Kelkheim im Taunus, 10.September 2026 – Seit zehn Jahren begleitet der Heilpraktiker für Psychotherapie Arnold Wiegand Menschen und Paare in Dunkelretreats im Taunus – dem zeitlich befristeten Rückzug in einen vollständig abgedunkelten Raum, für einige Tage bis zu drei Wochen. Rund 300 solcher Aufenthalte haben in dieser Zeit stattgefunden, mit Teilnehmenden zwischen 22 und 75 Jahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auffällig ist der hohe Anteil an Menschen, die mehrfach wiederkommen.
Ein Dunkelretreat ist ein Rückzug aus den Reizen des Alltags: ohne Licht, ohne Bildschirm, ohne Ablenkung. Was viele dorthin führt, ist selten Neugier. „Meist ist es eine Unruhe, die nicht nachlässt, oder das Gefühl, viel erreicht zu haben und trotzdem nicht angekommen zu sein“, sagt Wiegand. In der Dunkelheit falle das Außen weg – und damit werde erfahrbar, was der Verstand sonst überdecke.
Spannungsfelder aus nondualer Sicht
Wiegands Arbeit gründet in der Haltung des Advaita Vedanta, der nondualen Philosophie. Mentales Leiden, so sein Ansatz, sei selten die äußere Situation selbst, sondern das, was der Verstand aus ihr macht: Bewertungen, Geschichten, alte innere Muster. Zwischen dem, was ist, und der Vorstellung, wie es sein sollte, entstehe ein Spannungsfeld – in Beziehungen, im Beruf, im Umgang mit sich selbst. Der Weg, den Wiegand begleitet, setzt nicht auf neue Methoden, sondern auf das Wahrnehmen und Annehmen dessen, was sich zeigt.
Diese Sichtweise unterscheidet seine Arbeit von rein defizit- oder erholungsorientierten Angeboten. Es gehe nicht um Optimierung, betont Wiegand, sondern um einen stillen Raum, in dem erkennbar werde, was einen Menschen im Innersten bewegt.
Vom Dunkeln ins Helle
Was als Arbeit in der Dunkelheit begann, hat sich in den vergangenen Jahren geweitet. Weil die Themen, die sich im Dunkelretreat zeigen, auch im Alltag wirken, bietet Wiegand inzwischen ergänzend eine Begleitung „im Hellen“ an – Einzelgespräche, Wochenendretreats und eine längere Begleitung über mehrere Monate. Die Dunkelretreats laufen unverändert weiter.
Seine Erfahrung schöpft Wiegand nicht allein aus der Begleitung anderer: Er selbst hat in den vergangenen zwanzig Jahren über zweihundert Tage in der Dunkelheit verbracht.
Über Arnold Wiegand
Arnold Wiegand ist Heilpraktiker für Psychotherapie und begleitet in Kelkheim im Taunus Menschen und Paare – einzeln und gemeinsam, in der Dunkelheit und im Alltag. Ein erstes telefonisches Vorgespräch oder Videogespräch ist kostenlos.
Website: www.dunkelretreat.org
Kontakt: Arnold Wiegand, Kelkheim im Taunus, Telefon: +49 (0) 61 95 – 68 59 62
Kontakt
Wiegand
Arnold Wiegand
Ernst-Moritz-Arndt-Str. 8
65779 Kelkheim (Taunus)
015117800290

http://www.Dunkelretreat.org
- Rückzug (Wikipedia)
Rückzug oder taktischer Rückzug (richtig: Ausweichen) bezeichnet in der Militärtaktik das gefechtsmäßige Lösen vom Feind. Es handelt sich um eine überwiegend geordnete Absetzbewegung. Die Flucht verläuft dagegen ungeordnet, unkoordiniert, teilweise ziellos und/oder planlos, mitunter panisch. Ein Ausweichen kann durch einen Angriff von überlegenen Kräften notwendig werden, wenn der Druck auf die eigenen Truppen zu groß wird. Er wird zumeist erforderlich, wenn die Einkesselung der eigenen Truppe droht oder die aktuelle Front oder Stellung keine optimale Ausgangsposition für weitere Aktionen (offensiv sowie defensiv) bietet, dem Feind dagegen aber gute Möglichkeiten eröffnet (z. B. einen Frontbogen zu schließen). Es wird auch von Ausweichen gesprochen, wenn eine angreifende Truppe nicht erfolgreich ist und sie angewiesen wird, ihren Angriff zu beenden und in ihre Ausgangsstellung zurückzukehren. Ausweichen wird meistens durch eine Nachhut gedeckt. Ausweichen ist auch eine Gefechtshandlung eines Jagdkampfzuges im Jagdkampf aus dem Versteck oder bei überraschendem Zusammentreffen mit auch unterlegenen Feindkräften, um selbst die Initiative zu behalten und sich nicht in passiven Gefechtshandlungen binden zu lassen. Geregelter Rückzug unter ständiger Feindeinwirkung wird oft als das schwierigste militärische Manöver überhaupt bezeichnet. Der Scheinrückzug ist eine Kriegslist. Er wird schon in den 36 Strategemen genannt, die in China wohl im 5. Jahrhundert verfasst wurden: "Ausgeruht den erschöpften Feind erwarten". Durch einen Scheinrückzug gewannen am 14. Oktober 1066 die französischen Normannen die Schlacht bei Hastings (Herzog Wilhelm der Bastard besiegte die Angelsachsen unter ihrem König Harald II.). Auch zur mongolischen Kriegführung gehörte der Scheinrückzug. - Zufriedenheit (Wikipedia)
Als Zufriedenheit wird in der Psychologie und Soziologie eine Situation bezeichnet, in der die vollständige Erfüllung aller Erwartungen oder Ziele eintritt. Gegensatz ist die Unzufriedenheit. Zum Begriff der Zufriedenheit gibt es in zahlreichen Lexika der Pädagogik, Psychologie oder Soziologie keine Eintragungen. Immanuel Kant zufolge ist die eigentliche Zufriedenheit „dem Menschen unerreichbar: weder in moralischer […] noch in pragmatischer Hinsicht“. Nach Friedrich Kluge (1934) wurde die Präposition „zu-“ im Zusammenhang mit dem mittelhochdeutschen „Vride“ („Friede“) zur Beschreibung von Zuständen („zufrieden sein“) verwendet. Der Begriff Zufriedenheit ist nicht neutral, sondern umfasst alle Grade der Zufriedenheit; auch das Gegenteil Unzufriedenheit gehört als „nicht vorhandene Zufriedenheit“ dazu.