In der Schweiz bleibt die Zahl der Insolvenzen weiter hoch. Von den Pleiten sind längst nicht mehr nur kleine Randbetriebe betroffen, sondern zunehmend auch etablierte KMUs und Unternehmen, die als Rückgrat der Schweizer Wirtschaft gelten. Steigende Kosten und ein hoher Regulierungsdruck, der globale Wettbewerb sowie eine verhaltene Konsumnachfrage setzen viele Firmen unter Druck. Eine ähnliche Entwicklung ist auch in Deutschland zu beobachten, wo die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ebenfalls neue Höchststände erreicht.
Die deutsche Wirtschaft steckt in einer tiefen Strukturkrise, was sich in einer stark zunehmenden Zahl von Unternehmensinsolvenzen zeigt: Laut aktuellen Analysen wurden 2025 so viele Firmenpleiten registriert wie seit 20 Jahren nicht mehr, darunter fast 500 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro. Das ist ein Anstieg von rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders betroffen sind traditionelle Industriezweige wie die Metallverarbeitung, die Automobilzulieferindustrie und die Elektrotechnik. Für das Jahr 2026 wird mit einer weiteren Zunahme der Grossinsolvenzen gerechnet. Auch die Schweiz bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont: Dort stieg die Zahl der Firmenpleiten binnen eines Jahres um 26 Prozent auf fast 11.000 Fälle. Prognosen gehen von einer erneuten Zunahme der Unternehmensinsolvenzen um 5 Prozent im Jahr 2026 aus. „Auch wir sehen einen Anstieg der Insolvenzen. Die Anfragen nach Beratung und Sofort-Hilfe nehmen zu“, sagt Dr. Heidi Z’graggen, Unternehmensberaterin und Expertin für Krisenmanagement bei der Innerschweizer Agentur URimpuls.
Unternehmen suchen immer kurzfristiger Unterstützung, wie der folgende Fall zeigt: Ein Unternehmer geriet in eine finanzielle und unternehmerische Ausnahmesituation, in der wirtschaftlicher Druck, widersprüchliche Einschätzungen und persönliche Belastungen zusammenkamen. Das Unternehmen befand sich bereits in einer deutlichen Schieflage. Treuhänder stuften die Lage als kaum mehr steuerbar ein und drängten zur Einleitung rascher, formeller Schritte, wodurch sich der Druck zusätzlich erhöhte. Die Krise betraf jedoch nicht nur Kennzahlen und Strukturen. „In solchen Situationen sind die betroffenen Personen von Angst, Überforderung und Sorgen geprägt, die sich bis ins familiäre Umfeld auswirken. Einerseits nimmt der Druck von Banken und Gläubigern zu, andererseits distanzieren sich auch weitere Anspruchsgruppen. Das ist eine Belastung, der viele nicht gewachsen sind“, berichtet der Insolvenzexperte Bruno Dobler, der ebenfalls Unternehmensberater bei URimpuls ist.
Im Rahmen der extern begleiteten Krisenintervention standen zunächst Beruhigungs- und Stabilisierungsmassnahmen im Vordergrund. Dazu wurde die Situation geordnet, die Ebenen Finanzen, Personal und persönliche Lage systematisch getrennt voneinander betrachtet und Prioritäten gesetzt. Mithilfe dieser klaren Analyse der Ausgangslage war es möglich, den Handlungsspielraum neu zu definieren, eine realistische Strategie zu entwickeln und strukturierte Kommunikationswege nach innen und aussen aufzubauen. So konnten innerhalb weniger Wochen neue Optionen eröffnet und eine Insolvenz abgewendet werden. Neben der wirtschaftlichen Stabilisierung gewann der Unternehmer spürbar an Sicherheit und Entscheidungsfähigkeit zurück und auch seine private Situation entspannte sich. „Dies ist ein Beispiel dafür, welche Bedeutung professionelle Unterstützung und eine sorgfältig entwickelte Strategie in akuten Unternehmenskrisen haben“, betont Verhandlungsexpertin Dr. Heidi Z’graggen.
URimpuls hat sich auf die Beratung von KMUs und Entscheidungsträgern in Sektoren wie Finanzen, Handel und öffentliche Verwaltung spezialisiert. Wir bieten durch Konfliktmanagement, Krisenkommunikation und strategische Beratung Unterstützung in kritischen Unternehmenssituationen. Unser Angebot umfasst auch Netzwerkbildung und Standortbestimmung, wobei URimpuls besonders in der Zentralschweiz aktiv ist. URimpuls setzt darauf, ihren Klienten durch praktische Lösungen und neue Perspektiven zur Seite zu stehen, um so optimale Ergebnisse zu erzielen.
Dr. Heidi Z’graggen, Geschäftsführerin von URimpuls AG, bringt aus ihrer politischen Karriere als Ständerätin und ehemalige Regierungsrätin des Kantons Uri umfangreiche Erfahrung in Verhandlungsführung und strategischer Leitung mit. Neben ihrer politischen Laufbahn verfügt sie über akademische Qualifikationen in Politikwissenschaften, Geschichte und Betriebswirtschaft und hat sich durch zahlreiche Weiterbildungen, darunter im Bereich General Management und globale Verhandlungen, weitergebildet. Ihre Kompetenzen in der Gestaltung von partizipativen Prozessen zeichnen sie als Expertin in der Unternehmensberatung aus.
Bruno Dobler, ein erfahrener Unternehmensberater und Krisenmanager, hat eine beeindruckende Karriere. Er ist Unternehmensgründer, Chefpilot und CEO mehrerer Luftfahrtunternehmen. Neben seinen Aufgaben in der Luftfahrt hat Dobler als Mitglied des Bankpräsidiums der Zürcher Kantonalbank und als politischer Vertreter im Zürcher Kantonsrat strategische Führungsqualitäten bewiesen. Seine Expertise in Krisenmanagement, gepaart mit tiefgreifenden Kenntnissen in Finanzen, Handel und Dienstleistungen, macht ihn zu einem gefragten Berater und Redner in der Wirtschaft.
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Dr. Heidi Z’graggen, Bruno Dobler
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- Insolvenz (Wikipedia)
Eine Insolvenz (lateinisch insolventia, zu solvere ‚zahlen‘) bezeichnet die Situation eines Schuldners, seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit („Illiquidität“ oder mangelnde Liquidität) oder drohende Zahlungsunfähigkeit, die aus Überschuldung abgeleitet werden kann. Die Zahlungsunfähigkeit kann faktisch festgestellt werden, wohingegen die Überschuldung als Ergebnis ökonomischer Einschätzungen (ggf. unter Einhaltung buchhalterischer Vorschriften) nicht immer eindeutig ist. Die Rechtsform eines betroffenen Unternehmens wird um den Zusatz i. I. oder i. L. (in Liquidation) ergänzt. Die Art und Durchführung einer Insolvenz ist in den einzelnen Staaten unterschiedlich geregelt. Auch das Ziel des Insolvenzverfahrens ist von Rechtsordnung zu Rechtsordnung unterschiedlich; während das vornehmliche Ziel in Deutschland, der Schweiz und Österreich die Befriedigung der bzw. die gerechte Verteilung der Verluste auf die Gläubiger ist, ist Ziel in Frankreich der Erhalt von Arbeitsplätzen und in den USA, dem Schuldner einen fresh start zu ermöglichen. Vom Insolvenzrecht ausgenommen sind insolvenzunfähige Schuldner. - Krisenintervention (Wikipedia)
Krisenintervention ist allgemein eine kurzfristige Einflussnahme von außen, wenn sich eine Situation für ein Individuum oder ein soziales System akut bedrohlich zuspitzt. Das Ziel der Intervention ist, eine kritische Entwicklung zur möglichen Katastrophe aufzuhalten und zu bewältigen. - Krisenkommunikation (Wikipedia)
Krisenkommunikation steht für Öffentlichkeitsarbeit in Krisensituationen, siehe Krisenkommunikation (Öffentlichkeitsarbeit) Kommunikation mit Personen in Krisen, siehe Krisenkommunikation (Sozialpsychologie) - Soforthilfe (Wikipedia)
Die Katastrophenhilfe, ein Sonderart der Außenhilfe, zielt darauf ab, den von Naturkatastrophen, Krieg, Epidemien oder anderen Großschadensereignissen betroffenen Menschen in anderen Staaten das kurz- und mittelfristige Überleben zu ermöglichen. Unterschieden wird hier in der Politik der Bundesrepublik Deutschland zwischen der humanitären Soforthilfe in Form von beispielsweise Nahrungsmittelhilfe, und der humanitären Nothilfe in Form von mittelfristigen Projekten mit einer Laufzeit zwischen sechs Monaten und drei Jahren, die die Basis für eine sich selbst tragende Entwicklung legen sollen. Längerfristige Hilfe wird als (Wiederaufbaus-) Entwicklungshilfe geleistet, die als Hilfe zur Selbsthilfe dienen soll. Die Übergänge zwischen den einzelnen Maßnahmen – Soforthilfe, Nothilfe und längerfristig angelegter Entwicklungshilfe – sind fließend und gehen im Idealfall ineinander über. Die größten international tätigen Organisation, die Katastrophenhilfe leisten, sind das IKRK und die UNO (insbesondere der UN-Nothilfekoordinator und das Welternährungsprogramm WEP). Nationale beziehungsweise internationale Koordination hinsichtlich militärischer und ziviler Strukturen bei Katastrophenhilfe betreibt außerdem das Internationale Komitee vom Blauen Schild (Association of the National Committees of the Blue Shield, ANCBS). In Deutschland haben sich verschiedene Hilfsorganisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen, dass im Katastrophenfall aktiv wird. So ist das Bündnis Aktion Deutschland Hilft durch die Präsenz seiner Mitgliedsorganisationen vor Ort in der Lage, schnell in Notfällen zu helfen. Eine international zertifizierte Fortbildung für Laienhelfer im Katastrophenfall ist der Mental Health Facilitator des National Board for Certified Counselors. - Zentralschweiz (Wikipedia)
Die Zentralschweiz oder Innerschweiz (französisch Suisse centrale, italienisch Svizzera centrale, rätoromanisch Svizra Centrala) ist eine der sieben Grossregionen der Schweiz gemäss Definition des Bundesamts für Statistik (BFS). Sie umfasst die Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug und liegt nördlich des Alpenhauptkamms. Das städtische Zentrum ist Luzern. Von der Zentralschweiz abzugrenzen ist das historische Gebiet der Urkantone, auch Urschweiz oder Waldstätte genannt. Dieses umfasst nur die Kantone Uri, Schwyz sowie Ob- und Nidwalden (landläufig Unterwalden). Per 30. September 2025 betrug die Einwohnerzahl 867'957. Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) bezifferte sich am Stichtag auf 23,0 Prozent.