sportspaß e.V. Hamburg: Mitglieder für die Fortführung

Außerordentliche Mitgliederversammlung stellt Weichen für die Zukunft – Insolvenzverfahren beendet – Verein startet auf gesicherter Grundlage in neue Phase

sportspaß e.V. Hamburg:  Mitglieder für die Fortführung

Blick in das Sportscenter Berliner Tor von sportspaß e.V. in Hamburg

Hamburg, 31. August 2026. Die Mitglieder von sportspaß e.V. haben mit großer Mehrheit für die Fortführung des Vereins nach Beendigung des Insolvenzverfahrens gestimmt. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag, 29. August 2026, im sportspaß-Center Berliner Tor in Hamburg erhielten alle drei zur Abstimmung stehenden Anträge eine sehr große Mehrheit. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft von Hamburgs größtem Freizeit- und Breitensportverein vollzogen.

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Mit Wirkung zum 1. August 2026 war das Insolvenzverfahren über das Vermögen von sportspaß e.V.aufgehoben worden. Nachdem zuvor bereits die Gläubiger dem Insolvenzplan einstimmig zugestimmt hatten, war für die Fortführung des Vereins noch ein entsprechender Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.

Mitglieder stimmen mit großer Mehrheit für Fortführung von sportspaß e.V.

68 stimmberechtigte Mitglieder nahmen an den Abstimmungen teil. Neben der Fortführung des Vereins beschlossen sie auch zwei Änderungen der Vereinssatzung. Diese betreffen die Regelungen zur Beendigung der Mitgliedschaft sowie die Möglichkeit des Vorstands, in der Beitragsordnung neben Zusatzbeiträgen künftig auch Vergünstigungen für bestimmte Mitgliedergruppen festzulegen.

Thomas Vonhof, 1. Vorsitzender von sportspaß e.V.: „Das klare Votum unserer Mitglieder ist für uns Bestätigung und Auftrag zugleich. Hinter sportspaß liegen schwierige Monate, in denen wir gemeinsam sehr viel erreicht haben. Jetzt können wir uns wieder mit voller Kraft auf die Zukunft unseres Vereins konzentrieren. Mein besonderer Dank gilt unseren Mitgliedern, unseren Trainerinnen und Trainern, unseren Mitarbeitenden und allen, die sportspaß während des Insolvenzverfahrens die Treue gehalten und uns unterstützt haben.“

Als Gast nahm auch Insolvenzverwalter Finn Peters (Hamburg) an der Mitgliederversammlung teil. Er hatte das Insolvenzverfahren seit Ende 2025 begleitet und gemeinsam mit den Verantwortlichen des Vereins die wirtschaftliche Sanierung vorangetrieben.

Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem die beiden neuen, kommissarisch berufenen Vorstandsmitglieder Thomas Albertin und Holger Reinke vorgestellt. Damit ist der Vorstand von sportspaß wieder vollständig besetzt.

sportspaß e.V. verfügt über eine starke Basis von rund 19.000 Mitgliedern und bietet monatlich mehr als 2.700 Kurse in fünf Sportcentern sowie rund 50 Schulturnhallen in Hamburg an.

Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens und dem eindeutigen Votum der Mitglieder richtet der Verein seinen Blick nun nach vorne. Die wirtschaftliche Stabilisierung wird konsequent fortgeführt. Gleichzeitig sollen die Sportangebote weiterentwickelt, die Mitgliederbindung gestärkt sowie Service- und Verwaltungsprozesse modernisiert werden.

Thomas Vonhof: „Wir haben jetzt die Chance, ein neues Kapitel in der Geschichte von sportspaß aufzuschlagen. Wir wollen diese Chance nutzen und sportspaß gemeinsam als modernen, sozialen, gesundheitsorientierten und für möglichst viele Menschen bezahlbaren Freizeit- und Breitensportverein weiterentwickeln.“

Weitere Informationen unter www.sportspass.de

Über sportspaß e.V.

sportspaß e.V. wurde 1977 als gemeinnütziger Breiten- und Freizeitsportverein in Hamburg gegründet. Der Verein ist nicht gewinnorientiert und versteht sich als Gemeinschaft von Mitgliedern für Mitglieder. Unter dem Motto „Weil es gemeinsam mehr sportspaß macht“ steht die Freude an Bewegung, Vielfalt und Flexibilität im Mittelpunkt. Die Mitglieder entscheiden selbst, wann, wo und wie sie die zahlreichen Sportangebote in vereinseigenen Centern und Sportanlagen der Stadt Hamburg nutzen.

