Die Wärmepumpe etabliert sich im deutschen Heizungsmarkt zunehmend als neuer Standard. 2025 war sie nach Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) erstmals die
meistverkaufte Heiztechnik des Jahres. Doch während die Wärmepumpe selbst immer
mehr in den Fokus rückt, wird eine entscheidende Komponente wenig beachtet: der
Wasserspeicher. Genau hier entsteht ein Spannungsfeld. Wärmepumpen arbeiten
dann besonders effizient, wenn sie mit niedrigen Systemtemperaturen laufen.
Niedrige Temperaturen im Warmwasserbereich können jedoch im Widerspruch zu
einer hygienisch sicheren Trinkwasseraufbereitung stehen: In klassischen
Speichersystemen, die größere Mengen Trinkwasser bevorraten, begünstigen
niedrige Temperaturen das Wachstum von Legionellen. Effizienz und Hygiene
scheinen sich damit auf den ersten Blick auszuschließen. Dabei gibt es für
diesen Zielkonflikt seit Jahren etablierte Lösungen. Mit dem ECH2O-Wärmespeicher
bietet Daikin eine Lösung, die das Frischwasserprinzip mit intelligenter Energiespeicherung
und einer direkten Anbindung an erneuerbare Energien verbindet – für jederzeit
hygienisches Warmwasser bei hoher Effizienz.Frischwasserprinzip: hygienisches Warmwasser bei niedrigem EnergiebedarfDer ECH₂O-Speicher folgt einem anderen Konzept als der klassische Warmwasserspeicher: Trinkwasser wird nicht in großen Mengen bevorratet, sondern erst dann erwärmt, wenn es tatsächlich gebraucht wird. Die Wasserkreisläufe von Speicherwasser für die Heizung und Trinkwasser sind dabei vollständig voneinander getrennt. Erwärmt wird das Trinkwasser über einen Edelstahl-Wärmetauscher im Inneren des Speichers – nach dem
First-in-First-out-Prinzip: Das Wasser, das als erstes eingespeist wird, wird
auch als erstes wieder entnommen.Genau dieses Prinzip löst das Spannungsfeld zwischen Effizienz und Hygiene auf. Weil im Speicher kein großes Trinkwasservolumen dauerhaft steht und der Wasserinhalt regelmäßig ausgetauscht wird, lässt sich die Speichertemperatur bei Ein- und
Zweifamilienhäusern auf 50 °C absenken. Maßgeblich dafür ist die DIN 1988-200:
Sie sieht für solche Anlagen vor, dass der Wasserinhalt mindestens einmal
innerhalb von drei Tagen ausgetauscht wird – eine Bedingung, die das Frischwasserprinzip systembedingt erfüllt. Eine thermische Legionellen-Desinfektion durch regelmäßiges Aufheizen, wie sie das Regelwerk vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches W 551 für größere
Trinkwasseranlagen vorsieht, ist beim ECH₂O-Speicher daher nicht erforderlich. Damit die Warmwassertemperatur abgesenkt werden darf, muss eine Zirkulationsleitung am ECH₂O Speicher angeschlossen werden. Die niedrigere Speichertemperatur senkt den Energiebedarf spürbar: Je nach Anlage lassen sich durch die Absenkung von 60 °C auf 50 °C ca. 20 Prozent Energie bei der
Warmwasserbereitung einsparen. Ein weiterer Pluspunkt: Der ECH2O Speicher ist wartungsärmer, weil sich aufgrund seiner Konstruktion Kalk nicht wie in klassischen Speichern ablagern kann.Maximale Nutzung erneuerbarer Energien – in Kombination mit Solarthermie
Der ECH₂O-Speicher ist auf das Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien ausgelegt. Eine thermische Solaranlage lässt sich direkt einbinden. Auch ein zweiter Wärmeerzeuger, etwa
ein Kaminofen mit Wassertasche, kann angebunden werden. So wird der Speicher
zur Drehscheibe zwischen Wärmepumpe, solare Energie und weiteren Wärmequellen.
Mehrere Leistungsklassen – für Neubau und Sanierung
Daikin bietet den ECH₂O-Speicher als integralen Bestandteil seiner Luft-Wasser-Wärmepumpe Daikin Altherma Produktreihen an. Die Speicher sind in den Größen 300 und 500 Liter erhältlich
und decken so unterschiedliche Bedarfe ab – vom Neubau, Einfamilienhaus bis zur
größeren Modernisierung.
