Landtagswahl BW: Immobilienwirtschaft vermisst konkrete Lösungsansätze
– IWS analysiert Antworten der Parteien auf zentrale Fragen der Bau- und Wohnungspolitik
– Große Unterschiede bei Praxisnähe und Umsetzbarkeit
– IWS fordert umfassende Reformen für Bauen, Wohnen und Investitionen
Wie konkret sind die Parteien, wenn es um Bauen, Wohnen und Investitionen in Baden-Württemberg geht? Welche Lösungsvorschläge legen sie für die drängendsten Herausforderungen der Branche vor? Der Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V. (IWS) hat die Antworten der Parteien auf seine Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2026 ausgewertet. Das Ergebnis fällt gemischt aus.
„Die Bandbreite reicht von klaren, umsetzungsorientierten Vorschlägen bis hin zu sehr allgemeinen Aussagen ohne konkrete Maßnahmen“, sagt IWS-Vorstandsvorsitzender Axel Ramsperger. „Angesichts von Mangel an günstigem Wohnraum, vielfach hohen Baukosten und langwierigen Genehmigungsverfahren braucht die Branche jedoch Verbindlichkeit seitens der Landespolitik.“
Unterschiede bei Konkretheit und Praxisnähe
Während einzelne Parteien mit konkreten Vorschlägen zu Themen wie Bürokratieabbau, Digitalisierung von Genehmigungsverfahren oder steuerlichen Rahmenbedingungen antworten, bleiben einige Antworten vage oder beschränken sich auf Zielbeschreibungen. Häufig fehlen Angaben zu Umsetzung, Zeitrahmen oder Zuständigkeiten.
„Für Wohnungsunternehmen, Projektentwickler und Investoren ist entscheidend, ob politische Vorhaben auch tatsächlich realisierbar sind“, so Ramsperger. „Allgemeine Bekenntnisse helfen nicht weiter, wenn Investitionen aufgrund fehlender Planungssicherheit ausbleiben. Wir wünschen uns, dass den Empfehlungen der Branche gefolgt wird, um mehr beziehungsweise schneller Projekte umzusetzen „
Klare politische Weichenstellungen gefordert
Der IWS sieht die kommende Legislaturperiode als entscheidend für die Zukunft des Wohnens und Bauens im Land. Der Verband fordert von der nächsten Landesregierung unter anderem schnellere Verfahren, weniger Regulierung, verlässliche Standards und eine stärkere Praxisorientierung in der Landesgesetzgebung. Dazu hat der IWS ein Positionspapier unter dem Titel „Mehr Raum. Mehr Tempo. Mehr Zukunft.“ vorgelegt.
„Die Immobilienwirtschaft ist bereit, ihren Beitrag zu leisten“, betont Axel Ramsperger. Es komme jetzt darauf an, dass Ankündigungen auch in konkrete Reformen umgesetzt werden. „Dafür ist ein echtes Umdenken nötig: Statt immer neuer Regelungen erwarten wir von den politischen Entscheidern eine Ermöglichungskultur, die den Fokus wieder stärker auf Umsetzung, Beschleunigung und Investitionssicherheit legt“, so Ramsperger abschließend.
Hinweis: Die vollständigen, ungekürzten Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine sowie das IWS-Positionspapier sind abrufbar unter: www.iws-stuttgart.de/landtagswahl-bawue-2026
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- Landtagswahl (Wikipedia)
Landtag steht für (und Landtagswahl siehe jeweils entsprechend): heutige Parlamente: Landesparlament der deutschen Flächenländer Landtag (Österreich), Parlament eines österreichischen Bundeslandes Landtag des Fürstentums Liechtenstein, Parlament des Fürstentums Liechtenstein Südtiroler Landtag, Parlament des Landes Südtirol Trentiner Landtag, Parlament des Landes Trentino historische Parlamente und Organe (nach Gründungszeit): Concilium provinciae, Versammlungen in den Provinzen des römischen Reiches Landtag (historisch), seit dem 15. oder 16. Jahrhundert im Heiligen Römischen Reich bestehende Versammlungen der Landstände oder Landschaften Livländischer Landtag, 1419 gegründeter Landtag der Livländischen Konföderation in Livland Reichstag (Ungarn), im Königreich Ungarn (Name seit dem Spätmittelalter bis zum Angleich 1876) Landtag (Herzogtum Westfalen), seit dem Spätmittelalter die ständische Vertretungskörperschaft im Herzogtum Westfalen Landtag des Hochstifts Münster, abgehalten im Laerbrocker Moor von 1267 bis 1618 (siehe westfälische Forschungen, Peter Schöller, Alfred Hartlieb von Wallthor) Braunschweigischer Landtag, ab dem 15. Jahrhundert bis 1933 Preußischer Landtag, verschiedene politische Institutionen ab dem 15. Jahrhundert bis 1933 Landtag (Siebenbürgen), von 1542 bis 1867 Sächsischer Landtag (1831–1918), Ständeversammlung, parlamentarische Vertretung im Königreich Sachsen Landtag (Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen), zwischen 1843 und 1918 Landtag des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen Finnisches Parlament, Name von 1809 bis 1919 Landtag (Waldeck-Pyrmont), Parlament des Fürstentums Waldeck-Pyrmont und späteren Freistaates Waldeck-Pyrmont 1814(?)–1933 Landtag von Sachsen-Weimar-Eisenach, 1816–1918 Coburger Landtag, 1821–1918 Provinziallandtag (Preußen), Vertretungsorgan einer preußischen Provinz 1823–1933 Meininger Landtag, 1824–1923 Landschaft des Herzogtums Sachsen-Altenburg, 1831–1918, mit Vorläufern Landtag Lippe, 1836–1947, mit Vorläufern seit dem Spätmittelalter Gothaer Landtag, 1848–1918 Oldenburgischer Landtag, 1848–1933 Landtag Reuß jüngerer Linie, 1848–1920 Landtag (Österreich-Ungarn), Parlament eines Kronlandes im Kaisertum …