Nach der Kältewelle kommt die Erkältungswelle auch für Haustiere

Keine „menschlichen“ Medikamente bei Tieren – Kuscheln kurzfristig verboten

Nach der Kältewelle kommt die Erkältungswelle auch für Haustiere

Bund Deutscher Tierfreunde warnt vor Erkaltung bei Haustieren

.- Nach der Kältewelle rollt nun die Erkältungswelle über das Land – nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Haustiere sind betroffen. Die Grippe- und Erkältungszeit geht auch an unseren Haustieren nicht spurlos vorbei. Wenn die vierbeinigen Hausbewohner – egal ob Hund oder Katze – den Fressnapf unbeachtet lassen und matt und abgeschlagen wirken, dann hat sie wahrscheinlich eine Grippe erwischt, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. Auch ein Schnupfen macht sich zunächst meisten mit Appetitlosigkeit begleitet vom Niesen bemerkbar. In den meisten Fällen besteht kein Grund zur Panik. Ruhe und viel Trinken sind die beste Medizin. Die meisten Haustiere werden mit einer Erkältung selber fertig, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Auf keinen Fall sollten „menschliche“ Arzneimittel eingesetzt werden. Viele Substanzen darin können auch in kleinen Mengen für Haustiere gefährlich und sogar tödlich sein, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Dies gilt auch für eigentlich als „harmlos“ geltende Medikamente wie beispielsweise Nasentropfen oder Tabletten. Medikamente sollten ausschließlich vom Tierarzt verschrieben werden, denn gerade bei Tieren kommt es auf die Dosierung an. Mit Rotlicht kann der Heilungsprozess gefördert werden, doch sollte das Tier mindestens 50 Zentimeter bis einen Meter Abstand zur Lampe haben und nicht allein gelassen werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Als Vorsichtsmaßnahme empfehlen die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde die kleinen Lieblinge nach dem Gassigehen oder dem Ausflug nach draußen bei Kälte oder Regen trocken zu reiben. Erkrankte Hunde sollten natürlich trotzdem weiter Gassi gehen. Allerdings sollten die Hundehalter die Wege verkürzen, zügig laufen und bei schlechtem Wetter nicht ständig stehen bleiben.
Und sollten Herrchen oder Frauchen erkrankt sein, sollten sie – auch wenn´s schwer fällt – die allzu große Nähe des Lieblings meiden. Auch Hunde oder Katzen können sich unter Umständen anstecken – besonders alte oder geschwächte Tiere. Allerdings kommt dies sehr selten vor. Es heißt also vorsichtshalber: Enges Kuscheln verboten – für ein paar Tage.
Macht sich bei den Haustieren Fieber bemerkbar oder hält die Erschöpfung an und das Fressen wird verweigert, hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Grundsätzlich sollte nicht zu lange gewartet werden, denn – so der Bund Deutscher Tierfreunde – beispielsweise der weit verbreitete Satz von der feuchten Nase beim Hund, die auf einen gesunden Hund hinweise, ist ein Irrglaube.
Auch reine Wohnungstiere sind vor Erkältungen nicht geschützt, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Trockene Heizungsluft reizt nicht nur bei Menschen die Schleimhäute, auch Haustiere können darunter leiden und sich erkälten. Bei Haustieren sollte deshalb besonders auf die Raumluft geachtet werden. In trockenen und heißen Wohnungen haben Bakterien und Viren es leicht sich auszubreiten. Trocknen die Schleimhäute der Tiere aus, werden sie anfälliger für Krankheiten. Außerdem sollte Zugluft auf jeden Fall verhindert werden, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Besonders Kleintiere wie Vögel und Hasen sind sehr empfindlich. Wird mit der Behandlung einer ernsthaften Erkrankung zu lange gewartet, können die Tiere sogar daran sterben

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein gemeinnütziger überregionaler Tierschutzverein. Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt etwa 20 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz.

