Palladium One erwirbt Cu-Ni-PGE-Massivsulfidprojekt KS in Finnland

TSX-V: PDM-
FRA: 7N11
OTC: NKORF

2. April 2020 – Vancouver, British Columbia – Palladium One Mining Inc. (TSX-V: PDM, FRA: 7N11, OTC: NKORF) (das Unternehmen oder Palladium One) berichtet, dass das Unternehmen von der finnischen Bergbaubehörde die Bewilligung für eine rund 20.000 Hektar große Lizenzreservierung namens Kostonjarvi (KS) erhalten hat. KS grenzt an das Vorzeigeprojekt des Unternehmens, das Projekt Läntinen Koillismaa (LK) in Zentralfinnland.

Die Lizenzreservierung KS erstreckt sich über eine große verborgene Schwereanomalie/Magnetanomalie, von der man annimmt, dass es sich um einen verborgenen Feeder-Erzgang (Feeder Dyke) handelt, der den Koillismaa-Komplex speist. Hier befindet sich auch das palladiumreiche PGE-Nickel-Kupfer-Projekt LK (Abbildung 1). Die Projekte LK und KS grenzen zwar aneinander, ihre Zielzonen sind aber sehr unterschiedlich: Das Projekt LK ist eine Tagebaulagerstätte mit versprengten Sulfiderzen entlang der aussichtsreichen Basaleinheit des Koillismaa-Komplexes, die Ähnlichkeiten mit den Lagerstätten vom Platreef-Typ aufweist. Die Zielzone im Projekt KS hingegen ist eine unterirdische, hochgradige Massivsulfidformation im Feeder-System (Feeder Dyke) des Koillismaa-Komplexes und ähnelt den Lagerstätten vom Typ Norlisk oder Voiseys Bay (Abbildung 2).

Das Projekt KS ist zur Gänze in unserem Besitz, mit keinen Gebühren belegt und steht in Bezug zum Distrikt. Es war bereits Gegenstand umfangreicher wissenschaftlicher Forschungsarbeiten. Ebenso wie unser palladiumreiches Projekt LK wurde auch das Projekt KS – vor allem im Bereich seiner Kontaktzone zum Koillismaa-Komplex – noch kaum exploriert. Die Explorationsziele im Projekt KS sind sogenannte Fallen im Feeder Dyke und bergen Potenzial für die Auffindung einer Massivsulfidanhäufung.

Das Unternehmen besitzt aktuell zwei wichtige Projekte in Finnland, die Potenzial für die Auffindung von großen Mineralisierungssystemen, ähnlich den Lagerstätten vom Typ Platreef und Norilsk, bergen.

Für das Projekt KS fallen keine Holdingkosten an, solange die Lizenzreservierung nicht in eine Explorationslizenz umgewandelt wurde.

Per 31. März 2020 verfügte das Unternehmen über Barmittel und Baräquivalente in Höhe von 2,6 Millionen Dollar (nicht testiert), ein geschätztes Working Capital von 2,5 Millionen Dollar netto (nicht testiert) und keinerlei Verbindlichkeiten, erläutert President und CEO Derrick Weyrauch.
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Abbildung 1. Geologie von Zentralfinnland mit Ansicht des Koillismaa-Komplexes, der Narankavaara-Intrusion und des verborgenen Verbindungserzgangs.
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Abbildung 2. 3D-Modell des verborgenen Verbindungserzgangs (modifizierte Version von Salmirinne und Iljina 2003) und schematischer Längsschnitt durch die Lagerstätte Voiseys Bay.

