Vetter setzt Wachstumskurs fort

Pharmadienstleister informiert über Geschäftsentwicklung und Investitionsprojekte

Vetter setzt Wachstumskurs fort

Vertreter der Inhaberfamilie, Geschäftsführung und Betriebsrat bei der Betriebsversammlung 2026

– 1,26 Milliarden Euro Umsatz – 13 Prozent Wachstum im Jahr 2025
– Kontinuierliche Investitionen in Standorte, Bildung und Digitalisierung
– Gehaltssteigerung und Erfolgsbonus für Mitarbeitende

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Ravensburg, 9. Februar 2026: Vetter, Partner globaler Pharmaunternehmen für die Herstellung teils lebensnotwendiger Medikamente, blickt auf ein erneut erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit einem vorläufigen Gesamtumsatz von 1,26 Milliarden Euro, einer Steigerung um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr, setzt der Pharmadienstleister seinen nachhaltigen organischen Wachstumskurs erfolgreich fort. Dies vermeldete das Familienunternehmen bei der diesjährigen Betriebsversammlung am
6. Februar in der Messe Friedrichshafen.

„2025 war für Vetter ein besonderes Jahr“, so Senator h.c. Udo J. Vetter, Beiratsvorsitzender und Mitglied der Inhaberfamilie. „Wir haben zum einen auf unsere 75-jährige Geschichte zurückgeblickt, aber vor allem auch viele Zukunftsaktivitäten angestoßen. Den Generationenwechsel in der Geschäftsführung haben wir erfolgreich vollzogen und die finale Entscheidung für eine signifikante Erhöhung unserer pharmazeutischen Produktionskapazitäten durch einen neuen Standort in Saarlouis getroffen. Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Keiner der Arbeitsplätze an unseren bestehenden Standorten steht dadurch infrage. Wir wollen in Zukunft noch mehr Patienten weltweit mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgen können und ihre Lebensqualität verbessern.“

Infrastrukturprojekte in Deutschland und den USA
Trotz der angespannten geopolitischen Lage verzeichnet das Familienunternehmen weiterhin eine stabile Nachfrage von Pharma- und Biotechunternehmen weltweit. Vetter investiert gezielt und umfangreich in die Modernisierung und den Ausbau seiner Standorte. So wird unter anderem der Produktionsstandort in der Schützenstraße weiterhin im laufenden Betrieb umgebaut und erweitert. Es entstehen über die kommenden Jahre fünf zusätzliche Reinräume mit einem weiteren Personalbedarf von mehreren hundert Mitarbeitenden. Das angrenzende Parkhaus in der Eywiesenstraße kann Vetter voraussichtlich im Sommer 2026 eröffnen. Im Gewerbegebiet Erlen wächst das Zentrum für Optische Kontrolle und Logistik mit einem dritten Bauabschnitt weiter.
In den kommenden Monaten soll mit dem Spatenstich in Saarlouis der Start eines großen Investitionsprojektes außerhalb der Heimatregion erfolgen. Dort entsteht ein neuer pharmazeutischer Standort für die Herstellung injizierbarer Medikamente zur Marktversorgung.
Auch international setzt Vetter seinen Wachstumskurs fort: Im Großraum Chicago in den USA wurde im vergangenen Jahr der Spatenstich für eine neue eigene Produktionsstätte gesetzt, die einen bisher gemieteten Standort ablösen wird. Dort werden kleine Mengen vielversprechender neuer Medikamente im Entwicklungsstadium hergestellt.

Mitarbeitende profitieren vom Wachstum
Parallel zum Ausbau der Produktionskapazitäten investiert Vetter konsequent in die Weiterentwicklung seiner Mitarbeitenden. Die Zahl der Auszubildenden und Studierenden liegt stabil bei rund 160. Für Ausbildung und Qualifizierung steht mit mehreren eigenen Gebäuden eine umfangreiche Infrastruktur zur Verfügung. Dass dieser Ansatz greift, zeigte sich auch auf der Betriebsversammlung: Dort wurden die erfolgreichsten Auszubildenden und Studierenden für ihre exzellenten Leistungen geehrt. Lernen ist ein zentraler Erfolgsfaktor beim Pharmadienstleister. Mit der digitalen Lernplattform „Vetter Learning“ begegnet das Familienunternehmen den weiter steigenden Anforderungen an Wissenstransfer, Qualifizierung und Weiterentwicklung. Vetter treibt die digitale Transformation unternehmensweit voran: durch Initiativen in den Bereichen Automatisierung und Prozesseffizienz möchte der Pharmadienstleister reproduzierbare Qualität und Geschwindigkeit weiter verbessern sowie noch schonender mit Ressourcen umgehen. Dabei werden die Mitarbeitenden in sämtliche Schritte aktiv eingebunden und gezielt qualifiziert.

„Wir freuen uns über die weiter positive Entwicklung des Unternehmens – gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten“, sagt Claudia Schmidt, Vorsitzende des Betriebsrats. „Für uns ist wichtig, dass dieses Wachstum auch bei den Mitarbeitenden ankommt, durch faire Beteiligung, Entwicklungsperspektiven und sichere Arbeitsplätze.“

So beteiligt das Familienunternehmen seine Belegschaft auch finanziell am Unternehmenserfolg: Bis Oktober 2026 steigt das Entgelt aller tariflich Beschäftigten in zwei Stufen um insgesamt drei Prozent. Zusätzlich erhalten sie erstmalig einen Unternehmenserfolgsbonus. Auch die Zulagen für Bereitschaften wurden seit Jahresbeginn deutlich erhöht.

