Cybermobbing ist längst kein Randphänomen mehr, sondern eine der zentralen Herausforderungen digitaler Kommunikation. Der Sammelband „Cybermobbing in sozialen Netzwerken. Gefahren, Prävention und Interventionen“, erschienen im Juli 2024 bei GRIN, beleuchtet Ursachen, Erscheinungsformen sowie konkrete Präventions- und Interventionsansätze aus wissenschaftlicher Perspektive.
Digitale Medien sind fester Bestandteil des Alltags – insbesondere für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Doch mit den Chancen sozialer Netzwerke wachsen auch die Risiken. Cybermobbing kann Betroffene rund um die Uhr erreichen, anonym erfolgen und enorme psychische Belastungen verursachen. Der Sammelband „Cybermobbing in sozialen Netzwerken“ nimmt diese Problematik umfassend in den Blick und zeigt, wie sehr sich klassische Mobbingstrukturen in den digitalen Raum verlagert haben. Wissenschaftlich fundiert und praxisnah bietet das Buch einen Überblick über Definitionen, Akteursrollen und Folgen digitaler Gewalt.
Gefahren erkennen, Handlungskompetenz stärken
In mehreren Beiträgen analysieren die Autorinnen und Autoren typische Formen von Cybermobbing, darunter Beleidigungen, Bloßstellungen oder das Verbreiten privater Inhalte. Anhand realer Fallbeispiele wird deutlich, wie eng Online- und Offline-Welt miteinander verknüpft sind und welche Dynamiken Täter, Opfer und Mitläufer entwickeln. Neben psychologischen und sozialen Auswirkungen werden auch rechtliche Rahmenbedingungen thematisiert.
Der Sammelband richtet sich an Studierende, Pädagog:innen, Lehrkräfte, Sozialarbeiter:innen sowie an alle, die sich beruflich oder privat mit Medienkompetenz und Gewaltprävention befassen. Mit einem klaren Fokus auf Prävention und Intervention liefert das Buch wertvolle Impulse für Schule, Familie und Bildungspolitik und trägt dazu bei, Cybermobbing nicht nur zu verstehen, sondern aktiv entgegenzuwirken.
Das Buch ist im Juli 2024 bei GRIN erschienen (ISBN: 978-3-389-04975-4)
Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1493303
Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.
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- Cybermobbing (Wikipedia)
Mit den aus dem Englischen kommenden Begriffen Cyber-Mobbing oder Cybermobbing, auch Internet-Mobbing, Cyber-Bullying sowie Cyber-Stalking werden verschiedene Formen der Verleumdung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Unternehmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder auch mittels Mobiltelefonen bezeichnet. Dazu gehört auch der Diebstahl von (virtuellen) Identitäten, um in fremden Namen Beleidigungen auszustoßen oder Geschäfte zu tätigen usw. Cyber-Mobbing ist eine der zentralen Gefahren im Umgang mit Internet und neuen Medien. Der Ausdruck „Cyber-Bullying“ lässt sich nicht eindeutig definieren, aufgrund der unterschiedlichen Übersetzungen des Begriffes in verschiedenen Ländern. Die Studie von Nocentini u. a. (2010) beschäftigte sich mit den verschiedenen Auffassungen des Begriffes. Die Ergebnisse zeigten, dass in Deutschland die Bezeichnung „Cyber-Mobbing“, in Italien „Virtual-“ oder „Cyber-Bullying“ und in Spanien „harrassment via Internet or mobile phone“ verwendet wird. Eine repräsentative Studie der Universität Münster zusammen mit der Techniker Krankenkasse kam 2011 zu dem Ergebnis, dass mittlerweile 32 % (in NRW sogar 36 %) der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Opfer von Cyber-Mobbing betroffen sind. 21 % der Befragten konnten sich vorstellen, auch als Täter im Internet aufzutreten. - Intervention (Wikipedia)
Intervention (von lat. intervenire „dazwischentreten, eingreifen“) steht für: Intervention (Bildende Kunst), eine Kunstaktion im öffentlichen Raum Intervention (Film), ein britisches Filmdrama aus dem Jahr 2007 Intervention (Mathematik) Intervention (Medizin), ein Vorgang, der den Ausbruch oder das Fortschreiten einer Erkrankung verhüten soll Intervention (Pädagogik), ein Eingriff in den Erziehungsprozess Intervention (Psychologie), in der Psychotherapie oder angewandten Psychologie eingesetztes Kommunikationselement, beispielsweise: Spiegelung (Psychologie) #Spiegeln in der klientenzentrierten Psychotherapie von Carl Rogers Paradoxe Intervention, eine psychotherapeutische Methode Intervention (Politik), ein politischer Eingriff Intervention (Völkerrecht), ein verbotener Eingriff in die Souveränität anderer Staaten Intervention (Sozialarbeit), eine geplante Maßnahme in der Sozialarbeit militärische Intervention mit Bodentruppen, siehe Invasion (Militär) polizeiliche Intervention, siehe Zugriff (Polizei) Staatsintervention, ein staatlicher Eingriff in die Wirtschaft, siehe Staatsinterventionismus Devisenmarktintervention, Marktregulierung einer Zentralbank auf dem Devisenmarkt zur Beeinflussung des Wechselkurses Interventionismus, die Neigung oder Bereitschaft eines Staates, auf die Vorgänge in einem fremden Bereich (etwa im Ausland oder in der Privatwirtschaft) aktiv mit politischen oder militärischen Maßnahmen einzugreifen Krisenintervention, eine Maßnahme im Fall einer Krise CheyTac Intervention, ein US-amerikanisches Hochleistungsgewehr Ottaviani-Intervention, eine die Messordnung der Kirche betreffende Studie (1969) von Kardinal Ottaviani Interventionen, Essayband (2008) von Noam Chomsky European Journal of Economics and Economic Policies: Intervention (ehemals: Intervention), wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschrift Siehe auch: Invention - Prävention (Wikipedia)
Prävention (lateinisch praevenire „zuvorkommen“, „verhüten“) bezeichnet Maßnahmen, die darauf abzielen, Risiken zu verringern oder die schädlichen Folgen von Krankheiten, Katastrophen oder anderen unerwünschten Situationen abzuschwächen. Der Begriff der Vorbeugung wird synonym verwendet und kommt in Christoph Wilhelm Hufelands berühmten Ausspruch „Vorbeugen ist besser als Heilen“ zum Ausdruck. Vorsorge bezeichnet das Maß an Bereitschaft und an Fähigkeit personeller und materieller Mittel sowie von Strukturen, Gemeinschaften und Organisationen zu einer wirksamen und raschen Katastrophenbewältigung, erzielt durch vorab durchgeführte Maßnahmen. Vorsicht hingegen „ist die Mutter der Porzellankiste“. Vorbeugende Maßnahmen trifft man z. B. in folgenden Bereichen: bei der Drogenprävention (z. B. Nichtraucherschutz), Radikalisierungsprävention, Gewaltprävention und Kriminalprävention, als Unfallverhütung unter anderem in den Bereichen der Arbeits- und der Verkehrssicherheit, im Kinderschutz (z. B. Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Missbrauch an Kindern in Familien), im Bereich der Pädagogik (siehe Prävention in der Pädagogik), als vorbeugender Brandschutz und als Krisenprävention in der Politik und Wissenschaft (z. B. Pandemieprävention). Die Prävention ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Mittelpunkt von Gesundheits- und Sozialpolitik gerückt und in verschiedenen Bereichen der Medizin (siehe Krankheitsprävention) und der Zahnmedizin (siehe Prophylaxe in der Zahnmedizin) zu einem zentralen Handlungsfeld geworden.