„Zuhause im Wandel“: Mitmach-Projekt zu Klimaanpassung sucht Teilnehmende

Kostenlose Lern-Community zeigt, wie Klimaanpassung im Alltag gelingen kann

"Zuhause im Wandel": Mitmach-Projekt zu Klimaanpassung sucht Teilnehmende

Berlin, 1. September 2026. Wie lässt sich die eigene Wohnung bei Hitze kühl halten? Was kann man tun, wenn Starkregen zum Risiko wird? Welche Maßnahmen sind gleichermaßen bezahlbar wie wirksam? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das neue Pilotprojekt „Zuhause im Wandel“ der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. Für das kostenlose Schulungsprogramm werden ab sofort bundesweit Teilnehmende gesucht.

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Der Sommer hat es einmal mehr gezeigt: Die Auswirkungen des Klimawandels haben den Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher längst auch in Deutschland erreicht. Hitzewellen, Dürre, Starkregen oder Überschwemmungen können Wohnen, Gesundheit und Lebensqualität unmittelbar beeinträchtigen. Gleichzeitig ist vielfach unklar, was jede und jeder selbst tun kann. Genau hier setzt „Zuhause im Wandel“ an. Das Projekt vermittelt wissenschaftlich fundiertes, leicht zugängliches und praxisnahes Wissen zur privaten Klimaanpassung – und lädt dazu ein, das Gelernte direkt auszuprobieren.

Über einen Zeitraum von acht Monaten nehmen die Teilnehmenden an Online-Schulungen teil. Dabei geht es unter anderem um:
– Hitzeschutz
– Starkregen und Hochwasser
– gesundheitliche Folgen des Klimawandels
– Anpassungsmöglichkeiten für Haus und Garte
– rechtliche Fragen und Förderangebote.

Besonderer Bestandteil des Programms ist die „Challenge des Monats“: Nach jedem Schulungsmodul können die Teilnehmenden eine konkrete Idee im eigenen Alltag testen, neue Routinen ausprobieren und ihre Erfahrungen teilen. So entsteht ein gemeinsamer Lernprozess, bei dem nicht nur Wissen vermittelt, sondern Klimaanpassung praktisch erfahrbar wird.

„Viele Menschen möchten sich besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Mit ‚Zuhause im Wandel‘ möchten wir Orientierung geben, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und gemeinsam erproben, was im Alltag funktioniert“, sagt Miriam Bätzing, Geschäftsführerin der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V.

Das Angebot richtet sich an Verbraucherinnen und Verbraucher ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gefragt sind vor allem Neugier, Interesse und die Bereitschaft, eigene Erfahrungen einzubringen und Neues auszuprobieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Schulungsprogramm startet im November 2026. Interessierte können sich ab sofort über den nachfolgenden QR-Code bzw. Link anmelden: https://forms.cloud.microsoft/e/S8tZShw469?origin=lprLink

Für Rückfragen zum Projekt und zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an: wandel@verbraucher.org.

Das Projekt „Zuhause im Wandel. Digitale Lern-Community & Kieztour für Klimaanpassung im Alltag“ wird aus Erlösen der 18. Sonderbriefmarke „Für den Umweltschutz“ zum Thema „Anpassung an den Klimawandel“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und das Umweltbundesamt (UBA) gefördert.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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https://www.verbraucher.org

