Warum komplexe Familienstrukturen eine neue Art der Finanzplanung erfordern und wie transparente Versorgungsmodelle Konflikte und Versorgungslücken vermeiden.
Patchwork-Familien, zweite Ehen, Kinder aus unterschiedlichen Beziehungen – die Realität vieler Unternehmerhaushalte ist deutlich komplexer als das klassische Modell „Vater, Mutter, zwei Kinder“. Finanzplanung und Vermögensarchitektur werden dadurch zur anspruchsvollen Gestaltungsaufgabe. Es reicht nicht, „irgendwie genug Vermögen“ zu haben. Entscheidend ist, dass im Ernstfall klar ist, wer wann wovon leben kann – und welche Personen lebenslang abgesichert sein sollen. Finanz-Analytiker Haimo H. Wassmer von Wassmer Wealth Management in Nettetal entwickelt für solche Konstellationen strukturierte Finanzmodelle, die Versorgung, Fairness und Gestaltungswünsche in Einklang bringen.
Ausgangspunkt ist eine detaillierte Analyse der familiären Situation und der finanziellen Verpflichtungen. Wer ist wovon abhängig, welche Einkommen bestehen heute, welche sollen in Zukunft bestehen bleiben oder neu hinzukommen, welche Personen müssen im Fall von Krankheit, Trennung oder Tod abgesichert sein. Parallel werden Vermögenswerte – darunter Unternehmen, Beteiligungen, Immobilien, Wertpapierdepots, Altersvorsorgeansprüche und Versicherungen – nach Liquidität, Verfügbarkeit und Zweckzuordnung geordnet. „Wir übersetzen Beziehungsgeflechte in Finanzströme“, beschreibt Haimo Wassmer. „Erst wenn klar ist, welche Personengruppe welche Mittel wann braucht, lässt sich beurteilen, ob die Struktur trägt.“
Im nächsten Schritt werden Szenarien gerechnet, die über das „Normalleben“ hinausgehen. Dazu gehören etwa der Todesfall eines Partners, das frühere Ausscheiden aus dem Beruf, eine teure Pflegephase, die Trennung in einer späteren Lebensphase oder eine größere Nachfolge- bzw. Unternehmensverkaufssituation. WWM simuliert für diese Szenarien, wie sich Einkünfte und Vermögen zwischen den Beteiligten verschieben würden, wo Versorgungslücken entstehen und welche Personen besonders verwundbar sind. „Viele Menschen sind überrascht, wie stark sich die finanzielle Lage einzelner Familienmitglieder verändert, wenn nur eine Annahme kippt“, berichtet Wassmer. „Genau deshalb ist es wichtig, nicht nur Erbquoten oder Vertragsklauseln zu betrachten, sondern die Cashflows, die sich daraus über Jahre ergeben.“
Aus den Ergebnissen werden Gestaltungsoptionen abgeleitet, die mit Recht und Steuern eng verzahnt werden müssen – in Zusammenarbeit mit spezialisierten Anwältinnen, Notaren und Steuerberatern. Finanzplanung ersetzt rechtliche Gestaltungen nicht, sondern schafft die Grundlage, auf der Entscheidungen sinnvoll getroffen werden können. Denkbar sind etwa gezielte Vermögensübertragungen zu Lebzeiten, klar definierte Versorgungsbausteine für Partner, separate Vermögenstöpfe für Kinder aus unterschiedlichen Beziehungen, zweckgebundene Rücklagen oder strukturiert aufgebaute Ruhestandsportfolios, aus denen bestimmte Personen lebenslange Zahlungen erhalten. Die Rolle von Unternehmensanteilen wird dabei besonders geprüft, um zu vermeiden, dass einzelne Familienmitglieder zu stark von einem illiquiden Unternehmenswert abhängig sind.
