Wiener Werkstattpreis 2026/2027 für Literatur und Fotografie

Der aktuelle Förderwettbewerb für Literatur und Fotografie 2026/2027 ist mit insgesamt EUR 3.500,- dotiert.

BildDer traditionsreiche Wiener Werkstattpreis für Literatur und Fotografie öffnet das nächste Kapitel. Der vom FZA Verein zur Förderung von Kultur, Kunst und Wissenschaft organisierte Wettbewerb lädt deutschsprachige Autor*innen und Amateurfotograf*innen aller Nationalitäten ein, ihre Arbeiten zum Thema „fund.stücke“ einzureichen.

Der Literaturpreis zählt seit über drei Jahrzehnten zu den beständigen unabhängigen Förderpreisen im deutschsprachigen Raum und richtet sich insbesondere an junge sowie weniger bekannte Autor*innen. Seit 2019 wird der Wettbewerb zudem durch einen eigenen Preis für Amateurfotografie ergänzt.

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Für die Ausgabe 2026/2027 stehen insgesamt EUR 3.500,- an Preisgeldern zur Verfügung. Davon entfallen EUR 2.700,- auf die drei Literaturpreise – Jurypreis, Publikumspreis und Sonderpreis der Stadt Wien – sowie EUR 800,- auf den FZA Werkstattpreis für Fotografie.

Ein zentrales Element des Wettbewerbs ist die Publikumsbeteiligung: Alle Einreichungen für den Publikumspreis werden anonymisiert auf einer eigenen Werkstattpreis-Webseite veröffentlicht und können per E-Mail bewertet werden. Die fünfzehn bestgereihten Beiträge erscheinen im Sommer 2026 in einer Sonderausgabe der Kulturzeitschrift FLUCH’T’RAUM. Die Leser*innen-Wertung entscheidet anschließend über die drei Finalist*innen. Die Finalveranstaltung mit Lesungen und der Vergabe des Publikums- und Sonderpreises findet im Spätherbst 2026 statt.

Der Jurypreis sowie der FZA Werkstattpreis für Fotografie werden im Spätherbst 2027 vergeben.

Einreichfristen
– 30. April 2026 – Einreichschluss für Publikumspreis und Sonderpreis
– 30. April 2027 – Einreichschluss für Jurypreis und Fotopreis

Alle Teilnahmebedingungen, Einreichmodalitäten und Formulare sind unter www.werkstattpreis.at abrufbar.

Traditionell wird nach Beendigung der Ausschreibung eine Anthologie zum Wiener Werkstattpreis (Hrsg. Peter Schaden, editionfza.at) herausgebracht. Ausgewählte Texte bzw. Fotografien der vergangenen Wettbewerbe finden sich u.a. in der Anthologie „wechsel.spiel“, „menschen.leben“ oder „bilder:reise.reise:bilder“.

Die Preisträger*innen der vergangenen Ausschreibung zum Wiener Werkstattpreis 2024/2025 waren Sophie Kremslehner-Czerny (Publikumspreis), Franz-Xaver Rohracher (Sonderpreis), Valerie Prinz (Hauptpreis Jury und Spartenpreis Kurzprosa), Gabriel Schütz (Spartenpreis Lyrik), Barbara Zemann (FZA Werkstattpreis für Fotografie), Susanne Sabouri (FZA Sonderpreis für Fotografie).

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Edition FZA
Herr Peter Schaden
Haymogasse 66
1230 Wien
Österreich

fon ..: 004368110340776
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email : peter.schaden@fza.or.at

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Kunst, Kultur (Wikipedia)
    Das Wort Kunst (lateinisch ars, griechisch téchne) bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit von Menschen, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Nach Tasos Zembylas unterliegt der Formationsprozess des Kunstbegriffs einem ständigen Wandel, der sich entlang von dynamischen Diskursen, Praktiken und institutionellen Instanzen entfalte. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber auch der Prozess bzw. das Verfahren selbst sein. So wie die Kunst im gesamten ist das Kunstwerk selbst gekennzeichnet durch das Zusammenwirken von Inhalt und Form. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt. Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kunst wurde auf alle Produkte menschlicher Arbeit angewandt (vgl. Kunstfertigkeit) als Gegensatz zur Natur, was beispielsweise bei Kunststoff, Künstliche Ernährung, Künstliches Aroma, Künstliche Intelligenz ersichtlich wird. Jedoch versteht man seit der Aufklärung unter Kunst vor allem die Ausdrucksformen der schönen Künste: bildende Kunst mit den klassischen Gattungen Malerei und Grafik, Bildhauerei, Architektur und etlichen Kleinformen sowie seit dem 19. Jahrhundert dem Kunstgewerbe, Gebrauchskunst oder angewandte Kunst genannten Grenzbereich zum Kunsthandwerk Musik mit den Hauptsparten Komposition und Interpretation in Vokal- und Instrumentalmusik, Gattungen der Musik (nach Funktion oder Besetzung) Literatur mit den Hauptgattungen Epik, Dramatik, Lyrik und Essayistik darstellende Kunst mit den Hauptsparten Theater, Tanz und Film Ausdrucksformen und Techniken der Kunst haben sich seit Beginn der Moderne stark erweitert, so mit der Fotografie in der bildenden Kunst oder mit der Etablierung des Comics als Verbindung bildender Kunst mit der Narrativität der Literatur. Bei den darstellenden Künsten, Musik und Literatur lassen sich heute auch Ausdrucksformen der Neuen Medien wie Hörfunk, Fernsehen, Werbung und …
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