Neue SMT-Plattform, automatisierte Materialversorgung und offenes Ökosystem adressieren die zentrale Herausforderung der Industrie: die Operationalisierung digitaler Strategien
Wiesbaden, DE. 15. Juni 2026 – Die industrielle Fertigung hat ihre Zielbilder definiert: vernetzt, datengetrieben, flexibel. Doch zwischen strategischer Vision und operativer Realität klafft in vielen Unternehmen weiterhin eine Lücke. Panasonic Factory Solutions adressiert genau diesen kritischen Punkt und rückt mit seinem Ansatz zur Realisierung autonomer Fertigung die konkrete Umsetzung in den Fokus.
„Die autonome Fertigung ist ein Produktionsumfeld, das auf Basis integrierter Daten, vernetzter Systeme und intelligenter Entscheidungen kontinuierlich auf Veränderungen reagiert und sich selbst optimiert“, sagt Yo, Hayashi, Manager Global Accounts von Panasonic Factory Solutions Europe.
Execution als Differenzierungsfaktor in der industriellen Transformation
Während viele Initiativen auf Konzept- und Strategieebene verbleiben, setzt Panasonic Factory Solutions gezielt auf die operative Umsetzung im Shopfloor. Die Realisierung autonomer Fertigung bedeutet, Unternehmensziele direkt in Produktionsprozesse zu übersetzen, über durchgängige Datenflüsse, automatisierte Abläufe und eine enge Verzahnung von Maschinen, Software und Services.
Der Ansatz geht dabei über klassische Automatisierung hinaus: Produktionssysteme sollen nicht nur effizienter arbeiten, sondern in der Lage sein, sich in Echtzeit an Veränderungen in Nachfrage, Materialverfügbarkeit oder Produktionsbedingungen anzupassen.
NPM-G Serie: Integrierte SMT-Plattform für adaptive Produktion
Ein zentraler Baustein ist die neue NPM-G Serie – eine integrierte Plattform von SMT-Produktionssystemen, die darauf ausgelegt ist, in Echtzeit auf Angebots- und Nachfrageänderungen zu reagieren und so die autonome Fertigung praktisch umzusetzen.
Die Serie kombiniert Bestücksysteme, Drucktechnologie und Peripherie zu einer durchgängigen Produktionsumgebung. Durch den Einsatz von KI und automatisierten Prozessen können Produktionslinien flexibel konfiguriert und kontinuierlich optimiert werden.
Im Fokus stehen dabei:
– höhere Anpassungsfähigkeit bei wechselnden Losgrößen
– reduzierte Stillstandszeiten
– verbesserte Qualität durch integrierte Prozesskontrolle
Auto Setting Feeder (ASF): Automatisierter Rüstvorgang von Gurtrollen als Schlüssel zur Effizienz
Ein wesentlicher Hebel autonomer Fertigung ist die Automatisierung bislang manueller Prozesse. Mit dem Auto Setting Feeder (ASF) hat Panasonic eine Technologie entwickelt, die das Einstellen und Beladen von Gurtrollen vollständig automatisiert – ein in dieser Form erstmals realisierter Ansatz in der SMT-Fertigung über alle gurtbreiten hinweg
Der ASF ermöglicht:
– automatisches Einrichten und Laden von Bauteilrollen ohne manuelle Eingriffe
– kontinuierliche Vorbereitung der nächsten Materialzufuhr im laufenden Betrieb
– Wegfall klassischer Spleißprozesse
– höhere Prozesssicherheit durch die Vermeidung fehlerhafter Spleißvorgänge sowie daraus resultierender Stillstände und Troubleshooting-Aufwände
Dadurch lassen sich Rüstzeiten signifikant reduzieren. Pro Vorgang können bis zu 60 Sekunden eingespart werden. Gleichzeitig werden Zuführgeschwindigkeit und Präzision deutlich verbessert.