Weitere Informationen unter www.sportspass.de oder direkt vor Ort in den sportspaß-Centern.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Hamburg (Wikipedia)
    Hamburg ([ˈhambʊʁk] ; regiolektal auch [ˈhambʊɪ̯ç] ; niederdeutsch Hamborg [ˈhambɔʁχ]), amtlich Freie und Hansestadt Hamburg (niederdeutsch Friee un Hansestadt Hamborg), ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Der amtliche Name verweist auf die Geschichte Hamburgs als Freie Reichsstadt und als Mitglied des Handelsbundes der Hanse. Hamburg ist mit rund 1,87 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands und die drittgrößte im deutschen Sprachraum. Mit rund 755 Quadratkilometern ist Hamburg die zweitgrößte Gemeinde Deutschlands. Das Stadtgebiet ist in sieben Bezirke und 104 Stadtteile gegliedert, darunter mit dem Stadtteil Neuwerk eine in der Nordsee gelegene Inselgruppe. Der Hamburger Hafen zählt zu den größten Umschlaghäfen weltweit und macht Hamburg zusammen mit dem internationalen Flughafen zu einem bedeutenden Logistikstandort. Wirtschaftlich und wissenschaftlich ist die Metropole vor allem im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik, der Biowissenschaften und der Informationstechnik sowie für die Konsumgüterbranche und als Medienstandort bedeutend. Seit 1996 ist Hamburg zudem Sitz des Internationalen Seegerichtshofs (ISGH). Die Speicherstadt und das benachbarte Kontorhausviertel sind seit 2015 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Weitere bekannte Kulturdenkmäler und Wahrzeichen sind das Hamburger Rathaus und die fünf Hauptkirchen. Typisch für das Stadtbild sind weiterhin viele Klinkerfassaden sowie die Wassernähe mit zahlreichen Flüssen, Fleeten und Kanälen. International bekannt sind auch das Vergnügungsviertel St. Pauli mit der Reeperbahn sowie das 2017 eröffnete Konzerthaus Elbphilharmonie.
  • Mitgliederversammlung (Wikipedia)
    Mitgliederversammlung steht für ein Organ im deutschen Vereinsrecht, siehe Vereinsrecht (Deutschland) #Mitgliederversammlung ein Organ im deutschen Parteienrecht, siehe Gesetz über die politischen Parteien Siehe auch: Parteitag
  • Sportcenter (Wikipedia)
    Ein Sportcenter bietet verschiedene Sportarten unter einem Dach an. Meist ist ein Sportcenter als Unternehmen organisiert und bietet seine Leistungen kommerziell an. Besucher können gegen Entgelt meistens stundenweise Plätze mieten. Oft werden in einem Sportcenter Plätze für Ballsportarten wie Badminton, Squash oder Tennis angeboten. Auch Beachvolleyball- oder Hallenfußballplätze sind neuerdings im Angebot. Oft findet man in einem Sportcenter auch ein Fitnessstudio. In Deutschland ist es oft üblich, den Namen der Stadt mit dem Begriff Sportcenter oder Sportpark zu kombinieren und so einen prägnanten Namen für ein Unternehmen zu bilden.
  • sportspaß (Wikipedia)
    Der Freizeitsportverein sportspaß e. V. wurde im September 1977 als gemeinnütziger Verein in Hamburg gegründet. Er entstand aus einer Initiative des Kommunikations- und Rhetorik-Trainers Peter Lesser, der lange Jahre 1. Vorsitzender des Vereins war, mit Hilfe seiner Ehefrau Sigrid und einiger Sportsfreunde. Der Verein ist bundesweit der größte seiner Art mit den meisten aktiven Mitgliedern. Auch allgemein gehört er zu den größten Sportvereinen Deutschlands. Ende 2016 trat er aus den Sportverbänden HSB und DOSB aus. Im Jahr 2020 geriet der Verein in schwere Turbulenzen. Nach Jahren des Wachstums erwirtschaftete der Verein zuletzt rote Zahlen. Lange prozessierten ehem. Vorstände und Geschäftsführung in mehreren Rechtsstreitigkeiten gegeneinander. Hinzu kamen der erste Lockdown von Mitte März bis Mitte Mai 2020 sowie der zweite Lockdown ab Anfang November 2020. Die Folge war ein massiver Mitgliederverlust von 61.000 im Dezember 2020 über 26.998 im Mai 2022 auf 23.000 im November 2024 und damit einhergehend ein Rückgang der Beitragseinnahmen bei nach wie vor hohen Fixkosten für das Personal sowie sieben Sportcenter in Hamburg.
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