Eine Chance mehr auf eine gesündere Zukunft

Schulterschluss von FamiCord und WMDA

Vita34.de – eine Marke der FamiCord AG

Leipzig, 24.3.2026- Stammzellpräparate aus Nabelschnurblut (NSB) haben ein großes therapeutisches Potenzial in der Behandlung einer Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter. Während bei einigen Patient:innen dazu auf bei der Geburt eingelagerte, autologe Stammzellen zurückgegriffen werden kann, sind viele Patient:innen auf eine allogene Transplantation von Stammzellen eines passenden Spenders angewiesen. Durch den am 18.03.2026 unterzeichneten Kooperationsvertrag leisten die führende europäische Stammzellbank FamiCord AG – in Deutschland bekannt als Vita 34 – und die weltweit tätige Non-Profit-Organisation World Marrow Donor Association (WMDA) einen bedeuteten Beitrag, um die Chancen von Menschen auf ein passendes Stammzelltransplantat zu verbessern.

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Weltweite Vermittlung von therapeutischen Zellprodukten

In Zukunft werden FamiCord und WMDA eng zusammenarbeiten, um den Zugang zu geeigneten therapeutischen Zellprodukten zu verbessern. Dazu vereint und vernetzt die WMDA nationale und internationale Organisationen, die sich mit der Gewinnung, Vermittlung und Bereitstellung von Stammzellspenden und NSB-Präparaten beschäftigen und betreibt den weltweiten WMDA Search & Match Service. „Die WMDA freut sich sehr, FamiCord in ihrer globalen Gemeinschaft willkommen zu heißen,“ sagte Lydia Foeken, Chief Executive Officer der WMDA anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. „Die Arbeit von FamiCord stärkt unsere gemeinsame Mission Patient:innen mit passenden Stammzellpräparaten zusammenzubringen und dabei höchste Standards in Bezug auf die Versorgung von Spender:innen sowie die Produktqualität umzusetzen.“

Mit der VitaPlusSpende Nabelschnutblut privat und als öffentliche Spende einlagern

Mit der Option der VitaPlusSpende können Eltern das NSB ihres Kindes als potenzielle allogene Spende listen lassen – nun auch im Register der WMDA. Sollte das Präparat als allogenes Stammzelltransplantat für andere Patient:innen geeignet sein, werden die Eltern bzw. erwachsene Spender:innen kontaktiert und können das eingelagerte Blut freigeben. In diesem Fall übernimmt Vita 34 die Kosten der Einlagerung und stimmt das weitere Vorgehen mit den Ärzt:innen ab. „Mit der Option der VitaPlusSpende bietet Vita 34 Eltern die Möglichkeit individuelle Vorsorge und öffentliche Spende miteinander zu verbinden,“ erklärt Tomasz Baran, Chief Medical Officer von FamiCord. „Und durch die Kooperation mit der WMDA können wir jetzt dazu beitragen, dass über alle Grenzen hinweg mehr Patient:innen vom therapeutischen Potenzial von NSB profitieren können.“

Stammzellen aus Nabelschnurblut für therapeutische Zwecke

Nabelschnurblut enthält große Mengen hämatopoetischer Stammzellen, die zur Behandlung von Erkrankungen des blutbildenden Systems, insbesondere bei Leukämien und anderen Blutbildungsstörungen, aber auch bei Autoimmunerkrankungen, neurologischen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen eingesetzt werden können. In Deutschland bietet Vita 34 werdenden Eltern die Möglichkeit das NSB ihres Kindes nach der Geburt unter höchsten Qualitätsstandards einzulagern.

Vita 34 ist eine Marke der FamiCord AG. Die FamiCord AG ist ein 1997 gegründetes Unternehmen mit Hauptsitz in Leipzig und ist nicht nur die führende Stammzellenbank Europas, sondern auch die drittgrößte weltweit. Angetrieben durch den Leitgedanken, allen Menschen eine gesündere Zukunft zu ermöglichen, erbringt die FamiCord AG als Full-Service-Anbieter mit weltweit rund 800 Mitarbeiter:innen alle Leistungen rund um die Gesundheitsvorsorge mit Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe.

