Wer immer nur nimmt, wird nicht glücklich

In Podcastfolge 3269 zeigt Ernst Crameri, warum Geben, Sinn und echter Mehrwert entscheidend für ein erfülltes Leben sind.

Wer immer nur nimmt, wird nicht glücklich

Ernst Crameri, Unternehmer, Coach und Autor des Podcasts „Ergebnisorientiert“

Viele Menschen richten ihren Blick vor allem darauf, was sie selbst noch bekommen können. Mehr Geld, mehr Anerkennung, mehr Freiheit, mehr Möglichkeiten. Ernst Crameri stellt in Podcastfolge 3269 eine andere Frage in den Mittelpunkt: Was haben die Menschen davon, dass es dich gibt? Für ihn beginnt genau dort eine tiefere Form von Erfolg. Nicht nur bei dem, was jemand erreicht oder besitzt, sondern bei dem Wert, den ein Mensch für andere schafft.

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Crameri macht deutlich, dass permanentes Nehmen auf Dauer nicht glücklich macht. Wer immer nur profitieren will, wer nur erwartet und nur auf den eigenen Vorteil schaut, verliert irgendwann den Blick für Sinn und Erfüllung. Besitz und Status können angenehm sein, aber sie ersetzen nicht das Gefühl, etwas beizutragen und einen echten Unterschied zu machen.

Ein zentraler Gedanke der Folge ist deshalb das Zurückgeben. Wissen, Erfahrung, Zeit, Unterstützung oder unternehmerischer Nutzen können für andere Menschen einen hohen Wert haben. Wer beginnt, dem Leben bewusst etwas zurückzugeben, verändert auch die eigene Perspektive. Der Fokus verschiebt sich weg vom Mangel und hin zu Fülle, Verantwortung und echter Wirksamkeit.

Dabei geht es nicht um Selbstaufgabe. Es geht nicht darum, alles für andere zu tun und sich selbst zu vergessen. Es geht darum, Erfolg größer zu denken. Wer nur fragt, was er bekommt, bleibt in einer engen Perspektive. Wer zusätzlich fragt, welchen Beitrag er leisten kann, erweitert sein Denken und schafft eine andere Form von persönlicher und unternehmerischer Bedeutung.

