Teguar erweitert Industrie-PC Portfolio um Pinnacle-Serie für industrielle HMI-, SCADA- und Edge-AI-Anwendungen

Neue lüfterlose Industrie-Panel-PCs verbinden schlankes Design, robuste Technik und leistungsfähige Intel-Prozessoren

Teguar erweitert Industrie-PC Portfolio um Pinnacle-Serie für industrielle HMI-, SCADA- und Edge-AI-Anwendungen

Die Teguar Pinnacle-Serie: schlank, lüfterlos und für anspruchsvolle Industrieanwendungen ausgelegt

Pfäffikon (Schweiz), 09-2026 – Teguar erweitert sein Angebot für den deutschsprachigen Markt um die neue Pinnacle-Serie. Die besonders schlanken Industrie-Panel-PCs wurden für anspruchsvolle Anwendungen in Maschinenbau, Fertigungsautomation, HMI, SCADA und Edge Computing entwickelt. Zur Serie gehören die Baureihen TP-4800 und TP-7200 mit 12,1- beziehungsweise 15,6-Zoll-Touchdisplays. Je nach Leistungsanforderung stehen energieeffiziente Intel-Celeron-Prozessoren oder leistungsfähige Intel-Core-Ultra-Prozessoren mit integrierter NPU zur Verfügung.

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Mit lüfterloser Kühlung, robustem Aluminiumgehäuse, direkt verklebtem Touchdisplay und einem um bis zu 20 Prozent reduzierten Installationsflächenbedarf verbindet die Pinnacle-Serie Eigenschaften klassischer Industrie-Panel-PCs mit einem besonders kompakten und modernen Formfaktor. Damit richtet sich Teguar insbesondere an Maschinen- und Anlagenbauer, Automatisierungsspezialisten, Systemintegratoren und OEMs, die leistungsfähige Touch-Computer direkt in Maschinen, Bedienpulte oder Schaltschränke integrieren möchten.

Vier neue Panel-PC Modelle für unterschiedliche Leistungsanforderungen

Die Pinnacle-Serie umfasst vier Konfigurationen und verbindet zwei Displaygrößen mit zwei unterschiedlichen Leistungsklassen. Dadurch können Anwender die Hardware gezielt an die benötigte Rechenleistung und den verfügbaren Einbauraum anpassen. Die Modelle **TP-4800-12** und **TP-4800-16** basieren auf dem Intel Celeron J6413 der Elkhart-Lake-Plattform. Sie sind auf zuverlässige und energieeffiziente industrielle Standardanwendungen ausgelegt und eignen sich unter anderem für Maschinenbedienung, Prozessvisualisierung, Datenerfassung und klassische HMI-Aufgaben.

Für Anwendungen mit höheren Anforderungen an Rechenleistung, Grafik und lokale Datenverarbeitung stehen die Modelle TP-7200-12 und TP-7200-16 zur Verfügung. Sie nutzen den Intel Core Ultra 5 125U auf Basis der Meteor-Lake-Architektur. Die Core-Ultra-Plattform integriert neben CPU und GPU auch eine NPU für KI-Workloads und schafft damit die Voraussetzungen für moderne Edge-AI- und Machine-Vision-Anwendungen direkt an der Maschine. Alle Varianten arbeiten passiv und damit ohne mechanischen Lüfter. Das reduziert bewegliche Komponenten im System und unterstützt einen wartungsarmen Einsatz in industriellen Umgebungen.

Bis zu 20 Prozent weniger Installationsfläche

Ein zentrales Entwicklungsziel der Pinnacle-Serie war die Reduzierung des Platzbedarfs. Die Systeme benötigen laut Teguar gegenüber herkömmlichen Panel-PC-Konstruktionen bis zu 20 Prozent weniger Installationsfläche. Insbesondere bei Maschinen, Schaltschränken und Bediengehäusen, bei denen die verfügbare Einbautiefe begrenzt ist, kann dieser kompakte Formfaktor einen entscheidenden Vorteil bieten. Die Geräte sind je nach Anwendung sowohl für die Panelmontage als auch für eine Installation über VESA 100 ausgelegt und lassen sich dadurch flexibel in bestehende Maschinen- und Anlagenkonzepte integrieren. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und verbindet eine kompakte Bauform mit den mechanischen Anforderungen industrieller Anwendungen. Die Frontseite ist abhängig von Baureihe und Modell gemäß IP65 beziehungsweise IP66 ausgeführt.

