Münzen sind das beliebteste Sammelobjekt der Deutschen. Am häufigsten sammeln ausgerechnet die 18- bis 29-Jährigen, die jedoch bevorzugt bargeldlos bezahlen. In der Gesamtbevölkerung bleibt Bargeld dagegen das meistgenutzte einzelne Zahlungsmittel.
Berlin, Juli 2026 – Münzen sind Deutschlands meistgesammelte Objekte, die junge Generation sammelt Münzen häufiger als jede andere Altersgruppe und Bargeld bleibt trotz Digitalisierung das meistgenutzte Zahlungsmittel – zu diesen drei zentralen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der World Money Fair. Ergebnisse, die dem Bild der rein digitalen Generation widersprechen.
Jeder Fünfte sammelt Münzen, allen voran die junge Generation
21,8 Prozent der Befragten geben an, Münzen zu sammeln – noch vor Souvenirs, Briefmarken, Sammelkarten und Schmuck (s. Abb. 1). Auffällig ist die Altersverteilung: Unter den 18- bis 29-Jährigen sammeln 35,1 Prozent Münzen, in der Gruppe der 50- bis 60-Jährigen sind es 16,1 Prozent (s. Abb. 1.1). Damit sammelt die jüngste Befragtengruppe mehr als doppelt so häufig wie die ältere.
Münzen sind mehr als ihr reiner Wert
Für viele Menschen sind Münzen und Geldscheine mehr als ihr reiner Nennwert. Das spiegelt sich in den Gründen wider, aus denen Menschen besondere Münzen und Geldscheine aufbewahren. 30,2 Prozent bewahren besondere Stücke als Erinnerung auf, 23,3 Prozent als Souvenir aus dem Urlaub, 17,1 Prozent ausdrücklich als Sammelobjekt. Daneben nutzen 21,2 Prozent Bargeld zum Sparen, 12,1 Prozent als Wertanlage (s. Abb. 2).
„Die Zahlen decken sich mit dem, was wir auf der World Money Fair seit Jahren beobachten: Sammeln verbindet Generationen. So ist der Altersdurchschnitt von 2024 bis heute um 3,6 Jahre gesunken. Besonders an den Familientagen sehen wir, wie Großeltern und Eltern ihre Begeisterung weitergeben. Dass junge Menschen heute parallel digital bezahlen und Münzen sammeln, ist für uns kein Widerspruch, sondern Ausdruck eines bewussten Umgangs mit physischem Geld“, sagt Goetz-Ulf Jungmichel, Geschäftsführer der World Money Fair.
Bargeld bleibt – auch bei den Jüngeren
In Schubladen, Dosen und Sparschweinen sammeln sich oft nicht nur ein paar einzelne Münzen und Scheine an, sondern Hunderte: 26,3 Prozent der Deutschen bewahren 100 oder mehr Münzen zuhause auf (s. Abb. 3). Besonders ausgeprägt ist das bei den Jüngeren: 70,1 Prozent der 18- bis 29-Jährigen bewahren altes, ausländisches oder gesammeltes Bargeld zu Hause auf, jene Gruppe also, die im Alltag am häufigsten kontaktlos zahlt (s. Abb. 4.1). Insgesamt bleibt Bargeld das meistgenutzte einzelne Zahlungsmittel der Deutschen: 43,7 Prozent greifen am häufigsten dazu (s. Abb. 6), für zwei Drittel ist es ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags (s. Abb. 5) – trotz wachsender digitaler Alternativen wie Smartphone, Girocard und Kreditkarte.
Pressebilder und Umfragegrafiken finden Sie hier. Die Fotos der World Money Fair dürfen unter Nennung des Copyrights © World Money Fair/ Constanze Tillmann und Grafiken der Umfrage dürfen unter Nennung des Copyrights © World Money Fair/Civey für redaktionelle Zwecke honorarfrei verwendet werden.
