Wenn KI bezahlt: Wer kontrolliert künftig den Zahlungsverkehr?

Swiss Payment Forum 2026

Bislang entschieden Menschen, wann und wie sie bezahlen. Künftig könnten diese Entscheidungen zunehmend von KI-Agenten vorbereitet oder sogar selbstständig getroffen werden – etwa beim Suchen, Vergleichen oder Bezahlen von Produkten und Dienstleistungen. Gleichzeitig verlagert sich Betrug zunehmend über verschiedene Zahlungssysteme hinweg und lässt sich immer seltener innerhalb eines einzelnen Systems erkennen. Wo entsteht künftig Vertrauen? Wer übernimmt Verantwortung? Und wer kontrolliert künftig die Kundenschnittstelle?

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Erste KI-Agenten werden bereits in digitale Einkaufs- und Zahlungsprozesse integriert. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie Banken und Zahlungsdienstleister ihre Rolle in einem zunehmend automatisierten Zahlungsökosystem neu definieren.

Diese Entwicklungen stehen im Mittelpunkt des Swiss Payment Forum, das am 16. und 17. November 2026 in Zürich stattfindet. Erwartet werden Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Banken, Fintechs, Zahlungsdienstleistern, Regulierungsbehörden und Technologieunternehmen, um über die nächsten Entwicklungsschritte im Zahlungsverkehr zu diskutieren.

„Die Branche hat sich in den vergangenen Jahren vor allem mit schnelleren und bequemeren Zahlungen beschäftigt. Jetzt verändert sich eine grundlegendere Frage: Wer entscheidet künftig überhaupt über eine Zahlung? Sobald KI-Agenten Zahlungen eigenständig vorbereiten oder auslösen, müssen Banken und Zahlungsdienstleister Vertrauen, Identität, Haftung und Betrugsprävention völlig neu definieren“, sagt Nicole von Mulert, Event Director der Vereon AG.

Die Agenda umfasst unter anderem agentische KI, Betrugsprävention über verschiedene Zahlungssysteme hinweg, Instant Payments, Verification of Payee sowie europäische Initiativen für interoperable Zahlungslösungen. Im Mittelpunkt stehen deren praktische Auswirkungen auf Banken, Zahlungsdienstleister, Händler und Regulierungsbehörden.

Zu den bereits bestätigten Referierenden zählen u.a. Vertreterinnen und Vertreter der Schweizerischen Nationalbank, Kellerhals Carrard, Vipps MobilePay, Bizum, Mastercard, Visa, Netcetera, Worldline und SIX.

Ausführliche Informationen zum Programm und zur Veranstaltung finden Sie unter www.swisspaymentforum.ch

Über das Swiss Payment Forum
Das Swiss Payment Forum ist eine Fachkonferenz der Vereon AG für Führungskräfte sowie Expertinnen und Experten aus Banken, Kartenausgabe, Zahlungsdienstleistungen, Handel, Technologie und Regulierung. Sie beleuchtet aktuelle Entwicklungen im Schweizer und europäischen Zahlungsverkehr und fördert den Austausch zwischen den wichtigsten Akteuren der Branche. Jährlich nehmen mehr als 200 Fachleute teil.

Die Vereon AG veranstaltet hochkarätige Tagungen, Konferenzen und Workshops zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ausgewiesene Experten aus Forschung, Wissenschaft, Praxis und Politik präsentieren regelmässig pragmatische Lösungsansätze und wegweisende Trends. Führungs- und Fachkräfte aller Branchen schätzen diese Informationsplattformen zum Wissensausbau, Erfahrungsaustausch und zur Gewinnung wertvoller neuer Kontakte.

