KMU & Smart Metering: Forschungsvorhaben will Marktdurchdringung voranbringen

VISE4KMU adressiert Potenziale der Smart Meter für kleine und mittlere Unternehmen

KMU & Smart Metering: Forschungsvorhaben will Marktdurchdringung voranbringen

Köln, 03.02.2026

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Smart Meter sind das Next Big Thing! Warum? „Durch die Digitalisierung der Messinfrastruktur lassen sich im deutschen Strommarkt innovative Anwendungen und Geschäftsmodelle realisieren, die auf die Energiewende einzahlen – wie dynamische Tarife, Eigenverbrauchsoptimierung und gezieltes Lastmanagement bis hin zur automatischen Steuerung. Mangelnde Transparenz über diese Optimierungspotenziale sind Anwendungsbarrieren für KMU“ so Dr. Thomas Goette, CEO der GreenPocket GmbH, über-zeugt. Gerade letzteres will das Forschungsprojekt VISE4KMU, an dem sich unter anderem die GreenPocket GmbH beteiligt, beheben. Mit einer Kick-Off-Veranstaltung nahm das Projektkonsortium offiziell die Arbeit auf.

Das Projekt „VISE4KMU“ will dafür sorgen, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch innovative und digitale Lösungsansätze möglichst flächendeckend die Potenziale, die der Einsatz von Smart Metern bietet, auch tatsächlich nutzen. Hierfür entwickelt das Projekt unter anderem eine prototypische Smart-Meter-Software sowie ein Smart-Meter-Ökosystem. Über diese Instrumente sollen zum einen konkrete Effizienz- und Flexibilitätspotenziale in KMU identifiziert werden. In einem zweiten Schritt sollen dann neue Marktrollen, Kooperationen und innovative Geschäftsmodelle abgeleitet werden, die die Akzeptanz und Nutzung smarter Energielösungen fördern und praxisnah in KMU erfolgreich umsetzen. Letztlich soll möglichst vielen KMU, speziell in Nordrhein-Westfalen, eine zielgerichtete, effiziente, kostengünstige und individualisierte Energieberatung zugänglich werden.

Langfristiges Ziel ist es, aus den im Projekt erworbenen Kenntnissen heraus innovative Lösungsansätze und darauf basierende Geschäftsmodelle für einen effektiven Einsatz intelligenter Messtechnik zu erarbeiten, die direkt zur Hebung von Energieeffizienz-, Kostenreduktions- und Flexibilitätspotenzialen in KMU eingesetzt werden können. „Dabei sollen auch bestehende Barrieren, etwa rechtlicher Art, deutlich benannt werden und an die relevanten Adressaten kommuniziert werden“, führt Laura Züll, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Cologne Institute for Renewable Energy (CIRE) der Technischen Hochschule Köln, aus. „Wir streben an, dass KMU durch die Nutzung der im Projekt erarbeiteten Hilfsmittel und Informationen hinsichtlich des Energieeinsatzes zu stetig effizienter agierenden Unternehmen werden.“

Trotz ihres Potenzials werden Smart Meter in Deutschland bislang von vielen Netzbetreibern nur zögerlich ausgerollt. Dies betrifft in vielen Netzbereichen in Nordrhein-Westfalen dann auch die KMU. „Der angekündigte flächendeckende Rollout kommt für diese Unternehmen nur schleppend voran. Genau hier setzen wir mit dem Projekt VISE4KMU an: Es soll den praktischen Mehrwert intelligenter Messtechnik für kleine und mittlere Unternehmen sichtbar machen. Ein systematisches Energiemanagement unterstützt Unternehmen dabei, Verbräuche besser zu verstehen und dauerhaft Einsparpotenziale zu erschließen. Interessierte KMU sind eingeladen, als Testkandidaten am Projekt teilzunehmen, um diese Potentiale zu heben und gezielt neue Geschäftsmodelle für sich auszuprobieren“, ergänzt Dr. Thomas Goette, CEO der GreenPocket GmbH.

Zum von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt VISE4KMU gehören neben der GreenPocket GmbH das Stadtwerke-Netzwerk ASEW, das Wuppertal Institut, die Technische Hochschule Köln, die Ruhr-Universität Bochum sowie die Universität Duisburg-Essen. Es ist auf eine Projektlaufzeit von drei Jahren angelegt. Das Projekt ist Teil des Virtuellen Instituts Smart Energy (VISE). VISE ist Plattform und Ansprechpartner für Themen rund um „Smart Energy“ und bündelt wirtschaftliche Akteure (Unternehmen als Nutzer und Anbieter von smarten Technologien), wissenschaftliche Akteure (Forschungsinstitute, Hochschulen und Universitäten) sowie „Multiplikatoren“ wie Verbände und bestehende Netzwerke in Nordrhein-Westfalen.

Über GreenPocket:
Die GreenPocket GmbH entwickelt intuitive Software, um das Energiemanagement für Unternehmen und Privathaushalte einfach und selbstverständlich zu machen. Seit 2009 hat das Kölner Unternehmen über 220 Projekte mit über 130 Kunden in 13 Ländern, mit Fokus auf Energielieferanten, Netz- und Messstellenbetreiber, erfolgreich durchgeführt und versorgt derzeit über 200.000 Messstellen mit seinen Softwarelösungen. Aktuell unterstützt GreenPocket in Deutschland über 30 Netz- und Messstellenbetreiber beim Smart-Meter-Rollout und visualisiert für diese Kunden mehr als 100.000 iMSys – Tendenz steigend.

