Westcon-Comstor und Sonar beschleunigen mit zuverlässiger Code-Verifizierung KI-Einsatz im Channel

Internationale Distributionsvereinbarung eröffnet Channel-Partnern in EMEA und APAC neue Geschäftschancen angesichts der wachsenden Nachfrage nach sicherer, KI-gestützter Softwareentwicklung

Berlin – 3. September 2026 – Westcon-Comstor, ein weltweit führender Distributor von Cybersecurity-, Netzwerk- und Hybrid-Cloud-Lösungen, hat eine internationale Distributionsvereinbarung mit Sonar, einem global führenden Anbieter für die Verifizierung und Governance von KI-Code, unterzeichnet.

Mit der Partnerschaft erschließen sich Channel-Partnern in Europa, Nahost und Afrika (EMEA) sowie Asien-Pazifik (APAC) attraktive Wachstumspotenziale, indem sie ihre Kunden bei der sicheren Integration von KI in ihre Softwareentwicklungsprozesse unterstützen.

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Im Rahmen der Vereinbarung erhalten die Partner von Westcon-Comstor Zugang zu SonarQube, der zentralen Plattform von Sonar – und erweitern so ihr DevSecOps-Portfolio um automatisierte Code-Verifizierung, mit der Entwickler- und Security-Teams Sicherheitslücken, exponierte Secrets und andere Fehler im Code bereits vor dem Produktiveinsatz identifizieren und beheben können.

Eine Studie von Sonar zeigt, dass Anwender von SonarQube 44 Prozent seltener von Produktionsausfällen durch KI-generierten Code berichten. Darüber hinaus reduziert die mit Sonar sichergestellte hohe Code-Qualität den Token-Verbrauch der Anwender um sieben bis acht Prozent – mit weiterem Einsparpotenzial durch klar definierte und kontrollierte Kontextvorgaben für KI-Agenten.

Mit der zunehmenden Integration von KI-Agenten in der Entwicklung stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Workflows mit KI zu beschleunigen, ohne dabei Abstriche bei der Sicherheit zu machen. Der Agent Centric Development Cycle (AC/DC) von Sonar bietet Partnern hierfür ein klares Framework: Mit dem richtigen Kontext und klaren Vorgaben lassen sich KI-Agenten gezielt steuern, ihre Ergebnisse in schnellen, mehrstufigen Feedbackschleifen verifizieren und mögliche Probleme beheben, bevor sie in der Produktivumgebung zum Risiko werden. Sonars Guide-Verify-Solve-Ansatz ermöglicht es Partnern, ihre Kunden dabei zu unterstützen, Security und Governance beim Einsatz von KI in der Softwareentwicklung von Anfang an zu integrieren.

Die automatisierte Code-Analyse von Sonar verankert die Verifizierung direkt in den KI-gestützten Workflows und reduziert so Ausfälle, erhöht die Sicherheit und senkt Kosten sowie Risiken im Zusammenhang mit KI- und agentenbasierter Softwareentwicklung. Security- und Entwickler-Teams erhalten so einheitliche, praxisnahe Einblicke in Code-Risiken und können diese schneller beheben und die Governance stärken – vor allem mit Blick auf zunehmend komplexe Softwareumgebungen. Mit der jüngsten Übernahme von Gitar erweitert Sonar sein Portfolio um KI-native Code-Reviews und bietet Unternehmen damit deren Vorteile sowie eine umfassende Code-Verifizierung aus einer Hand, die unabhängig vom eingesetzten KI-Tool ein Höchstmaß an Verlässlichkeit gewährleistet.

Sonar unterstützt seine Partner mit vielversprechendem Upselling- und Cross-Selling-Potenzial, kurzen Vertriebszyklen, einer schnellen Umsatzgenerierung und attraktiven Margen dabei, ihre Kundenbeziehungen weiter auszubauen und neue Recurring Revenues zu erschließen. Das Value-Added-Distributionsmodell von Westcon-Comstor stellt dabei die Weichen für einen erfolgreichen Markteintritt und nachhaltiges Wachstum: Der VAD unterstützt seine Partner mit technischem Enablement, umfassendem Markt-Know-how und datenbasierter Lead-Generierung – von der Einführung beim Kunden über den Ausbau des Bestandsgeschäfts bis zur Vertragsverlängerung.

