Wie gelingt eine bezahlbare Wärmewende für alle?
Frankfurt am Main / Darmstadt (hds).- Der 6. Fachkongress der Initiative Wohnen.2050 (IW.2025) beleuchtet vom 28. bis 30. April 2026 im darmstadtium in Darmstadt Konzepte zur CO2-neutralen Wärmewende, die es sozial orientierten Wohnungsunternehmen ermöglichen, Klimaneutralität zu erreichen und diese auch zu finanzieren. Erfahrungen aus der Praxis werden ausgetauscht und auch die politische Dimension wird mit einbezogen. Neu: Aufgrund des großen Interesses an den Kernthemen der IW.2050 und des Bedarfs nach mehr Networking-Möglichkeiten wird der Kongress 2026 erstmals um einen dritten Tag für die Arbeitsebene der IW.2050-Partner erweitert.
„Wärmewende in der Sozialen Wohnungswirtschaft. Klimaneutralität als Fundament für bezahlbares Wohnen.“ – so der Titel des 6. Fachkongresses der Initiative Wohnen.2050 (IW.2050). Vom 28. bis 30. April 2026 behandelt er zahlreiche, für die Wohnungswirtschaft derzeit besonders relevante Aspekte. Im Programm unter anderem: eine Keynote zum Thema Energie durch Strom mit anschließendem Fachpanel, Netzwerk-Runden, Fachsessions und Workshops rund um die Energie- und Wärmewende, Finanzierung der Klimaneutralität sowie kostengünstiges und nachhaltiges Bauen. Praxisnah werden Strategien und technische Möglichkeiten erörtert sowie Erfahrungen zu bereits durchgeführten und geplanten Projekten ausgetauscht. Vor dem Hintergrund einer drohenden, multikausalen Energiepreis-Explosion für Unternehmen und Mieter:innen und der damit verbundenen sozialpolitischen Sprengkraft ist das Thema dringlicher denn je.
Energiewirtschaft und Wohnungswirtschaft – ein Match?
Der erste Tag startet mit der Auftaktrede von Axel Gedaschko, GdW-Präsident und IW.2050-Vorstandsvorsitzender. Anschließend erläutert Keynote Speaker Dr. Tim Meyer, Energieexperte, Autor und Unternehmensberater, warum weltweit Energie viel schneller sauberer wird als viele denken und was dies für Deutschland bedeutet. Er zeigt auf, mit welchen politischen Leitplanken die energetische Transformation in Deutschland zum Erfolg wird und zu einem zukunftsfähigen Wirtschaftswachstum beitragen kann. Die nachfolgende Gesprächsrunde mit Vertreter:innen aus Politik sowie Energie- und Wohnungswirtschaft erörtert die direkten Auswirkungen des Energiethemas auf die Wohnungs- und Bauwirtschaft. Netzwerk-Runden im Anschluss bieten Gelegenheit, mit den Diskutanten das direkte Gespräch zu suchen. Beim Get-together am Abend haben alle Anwesenden Gelegenheit, weitere Kontakte zu knüpfen, zu vertiefen und sich auszutauschen.
Kostengünstig bauen und Lösungen für den Bestand
Der wohnungswirtschaftlichen Praxis gehört der zweite Kongresstag, den Dr. Thomas Hain, stellvertretender Vorstand IW.2050, eröffnet. Gleich danach: ein Fachpanel zum Hamburg-Standard: „Schneller, einfacher und kostengünstiger bauen“. Umfassendes Know-how erwartet die Teilnehmenden auch am Nachmittag: Neun Fokus-Sessions vermitteln Wissen und aktuelle Erkenntnisse aus den Bereichen Energie- und Wärmewende, Finanzierbarkeit der Klimaneutralität, nachhaltiges Bauen und Bewirtschaften.
Neu in 2026: Aufgrund des großen Interesses der Vorjahre dreht sich einen zusätzlichen halben Tag lang alles um Peer Learning für die Arbeitsebene. Angeboten werden praxis- und umsetzungsorientierte Workshops zur Entwicklung von Klimastrategien, Neues zu Wärmepumpen und Fernwärme sowie Schulungen zum IW.2050-Werkzeug KlimaPfadfinder.
