Marokko: Allgemeine Mobilisierung angesichts des Hochwassers des Oued Loukkos

Marokko: Allgemeine Mobilisierung angesichts des Hochwassers des Oued Loukkos

Am Mittwoch, dem 28. Januar, haben die Behörden von Larache Ksar El Kébir in Alarmstufe Rot versetzt, nachdem starke Regenfälle den Pegel des Oued Loukkos ansteigen ließen.
Die Ausrufung der höchsten Alarmstufe löste sofort eine allgemeine Mobilisierung aller betroffenen Dienste aus. Im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung schlossen sich die lokalen Behörden, die Sicherheitsdienste, die Wasserbehörde, die Société Régionale Multiservices (SRM), die Provinzdirektion für Infrastruktur und die Gemeinde zusammen.
Von den ersten Stunden an wurden personelle und logistische Ressourcen eingesetzt. Die SRM beispielsweise verstärkte ihre Teams und installierte in enger Abstimmung mit den lokalen Partnern Pumpen in den gefährdeten Gebieten, um einen Rückstau des Abwassers zu verhindern.

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Lokale Behörden in Aktion
Die Bewältigung dieser Krise erfolgte nicht aus der Ferne. Der Gouverneur der Provinz, Bouassam El Alamine, verkörperte diese effektive Präsenz, indem er sich bereits am Dienstag an die kritischen Stellen des Wadi Loukkos begab.
Dies ermöglichte es, die Situation in Echtzeit zu bewerten, die Umsetzung von Maßnahmen zu beschleunigen und die Bevölkerung zu beruhigen. Außerdem konnte so die rasche Umsetzung konkreter Maßnahmen erleichtert werden, wie beispielsweise die Anbringung von Sandsäcken in der Nähe von Wohnhäusern am Flussufer, um Leben und Eigentum zu schützen.

Kollektive Wachsamkeit
Über die institutionellen Maßnahmen hinaus betonten die Behörden das Prinzip der geteilten Verantwortung. Die Bürger wurden aufgefordert, sich kooperativ und wachsam zu verhalten und Risikogebiete zu meiden.
Sie wurden außerdem gebeten, jede Anomalie in den Netzen zu melden, wodurch die Bevölkerung zu einem vollwertigen Akteur im Krisenmanagement wurde. Dieser Ansatz wurde von vielen Einwohnern begrüßt, die ihre Dankbarkeit für das kontinuierliche Engagement aller Beteiligten zum Ausdruck brachten.

Eine resiliente und integrierte Reaktion
Das Hochwassermanagement in Ksar El Kébir zeigt, wie wissenschaftliche Vorhersagen, eine reibungslose interinstitutionelle Koordination, eine starke Führung vor Ort und ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein die Auswirkungen einer Naturkatastrophe abmildern können.
Auch wenn angesichts der außergewöhnlichen Wetterbedingungen weiterhin Wachsamkeit geboten ist, dient das in der Provinz Larache eingerichtete System als nationales Modell für ein resilientes Krisenmanagement, das auf den Schutz der Bürger ausgerichtet ist.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Klima (Wikipedia)
    Das Klima ist der mit meteorologischen Methoden ermittelte Durchschnitt der dynamischen Prozesse in der Erdatmosphäre: als Zusammenfassung der Wettererscheinungen kleinräumiger Örtlichkeiten (Meso- beziehungsweise Regionalklima) oder bezogen auf kontinentale Dimensionen (Makroklima), einschließlich aller Schwankungen im Jahresverlauf und basierend auf einer Vielzahl von Klimaelementen. Die klimatischen Bedingungen werden nicht nur von der Sonneneinstrahlung sowie den physikalischen und chemischen Abläufen innerhalb der Atmosphäre gesteuert, sondern zusätzlich von den Einflüssen und Wechselwirkungen der anderen vier Erdsphären (Hydrosphäre, Kryosphäre, Biosphäre und Lithosphäre). Um neben allen anderen Witterungsvorgängen auch den Temperaturverlauf in einem statistisch relevanten Zeitrahmen mit ausreichender Genauigkeit darzustellen, empfiehlt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) die Verwendung von Referenzperioden (auch Normalperioden oder CLINO-Perioden), in denen die Monatsmittelwerte als Zeitreihe über 30 Jahre in einem Datensatz zusammengefasst werden. Bis einschließlich 2020 war die Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990 der gültige und allgemein gebräuchliche Vergleichsmaßstab. Dieser wurde mit Beginn des Jahres 2021 von der neuen Normalperiode 1991 bis 2020 abgelöst. Die Gesetzmäßigkeiten des Klimas, seine Komponenten, Prozesse und Einflussfaktoren sowie seine mögliche künftige Entwicklung sind Forschungsgegenstand der Klimatologie. Als interdisziplinär geprägte Wissenschaft kooperiert die Klimatologie unter anderem mit Fachgebieten wie der Physik, Meteorologie, Geographie, Geologie und Ozeanographie und verwendet zum Teil deren Methoden beziehungsweise Nachweisverfahren. Die Paläoklimatologie ist ein bedeutender Teilbereich sowohl der Klimatologie als auch der Historischen Geologie. Ihre Aufgabe besteht darin, anhand von Isotopenuntersuchungen und Datenreihen aus Klimaarchiven und indirekten Klimaanzeigern (Proxys) die klimatischen Bedingungen über historische oder geologische Zeiträume in Form einer Klimageschichte zu rekonstruieren und die Mechanismen vergangener Klimawandel-Ereignisse zu entschlüsseln, wie zum Beispiel den Einfluss der sich …
  • Marokko (Wikipedia)
    Marokko ([maˈrɔko], arabisch المغرب al-Maghrib, DMG al-Maġrib ‚der Westen‘, marokkanisches Tamazight ⵍⵎⴰⵖⵔⵉⴱ Elmaɣrib / ⵎⵓⵕⵕⴰⴽⵓⵛ Muṛṛakuc), offiziell Königreich Marokko (arabisch المملكة المغربية, DMG al-Mamlaka al-Maġribiyya), ist ein Staat im Nordwesten Afrikas. Er ist durch die Straße von Gibraltar vom europäischen Kontinent getrennt. Als westlichstes der fünf (mit Westsahara sechs) Maghrebländer grenzt es im Norden an das Mittelmeer, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. Marokkos Südgrenze ist wegen des Westsaharakonfliktes bis zum Abhalten eines UN-Referendums über die zukünftige Zugehörigkeit der Westsahara international umstritten. Die bedeutendsten Städte des Landes sind Casablanca, die Hauptstadt Rabat, Fès, Marrakesch, Agadir, Tanger und Meknès. Neun Stätten gehören zum Welterbe in Marokko. Marokko stand im 20. Jahrhundert zeitweise unter französischem und spanischem Protektorat. Seit 1956 ist es wieder unabhängig und gemäß Verfassung von 1992 eine konstitutionelle Monarchie. Trotz leichter Fortschritte bei den Menschen- und Bürgerrechten während der 2010er Jahre regiert der König das Land weiterhin teilweise autoritär. So ist vor allem die Meinungsfreiheit bis heute stark eingeschränkt und Frauen werden in Marokko signifikant benachteiligt. Das Land gilt als zuverlässiger Partner des Westens.
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