Crameris Botschaft ist deshalb klar: Erfolg sollte nicht nur daran gemessen werden, was jemand besitzt oder erreicht hat. Entscheidend ist auch, was durch diesen Menschen entsteht. Wem geht es besser, weil es ihn gibt? Welche Probleme löst er? Welchen Mehrwert schafft er? Genau diese Fragen können dazu führen, das eigene Leben, die eigene Arbeit und die eigene Positionierung neu zu betrachten.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Erfolg (Wikipedia)
    Um Erfolg (gelegentlich auch als Durchbruch bezeichnet) handelt es sich, wenn jemand oder mehrere gemeinsam die gesetzten Ziele erreichen. Gegensatz ist der Misserfolg.
  • Geben (Wikipedia)
    Die Herren Geben sind ein altes und weit verzweigtes süddeutsches Adelsgeschlecht, welches mit zahlreichen Nebenlinien in Freiburg im Breisgau ansässig war. Die Herren Geben sind eine Nebenlinie der Herren von Rothenburg und sind Stammes- und Wappengenossen der Herren Meyer-Niessen. Durch die Belehnung mit Reichslehen, die beim Aussterben der Herzöge von Zähringen ans Reich heimgefallen waren, hatten die Herren Geben ihre Steuern nicht dem Grafen, sondern unmittelbar dem Kaiser zu entrichten. Dadurch nahmen sie unter dem Freiburger Adel eine bevorrechtete Stellung ein.
  • mehrwert (Wikipedia)
    Mehrwert bezeichnet umgangssprachlich, den ökonomischen Gewinn den bei der Wertschöpfung erzielten Wertzuwachs, siehe Mehrwertsteuer in Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre, die Differenz zwischen Kosten und Verkaufspreis, siehe Wertschöpfung (Wirtschaft) ein Werkzeug der Kundenbindung, siehe Mehrwertstrategie im Marxismus, die bei der kapitalistischen Wertschöpfung erzielte Differenz zwischen Warenwert und der Wertsumme aus variablem Kapital (Arbeitskraft) und konstantem Kapital (Produktionskosten), siehe Mehrwert (Marxismus) den „Mehrwert des Geldes“ bei Dieter Suhr, siehe Urzins Mehrwert. Beiträge zur Kritik der politischen Ökonomie, eine politisch-ökonomische Fachzeitschrift eine ehemalige deutsche SB-Warenhauskette, siehe Mehrwert (Einzelhandel) eine ehemalige Marke von Verbrauchermärkten des Handelsunternehmens Schwab AG
  • Persönlichkeitsentwicklung (Wikipedia)
    Der Begriff Persönlichkeit (abgeleitet von Person) hat die Individualität jedes einzelnen Menschen oder Tiers zum Gegenstand und bezeichnet meist einen lebenserfahrenen, reifen Menschen mit ausgeprägten Charaktereigenschaften. Dabei geht es um die Frage, hinsichtlich welcher psychischen Eigenschaften sich Menschen als Individuen oder in Gruppen voneinander unterscheiden. „Temperament“ und „Charakter“ sind ältere Fachbezeichnungen und nicht als Synonym zu verwenden, da sie zum Teil eine andere Bedeutung haben. Es werden zahlreiche Persönlichkeitseigenschaften unterschieden. Die normale menschliche Variation von Persönlichkeitsmerkmalen steht dabei ebenso im Interesse der Forschung wie die Identifikation von Persönlichkeitsstörungen. Kernfragen sind beispielsweise die Stabilität oder Veränderung von Persönlichkeitsmerkmalen, ihre dispositionelle Funktion (Bedeutung für zukünftiges Verhalten) oder die Art ihrer Repräsentation und Manifestation (Konstrukte oder Rekonstrukte). In der Philosophie werden eher die Begriffe Personalität und Person verwendet (vgl. Philosophische Anthropologie).
  • Sinn (Wikipedia)
    Sinn steht für: Sinn (Philosophie), verschiedene Bedeutungen Sinn (Wahrnehmung), Wahrnehmungsvermögen durch ein Sinnesorgan Sinn (Soziologie), Bedeutung oder subjektive Deutung sozialen Handelns Sinn (Unternehmen), deutsches Modehaus Sinn (Uhrenmarke), deutscher Uhrenhersteller geographische Objekte: Sinn (Hessen), Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis, Hessen Sinn (Fluss), rechter Zufluss der Fränkischen Saale, Hessen und Bayern Schmale Sinn, rechter Zufluss der Sinn, Hessen und Bayern Sinn ist der Familienname folgender Personen: Arndt Sinn (* 1971), deutscher Rechtswissenschaftler Carola Bruch-Sinn (1853–1911), österreichische Schriftstellerin, Übersetzerin und Redakteurin Edmund Sinn (1902–1978), deutscher Jurist, Unternehmer und Politiker (CDU) Friederike Sinn (* 1951), deutsche Klassische Archäologin Günter Sinn (1930 oder 1931–2011), deutscher Landschaftsarchitekt, Autor und Sachverständiger Hansjörg Sinn (1929–2025), deutscher Chemiker und Politiker Hans-Peter Sinn (1944–2025), deutscher Fußballspieler Hans-Werner Sinn (* 1948), deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer Helmut Sinn (1916–2018), deutscher Pilot und Uhrenhersteller Jakob Sinn (1895–1967), deutscher Schauspieler Josef Sinn (1868–1929), deutscher Kaufmann und Politiker (Zentrum) Karl Sinn (1890–1961), deutscher Verwaltungsbeamter, Landrat in Balingen Klaus Sinn (* 1936), deutscher Fußballspieler und -trainer Markus Sinn (* 1979), deutscher Fußballschiedsrichter und Schiedsrichterassistent Michael Sinn (1967–2020), österreichischer Fotograf Norbert Sinn (* 1953), österreichischer Offizier Norman Sinn, deutscher Musiker Phillip Sinn (* 2004), deutscher Eishockeyspieler Ryan Sinn (* 1979), US-amerikanischer Bassist Simone Sinn (* 1975), deutsche Religionswissenschaftlerin Ulrich Sinn (* 1945), deutscher Klassischer Archäologe Ulrich Sinn (Komponist), österreichischer Filmmusikkomponist Walter Sinn (* 1965), deutscher Ökonom Siehe auch: Haus Sinn, Wohngebäude in Heilbronn Wörtlicher und übertragener Sinn, Sprache Sinne Sin
  • Überfluss (Wikipedia)
    Überfluss steht für: Angebot weit über dem Bedarfsniveau, siehe Überflussgesellschaft Überfluss (Roman), Roman (1902) von Martin Andersen Nexø Überfluss, Zweitkanal von Finanzfluss Siehe auch: 50 Jahre Überfluss, Comicroman (1990) von Chlodwig Poth Die Überflüssigen Überflüssiger Mensch, ein Topos der russischen Literatur Überflüssig
  • Verantwortung (Wikipedia)
    Verantwortung ist vorrangig die Fähigkeit, das eigene Können und die möglichen Folgen von Entscheidungen einzuschätzen und so zu handeln, dass die erwarteten Ziele mit größter Wahrscheinlichkeit erreicht werden. Häufig ist damit das Bewusstsein verbunden, im Falle des Scheiterns Schuld und Scham zu tragen. In diesem Zusammenhang kann aus der Verantwortung die freiwillige (verantwortungsbewusste) oder (bei Unwissenheit oder Fremdbestimmung) unfreiwillige Übernahme einer Verpflichtung hervorgehen, für die möglichen Folgen einer Handlung oder einer getroffenen Entscheidung einzustehen und gegebenenfalls dafür Rechenschaft abzulegen oder Strafen zu akzeptieren. Verantwortungsgefühl setzt ein Gewissen, die Kenntnis der Wertvorstellungen sowie der rechtlichen Vorschriften und sozialen Normen voraus. Im Rechtswesen wird der Begriff verbreitet als die einer handelnden Person oder Personengruppe (Subjekt) gegenüber einer anderen Person oder Personengruppe (Objekt) zugeschriebene Pflicht definiert, die aufgrund eines normativen Anspruchs entsteht, der durch eine Instanz eingefordert werden kann. Handlungen und ihre Folgen können je nach gesellschaftlicher Praxis und Wertesystem für den Verantwortlichen zu Konsequenzen wie Lob und Tadel, Belohnung, Bestrafung oder Forderungen nach Ersatzleistungen führen. Die Beziehung (Relation) zwischen den beteiligten Akteuren knüpft am Ergebnis des Handelns an. Die der Verantwortung zugrunde liegenden gesellschaftlichen Normen können einen rechtlichen, weltanschaulichen oder moralischen Ursprung haben. Die Verantwortung kann aber auch auf einem selbst gewählten Ideal als einer nur individuell gültigen Norm beruhen. Allerdings ist auch in diesem Fall der Anspruch an Wirkungen gegenüber anderen Personen oder Institutionen gebunden. Denn nur unter Einbeziehung der Mitwelt ergibt der Begriff der Verantwortung einen Sinn. In jedem Fall setzt die Zuschreibung von Verantwortung die Annahme einer Handlungsfreiheit und eines wirksamen Einflusses des Handelnden auf das Handlungsergebnis voraus. Ob und in welchem Maß eine solche Selbstbestimmung gegeben ist, ist umstritten und wird in der Philosophie des Geistes kritisch diskutiert. Indem …
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