Ein zentrales Ziel ist Transparenz innerhalb der Familie. In moderierten Gesprächen arbeitet Wassmer mit den Beteiligten heraus, welche Erwartungen bestehen und welche finanziellen Mindeststandards in Krisenfällen gesichert sein sollen. Daraus entsteht eine Art „Versorgungslandkarte“ der Familie, die verdeutlicht, wer an welcher Stelle abgesichert ist und wo noch Handlungsbedarf besteht. „Gerade in Patchwork-Familien ist es wichtig, Missverständnisse früh auszuräumen“, sagt der Finanz-Analytiker. „Eine klare, nachvollziehbare Finanzarchitektur verhindert, dass im Ernstfall Emotionen, Rechtslage und Liquidität auseinanderlaufen.“
Die technische Umsetzung erfolgt bei WWM mit Hilfe softwaregestützter Finanz- und Ruhestandsplanung, die Einnahmen, Ausgaben, Steuern, Vermögensentwicklung und mögliche Entnahmepfade abbildet. So lässt sich prüfen, ob definierte Versorgungsziele mit den vorhandenen Mitteln realistisch erreichbar sind, an welchen Stellen Anpassungen notwendig werden und welcher Zeitplan sinnvoll ist. Die Planungen werden in regelmäßigen Abständen überprüft und an neue Lebensereignisse angepasst – etwa eine weitere Eheschließung, die Gründung eines Unternehmens, der Verkauf von Immobilien oder eine Erbschaft. „Finanzarchitektur für komplexe Familien ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Prozess“, betont Wassmer. „Je früher man ihn beginnt, desto mehr Optionen stehen zur Verfügung.“
Für Unternehmerfamilien mit Patchwork-Strukturen bietet dieser Ansatz einen doppelten Mehrwert: Zum einen entsteht eine robuste Versorgung für alle Beteiligten, zum anderen werden Konflikte im Erb- und Nachfolgefall deutlich reduziert, weil finanzielle Erwartungen im Vorfeld kalkuliert und strukturiert wurden. Die Finanzstrategie der Familie wird so zu einem Ordnungsrahmen, der auch in sensiblen Situationen Orientierung gibt.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Wassmer Wealth Management
Herr Haimo H. Wassmer
Wevelinghoven 3
41334 Nettetal
Deutschland
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email : Wassmer@wwm.finance
Über Wassmer Wealth Management
Individuelle Finanzkonzepte nach dem Motto „mit weniger Aufwand mehr erreichen“: Dafür steht Wassmer Wealth Management („WWM“) in Nettetal. Inhaber Haimo Wassmer verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie und der Beratung anspruchsvoller Privatkunden wie Unternehmern, Ärzten und anderen Freiberuflern und verfügt über eine umfassende Expertise im Vermögensmanagement und in der Ruhestandsplanung. Ausgangspunkt ist immer eine umfangreiche und detaillierte Vermögensanalyse unter Zuhilfenahme innovativer Software-Lösungen. Damit zeigt Haimo Wassmer den Mandanten von WWM ihre Vermögensverhältnisse genau auf, ermittelt die tatsächlichen Renditen der vorhandenen Kapitalanlagen und entwickelt eine Strategie, vorab definierte finanzielle Ziele mit so wenig eigenem Einsatz wie möglich zu erreichen. Haimo Wassmer verfügt über langjährig bewährte Zugänge zu hochprofessionellen Investmentlösungen angesehener und etablierter Gesellschaften (Wertpapiere, Erneuerbare Energien, Immobilien), die sich durch ein optimiertes Rendite-Risiko-Management auszeichnen und welche in der Regel normalerweise nur institutionellen Großinvestoren zur Verfügung stehen. Jede Lösung ist umfangreich geprüft, um den Mandanten den Zugang zu nur wirklich einwandfreie Investitionsmöglichkeiten zu ermöglichen, die ihre Zwecke auch langfristig erfüllen können. Ebenso ist Haimo Wassmer Gründer und Geschäftsführer der e:mendata GmbH mit Sitz in Nettetal. Der IT-Dienstleister für die Finanzdienstleistungsindustrie bietet selbstentwickelte Tools, um Finanzdienstleistern die Beratung zu erleichtern und alle Möglichkeiten zu eröffnen, die sie für eine individuelle Finanz- und Ruhestandsplanung sowie die Berechnung der Rentabilität von Lösungen auch in der betrieblichen Altersvorsorge und zum Beispiel bei Photovoltaik-Investments benötigen. Weitere Informationen unter www.wwm.finance und www.emendata.de.
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- Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen (Wikipedia)
Ein Unternehmen (oder eine Unternehmung), auch Firma genannt, ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient. Privatrechtlich organisierte Unternehmen und Privathaushalte werden in ihrer Gesamtheit auch als Privatwirtschaft aggregiert. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Staatsunternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen); sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen.