Die Datenspeicherung hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. In klassischen IT-Umgebungen waren Rechenzentren voller physischer Server in Racks, die viel Platz in klimatisierten Räumen beanspruchten und rund um die Uhr von Teams aus Datenbankadministratoren überwacht wurden. Im Fokus der aktuellen digitalen Infrastruktur steht jedoch das Management von Cloud-Datenbanken. Unternehmen verarbeiten Arbeitslasten in einem bislang unbekannten Umfang – Cloud-Datenbank-Management macht das möglich, indem es den Wartungsaufwand reduziert und zudem Flexibilität und Effizienz erhöht. Gleichzeitig ist auch das Monitoring ein wichtiger Bestandteil beim Management von Cloud-Datenbanken und hilft dabei, Probleme, Engpässe und Anomalien frühzeitig zu erkennen.
Kommentar von Theresa Lettenmeier, Sales Manager New Business bei Paessler
Cloud-Datenbanken unterscheiden sich grundlegend von herkömmlichen Datenbanken. Schließlich sind sie nicht einfach lokale (On-Premises-)Datenbanken, die in die Cloud verlagert wurden. Cloud-Datenbanken laufen in virtualisierten Umgebungen, die auf der Infrastruktur und den Services von Cloud-Anbietern wie AWS, Google Cloud oder Azure basieren. Zwar erfüllen Cloud-Datenbanken weiterhin die Kernfunktionen eines Datenbankmanagementsystems (DBMS), also das Speichern, Organisieren und Abrufen von strukturierten und unstrukturierten Daten. Gleichzeitig sind sie jedoch speziell für den Betrieb in Cloud-Umgebungen konzipiert. Der administrative Aufwand für Hardware, Serverwartung sowie für Updates von Datenbank- und Infrastruktursoftware liegt in der Verantwortung der Cloud-Anbieter. Interne Teams können sich dadurch stärker auf die Anwendungsentwicklung, das Schreiben von Code und die Geschäftslogik konzentrieren. Cloud-Datenbanken ermöglichen zudem eine automatische Skalierung der Ressourcen innerhalb weniger Minuten, exakt angepasst an den tatsächlichen Bedarf.
Vorteile und Herausforderungen von Cloud-Datenbanken
Ganzheitliches Cloud-Datenbank-Management bietet zahlreiche klare Vorteile im Vergleich zu klassischen Modellen. Dazu gehören unter anderem flexible Skalierbarkeit, kosteneffizienter Betrieb, hohe Verfügbarkeit, Disaster Recovery sowie verbesserte Sicherheit und Compliance.
Gleichzeitig bringt Cloud-Datenbank-Management auch Herausforderungen mit sich, auf die Unternehmen vorbereitet sein müssen. So wird beispielsweise die Anbindung von Netzwerken häufig unterschätzt, stellt jedoch eine kritische Abhängigkeit dar. Schließlich erfolgt der Zugriff auf Cloud-Datenbanken im Gegensatz zu On-Premises-Datenbanken über das Internet. Wenn die Netzwerkverbindung abbricht, können Cloud-Datenbanken unter Umständen nicht mehr erreicht werden. Daher sollten Unternehmen redundante Internetanbindungen einrichten und hybride Architekturen in Betracht ziehen.
Häufig unterschätzt wird auch die Migration von On-Premises-Datenbankservern in die Cloud, weil dies viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Umstellungen von Datenbankschemata, der Datentransfer, die Anpassung von Anwendungen sowie umfangreiche Tests erfordern sorgfältige Planung und kontinuierliches Monitoring. Zudem müssen Kosten genau im Blick behalten und optimiert werden. Unternehmen sollten den Ressourcenverbrauch genau beobachten und die Abfrage-Performance kontinuierlich optimieren, um die benötigte Rechenzeit zu reduzieren.
Best Practices für das Monitoring von Cloud-Datenbanken
Ein wichtiger Bestandteil des Managements von Cloud-Datenbanken ist auch das Monitoring der Datenbanken. So lassen sich Performance, Sicherheit und Zuverlässigkeit sicherstellen. Ohne ein geeignetes Monitoring können sich Performance-Probleme lange unbemerkt entwickeln, bevor sie schließlich zu Ausfällen mit schwerwiegenden Folgen führen. Als Grundlage für einen stabilen und zuverlässigen Betrieb macht Datenbank-Monitoring IT-Teams frühzeitig auf potenzielle Probleme und Anomalien aufmerksam. So können entsprechende Maßnahmen zur Behebung ergriffen werden, bevor sich die Probleme ausbreiten. Außerdem lassen sich Ressourcen effizient steuern und kostspielige Ausfallzeiten vermeiden.