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13187 Berlin
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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Klima (Wikipedia)
    Das Klima ist der mit meteorologischen Methoden ermittelte Durchschnitt der dynamischen Prozesse in der Erdatmosphäre: als Zusammenfassung der Wettererscheinungen kleinräumiger Örtlichkeiten (Meso- beziehungsweise Regionalklima) oder bezogen auf kontinentale Dimensionen (Makroklima), einschließlich aller Schwankungen im Jahresverlauf und basierend auf einer Vielzahl von Klimaelementen. Die klimatischen Bedingungen werden nicht nur von der Sonneneinstrahlung sowie den physikalischen und chemischen Abläufen innerhalb der Atmosphäre gesteuert, sondern zusätzlich von den Einflüssen und Wechselwirkungen der anderen vier Erdsphären (Hydrosphäre, Kryosphäre, Biosphäre und Lithosphäre). Um neben allen anderen Witterungsvorgängen auch den Temperaturverlauf in einem statistisch relevanten Zeitrahmen mit ausreichender Genauigkeit darzustellen, empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) die Verwendung von Referenzperioden (auch Normalperioden oder CLINO-Perioden), in denen die Monatsmittelwerte als Zeitreihe über 30 Jahre in einem Datensatz zusammengefasst werden. Bis einschließlich 2020 war die Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 der gültige und allgemein gebräuchliche Vergleichsmaßstab. Dieser wurde mit Beginn des Jahres 2021 von der neuen Normalperiode 1991 bis 2020 abgelöst. Die Gesetzmäßigkeiten des Klimas, seine Komponenten, Prozesse und Einflussfaktoren sowie seine mögliche künftige Entwicklung sind Forschungsgegenstand der Klimatologie. Als interdisziplinär geprägte Wissenschaft kooperiert die Klimatologie unter anderem mit Fachgebieten wie der Physik, Meteorologie, Geographie, Geologie und Ozeanographie und verwendet zum Teil deren Methoden beziehungsweise Nachweisverfahren. Die Paläoklimatologie ist ein bedeutender Teilbereich sowohl der Klimatologie als auch der Historischen Geologie. Ihre Aufgabe besteht darin, anhand von Isotopenuntersuchungen und Datenreihen aus Klimaarchiven und indirekten Klimaanzeigern (Proxys) die klimatischen Bedingungen über historische oder geologische Zeiträume in Form einer Klimageschichte zu rekonstruieren und die Mechanismen vergangener Klimawandel-Ereignisse zu entschlüsseln, wie zum Beispiel den Einfluss der sich …
  • nachhaltigkeit (Wikipedia)
    Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung bedeutet „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Eine Erfahrung kann einen Menschen nachhaltig prägen. Davon zu unterscheiden ist die neuere Bedeutung im Sinn eines Handlungsprinzips, das die Erhaltung von Ressourcen trotz ihrer Nutzung zum Ziel hat. Die ältere Bedeutung „lang anhaltend wirkend“ ist daher von der neueren Bedeutung „ressourcenerhaltend“ zu unterscheiden.
  • Projekt (Wikipedia)
    Ein Projekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gesteuerten Tätigkeiten besteht und durchgeführt werden kann, um unter Berücksichtigung von Vorgaben wie etwa Zeit, Ressourcen (zum Beispiel Finanzierung bzw. Kosten, Produktions- und Arbeitsbedingungen, Personal und Betriebsmittel) und Qualität ein Ziel zu erreichen. Projekt leitet sich ab von lateinisch proiectum, Neutrum zu proiectus ‚nach vorn geworfen‘, Partizip Perfekt von proicere ‚vorwärtswerfen‘ (vgl. Projektil). Bei Projekten wird unter ‚nach vorn' eine zeitliche Dimension verstanden (siehe auch Terminplanung). Das deutsche Wort kommt im späteren 17. Jahrhundert in Gebrauch in der Bedeutung „Bauvorhaben“. Zur Durchführung von Projekten werden in der Regel Projektteams gebildet, denen Steuerungsaufgaben obliegen. Um deren Projektmanagement effizient zu gestalten, werden von Beratungsfirmen und Hochschulen spezielle Lehrgänge und von Software-Herstellern Werkzeuge angeboten. Viele Projektmanagement-Lehren empfehlen, dass die Ziele bzw. Zielvorgaben eines Projektes nach den SMART-Regeln vorab formuliert werden (SMART = Spezifisch, Messbar, Akzeptiert, Realistisch, Terminiert). Für Forschungsprojekte gilt dies aber in der Regel nur bedingt. Das strategische Vorgehen wird durch das im Rahmen der Projektdefinition – also noch vor Projektbeginn – beschriebene Projektziel bestimmt. Darauf basieren die nötigen Prozesse/Tätigkeiten und die hilfreiche Grundstruktur, welche den Umgang mit den Ressourcen festlegen.
  • Verbraucher (Wikipedia)
    Als Verbraucher oder Konsument wird eine natürliche Person bezeichnet, die eine oder mehrere Waren oder Dienstleistungen zur eigenen privaten Bedürfnisbefriedigung käuflich erwirbt. Ihnen widmet sich die Verbraucherforschung und die Konsumsoziologie.
  • wohnen (Wikipedia)
    Die Geschichte des Wohnens beginnt mit der Sesshaftwerdung des Menschen seit der neolithischen Revolution. Seither bildeten sich unterschiedliche Wohnformen und -kulturen heraus, die für jede historische Epoche prägend waren und die Kultur- und Sozialgeschichte von Gesellschaften maßgeblich beeinflussten. Weltweit weisen Wohnformen in historischer Perspektive sehr vielschichtige und disparate Entwicklungen auf, weshalb hier der Fokus exemplarisch auf die vielfältigen Forschungen und Veröffentlichungen zur Entwicklung im heute deutschsprachigen Raum gelegt wird, die im Zusammenhang der Alltagsgeschichtsschreibung in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft von den 1970er bis 1990er Jahren entstanden sind. Forschungen zur Geschichte des Wohnens erweisen sich aufgrund mangelnder Überlieferung oft als schwierig. Archäologische Funde oder Bild- und Textquellen geben weit häufiger Auskunft über die Wohnverhältnisse privilegierter Bevölkerungsschichten, während das Wohnen oder Hausen der nichtprivilegierten Menschen oft gar nicht zu rekonstruieren ist.
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