Direct-Bonded-Touchdisplay für präzise Maschinenbedienung

Ein weiteres Merkmal der Pinnacle-Serie ist das direkt verklebte Display. Beim Direct Bonding wird das Touchpanel unmittelbar mit dem darunterliegenden Display verbunden. Der sonst vorhandene Luftspalt zwischen beiden Komponenten wird reduziert beziehungsweise eliminiert. Das Ergebnis ist eine hohe optische Klarheit und eine präzise Touch-Bedienung – Eigenschaften, die insbesondere bei grafisch anspruchsvollen Benutzeroberflächen und in der industriellen Prozessvisualisierung relevant sind.

Die Pinnacle-Systeme stehen wahlweise mit projiziert-kapazitivem Multi-Touch oder resistiver Touch-Technologie zur Verfügung. Damit kann die Bedienoberfläche an unterschiedliche Einsatzbedingungen und Bedienkonzepte angepasst werden. Die 12,1-Zoll-Varianten bieten ein Display im Format 16:10, während die 15,6-Zoll-Geräte auf das Breitbildformat 16:9 setzen. Je nach Modell erreicht die Displayhelligkeit 500 beziehungsweise 800 Nits.

Für HMI, Maschinensteuerung und SCADA

Ein wichtiger Einsatzbereich der Serie sind industrielle HMI-Touch-Panel-PCs. Als kombinierte Rechner- und Touchdisplay-Lösung können die Geräte unmittelbar an Maschinen oder Produktionsanlagen eingesetzt werden und bilden dort die Schnittstelle zwischen Bedienpersonal, Maschinensteuerung und übergeordneten Softwaresystemen. Typische Einsatzgebiete sind:

– Bedienung und Visualisierung von Maschinen und Produktionsanlagen

– HMI-Systeme für Maschinenbau und Automation

– SCADA-Prozessvisualisierung und Anlagenüberwachung

– Betriebs- und Maschinendatenerfassung

– industrielle Steuerungs- und Bedienplätze

– Produktions- und Fertigungslinien

– Prüf-, Kontroll- und Inspektionssysteme

– kompakte OEM-Bedienlösungen

– Retrofit bestehender Anlagen

– Edge-Computing-Anwendungen direkt an der Maschine

Gerade bei SCADA-HMI-Anwendungen müssen Bediencomputer Prozessinformationen zuverlässig visualisieren und gleichzeitig mit unterschiedlichsten Maschinen, Sensoren und Steuerungskomponenten kommunizieren. Die Pinnacle-Serie verbindet dafür aktuelle Schnittstellen mit serieller Kommunikation und zusätzlichen industriellen I/O-Optionen.

Neue Leistungsklasse für Edge AI und Machine Vision

Mit der TP-7200-Serie adressiert Teguar zusätzlich Anwendungen, bei denen KI-Verarbeitung unmittelbar am Entstehungsort der Daten benötigt wird. Der Intel Core Ultra 5 125U kombiniert klassische Rechenleistung mit einer integrierten NPU und ermöglicht damit die lokale Verarbeitung geeigneter KI-Workloads.

Darüber hinaus verfügen die TP-7200-Modelle über zwei M.2-NVMe-Steckplätze. Einer dieser Steckplätze kann für einen zusätzlichen kompatiblen KI-Beschleuniger genutzt werden. Teguar unterstützt hier unter anderem entsprechende NPU-Lösungen von Hailo. Dadurch eignen sich die Systeme beispielsweise für:

– Machine Vision

– automatisierte Bildauswertung

– optische Qualitätskontrolle

– Produktionsüberwachung

– lokale Analyse von Kamera- und Sensordaten

– KI-gestützte Prozesskontrolle

– Edge-AI-Anwendungen in Fertigungsanlagen

Der wesentliche Vorteil der lokalen Verarbeitung liegt darin, dass Daten direkt an der Maschine ausgewertet werden können. Anwendungen müssen Bild- oder Sensordaten nicht zwingend zunächst an ein entferntes Rechenzentrum oder eine Cloud übertragen. Dies kann insbesondere bei zeitkritischen Automatisierungs- und Analyseaufgaben relevant sein. Die TP-7200-Serie ergänzt damit das Teguar-Portfolio an industriellen Edge-KI-Computern um eine Lösung, bei der KI-Rechenleistung und industrielles Touch-HMI in einem kompakten System zusammengeführt werden.

Moderne und industrielle Schnittstellen in einem System

Maschinenbauer stehen bei neuen Hardwareplattformen häufig vor einer besonderen Herausforderung: Einerseits müssen aktuelle Hochgeschwindigkeitsschnittstellen unterstützt werden, andererseits müssen neue Computer weiterhin mit bestehenden Maschinen, SPS-Systemen und Peripheriegeräten kommunizieren können. Die Pinnacle-Serie verbindet deshalb moderne Schnittstellen wie USB 3.2, USB-C, HDMI und 2,5-Gigabit-Ethernet mit industriell etablierten Kommunikationsmöglichkeiten. Je nach Modell und Konfiguration stehen unter anderem zur Verfügung:

– USB 3.2 und USB-C

– HDMI beziehungsweise DisplayPort über USB-C

– Gigabit- und 2,5-Gigabit-Ethernet

– serielle COM-Schnittstellen

– RS-232/422/485

– GPIO beziehungsweise digitale Ein- und Ausgänge

– NVMe-Speicher

– optionale Wi-Fi- und Bluetooth-Konnektivität

Bei der TP-4800-Serie ist darüber hinaus optional Power over Ethernet verfügbar. Damit können Netzwerkverbindung und Stromversorgung über ein gemeinsames Ethernet-Kabel realisiert werden. Gerade bei kompakten Maschinenkonstruktionen oder schwer zugänglichen Installationsorten kann dies Verkabelung und Integrationsaufwand reduzieren. Alternativ können die Pinnacle-Systeme über USB-C beziehungsweise über einen industriellen DC-Anschluss versorgt werden.

Neue Hardware integrieren, bestehende Systeme weiter nutzen

Für Maschinenbauer und Betreiber ist bei einem Hardwarewechsel nicht nur die Leistungsfähigkeit eines neuen Computers entscheidend. Ebenso wichtig ist die Integration in bestehende Anlagenkonzepte.

Durch die Kombination aktueller Netzwerk- und USB-Schnittstellen mit COM-Ports und digitalen Ein- und Ausgängen lassen sich Pinnacle-Systeme sowohl mit moderner Peripherie als auch mit älteren Industriekomponenten verbinden. Damit eignet sich die Serie sowohl für neue Maschinenkonzepte als auch für Modernisierungs- und Retrofit-Projekte. Bestehende SCADA-Umgebungen können weiter genutzt werden, während gleichzeitig die Voraussetzungen für leistungsfähigere Visualisierung, schnellere Netzwerkanbindung oder zukünftige Edge-AI-Anwendungen geschaffen werden. Auch beim Betriebssystem setzt Teguar auf etablierte Plattformen. Unterstützt werden je nach Modell Windows 10 IoT, Windows 11 IoT und Windows 11 Pro. Die Core-Ultra-Modelle TP-7200 unterstützen darüber hinaus Linux Ubuntu 24.04 oder höher.

Plattform für Maschinenbauer, Integratoren und OEMs

Die Pinnacle-Serie richtet sich insbesondere an Unternehmen, die einen Industriecomputer nicht als isoliertes Endgerät einsetzen, sondern als integralen Bestandteil einer Maschine, Anlage oder eigenen Produktlösung. Typische Zielgruppen sind Maschinen- und Anlagenbauer, Automatisierungsunternehmen, Systemintegratoren, Gerätehersteller und industrielle OEMs. Für sie sind neben Prozessorleistung und Displayqualität Faktoren wie Einbaumaße, Schnittstellen, Betriebssysteme, langfristige Verfügbarkeit und Anpassbarkeit von besonderer Bedeutung. Teguar kann Hardwareplattformen darüber hinaus an projektspezifische Anforderungen anpassen. Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Schnittstellen, Speicher- und Kommunikationsoptionen sowie weitere OEM-spezifische Anpassungen.

„Bei modernen Maschinenkonzepten müssen leistungsfähige Rechnertechnik, intuitive Bedienung und möglichst kompakte Abmessungen zusammenkommen. Genau hier setzt die Pinnacle-Serie an. Sie verbindet ein sehr schlankes Industrie-Panel-PC-Design mit modernen Schnittstellen und unterschiedlichen Leistungsklassen – vom klassischen HMI bis hin zu rechenintensiven SCADA- und Edge-AI-Anwendungen“, erklärt Jonathan Staub, CEO bei Teguar.