Alles aus einer Hand
Wärmepumpe, Warmwasserspeicher, Solareinbindung und Regelung kommen bei
Daikin aus einer Hand und sind aufeinander abgestimmt. Über die Daikin Onecta
App lässt sich das Gesamtsystem komfortabel steuern. Für das Fachhandwerk
reduziert das die Schnittstellen in Planung und Installation, für die Endkunden
entsteht ein durchgängiges Bedienkonzept – vom Außengerät bis zur
Warmwasserbereitung.
Weitere Details im DAIKIN Blog: So nutzen Sie Ihr Warmwasser effizient und hygienisch | Daikin
Daikin Airconditioning Germany GmbH
Die Daikin Airconditioning Germany GmbH mit Sitz in Unterhaching bei München vertreibt hochwertige, energieeffiziente Heizsysteme, Wärmepumpen sowie Klimaanlagen für Privatmarkt, Gewerbe und Industrie. Für den gewerblichen Bereich bietet Daikin zudem Produkte für Normal- und Tiefkühlung sowie Lüftungsanlagen und Kaltwassersätze an.
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- Erneuerbare Energien (Wikipedia)
Als erneuerbare Energien (EE) oder regenerative Energien, auch alternative Energien, werden Energiequellen bezeichnet, die im menschlichen Zeithorizont für nachhaltige Energieversorgung praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Damit grenzen sie sich von fossilen Energiequellen ab, die endlich sind oder sich erst über den Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren. Erneuerbare Energiequellen gelten, neben der effizienten Nutzung von Energie, als wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik (englisch sustainable energy policy) und der Energiewende. Zu ihnen zählen Bioenergie, Geothermie, Wasserkraft, Meeresenergie, Sonnenenergie und Windenergie. Ihre Energie beziehen sie von der Kernfusion der Sonne, die bei weitem die wichtigste Energiequelle ist, aus der kinetischen Energie der Erddrehung und der Planetenbewegung sowie aus der erdinneren Wärme. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird in vielen Staaten weltweit vorangetrieben. Im Jahr 2023 deckten moderne erneuerbare Energien – d. h. ohne traditionelle Biomassenutzung zum Kochen und Heizen – 13,5 % des weltweiten Endenergieverbrauchs. Gut die Hälfte davon (7,8 %) entfiel auf Ökostrom aus Wasserkraftwerken-, Solar- und Windkraftanlagen, geringere Teile auf erneuerbare Wärme (4,5 %) bzw. Biokraftstoffe im Verkehrswesen. Eine große Rolle spielen erneuerbare Energien bei der globalen Stromerzeugung. 2025 lieferten sie mit 10.730 TWh bzw. einem Anteil von 33,8 % erstmals mehr Strom als Kohlekraftwerke (10.476 TWh, 33 %) und waren damit die weltweit wichtigste Stromquelle. Den größten Anteil hatte die Wasserkraft mit 14 % gefolgt von Solarenergie und Windenergie, die mit Anteilen von 8,7 bzw. 8,5 % nur noch minimal hinter der Kernenergie (8,9 %) lagen. Sonstige Erneuerbare kamen auf 2,5 %. - Trinkwasser (Wikipedia)
Trinkwasser ist Wasser für den menschlichen Bedarf. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel, es kann nicht ersetzt werden (Eingangs- und Leitsatz der DIN 2000). Daher ist es ein besonders zu schützendes Gut und ein Teil der Daseinsfürsorge. Die Wasserbeschaffung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser ist Aufgabe der Wasserwirtschaft. - Wärmepumpe (Wikipedia)
Eine Wärmepumpe ist allgemein eine Kraftwärmemaschine, die unter Aufwendung technischer Arbeit thermische Energie aus einem Reservoir mit niedrigerer Temperatur (in der Regel ist das die Umgebung) aufnimmt und – zusammen mit der Antriebsenergie – als Nutzwärme auf ein zu beheizendes System mit höherer Temperatur überträgt. Umgangssprachlich ist damit meist die Wärmepumpenheizung gemeint, die in Gebäuden für Heizzwecke eingesetzt wird. Weitere Anwendungen sind die Brauchwassererwärmung, die Erzeugung von Prozesswärme und der Einsatz in Wäschetrocknern. Den Kreisprozess der Wärmepumpe verwendet man auch zum Kühlen (so beim Kühlschrank oder der Klimaanlage). Im Gegensatz zur Wärmepumpe ist beim Kälteprozess die aus dem zu kühlenden Raum abgeführte Wärme die Nutzenergie, die zusammen mit der Antriebsenergie als Abwärme an die Umgebung abgeführt wird.