Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind nicht voneinander zu trennen
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind nicht voneinander zu trennen. Die gute Gestaltung dieser drei Säulen entscheidet über das Gelingen unserer Demokratie und damit unserer Zukunft.
Am 5. Februar 2026 schreibt der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft e.V. einen offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz. Es ist ein Brief der Verzweiflung und auch Anklage.
Der Verband schreibt von blankem Entsetzen über die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Eine so große Enttäuschung und damit Verlust von Vertrauen habe der größte Verband des Deutschen Mittelstandes noch nie gemessen. Der Verband will diesen Vertrauensverlust und die Enttäuschung als einen Hilfeschrei derjenigen verstanden wissen, die auf eigenes Risiko Arbeitsplätze und Wohlstand sichern und damit sozialen Frieden und Demokratie im Land sichern.
Es waren diese enttäuschten Mittelständler, die sich nach eigener Aussage nichts sehnlicher als das Ende der Vorgängerregierung – der Ampel – gewünscht haben. Und den Keynotes und Vorträgen eines Herrn Merz, die teilweise auch mit Desinformation bestückt waren, vielleicht auf den Laim gegangen sind.
Dieser Brandbrief wirft dabei einige grundsätzliche Fragen auf:
Deutschland steht mal wieder vor einem Wahljahr. Fünf Landtagswahlen, zahlreiche Kommunalwahlen. Die Feinde der Demokratie stehen laut Umfragen in einigen Bundesländern gut da.
Wie schaffen wir es als Gesellschaft vor diesem niederschmetternden Wirtschaftsszenario, dass wir das Vertrauen in unsere Demokratie wieder stärken?
Warum ist es so wichtig, dass Unternehmen jetzt Stellung beziehen? Und Haltung zeigen?
Und wie kann jeder einzelne Verantwortung für unsere gute Zukunft übernehmen?
Der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft benennt es ganz deutlich: Demokratie und wirtschaftlicher Erfolg hängen zusammen.
Und bei dieser Beziehung darf man eines nicht vergessen: je schlechter es um die Wirtschaft bestellt ist, desto mehr gerät unsere freiheitlich demokratische Grundordnung unter Beschuss. Dies ums mehr, als die sozialen Medien eine entscheidende Rolle in der Gestaltung unserer Gesellschaft übernommen haben. Und zwar in weiten Teilen mit Desinformation.
In den USA kann man sehen, wie schnell demokratische Grundprinzipien unterhöhlt werden können. Fake News verbreiten sich längst schneller als Fakten, Algorithmen in den sozialen Medien schaffen Echokammern und befördern alternative Wahrheiten. Meister des Populismus nutzen diese Dynamiken gezielt aus. Das politische Klima wird auch in Deutschland mit jedem Tag rauer, das Vertrauen in Politik und Gesellschaft brüchiger. Ein Gefühl der Auswegslosigkeit und Resignation macht sich breit. Die Zukunft wird zunehmend düsterer.
Inmitten dieses Spannungsfelds tritt die Juristin Dr. Caroline Dostal mit ihrer neuen Keynote „Ist unsere Demokratie noch zu retten? Mut zur Zukunft!“ auf, die aufrüttelt, stärkt und die Menschen zur Veränderung ermutigt und befähigt, direkte Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen.
In ihrer Karriere durchlief sie prägende Stationen wie etwa als Botschaftsrätin bei der OECD und als Referentin im Bundesfinanzministerium unter Peer Steinbrück und Wolfgang Schäuble. So kennt die erfolgreiche Speakerin das Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft aus der Innenperspektive. An den Schnittstellen von Recht, Politik und internationaler Diplomatie erlebte Caroline Dostal hautnah, wie politische Entscheidungen getroffen werden und wie essenziell Transparenz und Vertrauen für die Zukunft der Demokratie sind. In ihre Keynote bringt sie ein, was nur wenige besitzen: wertvolle Insights – und die Fähigkeit, diese verständlich, emotional und motivierend zu vermitteln.