Für ein ganzheitliches und zuverlässiges Monitoring von Cloud-Datenbanken sollten Sie Folgendes im Blick haben:
– Umfassende Sichtbarkeit implementieren: Beim Monitoring sollten zentrale Kennzahlen wie Abfrage-Performance, Anzahl der Verbindungen, Speicherauslastung oder Replikationsverzögerungen kontinuierlich überwacht werden. So lassen sich Probleme erkennen, bevor sie sich auf Anwender auswirken.
– Datenbankschemata optimieren: Schemata sollten konsequent an die jeweiligen Datenzugriffsmuster angepasst werden. Saubere Indizierung, Partitionierung und Normalisierung verbessern die Abfrage-Performance erheblich.
– Automatisierung nutzen: Infrastructure-as-Code-Tools ermöglichen die automatisierte Bereitstellung, Konfiguration und Skalierung von Datenbanken und reduzieren so manuelle Fehlerquellen.
– Disaster Recovery einplanen: Backup- und Wiederherstellungsprozesse sollten regelmäßig getestet werden. Für geschäftskritische Datenbanken empfiehlt sich zudem eine Replikation über mehrere Regionen hinweg.
– Zugriffe konsequent absichern: Das Prinzip der minimalen Rechtevergabe (Least Privilege) sollte konsequent umgesetzt werden. Regelmäßige Credential-Rotationen sowie Netzwerkisolation tragen zusätzlich zum Schutz sensibler Daten bei.
Fazit
Angesichts von exponentiell wachsenden Datenmengen und der Erwartungen an immer geringere Antwortzeiten von Anwendungen wird sich das Cloud-Datenbank-Management weiter rasant entwickeln. Um sicherzustellen, dass die Cloud-Datenbank jederzeit zuverlässig funktioniert, und um Probleme frühzeitig zu erkennen, sollten IT-Teams auch das Monitoring von Cloud-Datenbanken berücksichtigen. Monitoring-Tools ermöglichen die Überwachung von Performance, Konnektivität und Ressourcen-Nutzung von Cloud-Datenbanken zentral und in Echtzeit. Dies hilft dabei, Cloud-Datenbank-Infrastrukturen zu optimieren und Kosten zu senken.
Paessler bietet Monitoring-Lösungen für Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen an, von kleinen Unternehmen, über den Mittelstand bis hin zu Großkonzernen. Paessler arbeitet mit renommierten Partnern zusammen, um sich gemeinsam den Monitoring-Herausforderungen einer sich immer schneller verändernden Welt zu stellen. Seit 1997, als PRTG Network Monitor auf den Markt kam, verbindet Paessler sein tiefgreifendes Monitoring-Wissen mit Innovationsgeist. Heute vertrauen mehr als 500.000 Anwender in über 190 Ländern auf PRTG und andere Paessler Lösungen, um ihre komplexen IT-, OT- und IoT-Infrastrukturen zu überwachen. Die Produkte von Paessler befähigen Nutzer, aus Daten umsetzbares Wissen zu erlangen, und helfen ihnen so, ihre Ressourcen zu optimieren.
