Eine aktive Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Baustein innerhalb des Projektes „Talachse Eitorf“, das die Basis für eine prosperierende Zukunft Eitorfs legen soll.
Eitorf, 18.03.2026 – Wie soll sich Eitorf in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Welche Stärken gilt es zu sichern und wo bestehen neue Chancen für wirtschaftliche Entwicklung, Arbeiten und Leben im Ort? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Projekt „Talachse Eitorf“, an dem die Wirtschaftsförderung Eitorf derzeit arbeitet.
Um diese Zukunftsperspektiven gemeinsam zu diskutieren, lädt die Wirtschaftsförderung Bürgerinnen und Bürger zu einem Workshop am Freitag, 27. März, um 17.00 Uhr ein. Die Veranstaltung findet im Leonardo in Eitorf, Am Eichelkamp, statt und ist Teil eines offenen Beteiligungsprozesses zur zukünftigen Entwicklung der Talachse. Anmelden muss man sich nicht, einfach vorbeikommen reicht.
Die Talachse spielt eine zentrale Rolle für die langfristige Entwicklung des Standorts. Entlang dieses Bereichs befinden sich Flächen mit unterschiedlichen Nutzungen und Entwicklungspotenzialen. Ziel des Projekts ist es, bestehende Strukturen zu analysieren, Chancen für neue Nutzungen zu identifizieren und daraus eine langfristige Perspektive für Arbeiten, Wirtschaft und Lebensqualität in Eitorf abzuleiten.
Grundlage für die aktuellen Planungen ist eine umfassende Analyse der bestehenden Situation entlang der Talachse. Gemeinsam mit dem Planungsbüro Pesch Partner Architektur Stadtplanung GmbH aus Dortmund wurden in den vergangenen Monaten vorhandene Nutzungen, bauliche Strukturen sowie infrastrukturelle Rahmenbedingungen untersucht. Diese Erkenntnisse bilden die Basis für die weiteren Planungsschritte.
Der Workshop am 27. März soll Raum für Austausch und Diskussion bieten. Nach einer kurzen Einführung in den aktuellen Stand der Planungen durch das beauftragte Architekturbüro können sich die Teilnehmenden an verschiedenen Themenstationen einbringen. Dabei geht es unter anderem um Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung, der zukünftigen Flächennutzung sowie um Perspektiven für Lebens- und Aufenthaltsqualität in Eitorf.
„Die Talachse bietet für Eitorf große Entwicklungsmöglichkeiten. Uns ist wichtig, frühzeitig unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen Ideen für die Zukunft zu entwickeln“, erklärt Lydia Reinhardt von der Wirtschaftsförderung Eitorf. „Der Workshop bietet die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und aktiv an der Zukunft des Standorts mitzuwirken.“
Die Ergebnisse des Workshops fließen in die weitere Ausarbeitung des Strukturkonzepts für die Talachse ein, das als Grundlage für zukünftige Planungen dienen soll. Im nächsten Schritt wird es eine Onlinebeteiligungsmöglichkeit geben, die am 27.3. freigeschaltet wird. „So kann jeder sich einbringen, auch wenn er am 27.3. nicht dabei sein kann“, betont Leon Wenigenrath, Wirtschaftsförderung Eitorf, mit Blick auf den Beginn der Osterferien.
Weitere Informationen zum Projekt stellt die Wirtschaftsförderung Eitorf fortlaufend über die Projektwebsite www.talachse-eitorf.de zur Verfügung.
Details zu Veranstaltung: Workshop am Freitag, 27. März, um 17.00 Uhr im Leonardo in Eitorf. Anmelden muss man sich nicht, einfach vorbeikommen reicht.
Das Projekt Talachse Eitorf:
Aufgrund der bevorstehenden tiefgreifenden Transformationsprozesse, die die Gemeinde Eitorf betreffen, ist die Entwicklung einer integrierten Gesamtperspektive für die Talachse unerlässlich. Das Strukturkonzept soll insbesondere die Transformation der gewerblichen und untergenutzten Flächen in der Talachse begleiten, die erheblichen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die soziale Infrastruktur und die Wohn- und Lebensqualität der gesamten Gemeinde haben. Seit September dieses Jahres begleitet und unterstützt das Planungsbüro Pesch und Partner aus Dortmund die Gemeinde bei der strategischen Ausrichtung.
Kontakt
Wirtschaftsförderung Gemeinde Eitorf
Lydia Reinhardt
Markt 1
53783 Eitorf
02243 89 214

https://www.eitorf.de/
- Flächennutzung (Wikipedia)
Als Landnutzung (auch Flächennutzung) wird die Art der Inanspruchnahme von Böden und Landflächen (Teilen der festen Erdoberfläche) durch den Menschen bezeichnet. Auch die Abgrenzung zu Landverbrauch ist unscharf und weist Schnittmengen auf. Bei speziell landwirtschaftlicher Nutzung (von Acker- und Weideland) spricht man auch von Bodennutzung, während die forstwirtschaftliche Bodennutzung sich auf einen Forst oder Wirtschaftswald bezieht. Gelegentlich wird der Begriff Bodennutzung auch synonym zu Landnutzung verwendet. Die verschiedenen Nutzungsarten von Land- und Forstwirtschaft, Industrie, Siedlungswesen, Verkehr, Brachland usw. – die z. B. in Deutschland Anteile von 55 %, 29 %, 11 % und 5 % ausmachen – werden in Form einer schematischen Klassifizierung erfasst, die in Industrieländern relativ genau und aufwendig erfolgt und etwa 20 bis 50 Klassen umfasst, während sich Entwicklungsländer auf etwa 10 bis 15 Nutzungsklassen beschränken. Die Art der Boden- und Landnutzung hat sich in Europa seit dem Mittelalter durch die Industrialisierung merklich gewandelt und ist seit der Mitte des 20. Jahrhunderts zunehmend zum Thema der Raumplanung geworden. Sowohl in den Verdichtungsgebieten als auch im ländlichen Raum ergeben sich Nutzungskonflikte aus der Überlagerung und Konkurrenz unterschiedlicher Nutzungsarten sowie ihren direkten und indirekten Auswirkungen. Neben dem menschlichen Alltag, den kulturräumlichen Strukturen und der Wirtschaft ist auch der Naturhaushalt betroffen, insbesondere der Boden- und Wasserhaushalt, lokales Klima, Ökosystem und Artenvielfalt, z. B. durch die nutzungsbedingten stofflichen und strukturellen Belastungen. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung ländlicher Gebiete als Ausgleichsraum der urbanen Räume und durch Auslagerung städtischer Funktionen ins Umland zu. Daher ist eine periodische Feststellung der Landnutzung und ihrer Veränderungen erforderlich. Die Erfassung der Landnutzung ging historisch meist von der Finanzverwaltung aus (Ertrags- und Grundsteuer), während sie heute eine interdisziplinäre Aufgabe ist, zu der vor allem die Landwirtschaft, die Geographie, die Geodäsie und Fernerkundung sowie die Raumplanung beitragen, in geringerem …