„Die Partnerschaft mit Sonar eröffnet dem Channel attraktive Geschäftschancen und setzt zugleich wichtige Impulse für die Technologiestrategie der Partner“, erklärt Adam Davison, Senior Director, Vendor Acquisition bei Westcon-Comstor. „Die rasante Verbreitung KI-gestützter Softwareentwicklung und die zunehmende Etablierung des Shift-Left-Ansatzes erschließen Partnern neue Wachstumspotenziale, während Softwarequalität, Governance und Security immer stärker auf die Agenda der Führungsebene rücken. Gleichzeitig wollen viele Unternehmen ihre fragmentierten Entwicklungs- und Security-Tools auf einer zentralen Plattform zusammenführen. Sonars marktführende Lösungen im Zusammenspiel mit unserem Enablement, unserer technischen Expertise und unserer internationalen Reichweite legen für unsere Partner in EMEA und APAC ein robustes Fundament, um neue Kunden zu gewinnen, bestehende Kundenbeziehungen auszubauen und ein nachhaltiges Umsatzwachstum zu erzielen.“

„Immer mehr Unternehmen setzen auf KI, um ihre Softwareentwicklung zu beschleunigen. Das höhere Tempo schafft aber nur dann echten Mehrwert, wenn sich die Teams jederzeit auf die Qualität des Codes verlassen können“, so Scott Musson, VP of Worldwide Channel bei Sonar. „Mit seiner globalen Reichweite, umfassenden Channel-Expertise und seinem Value-Added-Ansatz ist Westcon-Comstor der ideale Distributionspartner, um die Plattform von Sonar noch mehr Kunden zugänglich zu machen. Gemeinsam stehen wir unseren Partnern dabei zur Seite, Unternehmen beim zunehmenden Einsatz von KI und agentenbasierter Softwareentwicklung mit umfassenderer Verifizierung und transparenterer Governance zu unterstützen und so das Vertrauen in den Code zu stärken.“

Über Westcon-Comstor
Westcon-Comstor ist ein globaler Technologiedistributor mit Schwerpunkt auf Cybersecurity, Netzwerktechnologien und Hybrid-Cloud-Lösungen. Mit Niederlassungen in mehr als 50 Ländern treibt der Value-Added Distributor Innovation voran, indem er weltweit führende Hersteller aus allen Bereichen der IT mit renommierten Technologie-Resellern, Systemintegratoren und Service Providern vernetzt. Auf Basis datengetriebener Insights, umfassenden technischen Know-hows und starker Partnerschaften unterstützt der VAD seine Channel-Partner dabei, Marktchancen zu nutzen und nachhaltig zu wachsen. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Westcon, Comstor und Rebura.

Über Sonar
Sonar, ein weltweit führender Anbieter für KI-Code-Verifizierung, Governance und Effizienz, unterstützt Unternehmen dabei, Ausfälle zu reduzieren, die Sicherheit zu stärken und Kosten sowie Risiken im Zusammenhang mit KI und agentenbasierter Softwareentwicklung zu senken. Als unabhängige Verifizierungsplattform ermöglicht Sonar Unternehmen, die Geschwindigkeit von KI für eine sichere Softwareentwicklung zu nutzen, und bietet mit den KI-nativen Code-Reviews von Gitar die umfassendste Lösung zur Code-Verifizierung im Zeitalter agentenbasierter Entwicklung. Als Leader im Gartner® Magic Quadrant™ for Technical Debt Management Tools legt Sonar das Fundament für leistungsstarke Softwareentwicklung und analysiert täglich mehr als 750 Milliarden Codezeilen, um die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Wartbarkeit von Anwendungen sicherzustellen. Ursprünglich aus der Open-Source-Community hervorgegangen, vertrauen heute weltweit mehr als sieben Millionen Entwickler auf Sonar, darunter Teams von Nvidia, ServiceNow, Booking.com, Goldman Sachs, AstraZeneca und Ford Motor Company.

Weitere Informationen zu Sonar finden Sie unter: www.sonar.com

Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Diese Pressemitteilung kann Aussagen zu künftigen Erwartungen, Plänen und Entwicklungen enthalten. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und Annahmen und unterliegen Risiken und Unsicherheiten. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung; eine Verpflichtung zur nachträglichen Aktualisierung besteht nicht.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Channel (Wikipedia)
    Channel (englisch für Kanal) steht für: Channel (IRC), Art von Chatrooms Channel, Person, die Verbindung zu anderen Bewusstseinsebenen herstellt, siehe Medium (Person) Channel-Gletscher auf der Wiencke-Insel, Antarktika Active Channel, eine Funktion des Internet Explorers, siehe Active Desktop Distribution Channel, Absatzkanal bis zum Endkonsumenten, siehe Supply-Chain-Management #Definition Dual Channel, Architektur in der Computertechnik Channel ist der Familienname folgender Personen: Bruce Channel (* 1940), US-amerikanischer Musiker Siehe auch: Channels Kanal Ärmelkanal (engl. Channel), Meeresarm im Atlantik Channel Rock Chanel Channell
  • Cybersecurity (Wikipedia)
    Informationssicherheit ist ein Zustand von technischen oder nicht-technischen Systemen zur Informationsverarbeitung und -speicherung, der die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen soll. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken. In der Praxis orientiert sich die Informationssicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements unter anderem an der internationalen ISO/IEC-27000-Reihe oder dem US-System der System and Organization Controls (SOC). Im deutschsprachigen Raum ist ein Vorgehen nach IT-Grundschutz verbreitet. Im Bereich der Evaluierung und Zertifizierung von IT-Produkten und -systemen findet die Norm ISO/IEC 15408 (Common Criteria) häufig Anwendung. Die Normenreihe IEC 62443 befasst sich mit der Informationssicherheit von „Industrial Automation and Control Systems“ (IACS) und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz für Betreiber, Integratoren und Hersteller. Die Umsetzung aus der Cyberresilienz-Verordnung schafft dabei auch Sicherheit auf Hardwareebene und schützt dadurch auch die Betreiber von Anlagen und Maschinen, indirekt auch die Verbraucher.
  • Distribution (Wikipedia)
    Distribution (von lateinisch distributio ‚Verteilung‘) steht für: Distribution (Logik), Eigenschaft der in einem Syllogismus verwendeten Begriffe Distribution (Sprachwissenschaft), Verteilung beliebiger Daten im Gegenstandsbereich Distribution (Software), Softwarepaketierung und -verteilung Distribution (Mathematik), besondere Art eines Funktionals Distribution (Geometrie), Unterbündel des Tangentialraums Distribution, in einer Volkswirtschaft die Einkommensverteilung Siehe auch: Distributionslogistik (Warenverteilung) Distributionspolitik, Entscheidungen zum Warenvertrieb Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Distribution beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Distribution enthält
  • governance (Wikipedia)
    Governance (von französisch gouverner „verwalten, leiten, erziehen“; dieses aus lateinisch gubernare, mit gleicher Bedeutung entlehnt von altgriechisch κυβερνᾶν kybernán „steuern, lenken; leiten, regieren“) – oft übersetzt als Regierungs-, Amts- beziehungsweise Unternehmensführung – bezeichnet allgemein das Steuerungs- und Regelungssystem im Sinn von Strukturen (Aufbau- und Ablauforganisation) einer politisch-gesellschaftlichen Einheit wie Staat, Verwaltung, Gemeinde, privater oder öffentlicher Organisation. Häufig wird es auch im Sinne von Steuerung oder Regelung einer jeglichen Organisation (etwa einer Gesellschaft oder eines Betriebes) verwendet. Der Begriff Governance wird häufig unscharf verwendet.
  • KI (Wikipedia)
    KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Nordmazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist …
  • Netzwerk (Wikipedia)
    Als Netze oder Netzwerke (englisch net oder englisch network) werden interdisziplinär Systeme bezeichnet, deren zugrundeliegende Struktur sich mathematisch als Graph modellieren lässt und die über Mechanismen zu ihrer Selbstorganisation verfügen. Der Graph besteht aus einer Menge von Elementen (Knoten), die mittels Verbindungen (Kanten) miteinander verbunden sind. Ein geschlossener Zug aus Kanten und Knoten heißt Masche. Das eigentliche Kennzeichen eines Netzwerks gegenüber anderen Typen von Graphen in der Graphentheorie ist, dass in Netzwerken der Großteil der Knoten zu einer oder mehreren Maschen gehört. Die Mechanismen zur Organisation von Netzwerken beziehen sich definitorisch auf die durch die Maschen gegebenen redundanten Verbindungen im Netzwerk, welche unterschiedliche Verbindungswege zulassen. Netzwerke werden auf einer abstrakten Ebene in der Netzwerkforschung untersucht und in der Praxis in den jeweiligen Anwendungsgebieten, aus denen die konkreten Netze stammen. Die Netzwerkökonomik analysiert die wirtschaftlichen Aspekte von Netzwerken.
  • Softwareentwicklung (Wikipedia)
    Die Softwaretechnik bzw. Softwaretechnologie oder das Software-Engineering (SE) beschäftigt sich mit der Herstellung oder Entwicklung von Software, der Organisation und Modellierung der zugehörigen Datenstrukturen und dem Betrieb von Softwaresystemen. Eine Definition von Helmut Balzert beschreibt das Gebiet als Softwaretechnik umfasst eine Vielzahl von Teilgebieten, die in ihrer Gesamtheit die Softwareentwicklung begleiten. Wichtig ist auch die experimentelle Untersuchung von Softwaretechnik, um ihren praktischen Nutzen zu messen und zu verbessern. Zur Beschreibung des „Standes der Technik“ des Fachgebiets gibt es verschiedene Ansätze, unter anderem den Guide to the Software Engineering Body of Knowledge (SWEBOK) der IEEE Computer Society. Die IT-Disziplin Softwaretechnik wird im Sprachgebrauch und als Synonym mit „Softwareentwicklung“ bezeichnet; im sprachlich engeren Sinn steht „Softwareentwicklung“ jedoch für die Tätigkeiten, die innerhalb der Disziplin Softwaretechnik ausgeführt werden. In erweitertem Sinn versteht man unter Softwaretechnik – neben dem Entwickeln – auch das Betreiben von Software unter Nutzung der Informationstechnik und/oder die technischen Geräte und die Systemsoftware, die dazu oder zur Softwareentwicklung verwendet werden.
  • Sonar (Wikipedia)
    Sonar ist ein „Verfahren zur Ortung von Gegenständen in der Atmosphäre und unter Wasser mittels ausgesandter Schallimpulse“. Das Wort ist ein englisches Akronym von sound navigation and ranging, was sich mit Schall-Navigation und -Entfernungsbestimmung übersetzen lässt. Sonar-Messtechniken werden überwiegend mithilfe von Hydrophonen unter Wasser eingesetzt, da sich insbesondere hochfrequenter Schall im Wasser sehr viel verlustärmer ausbreitet als in der Luft. Aus historischen Gründen wird begrifflich unterschieden zwischen Sonargeräten (kurz als „Sonare“ bezeichnet), die überwiegend horizontal, und Echoloten, die überwiegend vertikal orten. Schallsignale können bei der Echoortung (aktives Sonar, hierzu zählt auch das Echolot) oder zur Lokalisation von Objekten eingesetzt werden, die selbst Schall emittieren. Aktive Sonare nutzen wie Radaranlagen das Echoprinzip, sie strahlen also selbst ein Signal aus, dessen Echo sie empfangen, aus dem sie über Laufzeit des Echos die Entfernung bestimmen. Echolote gehören zu diesem Typ. In der Literatur wird teils von passivem Sonar gesprochen, wobei sich diese Angabe auf den passiven Betriebsmodus eines auch zum aktiven Senden fähigen Ortungssystems beziehen kann. Dabei werden nur die von Objekten eigenständig generierten Signale bzw. Geräusche empfangen, was die Tarnung des ortenden Systems schützt. In beiden Betriebsarten kann die Richtung des einfallenden Schalles bestimmt werden, eine präzise und verlässliche Entfernungsmessung ist jedoch oft nur im aktiven Betriebsmodus möglich. Die Abgrenzung zwischen „Sonaranlagen“, die neben dem aktiven auch einen passiven Betriebsmodus haben können, und „Horchanlagen“, die ausschließlich die passive Schallortung erlauben, ist besonders in der englischsprachigen Literatur oft nicht eindeutig.
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