Kontakt
Vereon AG
Nicole von Mulert
Hauptstrasse 54
8280 Kreuzlingen
+41 71 677 8700
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https://www.swisspaymentforum.ch/de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Digitalisierung (Wikipedia)
    Unter Digitalisierung (von lateinisch digitus ‚Finger‘ und englisch digit ‚Ziffer‘) versteht man die Umwandlung von analogen, d. h. stufenlos darstellbaren Werten bzw. das Erfassen von Informationen über physische Objekte in Formate, welche sich zu einer Verarbeitung oder Speicherung in digitaltechnischen Systemen eignen. Die Information wird hierbei in ein digitales Signal umgewandelt, das nur aus diskreten Werten besteht. Zunehmend wird unter Digitalisierung auch die Nutzung primär digitaler Repräsentationen, zum Beispiel durch Digitalkameras oder digitale Tonaufzeichnungssysteme verstanden. Die Möglichkeit der informationstechnischen (Weiter-)Verarbeitung ist ein Prinzip, das allen Erscheinungsformen der Digitalen Revolution und der Digitalen Transformation im Wirtschafts-, Gesellschafts-, Arbeits- und Privatleben zugrunde liegt.
  • Finanzen (Wikipedia)
    Finanzen (Plural vom Wort Finanz, das nur als Konfix verwendet wird; englisch wie französisch finances) ist allgemein der Sammelbegriff für das Finanzwesen und die Finanzwirtschaft, speziell sind damit öffentliche Finanzen (Staatsfinanzen, Kommunalfinanzen) gemeint. Umgangssprachlich sind hierunter die Geldmittel und die Bonität von Wirtschaftssubjekten (Privathaushalte, Unternehmen, Staat, Ausland) zu verstehen.
  • fintech (Wikipedia)
    Finanztechnologie (englisch financial technology, verkürzt zu Fintech bzw. FinTech) ist ein Sammelbegriff für technologisch weiterentwickelte Finanzinnovationen, die in neuen Finanzinstrumenten, -dienstleistungen oder intermediären in Kombination mit neuen Technologien resultieren. Darunter fallen digitale Zahlungssysteme (z. B. Mobile-Banking, Mobile Payment, E-Wallets), alternative Kredit- und Finanzierungsformen (z. B. P2P-Kredite, Crowdfunding, Online-Kreditplattformen), digitale Vermögensverwaltung und Investment (z. B. Robo-Advisors, Social Trading) und Blockchain-basierte Anwendungen (z. B. Kryptowerte, NFTs). Im engeren Sinn wird der Begriff Fintech häufig mit den Unternehmen gleichgesetzt, welche digitale bzw. technologische Finanzinnovationen anbieten. Lösungen für den Versicherungsbereich werden als Versicherungstechnologie bezeichnet (auch InsurTech, vom englischsprachigen insurance „Versicherung“), Lösungen für den Bereich der Vermögensverwaltung als WealthTech und solche für den Bereich des Zahlungsverkehrs als PayTech.
  • KI (Wikipedia)
    KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Nordmazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist …
  • Mobile Banking (Wikipedia)
    Mit dem Begriff Mobile-Banking (auch M-Banking oder mBanking genannt) wird die Abwicklung von Bankgeschäften bezeichnet, die unter Zuhilfenahme von mobilen Endgeräten wie Mobiltelefonen oder PDAs stattfindet. Hierbei gibt es die Möglichkeit, Mobile-Banking über spezielle Applikationen/Widgets (kleine installierte Programme) vorzunehmen oder direkt über einen Mobile-Browser auf Banking-Anwendungen im Internet zuzugreifen. Mobile-Banking unterscheidet sich vom mobile Payment, bei welchem über mobile Endgeräte Bezahlvorgänge direkt am Verkaufsort abgewickelt werden können. Dies könnte sich mit der Einführung der Echtzeitüberweisung (Instant Payment) ändern. Um eine Zahlung zu tätigen, könne künftig ein auf dem POS-Terminal angezeigter QR-Code mit allen Informationen zur durchzuführenden Überweisung mit einer Mobile-Banking-App eingelesen werden. Im Zusammenspiel mit einer vorgeschalteten elektronischen Zahlungsaufforderung (Request to Pay) kann zuvor auch eine Zahlungsvorlage (eventuell mitsamt eines elektronischen Rechnungsdokuments) übermittelt werden, die als Grundlage für die daraufhin durchgeführte Echtzeitüberweisung dient.
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