SDK – Ausstellungshighlights 2026
Im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz zogen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) heute eine Bilanz des Jahres 2025, präsentierten programmatische Schwerpunkte und stellten die Ausstellungshighlights für 2026 vor.
Der Museumsverbund schaute dabei optimistisch nach vorn. Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage schärfen die SKD ihren Fokus und entwickeln Organisation und Struktur gezielt weiter. Forschung, Wissenschaft und Sammlungspräsentation werden strategisch verzahnt, um Relevanz und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
„Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden stehen für höchste Qualität in allen Bereichen. Gerade in herausfordernden Zeiten setzen wir entschlossen Prioritäten, handeln agil und gestalten den Wandel aktiv“, erklärt Dr. Bernd Ebert, Generaldirektor der SKD.
Mit diesem Anspruch positionieren sich die SKD als zukunftsorientierter Museumsverbund, der die Erforschung, Präsentation und Vermittlung der Sammlungen und die Zufriedenheit der Besuchenden künftig noch stärker in den Fokus rückt.
Im vergangenen Jahr verzeichneten die SKD rund 1,8 Millionen Besuchende. 40 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland, 60 Prozent aus dem Inland, davon 24 Prozent aus Sachsen.
In diesem Jahr gelang ein fulminanter Auftakt mit großem Besucher- und Medieninteresse bereits Anfang Februar. In Kooperation mit dem Munch Museum in Oslo ist im Albertinum eine umfassende Werkschau von Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch unter dem Titel „Die großen Fragen des Lebens“ zu sehen (bis 31.05.2026). Anlass ist der 150. Geburtstag der in Dresden geborenen Künstlerin.
Das nächste Highlight erwartet das Publikum im April: Mit der baulichen Vollendung des Großen Ballsaals und Propositionssaals schließt sich der Rundgang in der Festetage des Dresdner Residenzschlosses. In den beiden neu eröffneten Sälen im Nordflügel wird die neue Dauerausstellung „Masken und Kronen. Festkultur und Machtrepräsentation am Dresdner Hof“ zu sehen sein (ab 22.04.2026). Ausgestellt werden einzigartige Zeugnisse der Festkultur und der Machtrepräsentation, die zu den kostbarsten Werken ihrer Art aus der Zeit der Renaissance und des Barock zählen.
Die Ausstellung „Japan auf Papier in Dresden“ (26.06.“20.09.2026) im Kupferstich-Kabinett rückt ausgewählte, darunter bisher nie gezeigte Arbeiten aus dem heute über 10.000 Objekte umfassenden Bestand in den Fokus. Präsentiert werden Werke der berühmtesten Holzschnittkünstler des 18. und 19. Jahrhunderts: Kitagawa Utamaro, Katsushika Hokusai und Utagawa Hiroshige.
Der Veranstaltungskalender hält auch im Spätsommer eine Besonderheit bereit: Die Ausstellung „Correggio. Berührend menschlich“ (19.09.2026″10.01.2027) ist die erste große, monographische Ausstellung des Künstlers außerhalb Italiens. Die Gemäldegalerie Alte Meister widmet dem für die Galerie und die italienische Malerei so bedeutenden Künstler des 16. Jahrhunderts eine umfassende Schau mit einer Vielzahl hochkarätiger, internationaler Leihgaben.
Der Begriff „Kryptowährung“ ist allgegenwärtig “ doch was steckt dahinter? Die Sonderausstellung „Krypto, was?“ (03.10.2026″29.08.2027) im Münzkabinett nimmt die digitale Währung in den Blick und fragt: Wo kommt sie her und wie funktionieren sie?
Neben den Ausstellungshighlights warten weitere Höhepunkte im Programm: So begeht das Kunstgewerbemuseum mit einem Festakt (11.09.2026) sein 150-jähriges Jubiläum. Im Anschluss findet eine Tagung des Forschungsnetzwerkes der Kunstgewerbeschulen im Japanischen Palais statt.
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: 2027 feiern die SKD den 450. Geburtstag von Peter Paul Rubens mit einer großen Sonderausstellung. Die Schau „Rubens. Ein Weltstar in Dresden!“ (25.06.2027- 09.01.2028) ehrt den Diplomaten und berühmtesten Maler des europäischen Barock nördlich der Alpen, dessen Gemälde seit Jahrhunderten die Sempergalerie prägen.
Weitere Informationen unter: https://www.skd.museum
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Frau Medien und Kommunikation
Residenzschloss ? Taschenberg 2
01067 Dresden
Deutschland
fon ..: +49 (0)351 4914 2621
web ..: https://www.skd.museum/
email : presse@skdmuseum.info
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- Kunst, Kultur (Wikipedia)
Das Wort Kunst (lateinisch ars, griechisch téchne) bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit von Menschen, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Nach Tasos Zembylas unterliegt der Formationsprozess des Kunstbegriffs einem ständigen Wandel, der sich entlang von dynamischen Diskursen, Praktiken und institutionellen Instanzen entfalte. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber auch der Prozess bzw. das Verfahren selbst sein. So wie die Kunst im gesamten ist das Kunstwerk selbst gekennzeichnet durch das Zusammenwirken von Inhalt und Form. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt. Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kunst wurde auf alle Produkte menschlicher Arbeit angewandt (vgl. Kunstfertigkeit) als Gegensatz zur Natur, was beispielsweise bei Kunststoff, Künstliche Ernährung, Künstliches Aroma, Künstliche Intelligenz ersichtlich wird. Jedoch versteht man seit der Aufklärung unter Kunst vor allem die Ausdrucksformen der schönen Künste: bildende Kunst mit den klassischen Gattungen Malerei und Grafik, Bildhauerei, Architektur und etlichen Kleinformen sowie seit dem 19. Jahrhundert dem Kunstgewerbe, Gebrauchskunst oder angewandte Kunst genannten Grenzbereich zum Kunsthandwerk Musik mit den Hauptsparten Komposition und Interpretation in Vokal- und Instrumentalmusik, Gattungen der Musik (nach Funktion oder Besetzung) Literatur mit den Hauptgattungen Epik, Dramatik, Lyrik und Essayistik darstellende Kunst mit den Hauptsparten Theater, Tanz und Film Ausdrucksformen und Techniken der Kunst haben sich seit Beginn der Moderne stark erweitert, so mit der Fotografie in der bildenden Kunst oder mit der Etablierung des Comics als Verbindung bildender Kunst mit der Narrativität der Literatur. Bei den darstellenden Künsten, Musik und Literatur lassen sich heute auch Ausdrucksformen der Neuen Medien wie Hörfunk, Fernsehen, Werbung und …