Erster Bauabschnitt beendet
BAD REICHENHALL. Nach einer deutlich längeren Schließzeit als ursprünglich vorgesehen wird das AlpenSole-Außenbecken im Spa & Familien Resort RupertusTherme am Freitag, 6. Februar wieder für die Gäste geöffnet. Damit ist der erste Abschnitt der umfassenden Generalsanierung der Gebäudesubstanz abgeschlossen, die schrittweise bis 2030 von der Staatsbad GmbH umgesetzt wird.
Bereits im Auftakt der Sanierung zeigte sich, dass insbesondere das über 20 Jahre alte AlpenSole-Außenbecken deutlich tiefgreifender erneuert werden musste als zunächst angenommen. Jahrzehntelange Belastungen durch hochkonzentriertes Solewasser und Witterungseinflüsse hatten ihre Spuren hinterlassen.
„Uns war schnell klar: Eine oberflächliche Sanierung wäre der falsche Weg gewesen“, erklärt Dirk Sasse, Geschäftsführer der Staatsbad GmbH. „Wir haben uns bewusst für eine nachhaltige, technisch saubere Lösung entschieden – mit dem Anspruch, die RupertusTherme für die kommenden Jahrzehnte zukunftssicher aufzustellen.“
Besucherzahlen nahezu stabil – klare Perspektive nach vorn
Die verlängerte Bauzeit wirkte sich erwartungsgemäß auf die Besucherzahlen des vergangenen Jahres aus. Statt der geplanten 415.000 Gäste wurden rund 410.000 Besucher gezählt.
„Die Abweichung ist ausschließlich auf die ungeplante Verlängerung der Schließzeit zurückzuführen und kein Indikator für eine strukturelle Schwäche der Therme“, stellt Sasse klar. Die Nachfrage bleibe ungebrochen hoch, für das Jahr 2026 rechnet die Staatsbad GmbH wieder mit über 430.000 Gästen.
Sanierung läuft weiter – nahezu ohne Einschränkungen für Gäste
Mit der Wiedereröffnung des Außenbeckens ist die Generalsanierung nicht abgeschlossen. In den kommenden Monaten stehen unter anderem die Erneuerung sensibler Fassadenanschlüsse an, über die in der Vergangenheit Feuchtigkeit in die Gebäudesubstanz eindringen konnte.
„Diese Arbeiten sind essenziell für den langfristigen Substanzerhalt und erfolgen weitgehend im laufenden Betrieb“, so Sasse. Beeinträchtigungen für die Gäste sind dabei kaum zu erwarten. Becken- oder Saunaschließungen sind für 2026 nicht vorgesehen, bis auf die routinemäßigen Revisionsschließungen.
Mehrkosten im ersten Bauabschnitt – Gesamtbudget weiterhin realistisch
Der erste Bauabschnitt erwies sich nicht nur als zeitlich anspruchsvoller, sondern auch kostenintensiver als kalkuliert. Statt der geplanten rund 640.000 Euro beliefen sich die tatsächlichen Kosten auf knapp eine Million Euro.
„Die Mehrkosten konnten wir durch konsequente Einsparungen bei variablen Ausgaben sowie durch das Zurückstellen einzelner Projekte vollständig kompensieren“, erklärt Sasse. Der Geschäftsführer zeigt sich weiterhin überzeugt, den Gesamtkostenrahmen von 4,5 bis 5,0 Millionen Euro bis 2030 einhalten zu können.
Zugleich brachten die Bauarbeiten wichtige Erkenntnisse: Mehrere ursprünglich vorgesehene Maßnahmen im Innenbereich der Therme erwiesen sich als nicht notwendig. „Einige vermeintliche Schäden hatten nichts mit der Bausubstanz zu tun, sondern waren auf zu hohe Feuchtigkeitseinträge bei der Fremdreinigung zurückzuführen“, so Sasse. Seit der Umstellung der Prozesse sind diese Bereiche dauerhaft trocken – eine kostenintensive Sanierung entfällt.
Verantwortungsvoll investieren – mit klarem Blick nach vorn
„Der erste Bauabschnitt hat uns finanziell wie organisatorisch gefordert“, resümiert Sasse. „Gleichzeitig verfügen wir jetzt über eine deutlich bessere Datengrundlage für alle weiteren Schritte. Das gibt uns Planungssicherheit – und unseren Gästen die Gewissheit, dass wir hier verantwortungsvoll, transparent und mit Weitblick investieren.
Die Staatsbad GmbH steht für Qualität und Sicherheit, welche sich in all unseren Leistungen widerspiegeln. Herr Dirk Sasse ist Geschäftsführer der Bayer. Staatsbad Bad Reichenhall/Bayer. Gmain GmbH und trägt die wirtschaftliche, strategische sowie personelle Gesamtverantwortung.
Kontakt
Bayer. Staatsbad Bad Reichenhall/Bayer. Gmain GmbH
Dirk Sasse
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- Bad Reichenhall (Wikipedia)
Bad Reichenhall ist eine Große Kreisstadt und die Kreisstadt des Landkreises Berchtesgadener Land im Regierungsbezirk Oberbayern. Die Stadt blickt auf eine viertausendjährige Siedlungsgeschichte zurück, die eng mit der Gewinnung von Salz aus Sole verknüpft ist. Das Bad Reichenhaller Alpensalz hat in Deutschland einen Marktanteil von über 50 %. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Stadt als Kur- und Urlaubsort bekannt, seit 1890 trägt sie das Bad im Namen und 1899 wurde der Stadt das Prädikat eines Königlich Bayerischen Staatsbads verliehen. Die Kurstadt liegt im Saalachtal, eingerahmt von den Ausläufern der Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen. Bad Reichenhall bildet zusammen mit Freilassing ein gemeinsames Oberzentrum, die Stadt war seit 1934 Garnisonsstadt und ist seit 1958 Bundeswehrstandort. - RupertusTherme (Wikipedia)
Die Rupertustherme (Eigenschreibweise RupertusTherme) ist ein Solebad im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall im Landkreis Berchtesgadener Land. Das Bad wurde 2005 nach Plänen von Rudolf Wienands errichtet und später um ein 2011 eröffnetes Sport- & Familienbad erweitert. Sein Namenspate ist der Heilige Rupert von Salzburg, Schutzpatron des Salzbergbaus sowie der Salzarbeiter und der Legende nach Wiederentdecker der Reichenhaller Solequellen. Die Solequellen sind staatlich anerkannte Heilquellen. Ihre Sole wird von der Saline direkt in die Rupertustherme geleitet um das 32 bis 40 Grad warme Thermalwasser anzureichern. Die Reichenhaller Sole enthält wesentliche Spurenelemente und einen sehr hohen Mineralstoffgehalt. Hinzu kommt eine besondere Zusammensetzung aus Kalzium, Kieselsäure und Kalium.