Von eleganten Segel- und Motorjachten über geschichtsträchtige Kriegsschiffe bis zu klassischen Arbeitsbooten – Maryland feiert die Verbindung von Geschichte mit modernem Wassersport
Durch die Lage an der Ostküste der USA bringt Maryland eine jahrhundertelange maritime Geschichte mit sich. Das Gebiet rund um die Chesapeake Bay, dem größten Flussmündungsgebiet der Vereinigten Staaten, ist eine der gefragtesten Segeldestinationen. Neben den Museumsschiffen im Hafen Baltimores und den Fischerbooten an der Eastern Shore wartet Annapolis mit den modernsten Segel- und Motorjachten auf.
Annapolis wird zur Bühne der internationalen Segelszene
Jedes Jahr im Oktober verwandelt sich Annapolis, die inoffizielle Segelhauptstadt der USA, in einen Treffpunkt für Wassersportfans. Im City Dock im Herzen der Stadt finden die jährlichen Annapolis Boat Shows statt: Den Auftakt machen 350 Motorboote vom 8. bis 11. Oktober 2026, darunter die Luxusjacht Askari 65, welche hier ihre Weltpremiere feiert. Vom 15. bis 18. Oktober 2026 folgt die Segelbootsmesse: Unter den mehr als 150 Exemplaren präsentieren sich Segelschiffe wie der Katamaran Vaan R4, die elegante Segelyacht Jeanneau Sun Odyssey 445 und der knapp 17 Meter lange Katamaran Knysna 550 erstmals in Nordamerika. Begleitet werden die Bootsmessen von über 500 Ausstellern, welche über die neuesten Produkte aus den Bereichen Ausrüstung, Zubehör, Elektronik und Kommunikation informieren.
Maritimes Erbe im Inner Harbor von Baltimore
Auch Baltimore zählt zu den bedeutenden maritimen Zielen an der US-Ostküste. Das Museum Historic Ships in Baltimore vereint vier historische Schiffe und das Seven Foot Knoll Lighthouse. Neben der USS Constellation, dem letzten vollständig segelbetriebenen Kriegsschiff der US-Navy, können Besucher aller Altersgruppen an Bord des Küstenwachtschiffs USCGC Taney und des Leuchtfeuerschiffs Chesapeake das frühere Leben an Bord hautnah entdecken. Darüber hinaus bietet das U-Boot USS Torsk aus dem Zweiten Weltkrieg spannende Einblicke in die Unterwassertechnik. Bei Rundgängen und Vorführungen wird von waghalsigen Rettungsaktionen über den Kampf gegen den illegalen Sklavenhandel und das Überstehen tropischer Wirbelstürme auf hoher See berichtet.
Skipjack-Geschichte an der Eastern Shore
Symbol der maritimen Tradition Marylands sind die Skipjacks. Diese einmastigen, windbetriebenen Segler werden auch heute zur Fischerei genutzt und sind seit 1985 offizielle Boote des Bundesstaates. Wer mehr über die Geschichte erfahren will, wird im Skipjack Heritage Museum in Somerset County mit Fakten versorgt. Auch bei einer Tour mit den Chesapeake Bay Storytellern, einheimischen Tourguides, welche vom Maryland Office of Tourism und dem National Park Service geschult werden, können Besucher die Tradition der Skipjacks erleben. Die Menschen der Region sind in ihren Traditionen, ihrer Kultur und auch in ihren Berufen durch das Wasser um sie herum geprägt und nehmen Gäste auf thematisch unterschiedlich ausgerichteten Touren mit. Ob an Bord der Skipjacks oder bei einem Rundgang durch die Flora und Fauna der Bucht: Die Storyteller bieten unverwechselbare Einblicke in die Geschichte und die Chesapeake Bay.
Der Bundesstaat Maryland liegt an der Ostküste der USA und erstreckt sich zwischen der Chesapeake Bay, dem größten Flussmündungsgebiet der USA, und den Appalachen. Hauptstadt und Hochburg für Segelsportfans ist Annapolis, während die größte Stadt Marylands, Baltimore, mit historischem Hafen und lebendiger Kulturszene glänzt. Dort befindet sich auch der internationale Flughafen Baltimore-Washington (BWI). Touristisches Zentrum und perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen in den State Parks im Westen Marylands ist Frederick mit pittoreskem, historischem Stadtkern.
