Unternehmensnachfolge im Mittelstand kippt: Erstmals planen mehr Unternehmer die Schließung als die Übergabe

Persönliche Begleitung wird zur entscheidenden Ressource in einer strukturellen Nachfolgelücke

Bild_Düsseldorf, 9. Februar 2026_

Der deutsche Mittelstand steht vor einer Zäsur. Aktuelle Marktdaten zeigen, dass bis Ende 2029 rund 569.000 kleine und mittelständische Unternehmen keine Nachfolgeregelung anstreben, sondern eine bewusste Stilllegung planen. Damit übersteigt die Zahl der geplanten Geschäftsaufgaben erstmals die Zahl der Unternehmen, die aktiv eine Nachfolge suchen. Noch bis vor wenigen Jahren galt das Gegenteil als Normalfall.

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Die Ursachen liegen tiefer als konjunkturelle Schwankungen. Mehr als die Hälfte der heutigen Unternehmensinhaber ist älter als 55 Jahre. Gleichzeitig gibt es strukturell zu wenige Nachfolger. Auf einen Übernahmegründer kommen rechnerisch sechs bis sieben Unternehmen mit Nachfolgewunsch. Hinzu kommen gestiegene bürokratische Anforderungen, rechtliche Komplexität und zunehmend unrealistische Kaufpreiserwartungen. Der klassische Unternehmensverkauf gerät dadurch immer häufiger ins Stocken.

_“Wir erleben keinen vorübergehenden Engpass, sondern einen Strukturbruch“, sagt Wichard von Alvensleben, Geschäftsführer der WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG. „Viele Unternehmer wollen nicht mehr verhandeln, bewerten und finanzieren, sondern ihr Lebenswerk geordnet übergeben oder zumindest erhalten. Wenn dieser Weg nicht sichtbar wird, entscheiden sie sich zunehmend für die Schließung.“_

Besonders betroffen sind kleinere Betriebe, das Handwerk und dienstleistungsnahe Unternehmen. Ohne wirksame Nachfolgelösungen drohen in den kommenden Jahren hunderttausende Stilllegungen mit erheblichen Folgen für Beschäftigung, regionale Wertschöpfung und kommunale Strukturen. Schätzungen zufolge könnten bis zu drei Millionen Arbeitsplätze mittelbar betroffen sein.

WIRTSCHAFTSWUNDER positioniert sich vor diesem Hintergrund als Partner für Unternehmensnachfolge und Übergabe im Mittelstand. Der Fokus liegt nicht auf Transaktionen, sondern auf strukturierter Verantwortung, persönlicher Begleitung und tragfähigen Übergabemodellen. Ziel ist es, Unternehmern realistische Wege jenseits klassischer Verkaufsszenarien aufzuzeigen und Nachfolger systematisch auf ihre Rolle vorzubereiten.

_“Nachfolge ist heute weniger eine Frage des Preises als der Umsetzbarkeit“, ergänzt André Glaser, Prokurist bei WIRTSCHAFTSWUNDER. „Wer Verantwortung übergibt, sucht Sicherheit, Entlastung und Klarheit. Wer Verantwortung übernimmt, braucht Struktur, Begleitung und Zeit. Genau an dieser Schnittstelle arbeiten wir.“_

Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass Unternehmensnachfolge zu einer der zentralen Zukunftsfragen des Wirtschaftsstandorts Deutschland wird. Lösungen erfordern neue Denkweisen, tragfähige Prozesse und persönliche Verantwortung auf allen Seiten.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

WIRTSCHAFTSWUNDER Consulting GmbH & Co. KG
Herr Wichard von Alvensleben
Duisburger Straße 19
40477 Düsseldorf
Deutschland

fon ..: +49 211 54208712
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email : office@wiwuconsult.de

WIRTSCHAFTSWUNDER ist eine bundesweit tätige Beratungsgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf, die kleine und mittelständische Unternehmen in Übergangs- und Entscheidungssituationen begleitet. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmensnachfolge, Übergabeprozessen und der strukturellen Vorbereitung von Unternehmen auf die nächste Phase. Die Beratung ist praxisnah, strukturiert und werteorientiert.

Pressekontakt:

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen (Wikipedia)
    Ein Unternehmen (oder eine Unternehmung), auch Firma genannt, ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient. Privatrechtlich organisierte Unternehmen und Privathaushalte werden in ihrer Gesamtheit auch als Privatwirtschaft aggregiert. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Staatsunternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen); sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen.
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