 2013 App ist der Familienname folgender Personen: Austin App (1902–1984), US-amerikanischer Mediävist und Holocaustleugner Eduard Ernst App (1801–1862), Kreisrat in den Kreisen Biedenkopf, Erbach und Groß-Gerau Kurt App (* 1952), deutscher Künstler Manfred App (* 1948), deutscher Musikverleger Peter Wilhelm App (1803–1855), deutscher Porträt- und Historienmaler, Hofmaler in Darmstadt Rolf App (* 1953/1954), Schweizer Journalist Urs App (* 1949), Schweizer Forscher app steht für: Apma (ISO-639-3-Code), Penama-Sprache auf der Pentecost-Insel, Neue Hebriden, Vanuatu .app, Top-Level-Domain .app, häufige Dateinamenserweiterung für Applications in diversen Programmen, siehe Liste von Dateinamenserweiterungen/A APP steht für: APP Pharmaceuticals, ein US-Pharmaunternehmen Acta Palaeontologica Polonica, eine wissenschaftliche Zeitschrift Actinobacillus pleuropneumoniae, ein Bakterium, das bei Schweinen eine Lungen-Brustfell-Entzündung hervorruft Aeroperlas, eine Fluggesellschaft Africa Progress Panel, internationales Gremium zur Überwachung der Zusagen der G8-Staaten bezüglich der Entwicklung des afrikanischen Kontinents Akute-Phase-Proteine, Gruppe von körpereigenen Wirkstoffen der unspezifischen Immunantwort Alianza para el Progreso, eine peruanische Partei Alkylpolypentoside, Tenside aus pflanzlichen Ausgangsstoffen All People’s Party – mehrere Parteien Ambulante psychiatrische Pflege oder häusliche psychiatrische Fachkrankenpflege Amyloid-Precursor-Protein, ist bei der Pathogenese von Morbus Alzheimer von Bedeutung Antigua People’s Party, Partei Approach Control, ‚Anflugkontrolle‘, zuständig für die Kontrolle an- und abfliegender Flugzeuge, siehe Flugverkehrskontrolle Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische … - Energiesparen (Wikipedia)
Energieeinsparung bezeichnet das Ziel, den Energieverbrauch zu verringern. In einem engeren Sinne bezeichnet sie vor allem Maßnahmen, die den Energieverbrauch aus fossilen Energiequellen verringern und dadurch den Klimawandel verlangsamen. Ziel der Energieeinsparmaßnahmen ist sowohl die Steigerung der Energieeffizienz, also die verbesserte Nutzung der verbrauchten Energiemenge, als auch die Substitution fossiler Energiequellen durch erneuerbare Energien in allen energieabhängigen Bereichen der Volkswirtschaft (vor allem für Gebäudeheizung, Produktion, Verkehr und Dienstleistungen). Der Begriff Energieeinsparung fand mit dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG – vollständiger Titel: Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebäuden) in Folge der ersten Ölkrise 1976 Eingang in die deutsche Gesetzgebung. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) aus dem Jahr 2001 basierte auf dessen Grundlage und betraf ebenfalls den Energieverbrauch von Gebäuden in Deutschland. Sie wurde zum 1. November 2020 durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und dessen Novelle („Heizungsgesetz“) vom 1. Januar 2024 abgelöst. Die EU-Staaten haben 2024 mit der Verabschiedung der Richtlinie über die Gesamteffizienz von Gebäuden ehrgeizige Ziele vorgegeben. Bei Nichtwohngebäuden müssen sie die 16 % der Gebäude mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz bis 2030 und die 26 % der Gebäude mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz bis 2033 renovieren. Die 1992 eingeführte Energieverbrauchskennzeichnung von Geräten sowie die Besteuerung von Energieverbrauch (Ökosteuer) dienen dem Zweck der Energieeinsparung in Privathaushalten. Sie wurde ab 1990 um die CO2-Steuer ergänzt, um sukzessive klimaschädliche gegenüber klimafreundlichen Energiequellen zu verteuern und dadurch klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. - Heizung (Wikipedia)
