Neue Funktionen für Transparenz, Governance und Optimierung helfen Unternehmen, die wachsende KI-Kostenkrise über den gesamten KI-Stack hinweg zu managen.
Hamburg, 11. Juni 2026 – Flexera, Anbieter von Lösungen zum Management von On-Premises, Cloud und hybride IT-Infrastrukturen, stellt neue umfassende Funktionen für das KI-Kostenmanagement innerhalb seiner Flexera One Plattform vor. Die AI Cost Management Platform wurde speziell dafür entwickelt, Transparenz und Governance zu schaffen und KI-Ausgaben über den gesamten Technologie-Stack hinweg zu optimieren.
Enterprise-KI entwickelt sich zu einem der am schnellsten wachsenden Kostenblöcke im IT-Haushalt. In vielen Unternehmen überholt die Nutzung jedoch die Governance. Fehlende Transparenz, schwache Kontrollmechanismen und volumenbasierte Produktivitätskennzahlen können dazu führen, dass Jahresbudgets bereits im ersten Quartal erschöpft sind.
Mit den neuen Funktionen für das KI-Kostenmanagement bietet Flexera eine ganzheitliche Sicht darauf, wie KI genutzt wird und wo Kosten entstehen. Sie setzt KI-Ausgaben in Beziehung zu Nutzung, Kosten, Performance und Geschäftsergebnissen. Unternehmen können dadurch unter anderem verbrauchsbasierte KI-Kosten wie Tokens und Credits messen, vergleichen und optimieren sowie Infrastrukturkosten automatisiert steuern. Die Plattform bildet den gesamten KI-Stack ab: KI-Anwendungen, Agenten, Modellen und Datenplattformen sowie KI-Infrastruktur (z. B. GPUs, Container, virtuelle Maschinen).
Die neuen Funktionen umfassen:
· Tracking von KI-Anwendungen, Agenten und Modelle
Unternehmen können nachvollziehen, welche Teams welche KI-Anwendungen nutzen, wo Lizenzen ungenutzt bleiben und wo Tokens bei führenden KI-Anbietern wie ChatGPT, Claude und Copilot übermäßig verbraucht werden.
· Unterstützung bei Umsetzung der KI-Strategie
Mit der Plattform für KI-Kostenmanagement können Unternehmen die passenden Modelle für ihre jeweiligen Anwendungsfälle auswählen und den Einsatz von Modellen verschiedener Anbieter und Plattformen nachvollziehen, darunter Anthropic, OpenAI, Gemini, AWS Bedrock, Microsoft Foundry und Data Clouds. Zudem lässt sich nachvollziehen, welchen Kostenstellen, Produkten und Geschäftsbereichen einzelne Workloads zugeordnet sind.
· Autonome Optimierung von KI-Kostentreibern
Neben dem Tracking von KI-Ausgaben unterstützt die Lösung auch das autonome Rightsizing der Infrastruktur, auf der KI-Workloads laufen. Unternehmen können Databricks- und Snowflake-Workloads autonom optimieren sowie Container- und Kubernetes-Umgebungen für GPU- und
CPU-Workloads bedarfsgerecht dimensionieren.
Zusätzlich zu den neuen Funktionen für das KI-Kostenmanagement stellt Flexera das Modul FinOps Assist vor. Der KI-gestützte Assistent hilft IT-Verantwortlichen bei der Analyse von Kostendaten. Statt mit statischen Dashboards zu arbeiten, können IT-Manager ihre Kostendaten in natürlicher Sprache abfragen und erhalten unmittelbar verwertbare Antworten. Weitere Automatisierungsfunktionen in der Flexera One Plattform ermöglichen es, erkannte Einsparpotenziale schneller zu realisieren und den Aufwand für manuelle Analysen zu reduzieren.
„KI beantwortet längst nicht mehr nur Fragen. KI analysiert, korrigiert und orchestriert Prozesse. Mit dieser neuen Phase der KI rücken die Kosten stärker in den Vordergrund. Sie werden zunehmend zu einem Faktor, der die weitere Einführung bremst. Wenn die Kosten von KI schneller steigen als der Umsatz, gerät das Geschäftsmodell unter Druck und die KI-Transformation stockt“, erklärt Becky Trevino, Chief Product Officer von Flexera. „Unternehmen brauchen ein neues KI-Betriebsmodell, mit dem sie die vollständige Kostenstruktur des KI-Stacks verstehen. Flexera schafft dafür die Grundlage: Anwender können ihre Nutzung messen, vergleichen und Verbrauchskosten optimieren. So lässt sich KI bezahlbar und skalierbar einsetzen.“
Die neuen Funktionen adressieren die besonderen Anforderungen der KI-Ökonomie. Sie unterstützen Unternehmen dabei, zunehmend komplexe KI-Umgebungen zu steuern – von Anwendungen und Agenten über Modelle und Datenplattformen bis hin zu Compute-Ressourcen. Durch die Verbindung von Transparenz, Automatisierung, Governance und Kontrolle hilft Flexera Unternehmen, ihre KI-Investitionen besser zu verstehen und deren Wertbeitrag zu maximieren.
Flexera hat die neuen KI-Funktionen erstmal im Rahmen der FinOps X 2026 in San Diego vorgestellt. Die neuen KI-Funktionen sind derzeit in einem Early-Access-Programm verfügbar. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für das zweite Halbjahr geplant.
Über Flexera
Flexera unterstützt Unternehmen dabei, den Wert ihrer Technologie transparent zu machen und gezielt zu steigern. Dazu zählen auch die steigenden Kosten und Risiken durch den Einsatz von KI. Kunden können so jährlich Milliarden an unnötigen IT-Ausgaben einsparen.
Die Flexera One Plattform schafft ganzheitliche Transparenz: Sie zeigt Unternehmen, welche Technologien im Einsatz sind, wie sie genutzt werden, welche Kosten sie verursachen und wo Risiken bestehen. Dadurch gewinnen IT-Teams die Kontrolle über zunehmend komplexe IT-Landschaften – egal ob Cloud, SaaS oder On-Premises.
Flexera setzt Maßstäbe bei der Zusammenführung von IT-Asset-Management, FinOps und SaaS-Management. Grundlage dafür sind hochpräzise Daten aus Technopedia, der firmeneigenen Referenzdatenbank für Technologie-Assets. Ergänzt werden sie durch intelligente, KI-gestützte Automatisierung. Weltweit setzen tausende Unternehmen auf Flexera One und Technopedia.
Mehr erfahren Sie unter flexera.com.
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- ChatGPT (Wikipedia)
ChatGPT (Aussprache [tʃætdʒiːpiːˈtiː]; von englisch to chat ‚plaudern‘, ‚sich unterhalten‘, auch ‚sich Kurznachrichten schreiben‘ und generative pre-trained transformer, „generativer vortrainierter Transformer“) ist ein im November 2022 vorgestellter Chatbot des US-amerikanischen Softwareunternehmens OpenAI, mit dem Nutzer über textbasierte Nachrichten und Bilder ähnlich wie mit einem Menschen kommunizieren können. Die Grundlage von ChatGPT ist ein Large Language Model. Dabei handelt es sich um ein sehr leistungsfähiges Sprachmodell, das mit einer Vielzahl von Textdokumenten trainiert wurde. - Claude (Wikipedia)
Claude ist eine Reihe von Sprachmodellen, die vom US-amerikanischen Unternehmen Anthropic entwickelt werden. Das erste Modell wurde im März 2023 veröffentlicht; das jüngste Modell, Claude Opus 4.8, erschien am 28. Mai 2026. Der Name ist nach Angaben einiger Mitarbeiter von Claude Shannon inspiriert, einem Mathematiker des 20. Jahrhunderts, der die Grundlagen für die Informationstheorie legte. Claude wird insbesondere für Softwareentwicklung über Claude Code eingesetzt und nutzt Constitutional AI, ein von Anthropic entwickeltes Trainingsverfahren zur Verbesserung der ethischen und rechtlichen Konformität (AI-Alignment). Ein zusätzliches Modell namens Claude Mythos wurde 2026 einer begrenzten Zahl von Organisationen zugänglich gemacht, aber nicht öffentlich veröffentlicht. Anthropic wurde 2021 von den Geschwistern Dario und Daniela Amodei gegründet, nachdem sie OpenAI aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die Finanzierung und Veröffentlichung von Technologien über Microsoft verlassen hatten. Zusammen mit ehemaligen OpenAI-Forschern verfolgten die Amodeis das Ziel, KI mit robusten Sicherheitsvorkehrungen zu entwickeln. Im Februar 2026 begannen US-Bundesbehörden damit, die Nutzung von Claude einzustellen, nachdem Anthropic sich geweigert hatte, vertragliche Verbote der Nutzung für Massenüberwachung im Inland und vollautonome Waffen aufzuheben. Das Verteidigungsministerium stufte das Unternehmen als Lieferkettenrisiko ein; ein Bundesgericht setzte diese Einstufung Ende März 2026 vorläufig per einstweiliger Verfügung aus. - OpenAI (Wikipedia)
OpenAI, Inc. ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen, das sich seit Ende 2015 mit der Erforschung künstlicher Intelligenz (KI, englisch Artificial Intelligence, AI) beschäftigt. Anfänglich war das Ziel von OpenAI, künstliche Intelligenz auf Open-Source-Basis zu entwickeln. Das Unternehmen war anfangs eine gemeinnützige Organisation ohne Gewinnerzielungsabsicht. 2019 wurde die gewinnorientierte Tochtergesellschaft OpenAI Global, LLC gegründet, in der Microsoft größter Investor ist. Die nicht gewinnorientierte Open AI Foundation hält einen Anteil von rund 26 Prozent an OpenAI Group PBC. OpenAI ist vor allem bekannt für die Entwicklung der generativen vortrainierten Transformer (GPT) – auch generative künstliche Intelligenz, kurz GenAI, bezeichnet – und der daraus abgeleiteten Softwareprodukte wie ChatGPT oder DALL-E. - Token (Wikipedia)
Token (englisch „Zeichen“) steht für: einzelnes Vorkommnis in der Sprachphilosophie, siehe Token und Type frühgeschichtlicher Rechenstein, siehe Calculus Kryptowährung oder -wertpapier, siehe auch Kryptowert #Systematik ein positiver Verstärker in der Verhaltenstherapie, siehe Token-System Token (Eisenbahn), ein Objekt, dessen Besitz zum Befahren eines eingleisigen Streckenabschnitts berechtigt Token Racing, ehemaliges britisches Formel-1-Team die grundlegenden Einheiten des Textes, die große Sprachmodelle (LLM) zur Verarbeitung und Generierung von Sprache verwenden Informatik und Computerlinguistik: Sitzungsbezeichner (Session-Token), ein Datenelement zur Identifizierung einer Sitzung, häufig in der Netzwerkkommunikation verwendet Token (Übersetzerbau), die kleinste sinngebende Einheit einer Programmiersprache eine Abkürzung, siehe Tokenbasierte Kompression Token (Rechnernetz), ein Hilfsmittel zur Synchronisation paralleler Prozesse Security-Token, zur Identifizierung und Authentifizierung Tokenizer, ein Computerprogramm, das eine lexikalische Analyse durchführt Spiel- und Wertmarken: Token (Münze), eine Scheidemünze privater Prägung allgemein eine Wertmarke, besonders im englischen Sprachraum Straßenbahnmünze Plastikmarke als Spielgeld, siehe Jeton Siehe auch: Tokenisierung, Vorgang der Zerlegung in eindeutig adressierbare Einheiten (Tokens) Tokenismus, eine Person, die eine Alibifunktion erfüllt