Auch dieser 6. Fachkongress ist primär eine Veranstaltung für die derzeit rund 250 Unternehmenspartner der IW.2050. Eine Teilnahme steht jedoch auch interessierten sozial orientierten Wohnungsunternehmen offen.
Mehr zum Programm unter: https://www.iw2050.de/6-fachkongress/
Interessierte sozial orientierte Wohnungsunternehmen, die noch keine Partner der IW.2050 sind, wenden sich bitte an: hannah.rippe@iw2050.de
Die Initiative Wohnen.2050 (IW.2050) ist ein bundesweiter Branchen-Zusammenschluss, gegründet 2020 in Berlin. Ihr Ziel: Die CO2-Emissionen der teilnehmenden Wohnungsunternehmen und -genossenschaften gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen so zu minimieren, dass das globale Kleiner-1,5-Grad-Ziel eingehalten wird. Insgesamt vereinen die Partnerunternehmen der IW.2050 über 2,2 Millionen Wohneinheiten, die bis spätestens 2045 klimaneutral entwickelt werden sollen.
Die Initiative versteht sich als Unterstützer der Wohnungsunternehmen und ihrer Verbände beim Erreichen der Klimaziele – aus der Branche für die Branche. Sie ist Netzwerk und Plattform für Wissensaustausch, stellt eigens entwickelte Werkzeuge zur Verfügung. Unter den 245 Unternehmenspartnern (Stand Februar 2026) befinden sich sieben der zehn größten Wohnungsunternehmen in Deutschland.
Weitere 13 institutionelle Partner sind die Hochschule EBZ Business School, der Spitzenverband GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie die Regionalverbände VdW südwest, VdW Rheinland Westfalen, VSWG – Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften, vdw Sachsen, VdW Bayern, VdW – Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen, vbw Baden-Württemberg, der VNW – Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, der vtw – Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e. V. und der VdWg SA Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e. V.
Mehr Informationen zur Initiative Wohnen.2050 unter: www.iw2050.de, https://www.linkedin.com/company/initiative-wohnen-2050-e-v und www.youtube.com/channel/UCd9Amq_dwa53i9xXFEJK8BA
Firmenkontakt
Initiative Wohnen.2050 e. V.
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- Defossilisierung (Wikipedia)
Defossilisierung ist ein Sammelbegriff für die Substitution von kohlenstoffhaltigen Rohstoffen, die aus Materialien fossilen Ursprungs wie Torf, Kohle, Erdöl, Erdgas, Ölschiefer oder Ölsand hergestellt wurden, durch erneuerbare Rohstoffe, wie biogene Rohstoffe, Recyklate und atmosphärisches Kohlendioxid für die Herstellung von organischen Chemikalien einschließlich Kunststoffen. - Energie (Wikipedia)
Energie ist eine physikalische Größe, die in allen Teilgebieten der Physik sowie in der Technik, Chemie, Biologie und der Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Ihre SI-Einheit ist das Joule. Die praktische Bedeutung der Energie liegt oft darin, dass ein physikalisches System in dem Maß Wärme abgeben, Arbeit leisten oder Strahlung aussenden kann, in dem seine Energie sich verringert. In einem gegenüber der Umgebung abgeschlossenen System ändert sich die Gesamtenergie nicht (Energieerhaltungssatz). Die Bedeutung der Energie in der theoretischen Physik liegt unter anderem darin, dass der Energieerhaltungssatz, ursprünglich eine Erfahrungstatsache, schon daraus gefolgert werden kann, dass die grundlegenden physikalischen Naturgesetze zeitlich unveränderlich sind. Energie gibt es in verschiedenen Energieformen, die ineinander umgewandelt werden können. Beispiele von Energieformen sind potentielle, kinetische, elektrische, chemische und thermische Energie (Wärmeenergie). Beispiele für solche Umwandlungen von Energie sind, dass ein Mensch