Reju gibt die Standortwahl für sein erstes Regeneration Hub mit industrieller Kapazität in den USA bekannt

Reju gibt die Standortwahl für sein erstes Regeneration Hub mit industrieller Kapazität in den USA bekannt

(Bildquelle: Reju)

PARIS, Frankreich, 20. Januar 2026 – Reju TM, das Unternehmen für die Regeneration von Textilien, hat heute Rochester im US-Bundesstaat New York als den Standort für seine erste industrielle Anlage in den USA bekannt gegeben. Damit erreicht Reju einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur internationalen Skalierung. Der geplante Regeneration Hub unterstreicht das Engagement des Unternehmens für den Aufbau zirkulärer Textilsysteme in zentralen Regionen weltweit.

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Der Standort im Eastman Business Park umfasst eine Fläche von nahezu 76.500 Quadratmeter. Dabei ist der geplante Regeneration Hub darauf ausgelegt, jährlich das Äquivalent von etwa 300 Millionen Kleidungsstücken zu recyceln. Diese Textilien würden andernfalls als Abfall verloren gehen. Produziert wird rBHET, das anschließend zu Reju PET polymerisiert wird. Die Standortwahl eröffnet zudem neue Möglichkeiten zur Diversifizierung der Produktion und fördert gleichzeitig Nearshoring (Auslagerung von Projekten in geografischer Nähe) innerhalb der weiterführenden Fertigung.

Das Projekt steht noch unter dem Vorbehalt der finalen Investitionsentscheidung durch den Vorstand von Technip Energies, der Muttergesellschaft von Reju.

„Als unser erster Regeneration Hub in den Vereinigten Staaten ist diese Standortentscheidung ein großer Schritt auf dem Weg zu einem echten globalen, zirkulären System“, erklärt Patrik Frisk, CEO von Reju. „Wir sind stolz darauf, Rejus nachhaltige Produktion in der Region Rochester zu etablieren und zugleich Arbeitsplätze für die Gemeinschaft vor Ort schaffen zu können.“ Die Anlage wird ein zentraler Baustein im wachsenden Netzwerk der Reju Regeneration Hubs sein. Sie ergänzt die bereits in Betrieb befindliche Demonstrationsanlage Regeneration Hub Zero in Frankfurt sowie den geplanten Regeneration Hub One im niederländischen Chemelot Industrial Park in Sittard, dessen Standort letztes Jahr bekannt gegeben wurde.

Reju nutzt eine proprietäre Recyclingtechnologie, die von Technip Energies und IBM Research entwickelt wurde. Damit wird Textilabfall, allen voran Polyester, zu hochwertigem Reju-Polyester regeneriert. Das recycelte Material weist einen um 50 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck auf als neu produzierter Polyester. Zudem sind die so entstehenden Materialien in der Art konzipiert, dass mehrfaches Recycling möglich ist. Dadurch sinkt die Abhängigkeit der Branche von fossilen Rohstoffen.

„Der Bundesstaat New York setzt sich für die Schaffung gut bezahlter Arbeitsplätze ein. Gleichzeitig unterstützten wir innovative Projekte und Unternehmen, die dazu beitragen, Materialien aus Deponien fernzuhalten und unseren Planeten zu schützen.“, erklärt Gouverneurin Kathy Hochul. „Das ambitionierte Projekt von Reju, das rund 70 neue Arbeitsplätze im Eastman Business Park schaffen wird, zeigt eindrucksvoll, wie kluge Investitionen Abfall in Chancen verwandeln können. Damit stärken wir die grünen Wirtschaftsinitiativen unseres Bundesstaates und schaffen eine nachhaltigere Zukunft für alle.“

„Kodak freut sich sehr, Reju im Eastman Business Park willkommen zu heißen“, erzählt Jim Moran, President Eastman Business Park bei Kodak. „Wir freuen uns darauf, Reju bei dem Ziel zu unterstützen, ein System ohne Textilabfälle aufzubauen. Dafür nutzen wir die einzigartige Infrastruktur und die besonderen Kompetenzen unseres Parks.“

Reju stellt durch Partnerschaften mit globalen Marken, Textilherstellern und Abfallmanagement-Unternehmen eine vollständige Rückverfolgbarkeit entlang des gesamten Textil-zu-Textil-Prozesses sicher. So werden Kleidungsstücke, die sonst auf Deponien oder in der Verbrennung landen würden, zu Rohstoffen für eine neue, zirkuläre Wirtschaft.