Demokratie braucht jede Einzelne und jeden Einzelnen. Und sie braucht den Mut, ja den Wagemut von uns allen: Diese Botschaft transportiert Caroline Dostal mit emotionalen Geschichten und analytischer Tiefe. Demokratie ist kein Zustand und sie ist kein Selbstläufer. Sie ist eine Entscheidung über die Art und Weise, wie wir leben wollen. Wird Demokratie nicht täglich gelebt, verliert sie ihre Unterstützer.
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind nicht voneinander zu trennen. So findet Demokratie täglich und überall statt. Also auch in Büros und Werkhallen, in den Führungsetagen und in den Teeküchen und Kantinen.
Ob Familienbetrieb, Mittelstand oder globaler Konzern, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft hat es geschrieben: die Unternehmen sind auch die Orte, die zur Stärkung der demokratischen Grundfesten unserer Gesellschaft beitragen, in dem sie soziale Verantwortung übernehmen und Arbeitsplätze schaffen.
Die Stärkung der Demokratie ist damit ein strategischer Faktor. Mit Diskussionen zu Themen wie Desinformation und Fake News über soziale Medien zeigt ein Unternehmen klare Haltung und positioniert sich gegen antidemokratische Fliehkräfte.
In ihrer Keynote zeigt Caroline Dostal eine der gerade größten Gefahren auf: die Desinformation und die daraus resultierenden Dynamiken der sozialen Medien. Sie macht transparent, wie sie unsere Gesellschaft verändern können – und warum diese Tools in den Händen von Populisten so gefährlich sind. Ihre Keynote ist ein eindringlicher Aufruf: Demokratie zerbricht, wenn Menschen aufhören, Verantwortung füreinander und für die Wahrheit zu übernehmen.
So wird Vertrauen gestärkt und Bewusstsein dafür geschaffen, dass die Demokratie der Garant unseres Wohlstands ist und damit auch für die wirtschaftliche Zukunft jedes Einzelnen. Wer Stellung bezieht, übernimmt Verantwortung. Und gestaltet aktiv mit, wie unsere Gesellschaft morgen aussieht.
Demokratie ist ein Zukunftsprojekt. Mit ihrer inspirierenden Keynote macht Caroline Dostal unmissverständlich klar: Damit Demokratie mehr ist als ein politisches Ideal, kommt es auf das Engagement jedes Bürgers und jeder Bürgerin an. Wer die Mechanismen von Manipulation erkennt und sich nicht von Desinformation verunsichern lässt, kann mit Mut und Zuversicht zur Gestalterin und zum Gestalter einer guten Zukunft werden. Und die Weichen neu stellen.
Dr. jur. Caroline Dostal ist Keynote-Speakerin und Vortragsrednerin zu den Themen Macht, Demokratie, Politik und Freiheit. Im Sinne des Empowerments und der Future Skills spricht sie über Resilienz, Souveränität und Durchsetzungskraft und wie es gelingt, im Arbeits- und privaten Umfeld in herausfordernden Zeiten in die gute Richtung zu schauen.
Dabei greift sie auf einen reichen, praktisch erprobten Wissensschatz aus mehr als 20 Jahren (inter)nationaler Politik- und Verhandlungserfahrung zurück. Sie war als Französische Botschaftsrätin bei der OECD tätig, im Krisenmanagement der Bundesregierung während der Finanzkrise 2008, hat die Bundesregierung im Deutschen Bundestag vertreten und als Führungskraft ihre berufliche Laufbahn bei der NS-Verfolgtenentschädigung begonnen.
Caroline Dostal ist Juristin, Master of European Governance, Mediatorin, Psychotherapeutischer HP, Coach und Weltreisende.
