Hanf.com sammelt bundesweit Unterschriften für die Initiative der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM)
München – Rund 65.000 Cannabispatientinnen und -patienten sind nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) vom Wegfall der Kostenerstattung für medizinische Cannabisblüten betroffen. Hanf.com unterstützt deshalb die Petition der ACM an den Deutschen Bundestag und legt bundesweit in allen 15 Stores Unterschriftenlisten aus. Die Initiative fordert die Rücknahme der seit 30. Juli 2026 geltenden Neuregelung.
„Eine Petition lebt davon, dass Menschen sichtbar Stellung beziehen. Jede Unterschrift ist ein starkes Zeichen dafür, dass die Versorgung von Patientinnen und Patienten nicht einer kurzfristigen Sparlogik untergeordnet werden darf“, erklärte Wenzel Vaclav Cerveny (65), Gründer von Hanf.com und Bundesvorsitzender des Cannabis Bündnis Deutschland (CBD), am Donnerstag bei einem Pressegespräch in München.
„Gesundheit darf nicht vom Einkommen abhängen. Und Sparen, indem man Patienten eine bewährte Therapie nimmt und sie auf teurere Alternativen verweist, ist weder sozial noch wirtschaftlich sinnvoll“, sagte Cerveny. Mit den 15 Standorten wolle Hanf.com dazu beitragen, dass das Anliegen möglichst viele Menschen erreiche. „Wer Cannabis als Medizin braucht, darf nicht am Geldbeutel scheitern. Bitte unterschreiben Sie – jede Unterschrift zählt.“Unterschriften für die Petition können noch bis zum 30. Oktober 2026 gesammelt werden.
Initiator ist Dr. med. Franjo Grotenhermen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin und einer der Pioniere der Cannabis-Medizin in Deutschland. „Viele Patientinnen und Patienten stehen ohne wirksame Therapie da, weil sie die Behandlung privat nicht bezahlen können“, erklärt Dr. Franjo Grotenhermen. „Für sie ist die Umstellung auf Cannabisextrakte keine gleichwertige Alternative.“Grundlage für den Wegfall der Kostenerstattung ist das am 30. Juli 2026 in Kraft getretene GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz.
Nach Angaben der ACM haben sich auch zahlreiche private Krankenversicherer der Maßnahme angeschlossen.Die ACM bezweifelt zudem, dass mit der Neuregelung tatsächlich Kosten eingespart werden. Nach ihren Angaben ist eine Therapie mit Cannabisblüten deutlich preiswerter als eine Behandlung mit zugelassenen Fertigarzneimitteln. Auch der neue Cannabisextrakt Exilby sei deutlich teurer.
Mit dem Cannabis-als-Medizin-Gesetz hatte der Bundestag 2017 den Zugang zu Cannabisarzneimitteln und getrockneten Cannabisblüten auf Rezept ermöglicht und unter bestimmten Bedingungen auch die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen geregelt. Durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wurden getrocknete Cannabisblüten jedoch aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gestrichen. Eine Abrechnung über Kassenrezept ist seither grundsätzlich nicht mehr möglich. Gegen diese Streichung richtet sich die Petition.Die Unterschriften werden auf Papier gesammelt.
Alle Infos gibt es unter „Hanf.com /INFO/ACM-PETITION“. Ausgefüllte Listen müssen bis spätestens 30. Oktober 2026 bei der ACM eingehen. Parallel prüft die Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit Rechtsanwalt Professor Oliver Tolmein rechtliche Schritte gegen die Neuregelung, darunter auch eine Verfassungsbeschwerde.
Bildtext: Auftakt zur Unterschriftensammlung: Wenzel Cerveny, Gründer von Hanf.com, Bundesvorsitzender von Cannabis Bündnis Deutschland (CBD) und Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), unterstützt die Petition „Cannabisblüten auf Rezept“ als Erster mit seiner Unterschrift.
Über Hanf.com
Hanf.com ist eine Marke der CWE Holding Europe GmbH und wurde 2016 von Wenzel Vaclav Cerveny gegründet. Cerveny ist Bundesvorsitzender des Cannabis Bündnis Deutschland (CBD) und Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) und engagiert sich seit vielen Jahren für die Cannabis-Legalisierung.
Hanf.com ist bundesweit mit 15 Stores vertreten. Standorte befinden sich unter anderem in Augsburg, Baldham, Erding, Frankenthal, Freising, Ingolstadt, Landshut, München, Mönchengladbach, Mühldorf am Inn, Regensburg und Straubing. Das Sortiment ist zudem unter www.hanf.com online erhältlich.