Kontakt
Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
Martina Klein
Am Drehmanns Hof 2
47475 Kamp-Lintfort
02842/92 83 20
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http://www.bund-deutscher-tierfreunde.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Erkältung (Wikipedia)
    Erkältung (unter anderem österreichisch auch Verkühlung) und grippaler Infekt sind medizinisch nicht scharf definierte Bezeichnungen für eine akute virale Infektionskrankheit der oberen Atemwege, die vor allem die Schleimhäute der Nase (einschließlich Nebenhöhlen), des Rachens und des Kehlkopfs betrifft. Erste Symptome können weniger als zwei Tage nach dem Kontakt mit dem Virus auftreten. Zu den typischen Symptomen zählen Husten, Halsschmerzen, eine laufende Nase, Niesen, Kopfschmerzen und Fieber. Die Betroffenen erholen sich normalerweise in sieben bis zehn Tagen, einige Symptome können aber bis zu drei Wochen anhalten. Weit über 200 Virusstämme sind an der Verursachung von Erkältungen beteiligt. Rhinoviren, Coronaviren, Adenoviren und Enteroviren sind die häufigsten. Die Viren verbreiten sich bei nahem Zusammenstehen über die Luft, oder indirekt durch den Kontakt mit Gegenständen in der Umgebung mit nachfolgender Übertragung auf Mund oder Nase. Erkältungskrankheiten sind bei Kindern und Säuglingen sehr häufig, wobei die Häufigkeit mit dem Alter abnimmt. Erkrankt ein Säugling etwa sechs bis acht Mal pro Jahr, so tritt dies bei Neunjährigen drei bis fünf Mal und bei Erwachsenen ein bis zwei Mal auf. Die Häufigkeit kann durch eine besondere Exposition (Geschwister, Kindergarten u. a.) zusätzlich ansteigen. Damit ist die Erkältung die häufigste Infektionskrankheit des Menschen. Nicht zu verwechseln ist der grippale Infekt mit der „echten“ Grippe (Influenza), die bei etwa einem Drittel der Infizierten deutlich schwerer verläuft und besonders für immunschwache Personen, z. B. Säuglinge und alte Menschen, tödlich enden kann.
  • Grippe (Wikipedia)
    Als Grippe werden bezeichnet – virale Infektionskrankheiten: Influenza, echte Grippe Asiatische Grippe (1957–1958) Hongkong-Grippe (1968–1970) Russische Grippe 1977/1978 Russische Grippe (1889–1895) Spanische Grippe (1918–1920) Schweinegrippe: eine beim Menschen 1976 in den USA epidemisch aufgetretene, durch einen Subtyp des Influenza-A-Virus H1N1 verursachte Infektionskrankheit, siehe Influenza-A-Virus H1N1 #Die „Schweinegrippe“ von 1976 eine beim Menschen 2009/10 pandemisch aufgetretene, durch einen neuen Subtyp des Influenza-A-Virus H1N1 verursachte Infektionskrankheit, siehe Pandemie H1N1 2009/10 eine Infektionskrankheit beim Schwein; siehe Schweineinfluenza Vogelgrippe: hochpathogene Influenza-Virus-Infektion (HPAI), siehe Geflügelpest Influenza-A-Virus H5N1, gehäufter Übergang auf den Menschen seit 1997, siehe Vogelgrippe H5N1 Influenza-A-Virus H5N8, wiederholte Ausbrüche in europäischen Geflügelhaltungen seit 1983, siehe Vogelgrippe H5N8 Influenza-A-Virus H7N9, gehäufter Übergang auf den Menschen seit 2013, siehe Vogelgrippe H7N9 Grippaler Infekt, siehe Erkältung – Familiennamen: Peter Grippe (1912–2002), amerikanischer Künstler Ragnar Grippe (* 1951), schwedischer Musiker und Komponist – Sonstiges: Grippe, Musikalbum der US-amerikanischen Post-Hardcoreband Jawbox (1991) Siehe auch:
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