Untersuchung von Censys: Fast 87.000 Kameras in Europa sind öffentlich über das Internet erreichbar und potenziell angreifbar

Untersuchung von Censys: Fast 87.000 Kameras in Europa sind öffentlich über das Internet erreichbar und potenziell angreifbar

Nachrichtendienste in den Niederlanden berichteten zuletzt darüber, dass russische staatliche Akteure mit dem Internet verbundene Kameras in den Niederlanden, anderen EU- und NATO-Ländern und der Ukraine hacken. Demnach bestehe das Ziel der Hacking-Kampagne darin, Einblicke in militärische Transportrouten, Waffenlieferungen in die Ukraine und in die Standorte ukrainischer Militärangehöriger zu gewinnen. Das aufgenommene Bildmaterial werde mithilfe von Bilderkennungssoftware analysiert, um gezielte Operationen durchzuführen.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Censys, Experte für Internet Intelligence, Attack Surface Management und Threat Hunting, hat infolge des Berichts eine Analyse von öffentlich über das Internet erreichbaren Kameras in Europa durchgeführt. In Deutschland gibt es über 65.000 Kameras, auf die über eine IP-Adresse direkt aus dem öffentlichen Internet zugegriffen werden kann. Dass eine Kamera öffentlich zugänglich ist, bedeutet nicht automatisch, dass sie gehackt werden kann. Allerdings scheinen in Deutschland knapp 8.400 Hosts, auf denen die Kameras laufen, eine nicht gepatchte Sicherheitslücke zu enthalten, die bereits in der Praxis ausgenutzt wurde.

Nicht jede erkannte Schwachstelle betrifft direkt die Kamerasoftware. Da jedoch eine Schwachstelle in einem beliebigen Dienst die Übernahme des gesamten Geräts ermöglichen kann, werden alle betroffenen Systeme als potenziell gefährdet betrachtet. Insgesamt zeigt die Untersuchung über 87.000 angreifbare, mit dem Internet verbundene Kameras in Europa, darunter mehr als 4.000 in der Ukraine.

Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse der Untersuchung: https://censys.com/blog/russia-camera-hacking-espionage-campaign/

Über Censys:
Censys, Inc.TM ist die führende Internet-Intelligence-Plattform für Threat Hunting und Attack Surface Management. Censys wurde 2017 in Ann Arbor in Michigan, USA, gegründet und bietet Unternehmen den weltweit umfassendsten Echtzeit-Überblick ihrer Internet-Infrastruktur, Assets und Geräte. Kunden wie Google, Cisco, Microsoft, Samsung, das U.S. Department of Homeland Security, das Office of the Director of National Intelligence (ODNI), die Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) und mehr als 50 % der Fortune 500 vertrauen auf Censys für eine kontextualisierte Echtzeitansicht ihrer Internet- und Clouds-Assets. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.censys.com und folgen Sie Censys auf LinkedIn, X, Bluesky und Mastodon.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Cybersecurity (Wikipedia)
    Informationssicherheit ist ein Zustand von technischen oder nicht-technischen Systemen zur Informationsverarbeitung und -speicherung, der die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen soll. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken. In der Praxis orientiert sich die Informationssicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements unter anderem an der internationalen ISO/IEC-27000-Reihe oder dem US-System der System and Organization Controls (SOC). Im deutschsprachigen Raum ist ein Vorgehen nach IT-Grundschutz verbreitet. Im Bereich der Evaluierung und Zertifizierung von IT-Produkten und -systemen findet die Norm ISO/IEC 15408 (Common Criteria) häufig Anwendung. Die Normenreihe IEC 62443 befasst sich mit der Informationssicherheit von „Industrial Automation and Control Systems“ (IACS) und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz für Betreiber, Integratoren und Hersteller. Die Umsetzung aus der Cyberresilienz-Verordnung schafft dabei auch Sicherheit auf Hardwareebene und schützt dadurch auch die Betreiber von Anlagen und Maschinen, indirekt auch die Verbraucher.
  • Cybersicherheit (Wikipedia)
    Informationssicherheit ist ein Zustand von technischen oder nicht-technischen Systemen zur Informationsverarbeitung und -speicherung, der die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen soll. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken. In der Praxis orientiert sich die Informationssicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements unter anderem an der internationalen ISO/IEC-27000-Reihe oder dem US-System der System and Organization Controls (SOC). Im deutschsprachigen Raum ist ein Vorgehen nach IT-Grundschutz verbreitet. Im Bereich der Evaluierung und Zertifizierung von IT-Produkten und -systemen findet die Norm ISO/IEC 15408 (Common Criteria) häufig Anwendung. Die Normenreihe IEC 62443 befasst sich mit der Informationssicherheit von „Industrial Automation and Control Systems“ (IACS) und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz für Betreiber, Integratoren und Hersteller. Die Umsetzung aus der Cyberresilienz-Verordnung schafft dabei auch Sicherheit auf Hardwareebene und schützt dadurch auch die Betreiber von Anlagen und Maschinen, indirekt auch die Verbraucher.
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