Zum 40. Jubiläum Hamburg–Shanghai wird das Teehaus zum Erlebniszentrum für chinesisches immaterielles Kulturerbe
Hamburg, 8. September 2026. – Der Yu Garden in Hamburg erhält im Jubiläumsjahr der Städtepartnerschaft Hamburg–Shanghai eine neue kulturelle Funktion. Bei einer Veranstaltung am 3. September wurde das Hamburger Teehaus als „Internationales Erlebniszentrum für Chinas immaterielles Kulturerbe“ vorgestellt.Im Mittelpunkt steht die Idee, chinesische Kultur nicht nur zu präsentieren, sondern unmittelbar erlebbar zu machen. Teezeremonien, traditionelle Handwerkskunst und weitere Formen des immateriellen Kulturerbes sollen künftig einen Einblick in kulturelle Praktiken ermöglichen, die über Generationen weitergegeben werden.An der Veranstaltung nahmen Vertreter aus Hamburg und Shanghai teil. Zu den Gästen und Rednern gehörten Lin Dong, Generalkonsul der Volksrepublik China in Hamburg, Hu Junjie, Vizepräsident von YUYUAN Inc., Chen Qiuyi, Präsident der Hamburgischen Gesellschaft für China, sowie Corinna Nienstedt von der Senatskanzlei Hamburg.Der nach dem Vorbild des bekannten Huxinting-Teehauses in Shanghai errichtete Yu Garden ist seit vielen Jahren ein sichtbares Symbol der Verbindung zwischen Hamburg und Shanghai. Mit der neuen Funktion soll das Teehaus stärker als Ort für kulturelle Begegnungen und die Vermittlung chinesischer Kulturtraditionen genutzt werden.Dabei soll der Austausch nicht einseitig bleiben. Langfristig geht es auch darum, Begegnungen zwischen deutschen und chinesischen Kulturtraditionen zu ermöglichen und damit die kulturelle Dimension der seit 1986 bestehenden Städtepartnerschaft weiterzuentwickeln.Vier Jahrzehnte nach Beginn der Städtepartnerschaft könnte der Yu Garden damit eine neue Rolle erhalten: vom architektonischen Symbol der Freundschaft zu einem Ort, an dem kulturelles Erbe erlebt und vermittelt wird.Foto: © YUYUAN Inc. Yu Garden Hamburg
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- chinesische Kultur (Wikipedia)
Als chinesische Kultur (chinesisch 中華文化 / 中华文化, Pinyin Zhōnghuá wénhuà) kann die Gesamtheit der spezifisch in China anzutreffenden kulturellen Aspekte wie Denkweisen, Ideen und Vorstellungen sowie deren Verwirklichung im Alltagsleben, in der Politik, in Kunst, Literatur, Malerei, Musik und anderen Bereichen menschlichen Lebens betrachtet werden. Das heißt, es handelt sich um die Gesamtheit aller Lebensformen im ethnologischen Sinn. Der Sinologe Karl-Heinz Pohl fasst zusammen: „So gesehen umfasst Kultur die Gesamtheit der typischen Lebensformen einer Bevölkerung, d. h. die materiell gestaltete Lebenswelt, die Sprache …, Religion und daraus abgeleitete bzw. abgelagerte Wertvorstellungen, die sich in Verhaltensweisen, Kulturstandards oder ‘Mentalität’ aber auch in politischen Institutionen, wirtschaftlicher Organisation und Rechtsvorstellungen äußern, weshalb wir auch von politischer Kultur bzw. Rechts- und Wirtschaftskultur sprechen.“ Aus der Sicht von Adrian Hsia wird – unter Verwendung von traditionellen westlichen Termini – das „Wesen der Kultur“ als dialektisch bezeichnet. Als Schöpfung des Menschen, so Hsia, sei sie subjektiv. Als etwas Geschaffenes, wie Kulturgüter und Kulturwerte, sei sie objektiv, der „entsprechend ein Mensch sich zu verhalten und zu handeln hat“. In erheblichem Maße hat die chinesische Kultur die Kulturen anderer ost- sowie auch südostasiatischer Staaten wie insbesondere Japan, Korea und Vietnam beeinflusst und wurde umgekehrt von diesen beeinflusst. Sie strahlte in die türkischen, mongolischen und tungusischen Völker der Mongolei und des Altai, nach Zentralasien und Tibet aus. Laut Aussagen von Sinologen sei sich der Westen nicht bewusst, in welchem Maße er durch diese Kultur beeinflusst wurde. - immaterielles Kulturerbe (Wikipedia)
Als immaterielles Kulturerbe (IKE; englisch intangible cultural heritage, ICH) bzw. immaterielles kulturelles Erbe werden kulturelle Ausdrucksformen bezeichnet, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen, von Generation zu Generation weitervermittelt und stetig neu geschaffen und verändert werden. Sie sind im Gegensatz zu unbeweglichen Bauten und beweglichen Gegenständen (z. B. den bekannten Welterbestätten oder dem Weltdokumentenerbe) nicht materiell und damit nicht greifbar (engl. intangible). - Kulturaustausch (Wikipedia)
Unter Völkerverständigung und Kulturaustausch versteht man eine tief greifende Kommunikation zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Kulturkreisen oder anderen vergleichbaren großen Gruppen auf allen Ebenen. - Yu Garden (Wikipedia)
Der Yu Garden befindet sich an der Feldbrunnenstraße im Stadtteil Rotherbaum in direkter Nachbarschaft des Museums für Kunst und Kulturen im Bezirk Hamburg-Eimsbüttel. Das Ensemble vereint chinesische Architektur und Gartenbaukunst nach den Leitsätzen des Feng Shui auf einer Fläche von ca. 3400 Quadratmetern. Architektonisches Vorbild ist der Yu Garden in Shanghai mit dem Yuyuan-Teehaus aus der Ming-Dynastie und dem Teehaus als Hauptgebäude. - Yuyuan (Wikipedia)
Yuyuan ist: eine verbreitete Fehlschreibung für Yu Yuan, Gärten in Shanghai und Peking, siehe Yu Yuan (Shanghai) und Yu Yuan (Peking); das Straßenviertel Yuyuan (豫园街道) des Stadtbezirks Huangpu der Stadt Shanghai, in dem auch der Shanghaier Yu Yuan liegt, siehe Yuyuan (Huangpu); die Einwohnergemeinschaft Yuyuan (榆苑社区) im Straßenviertel Zhongguancun der chinesischen Hauptstadt Peking, siehe Yuyuan (Zhongguancun).