Auswertung der Ergebnisse
Der verborgene Feeder Dyke verursacht eine beeindruckende Schwereanomalie (Abbildung 3) und Magnetanomalie (Abbildung 4), was auf eine große ultramafische Gesteinsanhäufung und damit verbunden auch auf beachtliche Magmaströmungen durch das Leitsystem schließen lässt. Ebenso wie im Koillismaa-Komplex kam es auch im Feeder Dyke zur Ausbildung von Grünschieferfazies, Metamorphismus und Deformierungen. Diese Deformierungen haben den ursprünglich als Schwelle ausgebildeten Koillismaa-Komplex in verschiedene Blöcke aufgebrochen, wie wir sie heute sehen. Auch der Feeder Dyke wurde deformiert, was vermutlich zu seinem derzeitigen Charakter beigetragen hat. Der Feeder Dyke nimmt seinen Ausgang von der ultramafischen Narankavaaara-Intrusion und driftet dann ab bis in eine Tiefe von 3-5 km, bevor er wieder knapp unter die Oberfläche hochsteigt. Hier dürfte er sich mit dem Koillismaa-Komplex verbinden. Es wurden umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten – wie z.B. Magnetfeld-, Gravitations- und Seismikstudien – durchgeführt, um den verborgenen Feeder Dyke zu modellieren; Explorationsaktivitäten fanden jedoch kaum statt. Das Projekt KS erstreckt sich über das westliche Drittel der Anomalie des verborgenen Feeder Dyke, wo diese auch in geringerer Tiefe modelliert wurde und sich vermutlich mit dem Koillismaa-Komplex verbindet (Abbildungen 1, 3 und 4).
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Abbildung 3. Regionale Bouger-Gravität.
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Abbildung 4. Regionale luftgestützte Gesamtmagnetfeldmessung.

Ein wichtiger Marker für den Feeder Dyke ist das Vorkommen eines Pseudokonglomerats unmittelbar oberhalb der Zone mit hoher Gravität, der aus verworfenem und in hohem Maße thermisch assimiliertem Orthogneis besteht (Abbildung 5). Man nimmt an, dass diese Formation eine zuvor existierende Struktur aus dem Archaikum markiert, die der Feeder Dyke für sich beanspruchte; das Pseudokonglomerat ist das Ergebnis der aus dem Magma unterhalb nach oben entweichenden hydrothermalen Flüssigkeiten. Die Struktur wurde bis in einen Bereich kartiert, der bis auf etwa einen Kilometer an den Koillismaa-Komplex heranreicht und möglicherweise die Stelle markiert, wo sich der Feeder Dyke mit dem Komplex verbindet.

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Abbildung 5. Kartierter Bereich des Pseudokonglomerats (links) und Pseudokonglomerat im Ausbiss (rechts).

Vice President Exploration Neil Pettigrew erläutert: Das Projekt KS bietet eine einzigartige Chance, hier solide wissenschaftliche Studien zurate zu ziehen, um so eine Cu-Ni-PGE-Massivsulfidformation zu entdecken, die direkt an unser Vorzeigeprojekt LK grenzt. Der Erzgehalt der versprengten Sulfidmineralisierung im Projekt LK ist sehr hoch. Wenn wir Massivsulfide mit ähnlichem Erzgehalt lokalisieren können, dann wäre der In-situ-Wert dieser Mineralisierung ganz beachtlich.

Zusätzliche Anträge auf Lizenzreservierungen
Zusätzlich zum Projekt KS hat das Unternehmen zwei weitere Lizenzreservierungen beantragt: Kaukuanjarvi und Haukiaho North. Die vorläufigen Ergebnisse der in diesem Winter absolvierten IP-Messungen und eine Prüfung des Datenmaterials aus einer regionalen luftgestützten geophysikalischen Messung deuten auf einen von Osten nach Westen verlaufenden Magnettrend hin, bei dem es sich um einen Ausläufer der Mineralisierung vom Kaukua-Typ handeln könnte, der sich über die kartierte mafisch-ultramafische Gesteinsformation Kaukua hinaus bis in einen Bereich mit einer mächtigen Abraumschicht erstreckt. Das Unternehmen hat folglich um eine Lizenzreservierung für ein Areal mit 9.100 Hektar Grundfläche angesucht (Kaukuanjarvi) (Abbildung 6). Außerdem hat das Unternehmen eine zweite Lizenzreservierung mit 2.140 Hektar Grundfläche beantragt (Haukiaho North), die sich über den im Fallwinkel verlaufenden Ausläufer des Mineralisierungstrends Haukiaho erstreckt (Abbildung 6). Lizenzreservierungen werden für einen Zeitraum von 1-2 Jahren gewährt. Bis zu ihrer Umwandung in Explorationslizenzen fallen keine Gebühren an.