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- Demokratie (Wikipedia)
Demokratie (von altgriechisch δημοκρατία dēmokratía Volksherrschaft) ist ein Begriff für Formen der Herrschaftsorganisation auf der Grundlage der Partizipation bzw. Teilhabe aller an der politischen Willensbildung. Es handelt sich um einen zentralen Begriff der Politikwissenschaft, der ursprünglich aus der Staatsformenlehre stammt und in der Demokratietheorie erörtert wird. Die erste begriffliche Erwähnung findet sich bezogen auf die Attische Demokratie bei Herodot. Ideengeschichtlich wegweisend für den Begriff war die Definition der Politie bei Aristoteles. Eine schlagwortartige Beschreibung aus der Moderne liefert Abraham Lincolns Gettysburg-Formel von 1863: „Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk“. Für auf staatlicher Ebene existierende neuzeitliche Demokratien ist eine Kombination von liberalen und repräsentativen Elementen gängig. Zur liberalen Demokratie, wie sie sich nach westlichen Mustern herausgebildet hat, gehören allgemeine, freie und geheime Wahlen, die Aufteilung der Staatsgewalt bei Gesetzgebung, Regierung und Rechtsprechung auf voneinander unabhängige Organe (Gewaltenteilung) sowie die Garantie der Grundrechte. In einer repräsentativen Demokratie, in der gewählte Repräsentanten zentrale politische Entscheidungen treffen, haben oft Parteien maßgeblichen Anteil an der politischen Willensbildung und an der durch Wahlen legitimierten Regierung. Die Opposition ist fester Bestandteil eines solchen demokratischen Systems, zu dem auch die freie Meinungsäußerung samt Pressefreiheit, die Möglichkeit friedlicher Regierungswechsel und der Minderheitenschutz gehören. In einer direkten Demokratie hingegen trifft das Stimmvolk politische Entscheidungen direkt. Je nach zugrundeliegendem Demokratiebegriff gibt es unterschiedliche Kriterien dafür, wann ein Staat als Demokratie gilt. Neben und auch statt der bereits genannten Begriffe werden unter anderem Volkssouveränität, Mehrheitsherrschaft, verfassungsmäßige Ordnung, allgemeine Wohlfahrt, Pluralismus, Rechts- und Sozialstaatlichkeit, Schutz des Privateigentums genannt. Daher unterscheiden sich die unter der Bezeichnung „Demokratie“ in Vergangenheit und Gegenwart registrierten politischen … - Desinformation (Wikipedia)
Desinformation (Zusammensetzung aus des- lat. de‑ „ab-, weg-, fort-, herab-“ und Information von lat. informatio „Auskunft, Benachrichtigung“ bzw. informare „bilden, befähigen, unterrichten“) wird das gezielte Verbreiten von Informationen genannt, dessen Ziel ist, die öffentliche Meinung, einzelne Gruppen oder Einzelpersonen im Sinne politischer oder wirtschaftlicher Interessen zu täuschen. Selten bezeichnet „Desinformation“ auch die beschriebene (als Täuschungsversuch betrachtete) Falschinformation selbst (beispielsweise „schädliche Desinformationen verbreiten“). Die dazu übermittelte Information ist nicht nur nach objektiven Maßstäben unwahr, sondern wird vom Urheber bewusst zum Zweck der Täuschung in die Welt gesetzt (siehe dazu auch Fälschung und Fake). Die Desinformation kann etwa über Massenmedien verbreitet werden, wobei man auch von Medienmanipulation spricht. Die Desinformation ist entweder direkte Lüge oder besteht indirekt aus subtiler Unterdrückung, Verschweigen oder Ablenken von überprüften Fakten. In zahlreichen Gebieten von Politik und Wirtschaft werden Desinformationen gezielt eingesetzt. So besitzen viele Geheimdienste eigene Abteilungen für die Fälschung und Verbreitung von Informationen. Ein Beispiel dafür war die Hauptverwaltung A des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Im militärischen Bereich werden Desinformationen, beispielsweise über eigene Truppenstärken oder deren räumliche Verteilung, zur Täuschung des Gegners eingesetzt. Verbraucher werden durch Verbreitung von Gerüchten oder öffentlich zugängliche falsche Informationen dahingehend beeinflusst, Produkte eines Mitbewerbers nicht zu kaufen. 2024 kam der Weltrisikobericht des World Economic Forum, für den rund 1500 Experten befragt wurden, zum Ergebnis, dass über den Zeitraum von zwei Jahren betrachtet Desinformation und Falschinformationen noch vor dem Klimawandel das größte globale Risiko für die Gesellschaft darstelle. - Gesellschaft (Wikipedia)
Gesellschaft steht für: Gesellschaft (Soziologie), durch eigene Merkmale abgegrenzte Anzahl von Menschen, als sozial Handelnde miteinander verknüpft lebend und interagierend Gesellschaft (Ethnologie), größere menschliche Gruppe, durch gemeinsame Sprache, Werte, Überzeugungen, Traditionen und Erfahrungen miteinander verbunden Gesellschaft (Staatsrecht), dem liberalen Staat gegenüberstehende Bürger Gesellschaft (Gesellschaftsrecht), Organisationsform im Wirtschaftsrecht Bürgerliche Gesellschaft, Sozialformation ab dem späten 18. Jahrhundert Wissenschaftliche Gesellschaft, Forschungs- und Fördervereinigung Pflanzengesellschaft, Vorkommen verschiedener Pflanzen an einem Ort Die Gesellschaft steht für folgende Schriften: Die Gesellschaft (Literaturzeitschrift), naturalistisch (1885–1902) Die Gesellschaft (Schriftenreihe), sozialwissenschaftlich (1906–1912) Die Gesellschaft (Politikzeitschrift), marxistisch (1924–1933) Siehe auch: Die feine Gesellschaft (französische Filmkomödie 2016) Die freie Gesellschaft (anarchistische Monatsschrift 1949–1953) Gesellschaftsform (Begriffsklärung) Gesellschaftshaus (Begriffsklärung) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Gesellschaft beginnt Gesellschafter (Teilhaber) Gesellenschaft (Zusammenschluss) - Keynote (Wikipedia)
Eine Keynote (englisch für „Grundgedanke“, „Grundsatz“; auch keynote address, keynote speech) bezeichnet einen herausragend präsentierten Vortrag eines meist prominenten Redners oder professionellen Grundsatzreferenten (englisch keynote speaker). Der Begriff Keynote wird vom Einstimmton von A-cappella-Chören abgeleitet: Der Chor singt vor jedem Auftritt gemeinsam einen Ton, damit sich die einzelnen Sänger auf das Stück und aufeinander einstimmen können. Sinngemäß stimmt also der Keynote-Speaker sein Publikum auf die Kernbotschaft ein. Eine deutschsprachige Bezeichnung ist Plenarvortrag (Vortrag vor allen Teilnehmern im Plenum einer Konferenz). Heute wird meist die englischsprachige Bezeichnung präferiert, und bei großen Kongressen können auch mehrere Keynotes parallel gehalten werden. Die Keynotes nehmen die wichtigsten Themen der Tagung oder Messe vorweg. Sofern die Tagung medienwirksam Markantes bietet, wird dies in den Keynotes eingeführt und vorgestellt. - Verantwortung (Wikipedia)
Verantwortung ist vorrangig die Fähigkeit, das eigene Können und die möglichen Folgen von Entscheidungen einzuschätzen und so zu handeln, dass die erwarteten Ziele mit größter Wahrscheinlichkeit erreicht werden. Häufig ist damit das Bewusstsein verbunden, im Falle des Scheiterns Schuld und Scham zu tragen. In diesem Zusammenhang kann aus der Verantwortung die freiwillige (verantwortungsbewusste) oder (bei Unwissenheit oder Fremdbestimmung) unfreiwillige Übernahme einer Verpflichtung hervorgehen, für die möglichen Folgen einer Handlung oder einer getroffenen Entscheidung einzustehen und gegebenenfalls dafür Rechenschaft abzulegen oder Strafen zu akzeptieren. Verantwortungsgefühl setzt ein Gewissen, die Kenntnis der Wertvorstellungen sowie der rechtlichen Vorschriften und sozialen Normen voraus. Im Rechtswesen wird der Begriff verbreitet als die einer handelnden Person oder Personengruppe (Subjekt) gegenüber einer anderen Person oder Personengruppe (Objekt) zugeschriebene Pflicht definiert, die aufgrund eines normativen Anspruchs entsteht, der durch eine Instanz