Die automatisierte Rüstvorgang von Gurtrollen trägt dazu bei, Stillstände zu minimieren, den Bediener erheblich zu entlasten sowie die Auslastung zu erhöhen und Produktionsprozesse stabiler zu gestalten.
Offenes Partnerökosystem: Integration statt Insellösungen
Ein weiterer zentraler Baustein des Ansatzes ist ein bewusst offen gestaltetes Ökosystem. Panasonic Factory Solutions integriert Partnerlösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von MES-Systemen über Materialfluss bis hin zu Service- und Finanzierungsmodellen.
Ziel ist es, bestehende Produktionslandschaften schrittweise weiterzuentwickeln, anstatt sie vollständig zu ersetzen. Offene Schnittstellen und standardisierte Datenmodelle ermöglichen die Integration heterogener Systeme und schaffen die Grundlage für durchgängige Datenverfügbarkeit.
Praxisbezug in Europa: Messbare Effekte im Produktionsalltag
Die Konzepte zur autonomen Fertigung kommen bereits in europäischen Fertigungen zum Einsatz. Unternehmen profitieren dabei insbesondere von:
– höherer Flexibilität bei schwankender Nachfrage
– reduzierten Betriebskosten durch automatisierte Prozesse
– verbesserter Anlagenverfügbarkeit und stabileren Abläufen
Die Kombination aus NPM-G Plattform, automatisierter Materialversorgung und integrierter Datenarchitektur ermöglicht es, Produktionslinien schneller anzupassen und auf Veränderungen zu reagieren, ein entscheidender Vorteil in zunehmend volatilen Märkten.
Der entscheidende Schritt: Von der Strategie zur Umsetzung
Für Panasonic Factory Solutions liegt der zentrale Hebel der industriellen Transformation nicht allein in technologischen Innovationen, sondern in deren konsequenter Umsetzung. Der Ansatz markiert einen Paradigmenwechsel: weg von isolierten Digitalisierungsprojekten, hin zu einer durchgängig integrierten und operativ wirksamen Produktionsstrategie.
Für Fertigungsunternehmen in der DACH-Region bedeutet das vor allem eines: Der Weg zur autonomen Fertigung entscheidet sich nicht in der Vision – sondern in ihrer präzisen Umsetzung im Detail. Genau hier setzt Panasonic Factory Solutions an.
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Über die Panasonic Group
Die 1918 gegründete Panasonic Group ist heute weltweit führend in der Entwicklung innovativer Technologien und Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Wohnungsbau, Devices, B2B-Lösungen und Energiesektor und hat am 1. April 2022 auf ein operatives Unternehmenssystem umgestellt, wobei die Panasonic Holdings Corporation als Holdinggesellschaft fungiert. Der Konzern meldete für das am 31. März 2025 endende Geschäftsjahr einen konsolidierten Nettoumsatz von 51,6 Milliarden Euro (8.458,2 Milliarden Yen). Weitere Informationen über die Panasonic-Gruppe finden sich an dieser Stelle: https://holdings.panasonic/global/
Über Panasonic Connect Europe GmbH
Panasonic Connect Europe nahm am 1. Oktober 2021 den Geschäftsbetrieb auf und bildet eine neue, auf das B2B-Geschäft ausgerichtete und agile Organisation. Mit mehr als 400 Mitarbeitenden und unter der Leitung von CEO Shusuke Aoki verfolgt das Unternehmen das Ziel, mit innovativen Produkten sowie integrierten Systemen und Services zum Erfolg seiner Kunden beizutragen – konsequent ausgerichtet auf die Vision „Change Work, Advance Society and Connect to Tomorrow“.
Panasonic Connect Europe hat seinen Hauptsitz in Wiesbaden und besteht aus den folgenden Geschäftsbereichen:
Mobile Solutions Business Division (TOUGHBOOK): Die ausfallsicheren, modularen TOUGHBOOK Notebooks und Tablets steigern kombiniert mit 5G-Technologie, privaten 5G Netzwerken und einem umfangreichen Portfolio an Services die Produktivität mobiler Mitarbeiter im täglichen Einsatz unterwegs. Kundenspezifische Hardware-Services-Kits sind als monatliches „Mobile-IT-as-a-Service“ Abonnement erhältlich.
Die Media Entertainment Business Division umfasst den Bereich Visual System Solutions mit einem breiten Portfolio an leistungsstarken und zuverlässigen Projektoren sowie hochwertigen professionellen Displays sowie Broadcast & ProAV. Letzterer bietet Smart-Live-Production-Lösungen aus einem durchgängigen End-to-End-Portfolio, darunter PTZ- und Systemkameras, Camcorder, die IT/IP-Plattform KAIROS, Bildmischer und robotergestützte Lösungen, die weltweit für Live-Events, Sportproduktionen, Fernsehen und xR-Studios eingesetzt werden.
Der Bereich Forschung und Entwicklung (R&D) konzentriert sich auf softwaregetriebene Supply-Chain-Lösungen für reale industrielle Einsatzumgebungen und nutzt dabei jahrzehntelange Expertise in den Bereichen Elektronik, Künstliche Intelligenz und Robotik. Ziel ist es, Panasonic Connect zu einem führenden Lösungsanbieter für die gesamte Wertschöpfungskette zu entwickeln – von der Fertigung bis zum Handel.
Panasonic Factory Solutions Europe vertreibt ein breites Spektrum an Smart-Factory-Lösungen, darunter Elektronikfertigungslösungen, Robotik- und Schweißsysteme sowie Softwarelösungen und Engineering-Leistungen.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://eu.connect.panasonic.com/de/de
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- Datenintegration (Wikipedia)
Informationsintegration ist das Zusammenführen von Informationen aus verschiedenen Datenbeständen (Datenquellen) mit in der Regel unterschiedlichen Datenstrukturen in eine gemeinsame einheitliche Datenstruktur. Dabei sollen vor allem heterogene Quellen möglichst vollständig und effizient zu einer strukturierten Einheit zusammengeführt werden, die sich effektiver nutzen lässt, als dies bei direktem Zugriff auf die einzelnen Quellen möglich wäre. Informationsintegration ist vor allem dort notwendig, wo mehrere gewachsene Systeme miteinander verbunden werden sollen, also beispielsweise bei der Zusammenführung von Unternehmen, Arbeitsabläufen und Anwendungen oder bei der Informationssuche im Internet. Die Integration komplexerer Systeme ist erst in den 1990er Jahren in den Blickpunkt der informatischen Forschung gerückt und somit in der Entwicklung begriffen. - Operationalisierung (Wikipedia)
Die Operationalisierung oder Messbarmachung legt fest, wie ein theoretisches Konstrukt (z. B. Schwerkraft, Intelligenz oder Gerechtigkeit) beobachtbar und messbar gemacht werden soll. Sie hat in allen empirisch arbeitenden Wissenschaften eine große Bedeutung, da sie die Grundlage dafür ist, Messungen durchführen zu können. Wichtig ist eine geeignete Operationalisierung etwa bei der Prüfung von Hypothesen. Bei der Operationalisierung (Hempel, 1954) eines Konstrukts wird festgelegt, mit welchem Messinstrument (sogenanntem Indikator, z. B. physikalisches Messgerät, Fragebogen) die verschiedenen Ausprägungen der interessierenden Größe quantifiziert werden. Neben dem gewählten Indikator (auch Messgröße genannt) müssen für die Operationalisierung auch die Erhebungsmethode, das Erhebungsinstrument und dabei insbesondere die Teile, mit denen die empirischen Informationen gewonnen werden sollen, beschrieben werden. Schließlich ist noch das Verfahren zu erläutern, wie die Informationen für die eigentliche Analyse aufbereitet werden. Zur Operationalisierung eines theoretischen Konstrukts gehört auch die Frage, welches Messniveau die verwendeten Indikatoren haben sollen.