Aktueller Stand des Genehmigungsverfahrens
Des Weiteren freut sich das Unternehmen zu berichten, dass die Explorationskonzession Salmivaara 2-11 nun rechtskräftig ist. Das Unternehmen besitzt damit drei Konzessionen, für die das Antragsverfahren positiv beschieden wurde; auch für fünf weitere Konzessionen wurde bereits ein Vollzugsbescheid erlassen. Damit sind nun Explorationsaktivitäten in acht Konzessionen möglich. Das Unternehmen besitzt neun Konzessionen (3.845 Hektar), drei Lizenzreservierungen (20.991 Hektar) und zwei Gebiete, für die ein Reservierungsantrag eingebracht wurde (11.235 Hektar); das sind insgesamt 32.226 Hektar (Abbildung 6).
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Abbildung 6. Positionen der Konzessionsgebiete LK und KS.

Qualifizierter Sachverständiger
Die Fachinformationen in dieser Pressemeldung wurden von Neil Pettigrew, M.Sc., P.Geo., Vice President of Exploration und Director des Unternehmens, in seiner Eigenschaft als qualifizierter Sachverständiger im Sinne der kanadischen Vorschrift National Instrument 43-101 geprüft und verifiziert.

Über Palladium One:
Palladium One Mining Inc. ist ein Explorations- und Erschließungsunternehmen, dessen Hauptaugenmerk auf Platinmetall-Nickel-Kupfer-Vorkommen mit einem besonderen Fokus auf Palladium gerichtet ist. Seine Vermögenswerte umfassen die PGE-Kupfer-Nickel-Projekte Lantinen Koillismaa (LK) und Kostonjarvi (KS) in Nordzentral-Finnland und das Nickel-Kupfer-PGE-Konzessionsgebiet unweit von Marathon (Ontario, Kanada). Alle drei Projekte gehören zur Gänze dem Unternehmen und stehen in Bezug zum Distrikt. LK ist ein Projekt im fortgeschrittenen Ausbaustadium, das auf eine Sulfidversprengung abzielt, welche sich über 38 Kilometer entlang einer vielversprechenden basalen Kontaktzone ausbreitet. Das Projekt KS zielt auf eine Massivsulfidformation innerhalb einer 20.000 Hektar großen Konzessionsgruppe ab, die eine regionale geophysikalische Schwereanomalie/Magnetanomalie überlagert. Tyko ist ein Projekt mit 13.000 Hektar Grundfläche, das auf eine versprengte und massive Sulfidmineralisierung mit hohem Nickelgehalt in einem stark metamorphosierten Gelände aus dem Archaikum abzielt.

Die Lagerstätte Kaukau im Projekt LK beherbergt eine auf ein Grubenmodell begrenzte angezeigte Ressource im Umfang von 635.600 Unzen Palladiumäquivalent (PdÄq) mit 1,80 g/t PdÄq* (enthalten in 11 Millionen Tonnen mit 0,81 g/t Pd, 0,27 g/t Pt, 0,09 g/t Au – 1,17 g/t Platinmetall -, 0,15 % Cu und 0,09 % Ni) sowie eine abgeleitete Ressource im Umfang von 525.800 Unzen PdÄq mit 1,50 g/t PdÄq (enthalten in 11 Millionen Tonnen mit 0,64 g/t Pd, 0,20 g/t Pt, 0,08 g/t Au – 0,92 g/t Platinmetall -, 0,13 % Cu und 0,08 % Ni) (siehe Pressemeldung vom 9. September 2019). Kaukau ist für eine Erweiterung offen und die mineralisierten Zonen Kaukau South, Murtolampi und Haukiaho bedürfen einer systematischen Exploration anhand von Diamantbohrungen, um den mineralisierten Bohrabschnitten nachzugehen.

* Der Palladiumäquivalent wird unter Verwendung der folgenden Metallpreise (in US-Dollar) berechnet: 1.100 $ pro Unze Pd, 950 $ pro Unze Pt, 1.300 $ pro Unze Au, 6.614 $ pro Tonne Cu und 15.432 $ pro Tonne Ni.

FÜR DAS BOARD:
Derrick Weyrauch
President, CEO & Direktor

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Derrick Weyrauch, President & CEO
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Tel:1-778-327-5799

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