ein Paket hochhebt oder ein Fahrrad beschleunigt, dass eine Batterie geladen wird, ein Lebewesen Stoffwechsel betreibt oder eine Heizung Wärme abgibt. In vielen Fällen lässt sich mittels einer Formel die Energie eines Systems aus der momentanen Größe der Parameter und Variablen des Systems berechnen. Allein die mathematische Struktur dieser Formel bestimmt nach den hamiltonschen Bewegungsgleichungen der klassischen Mechanik, der Schrödingergleichung in der Quantenmechanik, wobei die kanonischen Variablen durch Operatoren ersetzt werden, oder der Dirac-Gleichung in der relativistischen Quantenmechanik, wo allerdings von Paul Dirac eine „Quadratwurzel“ aus der relativistischen Energie-Impuls-Formel (Klein-Gordon-Gleichung) gewählt wurde, die zeitliche Entwicklung des Systems. Gemäß der Relativitätstheorie sind Ruheenergie und Masse durch die Äquivalenz von Masse und Energie ( E 0 = m c 2 {displaystyle E_{0}=mc^{2}} ) verknüpft. In der Relativitätstheorie ist die … - Klimaneutralität (Wikipedia)
Klimaneutralität bedeutet, dass durch menschliche Aktivität in Summe das Klima nicht beeinflusst wird. Der Unterbegriff Treibhausgasneutralität wird in der Wissenschaft für Aktivitäten verwendet, bei denen entweder keine Treibhausgase in die Atmosphäre emittiert werden oder bei denen die Emissionen vollständig durch negative Emissionen ausgeglichen werden, es also insgesamt zu keinem Konzentrationsanstieg der Gase kommt. Eine synonyme Bezeichnung ist Netto-null-Emission. Im ersten Fall, also wenn keine Treibhausgase emittiert werden, spricht man auch von Nullemission oder Emissionsfreiheit. In der Politik wird die Bezeichnung Klimaneutralität manchmal synonym zu Treibhausgasneutralität verwendet. Eine solche Verwendung ist missverständlich: Eine treibhausgasneutrale Aktivität kann, etwa durch Albedoänderungen, durchaus Einfluss auf das Klima haben. Der Unterbegriff CO2-Neutralität besagt in einem engen Sinn, dass kein CO2 emittiert wird oder die CO2-Emissionen vollständig kompensiert werden. Ein in diesem Sinn CO2-neutraler Handlungszusammenhang erhöht zwar nicht die Konzentration des Treibhausgases CO2 in der Atmosphäre, kann aber andere Einflüsse auf das Klima haben, etwa, indem andere Treibhausgase wie Methan oder Lachgas emittiert werden oder – im Beispiel des Luftverkehrs – indem die Wolkenbedeckung geändert wird. CO2-Neutralität ist also nicht gleichbedeutend mit Treibhausgas- oder Klimaneutralität. Bis 2021 hatten sich die meisten Staaten in ihren national festgelegten Beiträgen des Übereinkommens von Paris langfristige Netto-Null-Ziele gesetzt. Damit bestand für etwa 90 % der weltweiten wirtschaftlichen Aktivität das Ziel, zwischen 2050 und 2070 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. - Klimaschutz (Wikipedia)
Klimaschutz ist der Sammelbegriff für (organisatorische bzw. technische usw.) Maßnahmen, die der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen der globalen Erwärmung abmildern (Mitigation) oder verhindern sollen. Als wichtige Grenze gilt die Zwei-Grad-Schwelle, die nicht überschritten werden sollte, wenn katastrophale Auswirkungen der globalen Erwärmung verhindert werden sollen. Einen gefährlichen Klimawandel zu verhindern gilt als eine der größten Herausforderungen der menschlichen Zivilisation. Da Kohlenstoffdioxid als wichtigster Treiber der gegenwärtigen Erderwärmung sehr lange in der Atmosphäre bleibt und manche Folgen des Klimawandels langfristig und irreversibel sind, werden die politischen Weichenstellungen der Gegenwart und unmittelbaren Zukunft tiefgreifende Auswirkungen für Tausende bis Zehntausende von Jahren haben. Kernelement des Klimaschutzes