Regionale Beratung für den DACH-Markt

Die Markteinführung der Pinnacle-Serie ist Teil des weiteren Ausbaus der Teguar-Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von der europäischen Niederlassung in Pfäffikon aus unterstützt das deutschsprachige Team Maschinenbauer, Systemintegratoren und Industrieunternehmen bei der Produktauswahl und technischen Konfiguration. Dabei können Anforderungen wie vorhandener Bauraum, benötigte Prozessorleistung, Displaygröße, Touch-Technologie, Schnittstellen, Betriebssystem und Montageart bereits in einer frühen Projektphase berücksichtigt werden.

Für Unternehmen, die neue Maschinenplattformen entwickeln oder bestehende Systeme modernisieren möchten, bietet Teguar damit eine regional betreute Hardwareplattform für industrielle Bedien-, Visualisierungs- und Edge-Computing-Anwendungen.

Weitere Informationen unter:
https://teguar.com/eu/de/

Über TEGUAR

Teguar ist ein führender Anbieter von fortschrittlichen industriellen und medizinischen Computerlösungen. Teguar Computer unterscheiden sich von Consumer-PCs, die den Massenmarkt dominieren. Unsere Industrie- und Medizincomputer wurden speziell entwickelt, um in den anspruchsvollsten Umgebungen und Anwendungen zuverlässig und leistungsfähig zu funktionieren.

Zum Portfolio gehören Industriecomputer, Panel-PCs, Embedded Computer, robuste Tablets, Medical PCs, medizinische Displays sowie Edge- und KI-Systeme. Die Geräte sind für Einsatzgebiete konzipiert, in denen klassische Consumer-Hardware aufgrund von Umgebungsbedingungen, Dauerbetrieb, Hygieneanforderungen oder besonderen Integrationsvorgaben an ihre Grenzen stößt.

Alle Computer von Teguar sind mit Komponenten in Industriequalität ausgestattet, um einen zuverlässigen 24/7-Betrieb zu gewährleisten. Unsere Geräte wurden für den Dauereinsatz in härtesten Umgebungen entwickelt und verfügen routinemäßig über Funktionen wie lüfterlose Kühlsysteme, wasserdichte IP/NEMA-zertifizierte Gehäuse und erweiterte Betriebstemperaturbereiche. Die Verwendung hochwertiger Komponenten führt zu niedrigeren Gesamtbetriebskosten und einer schnelleren Amortisation Ihrer Investition.

Unser kontinuierliches Engagement für Qualität wird durch unseren Status als ISO 9001:2015 zertifiziertes Unternehmen belegt. Diese Zertifizierung und die dafür erforderlichen jährlichen Audits bekräftigen den kundenorientierten Ansatz und das Engagement von Teguar, Branchenexperten die bestmöglichen Computer und den bestmöglichen Service zu bieten.

Weitere Infos online unter https://teguar.com/eu/de/

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    Der Anlagenbau ist ein technischer Wirtschaftszweig, dessen Ziel es ist, technische Anlagen zu realisieren. Der Anlagenbau umfasst verschiedene technische Disziplinen, je nachdem um welche Art der Anlage es sich handelt. Typische Fachbereiche sind Verfahrenstechnik, Energietechnik, Versorgungstechnik, Produktionstechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik. Im Anlagenbau werden technische Komponenten zu einem Gesamtsystem mit genau definierten Aufgaben kombiniert. Die Art und Anzahl der Aufgaben ergeben sich aus dem Gesamtprozess, der mit der Anlage unter vorgegebenen Randbedingungen realisiert werden soll. Zunächst müssen die Einzelschritte jedes Prozesses untersucht, ihre Beherrschung sichergestellt und die notwendige apparative Gestaltung entwickelt werden. Durch Zusammenschalten, Anpassen und Optimieren der technischen Komponenten entsteht dann das Konzept des Prozesses, das jedoch erst in Verbindung mit den entsprechenden Ver- und Entsorgungseinrichtungen (Utilities) und dem Steuerungs- und Überwachungskonzept zum vollständigen Anlagenkonzept wird. Überlegungen zur Entsorgung, Maßnahmen und Prozessschritte zur Abfallvermeidung, zur Abgas- und Abwasserreinigung und zur Arbeitssicherheit sind ebenfalls integraler Bestandteil eines tragfähigen Anlagenkonzeptes. Die Abwicklung eines Auftrags im Anlagenbau kann als ein einmaliges Vorhaben angesehen werden, welches sich von der industriellen Serien- und Massenfertigung abgrenzen lässt. Sein Projektcharakter zeichnet sich durch die spezifischen Zielvorgaben, sowie eine zeitliche, finanzielle und personelle Begrenzung aus und variiert von Auftrag zu Auftrag.
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