eingefordert werden kann. Handlungen und ihre Folgen können je nach gesellschaftlicher Praxis und Wertesystem für den Verantwortlichen zu Konsequenzen wie Lob und Tadel, Belohnung, Bestrafung oder Forderungen nach Ersatzleistungen führen. Die Beziehung (Relation) zwischen den beteiligten Akteuren knüpft am Ergebnis des Handelns an. Die der Verantwortung zugrunde liegenden gesellschaftlichen Normen können einen rechtlichen, weltanschaulichen oder moralischen Ursprung haben. Die Verantwortung kann aber auch auf einem selbst gewählten Ideal als einer nur individuell gültigen Norm beruhen. Allerdings ist auch in diesem Fall der Anspruch an Wirkungen gegenüber anderen Personen oder Institutionen gebunden. Denn nur unter Einbeziehung der Mitwelt ergibt der Begriff der Verantwortung einen Sinn. In jedem Fall setzt die Zuschreibung von Verantwortung die Annahme einer Handlungsfreiheit und eines wirksamen Einflusses des Handelnden auf das Handlungsergebnis voraus. Ob und in welchem Maß eine solche Selbstbestimmung gegeben ist, ist umstritten und wird in der Philosophie des Geistes kritisch diskutiert. Indem … - Vertrauen (Wikipedia)
Vertrauen bezeichnet eine bestimmte Art von subjektiver, auch emotional gefärbter, Überzeugung, nach der man sein Verhalten einrichtet. Es kommt in verschiedenen Ausrichtungen vor, je nachdem, was der unmittelbare Gegenstand des Vertrauens ist. Das Vertrauen auf eine andere Person beinhaltet Überzeugungen über ihre Redlichkeit und ihre zukünftigen Handlungsweisen: Man erwartet, dass diese Person einem hilfreich sein oder jedenfalls nicht schaden werde. Vertrauen bringt daher Kooperation hervor. Hierbei macht der Vertrauende Aspekte seines eigenen Wohlergehens und seiner Sicherheit vom Verhalten des Kooperationspartners abhängig, geht mit seinem Vertrauen also auch ein Risiko ein. Das Gegenteil des Vertrauens ist das Misstrauen; es beinhaltet wesentlich, dass man gegenüber anderen Personen, weil man sie negativ bewertet, Vorsichtsmaßnahmen ergreift, um Schädigung durch sie auszuschließen. Mindestens trifft man eigene Vorkehrungen, um sich zu sichern, und lässt das eigene Wohlergehen nicht vom Verhalten des anderen abhängen. Misstrauen reduziert daher das Ausmaß von Kooperation. Vertrauen und Misstrauen haben gemeinsam, dass Erwartungen und Bewertungen in Bezug auf andere Menschen bestehen, nicht etwa Gleichgültigkeit. Entsprechend gibt es auch das Vertrauen auf eine Information, also etwa auf den Inhalt von Nachrichten, Lehren und Anleitungen: Es beinhaltet die Überzeugung, dass darin keine Täuschung oder Unwahrheit liegt und dass man sein Handeln schadlos danach ausrichten kann. Ein weiterer Sonderfall ist der Begriff des Selbstvertrauens: Hierbei erstreckt sich Vertrauen auch auf Überzeugungen über die eigenen Fähigkeiten, wünschenswerte Ziele zu verwirklichen (als ein Aspekt des Selbstwertgefühls). Neben einem psychologisch-persönlichkeitstheoretischen Ansatz, der die Quelle des Vertrauens in sozialisationsbedingten oder kulturell vermittelten Persönlichkeitsstrukturen sucht, gibt es ökonomische, soziologische, politologische und sozialpsychologische Theorien (transaktionsanalytische Modelle), die versuchen, die Entstehung von Vertrauen in institutionellen Zusammenhängen (z. B. in Organisationen) bzw. in interpersonalen Beziehungen zu erklären. - Zukunft (Wikipedia)
Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt. Das Wort geht auf das Verb kommen zurück und hatte im Mittelhochdeutschen noch eine religiöse Dimension im Sinne eines bevorstehenden „Herabkommens Gottes“, was sich auch an der identischen Wortbildung des lat. ad-ventus „An-kunft, Zu-kunft“ (vgl. Advent) zeigt. Forschungsansätze, die sich mit den Methoden unterschiedlicher Disziplinen mit Zukunft befassen, werden als Zukunftsforschung und Futurologie bezeichnet.