Würzburgs Unterer Marktplatz soll wieder zum Lieblingsplatz werden.
Grüner Marktplatz Würzburg: Schnell, bezahlbar und gemeinsam – Geli Stegerwald stellt neues Begrünungskonzept vor
Würzburg. Der Untere Marktplatz ist im Sommer heiß, grau und hart. Bürgerinnen und Bürger wünschen sich seit Langem mehr Grün – doch die Marktgarage unter dem Platz erschwert klassische Pflanzungen. Stadtratskandidatin Geli Stegerwald präsentiert nun ein praktikables Konzept, das den Marktplatz kurzfristig spürbar kühlt, die Aufenthaltsqualität steigert und zugleich Märkte und Feste schützt.
„Mein Ansatz ist einfach: Wir setzen auf mobile, leichte und kluge Lösungen – nicht auf teure Schwergewichte“, erklärt Stegerwald. Statt ausschließlich auf große, sechs Meter hohe Bäume in tonnenschweren Kübeln zu setzen, kombiniert ihr Plan mehrere Bausteine: kleinere mobile Bäume, essbare Stadtbeete mit Sitzgelegenheiten, leichte Sonnensegel, Begrünung an Pergolen und öffentliche Trinkwasserstellen. Das Ergebnis: spürbarer Schatten und Klimaverbesserung ohne den Marktplatz lahmzulegen.
Herzstück sind 20 bis 24 mobile Baummodule. Die Stadtbäume – etwa Felsenbirnen, Zieräpfel oder Amberbäume, die als stadtklimafest gelten – stehen in robusten Kübeln mit integrierter Wasserspeicherung. „Diese Module sind leicht genug für das Parkdeck darunter und flexibel genug, um binnen Stunden für Feste, Märkte oder Bühnen umzusetzen“, so Stegerwald. Ergänzt werden sie durch 12 bis 16 Hochbeete mit Kräutern und essbaren Pflanzen, teilweise kombiniert mit Sitzkanten. Gastronomiebetriebe können Patenschaften übernehmen: Sie gießen, pflegen und nutzen die Kräuter in ihrer Küche – ein kurzer Weg vom Beet auf den Teller. Für Würzburg
Für die heißen Tage schlagen Stegerwald und ihr Team 4 bis 6 helle Sonnensegel vor, die saisonal montiert und bei Bedarf eingezogen werden. Zwei Klimapergolen mit rankendem Grün und optionalem, sparsamem Sprühnebel sorgen punktuell für Abkühlung. Zudem sind drei Trinkwasserbrunnen vorgesehen sowie mobile Kühlstelen, die bei Hitzewellen eingeschaltet werden können. „So entsteht ein Klimamix: Schatten plus Verdunstung plus Wasser. Messbar wirksam, sichtbar schön und alltagstauglich“, sagt Stegerwald.
Ein zentrales Element ist die Einbindung der Würzburger Gastronomie, des Handels und der Veranstalter. Patenschaftsmodelle sollen Pflege und Bewässerung sichern. Im Gegenzug können die Betriebe mit sichtbaren Patenschildern und reduzierten Sondernutzungsgebühren rechnen. Vor großen Festen koordiniert ein kleines „Grün-Ranger“-Team die Umstellung der Module, damit Fluchtwege frei und Blickachsen offen bleiben. Begleitende „Grün-Markt-Tage“ mit Pflanzaktionen, Kostproben und Workshops laden die Bürgerschaft zum Mitmachen ein.
Finanziell ist das Konzept bewusst schlank aufgestellt: Mit einem Startbudget von 80.000 bis 120.000 Euro lässt sich die erste Ausbaustufe realisieren. Der kommunale Anteil kann durch Sponsoring-Pakete, Patenschaften und Förderprogramme für Klimaanpassung und Städtebau deutlich verringert werden. Für Unternehmen bietet sich mit dem Paket „Baum im Einsatz“ (1.500 Euro je Modul) die Chance, Klimaschutz und Stadtqualität sichtbar zu unterstützen. Gastronomien und Händler können Beetpatenschaften übernehmen. „Jeder Euro wirkt doppelt: gegen Hitze und für die Attraktivität des Zentrums“, betont Stegerwald.
Warum dieser Weg? „Weil Würzburg schnelle, wirksame Lösungen braucht“, so Stegerwald. „Mit mobilen Grüntools schaffen wir spürbare Verbesserung in einem Sommer – und verbauen uns nichts für Märkte oder Feste. Das ist pragmatisch, kosteneffizient und lädt alle zum Mitmachen ein.“
Die nächsten Schritte: In zwei Workshops mit Gastronomiebetrieben, Händlergemeinschaft und Veranstaltern sollen in den kommenden Wochen Standorte und Patenschaften festgelegt werden. Eine dreimonatige Pilotphase mit ersten Modulen ist noch vor dem Hochsommer geplant. Nach einer Auswertung wird der Ausbau abgestimmt. „Ich will, dass unser Marktplatz wieder ein Ort zum Durchatmen wird – nicht nur an zwei Tagen im Jahr, sondern jeden Tag“, sagt Geli Stegerwald.
Kontakt für Patenschaften und Sponsoring: [info@geli-Stadtrat.de]
Weitere Informationen: Würzburg Marktplatz Bäume
Liebe Würzburgerinnen und Würzburger ich werbe für Ihr Vertrauen im Rahmen der Kommunalwahl 2026.
Ich bin Geli Stegerwald, VON Greußenheim und seit über 20 Jahren mit Herzblut in unserer wunderschönen Stadt Würzburg zu Hause. Meine Wurzeln in Greußenheim sind mir wichtig – eine glückliche Kindheit und Jugend, sowie enge Freundschaften, die ich bis heute pflege, nicht nur durch meine Arbeit als Bestatterin, prägen mich. Doch Würzburg ist mein Lebensmittelpunkt geworden, wo ich in allen Stadtteilen unterwegs und bestens vernetzt bin, weit über den wirtschaftlichen 😉 Bereich hinaus. Viele kennen mich sicher auch über die Stiftung Natur & Mensch die ich ins Leben gerufen habe oder durch meine Arbeit als Bestatterin bei Welt-Bestattung.
Kontakt
Stadtrat
Geli Stegerwald
Dettelbachergasse 5
97070 Würzburg
01602047954

https://www.Geli-stadtrat.de
- Bäume (Wikipedia)
Bäume bezeichnet: holzige Pflanzen, die aus einer Wurzel, einem daraus hochgewachsenen Stamm und einer Krone bestehen, siehe Baum Die Bäume, Prosastück von Franz Kafka (1903/4) Siehe auch: Baum (Begriffsklärung) - Begrünung (Wikipedia)
Begrünung ist ein Sammelbegriff für das gezielte Setzen bzw. Ansiedeln von Pflanzen zur Bauwerksbegrünung oder zur Umwandlung von Brachflächen oder versiegelten Flächen in Grünanlagen oder Grünland. Ziele einer Begrünung können sein: optische Gestaltung und Aufwertung von Flächen, beispielsweise durch Fassadenbegrünung, Dachbegrünung oder in größerem Maßstab durch Renaturierung Schaffung von Grünanlagen zur Erholung Verbesserung des städtischen Klimas durch Verschattung und Kühleffekt der pflanzlichen Transpiration Reduzierung der Hochwassergefahr durch verringerte Abflussrate und Wasseraufnahme von bewachsenen Flächen, siehe Schwammstadt. Zur Unterstützung einer Begrünung können technische Maßnahmen wie Erdarbeiten oder geeignete Rankhilfen erforderlich sein. Weiterhin können Pflege und Bewässerung notwendig sein, um einen geplanten Zustand zu erreichen und zu erhalten. In einigen Baubereichen bestehen konkrete, zum Teil auch normative Anforderungen an die Planung und Ausführung von Pflanzungen, beispielsweise für das Straßenbegleitgrün und in der Ingenieurbiologie, also Pflanzungen mit technischen Funktionen oder Aufgaben. Von der Begrünung abzugrenzen sind Maßnahmen wie beispielsweise die Rekultivierung von Halden, Pflanzungen im Zuge einer Ausgleichsmaßnahme oder in der Forstwirtschaft die Bestockung. Die Aussaat oder Anpflanzung landwirtschaftlicher Nutzpflanzen wird im beruflichen Sprachgebrauch auch als Anbau oder gelegentlich als (Feld-)Bestellung bezeichnet. Bei Rasen wird der Begriff Ansaat verwendet. Auch die natürliche Sukzession von unbedecktem Boden wird in der Regel nicht als Begrünung bezeichnet. - CSU (Wikipedia)
Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU) ist eine politische Partei in Deutschland und dominiert als Landespartei die bayerische Politik. Sie wird im politischen Spektrum mittig-rechts verortet. Die CSU und ihre Schwesterpartei, die Christlich Demokratische Union (CDU), werden als Unionsparteien oder kurz Union bezeichnet. Die CDU tritt nicht in Bayern an, die CSU verzichtet auf Wahlteilnahmen im übrigen Deutschland. Beide Parteien bilden im Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Auf europäischer Ebene ist die CSU Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP) und stellt mit Manfred Weber deren Fraktionsvorsitzenden im Europäischen Parlament. Bei der Bundestagswahl 2021 gewann die CSU trotz starker Verluste 45 von 46 Direktmandaten in Bayern. Die Union ist auf Bundesebene insgesamt länger in Regierungsverantwortung als jede andere deutsche Partei seit Gründung der Bundesrepublik. Über die längste Zeit koalierte die CSU neben der CDU mit der FDP in schwarz-gelben Koalitionen oder mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in schwarz-roten Koalitionen. In den Jahren 1969–1982, 1998–2005 und 2021–2025 befanden sich die Unionsparteien in der Oppositionsrolle. - Gastronomie (Wikipedia)
Die Gastronomie ist jener Teilbereich des Gastgewerbes, der sich mit der Bewirtung von Gästen befasst. Im Gegensatz zu den Gaststätten befriedigt Gastronomie nicht nur die Bedürfnisse Hunger und Durst, sondern auch den kulturellen Bedarf an Erlebnis und Kommunikation. Gastronomie ist eine Sonderform der Gemeinschaftsverpflegung. - Grünen (Wikipedia)
Grünen steht für: verschiedene Parteien mit ökologischer Ausrichtung, siehe Liste grüner Parteien die Partei Bündnis 90/Die Grünen in Deutschland die Partei Die Grünen – Die Grüne Alternative in Österreich die Partei Verdi Grüne Vërc in Südtirol Grünen steht für: Grünen BE, Ortsteil der Gemeinde Sumiswald, Kanton Bern Grünen (Fluss), einen Fluss im Kanton Bern - händler (Wikipedia)
Als Händler werden im Handel Personen oder Unternehmen bezeichnet, die Handelswaren (Commodities) oder Finanzprodukte kaufen und sie ohne wesentliche Weiterverarbeitung wieder verkaufen. - Heilig (Wikipedia)
Heilig ist ein religiöser Ausdruck, der eine Person, einen Gegenstand oder einen Begriff einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten zuordnet: So etwa bei dem Heiligen Geist, heiligen Schriften, den Heiligen, heiligen Orten – zum Beispiel Bergen, Hainen oder Flüssen – oder heiligen Gegenständen, Tieren, Pflanzen – beispielsweise heilige Bäume – bis hin zu Begriffen wie Mantras oder heiligen Zahlen. Heilig geht auf althochdeutsch heilag zurück, was möglicherweise einen Ursprung im altnordischen hei lagr mit der Ausgangsbedeutung „eigen“, „Eigentum“ hat oder von althochdeutsch Heil „Zauber“, „Günstiges Vorzeichen“, „Glück“ oder heil „gesund“, „unversehrt“, „gerettet“ kommt. Teilweise gleichbedeutend zu dem stark christlich geprägten Begriff wird – unter anderem in wissenschaftlicher Literatur und im Duden – das Fremdwort sakral (von lateinisch sacer „heilig“, „göttlich“, „geweiht“) gebraucht, auch als Gegensatz zu profan (weltlich). - Kommunalwahl (Wikipedia)
Unter Kommunalwahl versteht man eine politische Wahl in kommunalen Gebietskörperschaften sowie den Bezirken der Stadtstaaten, also insbesondere in Städten, Gemeinden oder Landkreisen. Ebenfalls als Kommunalwahl werden die Wahlen zu Vertretungsgremien von Regionalverbänden, Landschaftsverbänden oder ähnlichen Zusammenschlüssen bezeichnet, sofern die Vertretungsgremien nicht indirekt bestimmt werden. Die Kommunalwahlen dienen zur Bestimmung von Volksvertretern kommunaler Vertretungskörperschaften, also Gemeinde- bzw. Stadträten oder Kreistagen, oder bei Direktwahlen zur Wahl der Person des Bürgermeisters oder Landrats. Daneben werden Vertreter in Bezirksversammlungen, Bezirkstagen, Bezirksvertretungen oder Ähnlichem sowie Ortsbeiräte gewählt. Gemeinsam mit den Kommunalwahlen finden vielfach andere Wahlen (wie die zu Ausländerbeiräten oder Seniorenbeiräten) sowie Volksabstimmungen statt. - Mainpost (Wikipedia)
Die Mediengruppe Main-Post ist das größte regionale Medienhaus in Unterfranken. Sie ist seit 2011 Teil der Mediengruppe Pressedruck in Augsburg, zu der unter anderem auch die Augsburger Allgemeine und der Südkurier, Konstanz gehören. Die Main-Post hat ihren Sitz in Würzburg. Die Zeitung erscheint im Rheinischen Format. Chefredakteur ist seit Oktober 2022 Ivo Knahn. Mit einer Auflage von über 104.000 Exemplaren (verbreitete Auflage im ersten Quartal 2024, Print und ePaper) und einer monatlichen Online-Reichweite von 10 Mio. Visits und 22 Mio. Page Impressions (Juni 2024) ist die Mediengruppe Main-Post die am meisten genutzte Medienmarke in Unterfranken. Die Main-Post geht zurück auf den 1883 gegründeten Würzburger General-Anzeiger. Die erste Ausgabe unter dem Titel Main-Post erschien am 24. November 1945. Heute erstellen in der Zentralredaktion in Würzburg sowie in den 13 Lokalredaktionen etwa 130 Redakteurinnen und Redakteure Lokalnachrichten für die Digital- und Printprodukte. Rund 1000 feste Mitarbeitende arbeiten in den Abteilungen Redaktion, B2B-Vermarktung, Lesermarkt, B2C, Technik und Verwaltung. Außerdem schreiben rund 600 freie journalistische Mitarbeitende für die verschiedenen Lokalredaktionen der Main-Post. Die Redaktion der Main-Post ist mehrfach ausgezeichnet worden, etwa mit dem Wächterpreis der deutschen Tagespresse und dem Konrad-Adenauer-Preis für Lokaljournalismus. Regelmäßig wird die Mediengruppe Main-Post beim European Newspaper Award für herausragende Zeitungsgestaltung und innovative Konzepte ausgezeichnet. - Marktplatz (Wikipedia)
Marktplatz steht für: Marktplatz (Städtebau), ein Platz zum Abhalten von Märkten virtueller Marktplatz, Konzept des Online-Handels eine Sendung bzw. Podcast des Deutschlandfunks Marktplatz ist der Name folgender geographischer Objekte: Marktplatz Abensberg Marktplatz (Bad Kissingen) Marktplatz (Basel) Marktplatz (Bensheim) Bremer Marktplatz Marktplatz (Calvörde) Marktplatz (Coburg) Marktplatz (Darmstadt) Marktplatz (Düsseldorf) Marktplatz Einbeck Marktplatz Eisenach, siehe Markt (Eisenach) Schloß- und Marktplatz (Erlangen) Wandsbeker Marktplatz, Hamburg Lindener Marktplatz, Hannover Marktplatz (Heide) Marktplatz (Heidelberg) Marktplatz (Karlsruhe) Marktplatz (Luckau) Marktplatz (Mannheim) Marktplatz (Meiningen) Marktplatz (Merkendorf) Marktplatz (Minden) Marktplatz (Neubrandenburg) Marktplatz (Neustadt an der Weinstraße) Marktplatz (Nörvenich) Marktplatz (Reisbach) Marktplatz (Ruhland) Marktplatz (Schiltach) Marktplatz (Schwäbisch Gmünd) Marktplatz (Stuttgart) Marktplatz (Tirschenreuth) Marktplatz (Weißenburg) Marktplatz (Lutherstadt Wittenberg) Siehe auch: Basar Marktstraße (Begriffsklärung) Marktgasse Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Marktplatz beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Marktplatz enthält - Stadtrat (Wikipedia)