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- Boot (Wikipedia)
Als Boot wird im allgemeinen Sprachgebrauch ein kleines Wasserfahrzeug bezeichnet, welches in der Regel nicht eingedeckt ist. Der Ausdruck hat seine Wurzeln in der mittelniederdeutschen bōt, ggf. auch dem mittelenglischen oder altenglischen bot und bedeutet ursprünglich „ausgehauener Stamm“. Als Synonym gilt „kleines Schiff“. Tatsächlich werden auch Fahrzeuge als Boote bezeichnet, die dieser Beschreibung nicht entsprechen. Eine verbindliche Definition des Begriffes „Boot“ gibt es nicht, Wasserfahrzeuge wurden und werden in den unterschiedlichen Bereichen des Transports in den jeweiligen Epochen und im regionalen Sprachgebrauch verschieden benannt. Zusätzlich entwickeln Organisationen oder die Rechtsprechung eigene Definitionen, wenn es zweckmäßig scheint. Bezieht man sich auf das Boot als „kleines Schiff“, so kann man feststellen, dass sich der grundsätzliche Aufbau dieser Fahrzeuge sowie Bezeichnung der jeweiligen Bau- und Ausrüstungsteile gleichen. Ebenso wie es verschiedene Schiffstypen und -klassen gibt, existieren Bootstypen und -klassen. - Maryland (Wikipedia)
Maryland (Aussprache [ˈmɛɹɪlənd] ) ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten und Teil der Mittelatlantikstaaten. Der Staat ist für seinen ungewöhnlichen Grenzverlauf bekannt, der die Gebiete rund um die nördliche Chesapeake Bay umfasst und im Westen bis in die Appalachen reicht. Er grenzt im Süden an Virginia, im Westen an West Virginia, im Norden an Pennsylvania und im Osten an Delaware sowie an den Atlantischen Ozean und im Südwesten an die Hauptstadt und den Bundesdistrikt Washington, D.C. Mit einer Gesamtfläche von 32.130 km² ist Maryland flächenmäßig der neuntkleinste Bundesstaat, und mit rund 6,2 Millionen Einwohnern der 18. bevölkerungsreichste Bundesstaat. Damit ist er auf Platz fünf der am dichtesten besiedelten Bundesstaaten. Die Hauptstadt von Maryland ist Annapolis und die bevölkerungsreichste Stadt Baltimore mit knapp 600.000 Einwohnern bzw. 2,2 Millionen im Ballungsgebiet. Außerdem hat sich ein großer Teil der Metropolregion von Washington, D.C. mit der Zeit auf das Territorium von Maryland ausgeweitet. Die Küste von Maryland wurde erstmals im 16. Jahrhundert von Europäern erkundet. Davor war es von mehreren amerikanischen Ureinwohnerstämmen bewohnt, vor allem von den Algonkin-Völkern. Die Provinz Maryland, eine der ursprünglichen dreizehn Kolonien, wurde 1634 von George Calvert, dem ersten Baron von Baltimore, einem katholischen Konvertiten, gegründet, der den in England verfolgten Katholiken eine religiöse Zuflucht bieten wollte. 1632 gewährte Karl I. von England Lord Baltimore eine Kolonialurkunde und benannte die Kolonie nach seiner Frau Henrietta Maria. 1649 verabschiedete die Generalversammlung von Maryland einen Act Concerning Religion, in dem der Grundsatz der Toleranz verankert wurde. Religiöse Konflikte waren in den ersten Jahren in Maryland an der Tagesordnung, und die Katholiken blieben eine Minderheit, wenn auch in größerer Zahl als in jeder anderen englischen Kolonie. Die frühen Siedlungen und Bevölkerungszentren Marylands gruppierten sich um die Wasserstraßen, die in die Chesapeake Bay mündeten. Die Wirtschaft war stark auf Plantagen ausgerichtet und konzentrierte sich hauptsächlich auf den Anbau von Tabak. Die Nachfrage der … - Schiff (Wikipedia)
Schiffe sind größere Wasserfahrzeuge oder andere schwimmfähige Objekte mit bestimmten, nicht einheitlich festgelegten Eigenschaften. Die Abgrenzung von Schiffen gegenüber Booten oder anderen Schwimmobjekten ist dabei nicht eindeutig (siehe Abschnitt Abgrenzung). Der Schiffbau findet auf Werften statt. Nach Fertigstellung des Rumpfes wird das Schiff mithilfe eines Stapellaufs, Stapelhubs oder durch Aufschwimmen im Baudock zu Wasser gelassen, erst dann wird es endgültig ausgerüstet. Die erste Fahrt eines Schiffes wird als Jungfernfahrt bezeichnet. Schiffe werden in der Regel in Docks repariert. Schiffe sind das wichtigste Transportmittel für Massengut. Die Bedeutung der Passagierschifffahrt hat sich wegen des zunehmenden Luftverkehrs auf Langstrecken insbesondere in den Bereichen der Erlebnisreisen und Kreuzfahrten entwickelt. Schiffe zur Seeschifffahrt werden als Seeschiffe, Schiffe zur Binnenschifffahrt als Binnenschiffe bezeichnet.