ist die drastische Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen aus Energieerzeugung und Energienutzung in Industrie, Landwirtschaft, Verkehr und Privathaushalten, bis schließlich Netto-Null-Emissionen erreicht werden. Zur Begrenzung der globalen Erwärmung gemäß dem Pariser Übereinkommen sind bis in die 2030er Jahre hinein rasche und umfassende Emissionsminderungen notwendig, insbesondere durch eine Transformation des Energiesektors, wobei erneuerbare Energien eine zentrale Rolle spielen und je nach regionalen Voraussetzungen auch Kernenergie sowie CO2-Abscheidung und -Speicherung zur Emissionsminderung beitragen können. Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf ein bestimmtes Niveau erfordert langfristig Klimaneutralität, da für jede Temperaturgrenze nur ein begrenztes Emissionsbudget zur Verfügung steht. Die Begrenztheit dieses Budgets bedeutet zugleich, dass jede Verzögerung des Klimaschutzes in der Gegenwart später deutlich schnellere und tiefgreifendere Maßnahmen erforderlich macht. Ebenfalls wichtig ist die Erhaltung und gezielte Förderung von Kohlenstoffsenken, also natürlichen Bestandteilen wie insbesondere Wäldern, die Kohlenstoffdioxid aufnehmen und binden können. Solche Klimaschutzmaßnahmen mindern zudem die Luftverschmutzung und haben weitere positive … - politik (Wikipedia)
Politik bezeichnet die Strukturen (Polity), Prozesse (Politics) und Inhalte (Policy) zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens durch allgemein verbindliche und somit in der Regel auf politischer Macht beruhende Entscheidungen. Politik regelt dabei insbesondere das öffentliche, aber teilweise auch das private (Zusammen-)Leben der Bürger, die Handlungen und Bestrebungen zur Führung des Gemeinwesens nach innen und außen sowie die Willensbildung und Entscheidungsfindung über Angelegenheiten des Gemeinwesens. Abstrakt formuliert wird in der Politikwissenschaft auch von der „Verteilung von Werten (materiellen wie Geld oder nicht-materiellen wie Demokratie)“ gesprochen. - Wärmewende (Wikipedia)
Die Wärmewende (englisch energy transition in heating) ist neben der Stromwende und der Verkehrswende eine der drei Säulen der Energiewende. Ziel der Energiewende ist es, den Verbrauch fossiler Brennstoffe drastisch zu reduzieren oder im Idealfall auf Null zu senken, also Klimaneutralität zu erreichen. Damit soll der mit der Verbrennung von fossilen Energieträgern verbundene Ausstoß von Treibhausgasen beendet und somit die weitere Erderwärmung verhindert werden. Da der Gebäudesektor eine erhebliche Quelle für Treibhausgasemissionen ist, ist aus Klimaschutzgründen eine Umstellung der Wärmeversorgung nötig. Diese „Wärmewende“ basiert dabei auf zwei grundlegenden Strategien, die sich gegenseitig ergänzen müssen: dem Einsatz erneuerbarer Energien sowie der Steigerung der Energieeffizienz. Die Wärmewende ist ein sozialer Prozess und kann – wie viele andere soziale Prozesse auch – durch politische Entscheidungen beeinflusst werden. - Wohnungsunternehmen (Wikipedia)
Wohnungsunternehmen (auch Wohnungs- oder Wohnungsbaugesellschaften) sind Unternehmen, die in der Branche Wohnungswirtschaft tätig sind. Ihre Aufgaben liegen im Bau, in der Bewirtschaftung, Verwaltung und Vermarktung von eigenen Wohnimmobilien. Die ersten Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften entstanden im 19. Jahrhundert und nannten sich ursprünglich Terraingesellschaften. - Wohnungswirtschaft (Wikipedia)
Die Wohnungswirtschaft ist der Wirtschaftszweig, der sich mit der Produktion, Finanzierung, Bewirtschaftung und Vermarktung von Wohnraum befasst. Die Wohnungswirtschaft ist ein Zweig der Immobilienwirtschaft.