Perzeptron: Viele Unternehmen suchen Effizienz durch KI – und übersehen ihre Supply Chain

Wer ineffiziente Prozesse mit KI automatisiert, macht sie nicht besser

Perzeptron: Viele Unternehmen suchen Effizienz durch KI - und übersehen ihre Supply Chain

Perzeptron rät: Erst Supply-Chain-Optimierung – dann KI-Einsatz

Eschborn, 2. Juli 2026 – Industrieunternehmen investieren derzeit verstärkt in Künstliche Intelligenz, um ihre Produktivität zu steigern. Nach Einschätzung von Perzeptron lohnt sich jedoch häufig zunächst ein Blick auf die eigene Supply Chain. Dort bleiben in vielen Unternehmen erhebliche Effizienzpotenziale ungenutzt. Wer fehlende Transparenz, Medienbrüche und unvollständige Informationen beseitigt, erzielt oft schon innerhalb weniger Monate spürbare Verbesserungen – und schafft gleichzeitig die Grundlage für einen wirtschaftlichen Einsatz von KI.

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„Viele Unternehmen erwarten heute, dass KI ihre Effizienzprobleme löst“, sagt Andreas Koch, Geschäftsführer von Perzeptron. „Unsere Erfahrung zeigt jedoch: Die größten Potenziale liegen häufig bereits in der bestehenden Supply Chain. Wer ineffiziente Prozesse mit KI automatisiert, macht sie nicht besser, sondern lediglich schneller. Deshalb beginnen wir nicht mit KI, sondern mit Transparenz.“

Aus diesem Grund startet Perzeptron jedes Optimierungsprojekt mit einer Effizienzanalyse. Dafür werden die bereits vorhandenen Daten aus dem ERP-System ausgewertet. Anhand von rund 30 Kennzahlen wird sichtbar, wo Reibungsverluste entstehen, welche Prozesse die Leistungsfähigkeit tatsächlich beeinflussen und an welchen Stellen die größten wirtschaftlichen Potenziale liegen. Statt Symptome zu behandeln, werden die Ursachen ineffizienter Abläufe identifiziert und priorisiert.

Perfekte Daten sind keine Voraussetzung
Viele Unternehmen zögern mit Optimierungs- oder KI-Projekten, weil sie glauben, zunächst ihre Stammdaten bereinigen zu müssen. Nach Erfahrung von Perzeptron ist genau das häufig nicht erforderlich. Die Effizienzanalyse arbeitet direkt mit den vorhandenen ERP-Daten. Während der Optimierung werden Prozesse, Stammdaten und Bewegungsdaten systematisch verbessert. Datenqualität, Transparenz und Prozessqualität entwickeln sich dadurch parallel.

„Viele Unternehmen glauben, sie hätten nicht die richtigen Daten für eine erfolgreiche Optimierung oder den Einsatz von KI“, erklärt Andreas Koch. „Tatsächlich verfügen sie meist bereits über die notwendigen Informationen. Was fehlt, ist Transparenz darüber, wie Prozesse tatsächlich zusammenhängen. Genau diese schaffen wir – und damit verbessert sich auch die Datenqualität automatisch.“

Von Transparenz zu besseren Entscheidungen
Auf Basis dieser Erkenntnisse schafft Perzeptron mit seiner Supply-Chain-Software MiG sogenannte Auftragsklarheit. Alle entscheidungsrelevanten Informationen aus ERP-Systemen und weiteren Quellen werden zusammengeführt. Unternehmen erkennen dadurch frühzeitig, welche Aufträge termingerecht realisiert werden können, wo Material fehlt und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Entscheidungen lassen sich schneller treffen, Abstimmungsaufwände sinken und die Planungssicherheit steigt.

Wie groß der Effekt sein kann, zeigt ein Kundenprojekt: Durch die Kombination aus Effizienzanalyse, MiG und optimierten Arbeitsabläufen konnte der tägliche Aufwand in der Fertigungsplanung von einer Vollzeitaufgabe auf wenige Stunden reduziert werden. Die Planung ist dort heute bereits gegen 10 Uhr abgeschlossen. Die gewonnenen Kapazitäten stehen den Mitarbeitenden anschließend für wertschöpfende Aufgaben zur Verfügung.

KI ist nur auf belastbarer Grundlage sinnvoll
Erst wenn Prozesse transparent, Informationen konsistent und Daten belastbar sind, entsteht die Grundlage für einen wirtschaftlichen Einsatz von KI. Ohne diese Basis automatisiert Künstliche Intelligenz häufig lediglich bestehende Ineffizienzen. Sind diese Voraussetzungen geschaffen, kann KI ihre Stärken gezielt in einzelnen Anwendungsbereichen ausspielen.

Wie dieser Ansatz in der Praxis aussieht, zeigt Perzeptron mit der Software OCC.AI. Die Lösung automatisiert die Prüfung von Auftragsbestätigungen, gleicht eingehende Dokumente mit Bestellungen ab und erkennt Abweichungen bei Preisen, Mengen oder Lieferterminen innerhalb weniger Sekunden. In einem Kundenprojekt bei electronic service willms (esw) reduzierte sich der wöchentliche Prüfaufwand dadurch von rund 25 bis 30 Stunden auf weniger als fünf Stunden. Gleichzeitig konnten rund 85 Prozent aller Auftragsbestätigungen vollständig automatisiert geprüft werden. Einkaufsabteilungen gewinnen dadurch wertvolle Zeit für Aufgaben, die tatsächlich ihre Aufmerksamkeit erfordern.

„KI bringt den größten messbaren Nutzen, wenn Unternehmen ihre Prozesse verstehen, auf einer belastbaren Informationsbasis entscheiden und KI-Lösungen darauf aufsetzen können“, fasst Koch zusammen.

Die 1999 gegründete Perzeptron GmbH ist Beratungsunternehmen, Softwareentwickler und Dienstleister, mit Fokus auf Supply-Chain-Optimierung. Perzeptron bietet die eigens entwickelte Software MiG, die als ERP-Ergänzungssoftware fungiert. Sie schließt die Lücken herkömmlicher ERP-Systeme. Auf Basis von MiG hat Perzeptron ein System entwickelt, das die Planungssicherheit von stücklistenbasierten Produktionsunternehmen messen und bewerten kann. Diese sogenannte Effizienzanalyse ist in der Lage, die Ursachen für suboptimale KPIs zu identifizieren. Sie dient dazu, Lieferperformance, Kapitalbindung und Auftragsdurchlaufzeiten zu optimieren und Unternehmen auf ein neues Effizienzniveau zu heben. www.perzeptron.de

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  • Produktivitätssteigerung (Wikipedia)
    Produktivitätszuwachs ist ein zentraler Begriff der Wachstumstheorie und beschreibt eine Steigerung des Outputs pro Inputeinheit, also eine positive Veränderung des Verhältnisses von Produktionsergebnis zu den dafür eingesetzten Produktionsfaktoren (z. B. Arbeit, Kapital und Umwelt), im Zeitverlauf. Produktivitätszuwächse können unter anderem durch effizientere Arbeitsabläufe, verbesserte Organisationsstrukturen, verbesserte Rahmenbedingungen des Staates, technischen Fortschritt im Allgemeinen sowie durch einen Mehreinsatz der Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital entstehen.
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