Vetter ist ein führender Pharmadienstleister für die Herstellung von injizierbaren Medikamenten und verbessert damit die Lebensqualität für Patientinnen und Patienten weltweit. Die Kompetenz und Expertise des Unternehmens ermöglichen Betroffenen unter anderem die Behandlung von Krebs, Multipler Sklerose und rheumatischer Arthritis bis hin zu seltenen Erkrankungen. Arzneimittelhersteller schätzen die langjährige Erfahrung, die hohe Qualität und Innovationsfähigkeit, moderne Technologien sowie die Zuverlässigkeit und das tägliche Engagement der 7.300 Mitarbeitenden. Das unabhängige weltweit agierende Familienunternehmen mit Hauptsitz und langer Tradition in Ravensburg betreibt Produktions- und Entwicklungsstandorte in Deutschland, Österreich und den USA sowie Vertriebsstandorte in den asiatisch-pazifischen Märkten Japan, China, Südkorea und Singapur. Als größter Arbeitgeber Ravensburgs stellt Vetter seine Mitarbeitenden in den Mittelpunkt: Dazu gehören faire Entlohnung, hochwertige Aus- und Weiterbildungsangebote, ein umfassendes Gesundheitsmanagement und die Unterstützung bei einer nachhaltigen Work-Life-Balance. Der Pharmadienstleister versteht sich als aktiver Teil der Gesellschaft und handelt nach den Prinzipien der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. Vetter wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leading Employer Award, als Fair Company, mit dem EcoVadisPlatinRating (Top1 % der weltweit bewerteten Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit) sowie als Best Managed Company. Das bereits 1950 in Ravensburg gegründete Unternehmen ist noch heute in Familienbesitz. Weitere Informationen unter www.vetter-pharma.com

Kontakt
Vetter Pharma International GmbH
Markus Kirchner
Eywiesenstrasse 5
88212 Ravensburg
0751-3700-3729
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http://www.vetter-pharma.com

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Biotech (Wikipedia)
    Die Biotechnologie (altgriechisch βίος bíos, deutsch ‚Leben‘; auch als Synonym zu Biotechnik und kurz als Biotech) ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Nutzung von Enzymen, Zellen und ganzen Organismen in technischen Anwendungen beschäftigt. Ziele sind u. a. die Entwicklung neuer oder effizienter Verfahren zur Herstellung chemischer Verbindungen und von Diagnosemethoden. In der Biotechnologie werden Erkenntnisse aus vielen Bereichen, wie vor allem Mikrobiologie, Biochemie (Chemie), Molekularbiologie, Genetik, Bioinformatik und den Ingenieurwissenschaften mit der Verfahrenstechnik (Bioverfahrenstechnik) genutzt. Die Grundlage bilden chemische Reaktionen, die von freien oder in Zellen vorliegenden Enzymen katalysiert werden (Biokatalyse oder Biokonversion). Die Biotechnologie leistet wichtige Beiträge für den Prozess der Biologisierung. Klassische biotechnologische Anwendungen wurden bereits vor Jahrtausenden entwickelt, wie z. B. die Herstellung von Wein und Bier mit Hefen und die Verarbeitung von Milch zu verschiedenen Lebensmitteln mithilfe bestimmter Mikroorganismen oder Enzyme. Die moderne Biotechnologie greift seit dem 19. Jahrhundert zunehmend auf mikrobiologische und seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch auf molekularbiologische, genetische bzw. gentechnische Erkenntnisse und Methoden zurück. Dadurch ist es möglich, Herstellungsverfahren für chemische Verbindungen, z. B. als Wirkstoff für die Pharmazeutik oder als Grundchemikalie für die chemische Industrie, Diagnosemethoden, Biosensoren, neue Pflanzensorten und anderes zu entwickeln. Biotechnische Verfahren können vielfältig in unterschiedlichsten Bereichen angewendet werden. Teilweise wird versucht, diese Verfahren nach Anwendungsbereichen zu sortieren, wie z. B. Medizin (rote Biotechnologie), Pflanzen bzw. Landwirtschaft (grüne Biotechnologie) und Industrie (weiße Biotechnologie). Teilweise wird auch danach unterschieden, auf welche Lebewesen die Methoden angewendet werden, wie etwa in der Blauen Biotechnologie oder Gelben Biotechnologie, die sich auf Anwendungen bei Meereslebewesen bzw. Insekten bezieht.
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    Eine englisch Contract Manufacturing Organization (CMO) ‚Vertragsherstellerorganisation‘ ist eine Eigenbezeichnung eines Vertragsherstellers und Fertigungsbetrieb, der im Auftrag eines pharmazeutischen Unternehmens verschiedene Zwischenprodukte eines Arzneimittels oder das finale Produkt herstellt. Ein CMO bietet Dienstleistungen in der Herstellung bzw. Produktion an.
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