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- Cloud (Wikipedia)
Cloud ([klaʊd], engl. ‚Wolke‘) steht für: Cloud Computing, Rechnernetzwerk, im Web-2.0-Kontext onlinebasierte Speicher- und Serverdienste Cloud, speziell ein externer Datenspeicher, siehe Filehosting Word cloud, Tag cloud, die Schlagwortwolke geographische Objekte: Cloud County, Kansas, Vereinigte Staaten Cloud (Iowa), Ort in Marion County, Vereinigte Staaten Cloud (Ohio), abgekommener Ort in Morgan County, Vereinigte Staaten Cloud Bayou, Fließgewässer im Brazoria County, Texas, Vereinigte Staaten Cloud Brook, Fließgewässer im Caledonia County, Vermont, Vereinigte Staaten Baulichkeiten: Cloud Home, Pottsville, Pennsylvania Cloud House, Lexington, Kentucky Cloud No. 7, Gebäude in Stuttgart Personen: englische Variante des Vornamens Claudius, siehe französisch Claude (Vorname) – dort auch zu Namensträgern Angus Cloud (1998–2023), US-amerikanischer Schauspieler Henry Cloud (* 1956), US-amerikanischer Psychologe, Psychotherapeut und Autor Jason Cloud (* 1991), US-amerikanischer Darsteller Michael Cloud (* 1975), US-amerikanischer Politiker Mike Cloud (* 1975), amerikanischer Footballspieler der New England Patriots Natasha Cloud (* 1992), US-amerikanische Basketballspielerin Preston Cloud (1912–1991), US-amerikanischer Paläontologe Red Cloud (Machpiya-luta; 1822–1909), Anführer der Bad Faces (Ite Sica), einer militanten Gruppe der Oglala-Lakota-Indianer Roger Cloud (1909–1988), US-amerikanischer Politiker Tavoris Cloud (* 1982), US-amerikanischer Boxer weitere Eigennamen: The Cloud, Folge von Star Trek: Raumschiff Voyager, siehe Der mysteriöse Nebel Saunders-Roe Cloud, britisches Flugboot CLOUD steht als Abkürzung für: Cosmics Leaving Outdoor Droplets, Projekt am CERN zur Untersuchung kosmischer Strahlung auf Wolkenbildung, siehe CLOUD-Experiment Siehe auch: Claud Clouds Wolke (Begriffsklärung) Clout St. Cloud; McCloud Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Cloud beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Cloud enthält - Datenbank (Wikipedia)
Eine Datenbank, auch Datenbanksystem genannt, ist ein System zur elektronischen Datenverwaltung. Die wesentliche Aufgabe einer Datenbank ist es, große Datenmengen effizient, widerspruchsfrei und dauerhaft zu speichern und benötigte Teilmengen in unterschiedlichen, bedarfsgerechten Darstellungsformen für Benutzer und Anwendungsprogramme bereitzustellen. Ein Datenbanksystem besteht aus zwei Teilen: der Verwaltungssoftware, genannt Datenbankmanagementsystem (DBMS) einerseits, und andererseits der Menge der zu verwaltenden Daten, der Datenbank (DB) im engeren Sinn, zum Teil auch „Datenbasis“ genannt. Die Verwaltungssoftware organisiert intern die strukturierte Speicherung der Daten und kontrolliert alle lesenden und schreibenden Zugriffe auf die Datenbank. Zur Abfrage und Verwaltung der Daten bietet ein Datenbanksystem eine Datenbanksprache an. Die gebräuchlichste Form einer Datenbank ist eine relationale Datenbank. Die Struktur der Daten wird durch ein Datenbankmodell festgelegt. Zu unterscheiden ist der hier beschriebene Begriff der Datenbank (bestehend aus Datenbankmanagementsystem (DBMS) und Daten) von Datenbankanwendungen: Letztere sind (häufig zur Anwendungssoftware gehörende) Computerprogramme, die ihre jeweils individuell erforderlichen Daten unter Nutzung eines Datenbanksystems verwalten und speichern. Beispiele: Auftragsverwaltung, Bestellwesen, Kunden- und Adressverwaltung, Rechnungserstellung; weitere Funktionsbeispiele. Im Sprachgebrauch werden gelegentlich (und begrifflich unkorrekt) auch nicht mit Datenbanksystemen verwaltete Daten als „Datenbank“ bezeichnet: eine Menge thematisch zusammenhängender Dateien. - Monitoring (Wikipedia)
Monitoring ist die Überwachung von Vorgängen. Es ist ein Überbegriff für alle Arten von systematischen Erfassungen (Protokollierungen), Messungen oder Beobachtungen eines Vorgangs oder Prozesses mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Eine Funktion des Monitorings besteht darin, bei einem beobachteten Ablauf oder Prozess festzustellen, ob dieser den gewünschten Verlauf nimmt und bestimmte Schwellenwerte eingehalten werden, sowie Trends und die Veränderung der Steilheit derselben zu erkennen, um andernfalls steuernd eingreifen zu können. Monitoring ist deshalb ein Sondertyp des Protokollierens.