Eine Heizung, je nach Größe und Bauart auch (Be-)Heiz(ungs)gerät oder -anlage, alternativ auch Wärmegerät, Wärmeerzeuger, Wärmequelle oder Heizanlage genannt, ist ein Bauteil, ein Gerät oder eine technische Anlage, das/die dazu dient, einem Objekt Wärmeenergie (Nutzwärme) zuzuführen. Die Nutzwärme wird entweder in der Heizung erzeugt (durch Umwandlung aus einer anderen Energieform, beispielsweise chemischer oder elektrischer Energie, oder aus Umgebungs- oder Abwärme) oder nur übertragen (transportiert). Umgangssprachlich verkürzt ist mit „Heizung“ meist eine Gebäudeheizung gemeint. Als beheizte Objekte kommen neben Gebäuden aber auch ganz andere Arten von Objekten in Frage. Nach unterschiedlichen Kriterien werden viele verschiedene Arten von Heizungen unterschieden. Bevor es mithilfe von elektrischer Energie und elektromagnetischer Strahlung möglich wurde, Wärme an fast jedem Ort zu erzeugen, bestand eine Heizung fast immer aus einem Ofen, dessen Wärme gegebenenfalls durch Konvektion auch an weiter entfernt liegende Orte verteilt werden konnte (etwa durch wasserführende Heizkreise oder durch Warmluftkanäle). - Heizungssteuerung (Wikipedia)
Heizungsregler sind Geräte für die Gebäudeheizung mit dem Ziel, die Warmwasserversorgung und die gewünschten Raumtemperaturen in den angeschlossenen Räumen einer Zentralheizung einzuhalten und dabei einen sowohl komfortablen als auch energiesparenden Heizbetrieb sicherzustellen. Mit der getrennten Regelung der Vorlauftemperatur für Heizkörper und Fußbodenheizung im zentralen Wärmeerzeuger sowie dezentralen Thermostaten führen sie gerade so viel Wärmeenergie wie nötig zu. Sie minimieren dadurch Erzeugungs- und Verteilungsverluste und steigern die Energieeffizienz von Ölheizungen, Gasheizungen, Wärmepumpen und thermischen Solaranlagen. Darüber hinaus bieten sie zeit- und ggf. wochentagsabhängige Eingriffsmöglichkeiten für Abwesenheitsbetrieb, Nachtabsenkung und Frostschutz. Beim Erreichen der Heizgrenze, d. h. bei Überschreitung einer einstellbaren Außentemperatur, schalten sie die Heizungsanlage ab. Das Gebäudeenergiegesetz verlangt in Deutschland für zentrale Heizungsanlagen (also Heizungsanlagen, welche die Wärmeerzeugung und Wärmeabgabe auf verschiedene Geräte aufteilen und mindestens zwei Räume mit Wärme versorgen) die Einhaltung von Mindeststandards für die Ausstattung von Neubauten und Bestandsgebäuden. Daher sind die außentemperaturgeführte und zeitabhängige Regelung der Vorlauftemperatur sowie Raumthermostate heutiger Mindeststandard neben weiteren Optimierungen der Wärmeerzeugung und -verteilung. Da die privaten Haushalte in Deutschland etwa 80 % des Energieverbrauchs (2023) für das Heizen aufwenden, ermöglicht eine gut eingestellte Heizungsregelung ein großes Optimierungspotential. 20 % des CO2 entstand durch das Heizen von Gebäuden. - smart (Wikipedia)
Smart (englisch für „intelligent, gewitzt, schlau“) steht für: Smart (Familienname), Familienname, zu Namensträgern siehe dort Smart (Automarke), Fahrzeugmarke der Mercedes-Benz AG und der Zhejiang Geely Holding Group Smart (Motorrad), Motorradmarke aus Wien Smart Export, Zigarettenmarke Smart Label, Klasse flacher RFID-Systeme Smart Package Manager, Software zum Verwalten und Installieren von Programmen Jeff Smart, Comic-Figur aus der Serie Clever & Smart Smartphone Mount Smart Mireo Smart, vorkonfigurierte Varianten des Triebzuges Mireo von Siemens Mobility, siehe Siemens Mireo #Mireo Smart SMART steht für: Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, S.M.A.R.T., Überwachungstechnik für Festplatten Sonoma-Marin Area Rail Transit, Schienenverkehrsmittel in Kalifornien SMART (kompensatorische Erziehung), Programm, um leistungsschwachen Schülern zu helfen SMART (Projektmanagement), Merkwort für eine gute Zieldefinition in einem Projekt (z. B. „Specific Measurable Achievable Reasonable Time-bound“) SMART-1, Raumfahrtprojekt der ESA zur Erforschung des Mondes SMArt 155, Suchzünder-Munition für die Artillerie Stormwater Management and Road Tunnel, Tunnel in Kuala Lumpur Siehe auch: