Neues Verfahren zur Einschätzung psychischer Leistungs- und Arbeitsfähigkeit

Evaluation der psychischen Leistungsfähigkeit (EPL) nach Andreas Herteux

Evaluation der psychischen Leistungsfähigkeit (EPL) nach Andreas Herteux

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Mit der Evaluation der psychischen Leistungsfähigkeit (EPL) legt Andreas Herteux ein neues Verfahren vor, das psychische Leistungs- und Arbeitsfähigkeit im Arbeitskontext neu bewerten will. EPL wird als interdisziplinäres, strukturiertes und mehrphasiges Verfahren beschrieben, das in begrenzter Zeit – idealerweise innerhalb weniger Tage – zu einer praxisnahen Einschätzung gelangen soll. Es versteht sich ausdrücklich nicht als Ersatz für klinische Langzeitdiagnostik, sondern als Brücke zwischen medizinischer Diagnostik und arbeitsweltlicher Umsetzbarkeit.

Im Mittelpunkt steht nicht die Diagnose, sondern die funktionale Frage: Was ist unter realistischen Bedingungen möglich – und was nicht? Ziel des Verfahrens ist kein Diagnoseetikett, sondern ein belastbares Gutachten zur psychischen Leistungs- und Arbeitsfähigkeit, das Funktion, Aktivität und Teilhabe stärker in den Fokus rückt.

EPL ist als Drei-Phasen-Modell angelegt

In Phase 1 erfolgt eine strukturierte Anamnese und Exploration psychosozialer Einflussfaktoren einschließlich digitaler Einflüsse. Phase 2 vertieft die Hypothesen durch psychologisches Gespräch und anerkannte Testverfahren. Phase 3 mündet in eine ärztliche Gesamtbewertung mit fachärztlich verantwortetem Gutachten und konkreten Empfehlungen.

Zugleich grenzt sich das Verfahren bewusst ab: EPL ist keine Psychotherapie, kein Sanktionierungsinstrument, kein Diagnosen-Sammeln und keine digitale Überwachung. Damit wird klargestellt, dass es um eine strukturierte, praxisbezogene Einschätzung geht – nicht um Rollenkonflikte oder Fehlanwendungen.

Das Verfahren wird im Buch „EPL – Evaluation der psychischen Leistungsfähigkeit. Arbeitsfähigkeit bei psychischer Belastung neu bewerten“ von Andreas Herteux näher beschrieben. Das Werk erscheint im Juni 2026 im Erich von Werner Verlag und wird von der Erich von Werner Gesellschaft unterstützt.

Über den Autor:
PhDr. Andreas Herteux ist ein deutscher Wirtschafts- und Sozialforscher. 2018 gründete er die Erich von Werner Gesellschaft, eine unabhängige Forschungseinrichtung für Zeitfragen. Er ist ein medial gefragter Experte für gesellschaftliche Herausforderungen sowie Transformationsprozesse. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. – https://www.andreasherteux.com/

Über die Erich von Werner Gesellschaft:
Die Erich von Werner Gesellschaft ist eine unabhängige Forschungseinrichtung. Sie analysiert politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge sowie Veränderungen und bildet diese in Publikationen, Theorien und Modellen ab.

Über das Buch:

– Andreas Herteux: EPL – Evaluation der psychischen Leistungsfähigkeit. Arbeitsfähigkeit bei psychischer Belastung neu bewerten

– Erich von Werner Verlag

– 1. Auflage 2026

– ISBN: 978-3-948621-61-2

– ca. 240 Seiten

Weitere Informationen unter https://www.erichvonwernerverlag.de/ und https://www.understandandchange.com/

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Kontakt
Erich von Werner Verlag
Presse Team
Birkenfelder Straße 3
97842 Karbach

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https://www.erichvonwernerverlag.de/

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Arbeitsfähigkeit (Wikipedia)
    Arbeitsfähigkeit ist die psychische und körperliche Fähigkeit eines Arbeitnehmers, die ihm zugewiesenen Arbeitsaufgaben erfolgreich zu bewältigen. Gegensatz ist die Arbeitsunfähigkeit.
  • Leistungsfähigkeit (Wikipedia)
    Leistungsfähigkeit steht für: körperliche Leistungsfähigkeit kognitive bzw. geistige Leistungsfähigkeit, siehe Intelligenz betriebswirtschaftliche Leistungsfähigkeit, siehe Kapazität (Wirtschaft) volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit, siehe Inlandsprodukt und Leistung (Volkswirtschaftslehre) steuerliche Leistungsfähigkeit, siehe Leistungsfähigkeitsprinzip Siehe auch: Leistung
  • psychische Belastung (Wikipedia)
    Psychische Belastung ist nach der Norm EN ISO 10075 „die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.“ Auch gemäß Arbeitsschutzgesetz (siehe auch Norm EN ISO 9241) ergibt sich für Arbeitsplätze die Pflicht des Arbeitgebers, psychomentale Belastungen zu ermitteln und zu beurteilen. Im Unterschied zur psychischen Belastung ist psychische Beanspruchung „die unmittelbare (nicht die langfristige) Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden und augenblicklichen Voraussetzungen, einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien“. Es existieren viele (psycho-)physiologische Messverfahren, welche mehr oder weniger gut mit der psychischen Belastung (mental oder emotional) korrelieren und somit als möglicher Indikator genutzt werden. Alleine im physiologischen Bereich der Okulomotorik stehen mehrere adäquate Reaktionen im Verdacht, unterschiedliche Beanspruchungssituationen personenbezogen und objektiv – also nicht mittels einer subjektiven Erhebung (u. a. einer Befragung) – zu detektieren. Zum Beispiel über die Augenbewegung und dem Blickverhalten, über das Pupillenverhalten sowie über den Lidschlag. Gemäß EN ISO 10075 kann auch von mentaler Belastung gesprochen werden. Gegenstand der Norm ist also nicht irgendeine Art von individuellem psychischem Defizit einer Person, sondern die Belastung von Geist und Seele. Psychomentale Belastung ist dafür der treffende Begriff. Psychosoziale Belastung ist ein weiterer Begriff, der in der Diskussion zum Thema der psychischen Belastung verwendet wird. Psychische Belastungen wirken ausgehend von einer Situation auf den Menschen. Sie beanspruchen seine Ressourcen. Der Begriff der Belastung beschreibt also eine Eigenschaft von Situationen und nicht Eigenschaften von Personen. Im Unterschied zum Begriff der Belastung bezeichnet der Begriff Stress „die unspezifische Reaktion des Organismus auf jede Form von Belastung“. Eine psychische Belastung, die Stress auslöst, wird Stressor genannt. In Abhängigkeit von der Art der Belastung und den individuellen psychischen Voraussetzungen kann eine Belastung – und …
  • Sozial (Wikipedia)
    Das Adjektiv sozial (von französisch social und lateinisch socialis) wird oft als Synonym zu „gesellschaftlich“ verwendet und im erweiterten Sinn zu „gemeinnützig, hilfsbereit, barmherzig“. Stattdessen beschreibt der Begriff des Sozialen zunächst die Gruppe als Handlungsvoraussetzung. Wie Niklas Luhmann (1927–1998) zeigt, bezeichnet der Gesellschaftsbegriff ein spezifisch-komplexes „soziales System“.
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