Der Regeneration Hub in den USA stärkt zudem Rejus Präsenz auf dem US-Markt. „Reju investiert in eine Zukunft, in der Textilabfälle aus dem Endverbrauch zu einer Ressource und nicht zu einer Belastung werden“, ergänzt Patrik Frisk. „Das ist ein klares Signal an den Markt, dass Kreislaufwirtschaft im großen Maßstab möglich ist. Das Momentum, das wir in diesem Bereich derzeit beobachten, stärken wir durch diese Entscheidung weiter.“

Weitere Informationen finden Sie unter reju.com.

About Technip Energies
Technip Energies is a global technology and engineering powerhouse. With leadership positions in LNG, hydrogen, ethylene, sustainable chemistry, and CO2 management, we are contributing to the development of critical markets such as energy, energy derivatives, decarbonization, and circularity. Our complementary business segments, Technology, Products and Services (TPS) and Project Delivery, turn innovation into scalable and industrial reality. Through collaboration and excellence in execution, our 17,000+ employees across 34 countries are fully committed to bridging prosperity with sustainability for a world designed to last. Technip Energies generated revenues of €6.9 billion in 2024 and is listed on Euronext Paris. The Company also has American Depositary Receipts trading over the counter.

About Reju
About Reju Reju is a textile-to-textile materials regeneration company focusing on creating innovative solutions for recycling post-consumer polyester textiles and PET waste. Owned by Technip Energies and utilizing technology developed with IBM research, Reju aims to establish a global circular textile system to address PET plastic found in post-consumer textile waste. Learn more at www.reju.com