Über die World Money Fair
Die World Money Fair ist die weltweit größte Münzenmesse. Sie findet jährlich Ende Januar/ Anfang Februar in Berlin statt.
Sie ist die wichtigste Leitveranstaltung der internationalen Münzenbranche. Händler:innen, Anbieter:innen von Zubehör und Auktionshäuser aus aller Welt präsentieren Sammlenden ihr numismatisches Sortiment, staatliche Münzstätten und private Prägestätten zeigen ihre Neuheiten. Im Technik-Bereich treffen sich verschiedenste Maschinen-Herstellende und
Zulieferende der Münzindustrie und zeigen von der Platinen-Herstellung über das Prägen bis hin zum Verpacken und der
entsprechenden Werkzeugtechnologie den kompletten Herstellungsprozess für Münzen und Medaillen. Die World Money
Fair hat sich seit Januar 1972, wo sie erstmals in der Schweiz als „Internationale Münzenbörse“ durchgeführt wurde, stets
weiterentwickelt. Heute präsentieren sich während der dreitägigen Messe, die seit 2006 in Berlin stattfindet, im Estrel
Congress Center mehr als 300 Ausstellende, darunter Prägeanstalten und Nationalbanken aus etwa 50 Nationen. Auch für
Anlegende und Investierende bietet die World Money Fair eine hervorragende Möglichkeit, sich über physische Edelmetalle und ihre Bedeutung als Wertanlage zu informieren. Die Ausstellung umfasst Münzen aus zahlreichen Ländern, spezielle Prägungen und hochkarätige Sondermünzen sowie Sondermesseausgaben und diverse Gedenkmünzen.
Kontakt
World Money Fair GmbH
Goetz-Ulf Jungmichel
Ollenhauerstraße 97
13403 Berlin
+49 30 51 999 77 0

https://worldmoneyfair.de/
- Bargeld (Wikipedia)
Bargeld ist Geld in physischer (körperlicher) Form als Banknoten und Münzen, das im Zahlungsverkehr als gesetzliches Zahlungsmittel für die Bezahlung von Gütern oder Dienstleistungen oder für sonstige Transaktionen (beispielsweise Schenkungen) dient. Der jeweilige Vorrat wird als Barschaft bezeichnet. - Briefmarken (Wikipedia)
Eine Briefmarke, in Deutschland amtlich Postwertzeichen, ist die Bestätigung eines postalischen Beförderungsunternehmens über die Zahlung des aufgedruckten Betrages. Sie wird meist in mehreren Exemplaren als Briefmarkenbogen auf Papier gedruckt, ist üblicherweise rechteckig und rückseitig mit einer Gummierung versehen oder selbstklebend. Beim Trennen aus dem perforierten Bogen entsteht die typische Zähnung an den Rändern. Bei der Inanspruchnahme der Beförderungsleistung oder einer anderen Leistung des Unternehmens, für die keine andere Zahlungsart zwingend vorgeschrieben ist, wird die Zahlung des Entgelts oder der Gebühr durch das Aufkleben der Briefmarke an der hierfür vorgesehenen Stelle der Postsendung nachgewiesen. Um eine erneute Benutzung zu verhindern, wird die Briefmarke regelmäßig mit einem Poststempel entwertet, wobei auch andere Entwertungsmethoden (etwa per Kugelschreiber) bis heute üblich sind. Die Verwendung von Briefmarken findet heute fast nur noch im Rahmen privat versendeter Poststücke statt. Bei der Frankatur von umfangreicher gewerblicher Post wurde sie in der Regel meist von der Freistempelung mittels einer Frankiermaschine und bei Großversendern durch Daten-Verarbeitung-Freimachung verdrängt. Herausgeber der Briefmarken ist der Anbieter. Dieser ist in jedem Land unterschiedlich, staatliche Postverwaltungen und teilweise kommerzielle Dienstleister. In Deutschland werden Briefmarken der Deutschen Post AG – 1995 aus der früheren Behörde Deutsche Bundespost hervorgegangen – vom Bundesfinanzministerium herausgeben. Insgesamt haben bis heute über 1000 Regierungen oder Verwaltungen eigene Briefmarken herausgegeben. - Civey (Wikipedia)
Die Civey GmbH ist ein Berliner Start-up-Unternehmen, das Online-Umfragen für Meinungs- und Marktforschung durchführt, wobei Ergebnisse unmittelbar angezeigt werden. Die Umfragen werden gleichzeitig auf verschiedenen Internetseiten eingeblendet, sodass sich die Umfrageteilnehmer aus Besuchern dieser Seiten rekrutieren. Um hohe Repräsentativität zu erreichen, werden die Umfrageergebnisse anhand weiterer Kriterien unterschiedlich gewichtet. Kritiker bezweifeln jedoch die Qualität der Ergebnisse. - Deutschland (Wikipedia)
Deutschland (; Vollform des Staatsnamens: Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa. Es besteht aus 16 Ländern und ist als freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat verfasst. Die 1949 gegründete Bundesrepublik Deutschland stellt die jüngste Ausprägung des 1871 erstmals gegründeten deutschen Nationalstaats dar. Im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Berlin 1990 Bundeshauptstadt und 1991 zum Parlaments- und Regierungssitz bestimmt. Das Land grenzt an neun Nachbarstaaten und liegt in der gemäßigten Klimazone zwischen Nord- und Ostsee im Norden sowie Bodensee und Alpen im Süden. Deutschland hat circa 83,5 Millionen Einwohner und zählt bei einer Fläche von 357.684 Quadratkilometern mit durchschnittlich 233 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den dicht besiedelten Flächenstaaten. Die bevölkerungsreichste deutsche Stadt ist Berlin; weitere Metropolen mit mehr als einer Million Einwohnern sind Hamburg, München und Köln. Der größte Ballungsraum ist das Ruhrgebiet mit 5,1 Millionen Einwohnern. Funde des Homo heidelbergensis sowie zahlreicher prähistorischer Kunstwerke aus der späteren Altsteinzeit belegen, dass seit 600.000 Jahren Menschen auf dem Gebiet des heutigen Deutschland leben, einige Steinwerkzeuge wurden auf über 1,3 Millionen Jahre datiert. Während der Jungsteinzeit, um 5600 v. Chr., wanderten die ersten Bauern aus Vorderasien ein. Die Römer bezeichneten die Siedlungsgebiete der germanischen Stämme in der Antike als Germania magna. Durch die Eroberungen Karls des Großen wurden weite Teile des heutigen Deutschlands um 800 erstmals in einem Herrschaftsgebiet zusammengefasst. Infolge der Teilungen des Fränkischen Reichs unter Karls Enkeln entstand im 9. Jahrhundert das Ostfrankenreich, aus dem das bis 1806 bestehende Heilige Römische Reich hervorging. An dessen Stelle wiederum trat 1815 der Deutsche Bund, der sich aus lose miteinander verbundenen souveränen Staaten zusammensetzte. Mit der Märzrevolution von 1848 scheiterte ein erster Einigungsversuch unter demokratischen Vorzeichen. Erst infolge der Einigungskriege kam es unter Führung Preußens und unter Ausschluss Österreichs 1866 zur Gründung des Norddeutschen Bundes, … - Digitalisierung (Wikipedia)
Unter Digitalisierung (von lateinisch digitus ‚Finger‘ und englisch digit ‚Ziffer‘) versteht man grundsätzlich die Umwandlung von analogen in digitale Informationen. Erstere sind stufenlos oder kontinuierlich darstellbare Werte (oder Daten), letztere sind diskrete Werte (oder digitale Daten). Sie werden mithilfe geeigneter technischer Methoden und Verfahren in ein digitales Format bzw. digitale Informationen überführt. Anschließend können die digitalen Daten nach dem EDV-Prinzip zu Zwecken der Datenverarbeitung oder Datenspeicherung verwendet werden. Es wird geschätzt, dass 2007 bereits 94 Prozent der weltweiten Informationskapazitäten digital war (nach lediglich 3 Prozent im Jahr 1993). Auch wird angenommen, dass es der Menschheit im Jahr 2002 zum ersten Mal möglich war, mehr Information digital als analog zu speichern. Das „digitale Zeitalter“ begann daher in den 2000er Jahren und ist maßgeblich durch die fortschreitende Digitalisierung geprägt. In diesem Artikel geht es vorrangig um die Digitalisierung im ursprünglichen, engeren Sinne, also den Prozess der Datenerfassung oder Umwandlung von analog zu digital, mit Bezug zur elektronischen Archivierung und dem (modernen und digitalen) Dokumentenmanagement. Es werden aber auch andere Themen angesprochen, die mit digitalen Informationen zu tun haben. Für die wirtschaftlichen Veränderungen entlang der „Digitalisierung“ siehe der Artikel zur „digitale Transformation“. - Generation Z (Wikipedia)
Die Generation Z, kurz Gen Z (engl. [dʒen ˈzed], US-engl. [dʒen ˈzi]), gelegentlich auch Zoomer genannt, ist die Nachfolgegeneration der Generation Y (Millennials). Je nach Autor werden leicht abweichende Geburtsjahre als zur Gen Z zugehörig diskutiert. McKinsey nennt grob definiert die Jahrgänge von 1995 bis 2010. Das US-amerikanische Pew Research Center sieht die Jahrgänge 1997 bis 2012 als zugehörig an. Nachfolger ist die Generation Alpha, der insbesondere Personen zugerechnet werden, die etwa zwischen 2010 und 2025 geboren wurden. - junge Generation (Wikipedia)
Junge Generation ist: Junge Generation (SPÖ), der Jugendverband der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) Junge Generation (Zeitschrift), eine Theoriezeitschrift für FDJ-Funktionäre in der DDR Junge Generation (SVP), eine Jugendorganisation der Südtiroler Volkspartei Junge Generation (Film), US-Spielfilm von Frank Capra (1929) Junge Generation (Theatergruppe), ein 1923 in Berlin gegründetes Theaterensemble Junge Generation Verlag, Berliner Verlag für nationalsozialistische Jugendliteratur (1924–1956) Theater Junge Generation, Dresden - Münzen sammeln (Wikipedia)
Das Sammeln von Münzen wird sowohl als Hobby als auch aus wissenschaftlichem Interesse betrieben. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Münzen heißt Numismatik. Gesammelt werden sowohl Kursmünzen einer Währung als auch Gedenkmünzen, die speziell als Sammelobjekte produziert werden. - Münzsammler (Wikipedia)
Ein Numismatiker (von altgriechisch: νόμισμα nómisma „das Gesetzmäßige, die Münze“) ist eine Person, die sich mit der Numismatik, also mit Münzen oder münzähnlichen Objekten, wissenschaftlich beschäftigt. - Sammelkarten (Wikipedia)
Sammelkarte steht für: Mehrfahrtenkarte, siehe Einzelfahrkarte Spielkarte in einem Sammelkartenspiel Sammelobjekt für ein Sammelalbum Siehe auch: Zigarettenbild, Liebigbild - Souvenirs (Wikipedia)
Souvenirs steht für Mehrzahl von Souvenir, kleine Mitbringsel Souvenirs (Lied), ein deutscher Erfolgsschlager von Bill Ramsey Souvenirs (Album), ein Album der niederländischen Band The Gathering Souvenirs (Alistair MacLean), ein Roman des schottischen Autors Alistair MacLeans - Sparen (Wikipedia)
Sparen (englisch saving, französisch épargner) ist in der Wirtschaftswissenschaft und in der Umgangssprache der Verzicht auf den Verbrauch von Einkommen oder Gütern und Dienstleistungen (Konsumverzicht) zwecks späterer Verwendung. - Umfrage (Wikipedia)
Die Befragung ist eine Methode vieler Wissenschaften und deren Forschungsrichtungen. Sie dient dazu, systematisch Informationen über Einstellungen, Meinungen, Wissen und Verhaltensweisen von Menschen zu gewinnen. Sie kann mündlich oder schriftlich (z. B. mittels Fragebogen), standardisiert oder frei erfolgen. Vor allem im Journalismus sowie für mündliche Befragungsmethoden in der Wissenschaft ist die Bezeichnung Interview auch gebräuchlich. Die Begriffe Umfrage bzw. Meinungsumfrage sind vor allem in der Politik oder der Wirtschaft üblich, um repräsentative Aussagen bezogen auf Gruppen oder die Gesamtbevölkerung zu erhalten. Diese können ebenfalls mündlich (z. B. Telefonumfrage) oder schriftlich erfolgen. Eine immer häufiger eingesetzte Form ist die Online-Befragung über das Internet. - World Money Fair (Wikipedia)
Die World Money Fair war anfangs eine regionale Münzbörse ist heute eine internationale Münzmesse. 1971 wurde in München durch Albert Beck mit sieben weiteren Organisatoren europäischer Münzenbörsen die „Organisation Europäischer Münzen-Börsen“ (OEMB) gegründet. Zwei Jahre später am 22. Januar 1972 veranstaltete die Organisation in Basel die „1. Internationale Münzenbörse“. Diese wurde in den folgenden Jahren in Bern und Zürich wiederholt. Bis Anfang der 1980er Jahre folgte die Veranstaltung dem Konzept klassischer Münzbörsen. 1981 beteiligte sich erstmals eine staatliche Münzstätte, die Royal Canadian Mint, an der sich seit diesem Zeitpunkt entwickelnden numismatischen Weltfachmesse. Die Veranstaltung entwickelte sich bis 2010 von der „Europa-Münzenbörse“ zur „Internationalen Münzenbörse“ und anschließend zur „World Money Fair“. Mittlerweile nehmen etwa 300 Aussteller, darunter 60 staatliche Münzstätten und Nationalbanken aus etwa 50 Nationen an der weltweit größten Münzmesse teil. Von 1972 bis 1998 war die Veranstaltung ein Familienunternehmen und wurde 1999 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 2006 zog die Messe von Basel nach Berlin um, wird seitdem von der World Money Fair Berlin GmbH veranstaltet und findet jährlich im Berliner Estrel Convention Center statt. Zur Eröffnung überreichte am 3. Februar 2006 der parlamentarische Staatssekretär Karl Diller dem schleswig-holsteinischen Finanzminister Rainer Wiegard die neu erschienene Zweieuromünze mit dem Lübecker Holstentor auf der Rückseite. Auf der Messe gibt es neben Ausstellungen auch Wettbewerbe, Vorstellungen neuer Münzprogramme, Sondermesseausgaben, Auktionen, Vorträge und Ehrungen. Zudem wird alljährlich der Vreneli-Preis für Verdienste in der Numismatik verliehen. - Zahlungsmittel (Wikipedia)
Als Zahlungsmittel gelten im Zahlungsverkehr übertragbare, einheitliche und zählbare Wertträger, die als Gegenleistung (etwa beim Kaufvertrag) oder als Transferleistung (etwa bei der Schenkung) dienen. Als Wertträger kommen entweder Geld oder geldähnliche Forderungsrechte (Geldsurrogate) in Frage. Zahlungsmittel dienen im modernen Zahlungsverkehr dem zahlungsverpflichteten Schuldner dazu, seinem Gläubiger die aus Vertrag oder Gesetz resultierende Geldschuld rechtswirksam zu tilgen.