Ein Stadtrat ist in Deutschland ein zur Gemeindevertretung oder Gemeindeverwaltung in Städten berufenes Kollegialorgan oder ein Mitglied eines solchen Organs. Ähnliches gilt für Italien, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Schweden und andere demokratische Länder. In einigen deutschen Ländern ist Stadtrat auch die Bezeichnung eines Dezernenten einer Stadtverwaltung. In Österreich ist Stadtrat die Bezeichnung für eine Stadtregierung bzw. deren Mitglied. In Statutarstädten (z. B. in Wien) wird der Stadtrat als Kollegialorgan Stadtsenat genannt. In der Schweiz bezeichnet Stadtrat je nach Kanton entweder die legislative (gesetzgebende) städtische Behörde, also das Gemeindeparlament, oder noch häufiger die exekutive (ausführende) Behörde, also die Stadtregierung. In Deutschland, Österreich und Italien hat das Exekutivorgan Stadtrat nie gesetzgebende Funktion. In den Stadtstaaten Hamburg (Bürgerschaft), Berlin (Abgeordnetenhaus) und Wien (Landtag) obliegt diese Funktion dem jeweiligen gesamtstaatlichen Parlament bzw. dem Parlament des Stadtstaates, in das der Stadtrat Gesetzentwürfe einbringen kann. In Italien liegt die legislative Funktion beim nationalen Parlament, den Regionalräten und den Landtagen von Trentino und Südtirol. - Stegerwald (Wikipedia)
Stegerwald ist der Familienname folgender Personen: Adam Stegerwald (1874–1945), deutscher Politiker (Zentrum, CSU) Wilhelm Stegerwald (1916–1982), deutscher Politiker (CSU), MdL Bayern und Landrat - Würzburg (Wikipedia)
Würzburg (bis ins 19. Jahrhundert auch Wirzburg geschrieben; latinisiert Herbipolis) ist eine kreisfreie Stadt in Bayern (Bezirk Unterfranken). Die Stadt ist Sitz der Regierung von Unterfranken und des Landratsamtes Würzburg, wichtiger Schul- und Universitätsstandort sowie (seit 742) Sitz des gleichnamigen Bistums und damit römisch-katholischer Mittelpunkt Mainfrankens, des gemeinsamen Wirtschaftsraums um Würzburg und Schweinfurt. Mit 133.258 Einwohnern ist die Großstadt am Main nach Nürnberg die zweitgrößte Stadt Frankens sowie die sechstgrößte Stadt in Bayern. Im Jahr 2000 lag Würzburg bayernweit noch an vierter Stelle, aber im Gegensatz zu den meisten größeren Städten nahm die Einwohnerzahl seitdem nicht signifikant zu. Würzburg ist seit 2018 eines der drei neu geschaffenen Regionalzentren des Freistaates Bayern. Im Jahr 704 wurde Würzburg erstmals als Befestigungsanlage „Virteburh“ urkundlich („in castello Virteburh“) erwähnt. Bereits im Mittelalter war die Stadt ein bedeutendes wirtschaftliches, geistliches und hoheitliches Zentrum. Bis zur Industriellen Revolution blieb die überregionale Bedeutung hoch. Es entstand ein eindrucksvolles Stadtbild, vergleichbar mit herausragenden mitteleuropäischen Altstädten wie Krakau. Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg, insbesondere durch den Bombenangriff am 16. März 1945 mit einem Feuersturm, weitgehend zerstört. Beim Wiederaufbau wurden bedeutende Einzeldenkmäler wie die meisten Kirchen der Altstadt, aber nur wenige Bürgerhäuser rekonstruiert. Die ebenfalls im Krieg teilweise schwer beschädigte und anschließend restaurierte Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz wurde 1981 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Sie war nach dem Aachener Dom und zusammen mit dem Speyerer Dom das dritte deutsche Bauwerk auf der Liste. Mit der Julius-Maximilians-Universität, die in der Tradition der 1402 gegründeten Hohen Schule zu Würzburg steht und damit die älteste Universität Bayerns ist, zählt die Stadt zu den klassischen deutschen Universitätsstädten. Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (ehemals Fachhochschule) und die 1797 gegründete Hochschule für Musik Würzburg sind weitere akademische Einrichtungen. …