https://www.regeringen.se/pressmeddelanden/2026/01/maria-malmer-stenergard-samtalade-med-marockos-utrikesminister
In einer bedeutenden diplomatischen Entwicklung hat das Königreich Schweden seine Unterstützung für den marokkanischen Autonomieplan für die Sahara-Region bekräftigt und damit einen neuen Meilenstein in der internationalen Konsolidierung dieser Initiative gesetzt.
Diese Position wurde in einer offiziellen Erklärung zum Ausdruck gebracht, die nach einem Telefongespräch zwischen der schwedischen Außenministerin Maria Malmer Stenengard und ihrem marokkanischen Amtskollegen Nasser Bourita am 19. Januar veröffentlicht wurde.
Während dieses Gesprächs bekundete Außenministerin Maria Malmer Stenergard unter Bezugnahme auf die Resolution 2797 des Sicherheitsrats ihre Unterstützung für den Autonomieplan Marokkos und bezeichnete ihn als glaubwürdige Grundlage für Verhandlungen, die auf eine für beide Seiten akzeptable, dauerhafte und gerechte politische Lösung abzielen, die mit der Charta der Vereinten Nationen im Einklang steht und das Recht auf Selbstbestimmung achtet.
Mit dieser Position schließt sich Schweden der großen Mehrheit der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und mehr als zwei Dritteln der UN-Mitgliedstaaten an, die nun diese 2007 von Marokko vorgestellte Initiative unterstützen.
Eine skandinavische Dynamik ist im Gange
Die Zustimmung Stockholms reiht sich in einen immer deutlicher werdenden nordischen Trend ein. Finnland hatte im August letzten Jahres als erstes Land seine Unterstützung bekundet. Dänemark hatte Ende November 2024 in einer gemeinsamen Erklärung erklärt, dass es den Autonomieplan als einen ernsthaften und glaubwürdigen Beitrag zum UN-Prozess betrachte.
Diese Entwicklung in Skandinavien verdeutlicht auch eine zunehmende Spaltung innerhalb der Region. Auf der einen Seite vertreten Länder wie Finnland, Dänemark und nun auch Schweden eine als realistischer angesehene Sichtweise, die sich an der aktuellen diplomatischen Dynamik und dem neuen Rahmen der Vereinten Nationen orientiert. Auf der anderen Seite halten Länder wie Norwegen und Island an einer Tradition zurückhaltenderer diplomatischer Vorsicht fest.
Der Wendepunkt der UN-Resolution 2797: ein normativer Umschwung
Der direkte Auslöser für die Neupositionierung Schwedens war die Verabschiedung der Resolution 2797 des Sicherheitsrats am 31. Oktober 2025. Dieser Text stellt einen echten semantischen und politischen Umschwung dar. Zum ersten Mal wird der marokkanische Autonomieplan darin ausdrücklich als „die wichtigste und realistischste Grundlage“ für eine politische Lösung dargestellt, was nach Jahrzehnten ausgewogener Formulierungen eine bedeutende Entwicklung in der diplomatischen Sprache der UNO darstellt.
Diese Resolution, die als historischer Wendepunkt angesehen wird, der eine lange Zeit der Unklarheit beendet, dient nun als legitimer Bezugsrahmen und Autoritätsargument für Staaten, die ihre Position anpassen möchten, wie der Fall Schwedens deutlich zeigt.
Diese Reihe von Beitritten, sowohl skandinavischer als auch anderer Staaten, verstärkt die Wahrnehmung, dass sich die marokkanische Autonomieinitiative mit der Zustimmung des Sicherheitsrats als unverzichtbarer Eckpfeiler jedes künftigen Lösungsprozesses durchgesetzt hat, wodurch andere Vorschläge an den Rand gedrängt und die Verhandlungsparameter neu definiert werden.
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- Marokko (Wikipedia)
Marokko ([maˈrɔko], arabisch المغرب al-Maghrib, DMG al-Maġrib ‚der Westen‘, marokkanisches Tamazight ⵍⵎⴰⵖⵔⵉⴱ Elmaɣrib / ⵎⵓⵕⵕⴰⴽⵓⵛ Muṛṛakuc), offiziell Königreich Marokko (arabisch المملكة المغربية, DMG al-Mamlaka al-Maġribiyya), ist ein Staat im Nordwesten Afrikas. Er ist durch die Straße von Gibraltar vom europäischen Kontinent getrennt. Als westlichstes der fünf (mit Westsahara sechs) Maghrebländer grenzt es im Norden an das Mittelmeer, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. Marokkos Südgrenze ist wegen des Westsaharakonfliktes bis zum Abhalten eines UN-Referendums über die zukünftige Zugehörigkeit der Westsahara international umstritten. Die bedeutendsten Städte des Landes sind Casablanca, die Hauptstadt Rabat, Fès, Marrakesch, Agadir, Tanger und Meknès. Neun Stätten gehören zum Welterbe in Marokko. Marokko stand im 20. Jahrhundert zeitweise unter französischem und spanischem Protektorat. Seit 1956 ist es wieder unabhängig und gemäß Verfassung von 1992 eine konstitutionelle Monarchie. Trotz leichter Fortschritte bei den Menschen- und Bürgerrechten während der 2010er Jahre regiert der König das Land weiterhin teilweise autoritär. So ist vor allem die Meinungsfreiheit bis heute stark eingeschränkt und Frauen werden in Marokko signifikant benachteiligt. Das Land gilt als zuverlässiger Partner des Westens. - Nasser Bourita (Wikipedia)
Nasser Bourita (arabisch ناصر بوريطة, DMG Nāṣir Būrīṭa; * 27. Mai 1969 in Taounate) ist seit 15. April 2017 Außenminister des Königreichs Marokko und war bzw. ist Teil der Regierungen von Saadeddine Othmani (2017–2021) und Aziz Akhannouch (seit 2021). - schweden (Wikipedia)
Das Königreich Schweden (schwedisch oder einfach schwedisch ) ist eine parlamentarische Monarchie in Skandinavien. Das Staatsgebiet umfasst den östlichen Teil der Skandinavischen Halbinsel und die Inseln Gotland und Öland. Schweden ist Mitglied des Nordischen Rates, seit 1995 der Europäischen Union und seit 2024 der NATO. Hauptstadt sowie bevölkerungsreichste schwedische Stadt ist Stockholm.