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Altkleider (Wikipedia)
    Eine Altkleidersammlung ist das organisierte Einsammeln von gebrauchter oder ungebrauchter Kleidung, Schuhen und anderen Textilien (post-consumer textiles) durch einen gemeinnützigen Verein oder gewerbliche Sammler. Die gesammelte Kleidung ist einerseits eine Spende an die Sammler, andererseits kann sie eine Weiterverwendung noch gebrauchsfähiger Kleidung ermöglichen; sie soll in einem noch verwendbaren Zustand sein.
  • Fashion (Wikipedia)
    Fashion (deutsch: Mode) bezeichnet: Fashion (Band), britische New-Wave-Band The Fashion, dänische Band Fashion (Film), Bollywoodfilm Fashion (Theaterstück),1845 von Anna Cora Mowatt In der Mode: Fashion TV, Fernsehsender Fashion Victim, Person, die sich stets nach der aktuellen Mode kleidet und jedem Trend folgt Fashion Film, Modeclip Siehe auch:
  • Kreislaufwirtschaft (Wikipedia)
    Eine Kreislaufwirtschaft (englisch circular economy) ist ein regeneratives System, in dem Ressourceneinsatz und Abfallproduktion, Emissionen und Energieverschwendung durch das Verlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen minimiert werden; dies kann durch langlebige Konstruktion, Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Remanufacturing, Refurbishing und Recycling erzielt werden. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft spielt auch bei der Verbundproduktion eine zentrale Rolle. Die Kreislaufwirtschaft zielt auf die Ersetzung des traditionellen linearen Wirtschaftsmodells – das Modell der Entnahme, Herstellung und Entsorgung – durch ein regeneratives System. Sie strebt eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen an. Sie wird oft als Lösung für große Umweltprobleme wie Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und Verlust der Biodiversität vorgeschlagen. Die Kreislaufwirtschaft wird gelegentlich mit Recycling verwechselt, geht jedoch weit über das Recycling hinaus; Recycling ist zumeist lediglich das Mittel letzter Wahl zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft. Das Gegenteil zur Kreislaufwirtschaft wird zumeist Linearwirtschaft (auch „Wegwerfwirtschaft“) genannt. Dabei wird ein Großteil der eingesetzten Rohstoffe nach der jeweiligen Nutzungsdauer der Produkte deponiert oder verbrannt; nur ein geringer Anteil wird einer Wiederverwendung zugeführt.
  • Mode (Wikipedia)
    Mode (aus französisch mode; lateinisch modus ‚Maß‘ bzw. ‚Art‘, eigentlich ‚Gemessenes‘ bzw. ‚Erfasstes‘) bezeichnet die in einem bestimmten Zeitraum geltende Regel, Dinge zu tun, zu gestalten, zu tragen oder zu konsumieren, die sich mit den Ansprüchen der Menschen im Laufe der Zeit geändert haben. Moden sind Momentaufnahmen eines Prozesses kontinuierlichen Wandels. Mit Moden werden also in der Regel eher kurzfristige Äußerungen des Zeitgeistes assoziiert. Vergleichsweise längerfristige Äußerungen des Zeitgeistes, die sich über mehrere Modewellen hinweg in positiver Bewertung halten können, gelten nicht als Mode, sondern als Klassiker. Ganz kurzlebige Moden, die sich oft nur um ein individuelles Produkt drehen, bezeichnet man englisch als Fads. Jede neue Mode etabliert neue Verhaltens-, Denk- und Gestaltmuster. Jede neue Mode bringt damit neue Wertungen mit sich und bewertet damit auch bestehende Phänomene der menschlichen Umwelt immer wieder neu. „Mode“ wird umgangssprachlich häufig synonym mit „Kleidung“ als Verkürzung des Begriffs „Kleidermode“ verwendet. Das Adjektiv zu Mode ist modisch („der Mode entsprechend“), im Unterschied zu „modern“, dem Adjektiv zu Moderne. Umgangssprachlich wird der Begriff „modern“ oft im Sinne von „modisch“ verwandt. Beispiele für die Etablierung neuer Verhaltens-, Denk- und Gestaltmuster wären etwa die stetige Verkürzung der Rocklängen bei Frauen seit Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts, das Verhalten, immer mehr Haut zu zeigen bei Badekleidung und dessen gesellschaftliche Akzeptanz oder bei Männern des westlichen Kulturkreises etwa das Tragen eines Hemdes außerhalb der Hose (was früher als Schlampigkeit gedeutet wurde und heutzutage als ungezwungene Lässigkeit). Der Begriff „Mode“ beinhaltet folgende Bedeutungsaspekte: etwas, das dem gerade vorherrschenden bevorzugten Geschmack oder den vorherrschenden Überzeugungen entspricht. etwas, was gerade üblich ist: Sitte, Brauch, Gewohnheit. etwas, was einem ständigen Wandlungsprozess unterzogen ist, einem Wandlungsprozess bzgl. dessen, was in einem gesellschaftlichen Kontext als üblich, vorherrschend oder als dem Zeitgeschmack entsprechend angesehen wird. etwas, was die Auswahl einengt
  • Polyester (Wikipedia)
    Polyester sind Polymere mit Esterfunktionen in ihrer Hauptkette. Auch in der Natur kommen solche Stoffe vor, aber in der Regel wird der Begriff Polyester für die Mitglieder einer großen Familie synthetischer Polymere (Kunststoffe) verwendet. Darin finden sich Materialien mit großer technischer Bedeutung wie die Polycarbonate (PC) oder das thermoplastische Polyethylenterephthalat (PET). Eine weitere Form sind ungesättigte Polyesterharze (UP-Harze), die durch Härtung zu Duroplasten werden und als preisgünstige Matrix weite Verwendung im Bereich der Faserverbundkunststoffe finden. Aromatische Polyester lassen sich zu flüssigkristallinen Polymerketten anordnen, wodurch sich das Eigenschaftsprofil eines Hochleistungskunststoffes ergibt.
  • Recycling (Wikipedia)
    Beim Recycling (gelegentlich als RC abgekürzt) bzw. bei der regenerativen Abfallverwertung werden nicht mehr gebrauchte Produkte und Materialien wiederverwertet, indem sie vollständig oder teilweise zu Sekundärrohstoffen aufbereitet werden. Die so produzierten Stoffe werden als Rezyklate (seltener: Recyclate) oder Regenerate bezeichnet. Der Begriff „Recycling“ ist ein Lehnwort aus dem Englischen (recycling – ausgesprochen [ɹɪˈsaɪklɪŋ] – für „Wiederverwertung“ oder „Wiederaufbereitung“); etymologisch leitet er sich vom griechischen kýklos (Kreis) sowie dem lateinischen Präfix re- (zurück, wieder) ab. Recycling trägt als wesentlicher Bestandteil der Kreislaufwirtschaft dazu bei, Materialkreisläufe zu schließen oder zu verlangsamen und so den Einsatz natürlicher Ressourcen und die Erzeugung von Emissionen zu vermindern. Gesetzlich wird erst von Recycling gesprochen, wenn der Rohstoff zuvor als Abfall einzustufen war; andernfalls handelt es sich um Wiederverwendung. Der umgangssprachliche Gebrauch des Begriffs „Recycling“ umfasst oft beide Bedeutungen.
  • Umwelt (Wikipedia)
    Umwelt bezeichnet etwas, mit dem ein Lebewesen (oder etwas, das in Analogie zu einem Lebewesen behandelt wird) in kausalen Beziehungen steht. Der Umweltbegriff ist zu unterscheiden vom Begriff der Umgebung, der räumlich (und nicht kausal) definiert ist.
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