Kontakt
Vita 34 (eine Marke der FamiCord AG)
Johanna Schuffenhauer
Perlickstraße 5
04103 Leipzig
+49 (0)341 48792 – 0
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https://vita34.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Gesundheitsvorsorge (Wikipedia)
    Gesundheitsvorsorge steht für: Krankheitsprävention, Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Krankheiten Gesundheitsförderung, vorbeugende Maßnahmen, „vorausschauende Problemvermeidung“ Gesundheitsvorsorge (Unfallversicherung), eine Gemeinschaftseinrichtung der gesetzlichen Unfallversicherung
  • Nabelschnurblut (Wikipedia)
    Als Nabelschnurblutstammzellen bezeichnet man Stammzellen, die aus Nabelschnurblut oder auch Plazentarestblut nach der Abnabelung gewonnen werden. Seit Ende der 1980er-Jahre weiß man, dass Nabelschnurblut reich an Stammzellen ist, die in der Lage sind, das blutbildende System wiederherzustellen. Der Grund dafür ist die Wanderung der Blutbildung, die während der fetalen Entwicklung in Leber und Milz ansässig ist, in das Knochenmark. Diese Wanderung erfolgt im letzten Schwangerschaftsdrittel über den Blutkreislauf des Kindes. Dadurch finden sich zum Zeitpunkt der Geburt im Blut des Kindes und damit auch im Restblut von Nabelschnur und Plazenta außergewöhnlich viele Stammzellen. Nabelschnurblutstammzellen wurden 1988 erstmals durch die französische Ärztin Eliane Gluckman in Paris medizinisch genutzt, um ein Kind mit Fanconi-Anämie zu behandeln. Bis 2024 wurden etwa 50.000-mal Nabelschnurblut-Transplantationen durchgeführt (→ Stammzelltransplantation) und etwa 800.000 Spenden waren aufbewahrt.
  • Stammzellen (Wikipedia)
    Als Stammzellen werden allgemein Körperzellen bezeichnet, die sich in verschiedene Zelltypen oder Gewebe ausdifferenzieren können. Je nach Art der Stammzelle und ihrer Beeinflussung haben sie das Potenzial, sich in jegliches Gewebe (embryonale Stammzellen) oder in bestimmte festgelegte Gewebetypen (adulte Stammzellen) zu entwickeln. Stammzellen sind in der Lage, Tochterzellen zu generieren, die selbst wiederum Stammzelleigenschaften besitzen, aber auch solche mit größerer Ausdifferenzierung. Hierzu befähigt sie ein noch nicht vollständig geklärter Mechanismus asymmetrischer Zellteilung. Über das jeweilige Schicksal der Zellen entscheidet dabei vor allem das biologische Milieu, in dem sie sich befinden. Stammzellen werden vor allem durch ihr ontogenetisches Alter und ihr Differenzierungspotenzial unterschieden: die ontogenetisch frühesten Stammzellen sind die pluripotenten embryonalen Stammzellen, aus denen später die primitiven Keimstammzellen sowie die somatischen Stamm- und Progenitorzellen (oder Vorläuferzellen) hervorgehen. Phylogenetisch gehen die Stammzellen auf den letzten gemeinsamen eukaryotischen Vorfahren (LECA) zurück. Auch Pflanzen besitzen Stammzellen. Diese befinden sich an der Spitze des Sprosses im sogenannten Apikalmeristem sowie an den Wurzelspitzen im Wurzelmeristem. Im Gegensatz zu fast allen tierischen und menschlichen Zellen besitzen bei Pflanzen praktisch alle Zellen die Fähigkeit, einen kompletten Organismus zu regenerieren.
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