Firmenkontakt
CWE Holding Europe GmbH
Wenzel Cerveny
Einsteinstraße 163
81677 München
0178/9067294

https://www.hanf.com
Pressekontakt
Pressebüro König
Josef König
Müller-Guttenbrunn-Str. 16
84347 Pfarrkirchen
00498561910771

https://www.koenig-online.de/
- ACM (Wikipedia)
ACM steht für: ACM Air Charter, deutsche Fluggesellschaft ACM Automobili, italienischer Automobilhersteller Academy of Country Music, Los Angeles Adaptive Coding and Modulation, Verfahren der Datenübertragung Advanced Cruise Missile, siehe AGM-129 ACM Anaconda Copper Mining Company, US-amerikanisches Bergbauunternehmen Association for Computing Machinery, wissenschaftliche Gesellschaft für Informatik Associazione Calcio Milan, italienischer Fußballclub AC Mailand Automobile Club de Monaco, Automobilsportverein in Monaco Autoriteit Consument en Markt, niederländische Verbraucher- und Marktaufsichtsbehörde Flugplatz Puerto Arica, Flughafen in Arica, Departamento de Amazonas, Kolumbien, laut IATA-Code acm steht für: Mesopotamisch-Arabisch (ISO-639-3-Code), einer der beiden Dialekte von Irakisch-Arabisch - Deutscher Bundestag (Wikipedia)
Der Deutsche Bundestag (Abkürzung BT) ist die gewählte Volksvertretung sowie als Parlament das gesetzgebende Organ der Bundesrepublik Deutschland. Der Deutsche Bundestag hat seinen Sitz in Berlin. Im politischen System Deutschlands wird der Deutsche Bundestag als einziges Verfassungsorgan des Bundes unmittelbar vom Staatsvolk der deutschen Staatsbürger gewählt. Als Repräsentationsorgan handelt der Bundestag bei Wahrnehmung seiner Aufgaben aus eigenem Recht, nicht kraft Delegation, Auftrags oder ihm von dritter Seite erteilter Vertretungsmacht. Die Entscheidungen, die er trifft, werden dem deutschen Volk – wie die Entscheidungen der übrigen Staatsorgane – zugerechnet; „der Wille des Parlaments gilt als (hypothetischer) Volkswille“. Die gesetzliche Anzahl seiner das ganze Volk vertretenden Mitglieder beträgt 630. Durch die Wahlrechtsreform vom 17. März 2023 kam es zu einer Fixierung auf diese Zahl, nachdem die zuletzt gültigen Regeln durch Überhang- und Ausgleichsmandaten zu unterschiedlichen Gesamtzahlen der Abgeordneten führten. Eine Legislaturperiode des Bundestages endet grundsätzlich nach vier Jahren oder davor durch Auflösung. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB), die ihre Wirkungsstätte auch Hohes Haus nennen, können sich zu Fraktionen oder Gruppen zusammenschließen und genießen damit einen besonderen Verfahrens- und Organisationsstatus. Dem Bundestag steht der Präsident des Deutschen Bundestages (kurz: Bundestagspräsident) vor, der zugleich den Vorsitz in der Bundesversammlung und im Gemeinsamen Ausschuss führt. Aktuelle Bundestagspräsidentin ist Julia Klöckner (CDU). Als Vizepräsidenten und Stellvertreter des Präsidenten sind Andrea Lindholz (CSU), Josephine Ortleb (SPD), Omid Nouripour (Grüne) und Bodo Ramelow (Linke) gewählt. Der Alterspräsident, 2025 war dies Gregor Gysi (Linke), leitet gemäß Geschäftsordnung die erste Sitzung des Deutschen Bundestages zum Beginn einer neuen Legislaturperiode, aber nur solange, bis ein Präsident oder eine Präsidentin gewählt ist. Seit 2017 ist der Alterspräsident oder die Alterspräsidentin das dienstälteste Mitglied, welches dafür bereit ist. Davor war es das an Lebensjahren älteste Mitglied. Der Bundestag … - Kostenerstattung (Wikipedia)
Kostenerstattung gibt es unter anderem in folgenden Bereichen: als Kostenerstattung in der Krankenversicherung eine öffentliche Abgabe als Kostenerstattungsbetrag - krankenkassen (Wikipedia)
Krankenkasse bezeichnet den Träger einer Krankenversicherung. Krankenkassen übernehmen voll oder teilweise die Kosten für Therapien bei Krankheit, Mutterschaft, oft auch nach Unfall und sind Teil des jeweiligen Gesundheitssystems und der jeweiligen Sozialversicherung. - petition (Wikipedia)
Eine Petition (lateinisch petitio Bittschrift, Gesuch, Eingabe; bildungssprachlich auch Adresse) (auch Petitum) ist ein Schreiben (eine Bittschrift, ein Ersuchen, eine Beschwerde) an eine zuständige Stelle, zum Beispiel eine Behörde oder Volksvertretung. Dabei kann grundsätzlich unterschieden werden zwischen Ersuchen, die auf die Regelung eines allgemeinen politischen Gegenstands zielen (z. B. den Beschluss oder die Änderung eines Gesetzes durch das Parlament, die Änderung einer Verfahrensweise in einer Behörde), und Beschwerden, die um Abhilfe eines individuell erfahrenen Unrechts (z. B. eine formal zwar zulässige, aber als unverhältnismäßig empfundene Behördenentscheidung) bitten. Der Einsender einer Petition wird Petent genannt (Partizip Präsens von lateinisch petere verlangen, erbitten). Die Zulässigkeit von Petitionen ist ein allgemein anerkannter Bestandteil der demokratischen Grundrechte eines jeden Bürgers.