Firmenkontakt
GreenPocket GmbH
Dr. Thomas Goette
Labor 3.09, Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
02213550950
93db26289237bdf25b8e681f29d8be230223de9f
https://www.greenpocket.de/

Pressekontakt
GreenPocket GmbH
Miriam Moosbauer
Labor 3.09, Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Energieeffizienz (Wikipedia)
    Die Energieeffizienz ist das Verhältnis von Dienstleistungs-, Waren- oder Energieertrag (Output) zur zugeführten Energie (Input) (vgl. Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU). Unter Energieeffizienz wird somit also die rationelle Verwendung von Energie verstanden. Durch optimierte Prozesse sollen „die quantitativen und qualitativen Verluste, die im Einzelnen bei der Wandlung, dem Transport und der Speicherung von Energie“ entstehen, minimiert werden, „um einen vorgegebenen (energetischen) Nutzen bei sinkendem Primär- bzw. Endenergieeinsatz zu erreichen“. Die Steigerung der Energieeffizienz ist, so wie die Energieeinsparung, ein wesentliches Element der Energiewende.
  • Energiemanagement (Wikipedia)
    Zum Energiemanagement gehört die Planung und der Betrieb von energietechnischen Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten. Ziele sind sowohl die Ressourcenschonung als auch Klimaschutz und Kostensenkungen, bei Sicherstellung des Energiebedarfs der Nutzer. Der Teilbereich Energiecontrolling unterstützt das kosten- und materialeffiziente Energie- und Stoffstrommanagement.
  • Forschungsprojekt (Wikipedia)
    Ein Forschungsprojekt ist ein befristetes Vorhaben eines oder mehrerer Wissenschaftler bzw. eines Instituts oder einer wissenschaftlichen Gesellschaft mit dem Ziel, zu neuen Erkenntnissen in einem wichtigen oder besonders aktuellen Thema der Forschung zu kommen. Es wird im Regelfall nicht aus dem laufenden Budget des Instituts finanziert, sondern überwiegend durch Drittmittel (Forschungsfonds, öffentliche oder industrielle Fördergelder). Zunehmend werden Forschungsprojekte auch von interdisziplinären Arbeitsgruppen durchgeführt. Bei entsprechendem Erfolg und Bedarf können daraus auch permanente Strukturen wie ein wissenschaftlicher Dienst entstehen (siehe z. B. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages). Wie aus Berichten von Förderungs-Fonds oder von Forschungsministerien zu ersehen ist, entfallen die meisten Forschungsprojekte auf Medizin, Naturwissenschaften und Technik, wobei die angewandte gegenüber der Grundlagenforschung bei den meisten Fonds überwiegt. Prinzipiell sollten aber alle Wissensgebiete vertreten sein, wie etwa Geschichts- und Sozialwissenschaften, Ökonomie, Theologie, Literatur- oder Medienkunde und auch kaum anwendbare sog. „Orchideenfächer“. Unter ihnen sticht die Astronomie durch sehr viele Projekte hervor, weil sie sich hohen – auch philosophischen – Interesses der Allgemeinheit erfreut.
  • KMU (Wikipedia)
    KMU ist die Abkürzung für: Flughafen Kismaayo in Somalia (IATA-Code) Kleine und mittlere Unternehmen, Sammelbezeichnung für Unternehmen solcher Größe Berner KMU, ein Schweizer Unternehmensverband Karl-Marx-Universität, Name der Universität Leipzig von 1953 bis 1991 Kauno medicinos universitetas, siehe Medizinische Universität Kaunas Kaohsiung Medical University, Medizinische Universität in Kaohsiung, Taiwan (chinesisch 高雄醫學大學, Pinyin Gāoxióng Yīxué Dàxué) Kontrastmitteluntersuchung, ein medizinisches Untersuchungsverfahren Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der Evangelischen Kirche in Deutschland
  • Smart Meter (Wikipedia)
    Ein intelligentes Messsystem (abgekürzt: iMSys), intelligenter Zähler oder Smart Meter (englisch smart meter) ist ein Gas-, Wasser- oder Stromzähler, der digital Daten sendet und empfängt und dazu in ein Kommunikationsnetz (zur Fernübertragung) eingebunden ist. Es besteht aus einer modernen Messeinrichtung (mME), die den Energie- bzw. Stofffluss digital zählt und speichert, und einer Kommunikationseinheit, dem Smart-Meter-Gateway (SMGW), das die Daten zwischen Verbraucher, Netzbetreiber und Lieferant überträgt. Gesendete Daten sind z. B. die Menge der durchgeleiteten elektrischen Energie, empfangene Daten sind z. B. Steuerbefehle für eine Laststeuerung. Intelligente Stromzähler sind im Verbund mit automatischem Last- und Ressourcenmanagement Bestandteil von intelligenten Stromnetzen (englisch Smart Grid). In leitungsgebundenen Energieversorgungnetzen sollen intelligente Zähler in Verbindung mit Smart Meter Gateways auch zur Reduzierung von Netzengpässen, zur Optimierung des Netzausbaus und des Netzbetriebs verwendet werden. Darüber hinaus sind sie im Rahmen der bereits 1996 mit einer EU-Richtlinie eingeleiteten Liberalisierung des Energiemarkts notwendig, um für alle Marktteilnehmer insbesondere für die Letztverbraucher Kostentransparenz zu gewährleisten. Mit intelligenten Messsystemen bzw. modernen Messeinrichtungen kann der Kunde weitergehende aktuelle und protokollierte Verbrauchswerte betrachten, auslesen und für variable Tarife nutzen. Intelligente Stromzähler sind schon seit den 1990er Jahren vor allem für Großkunden im Einsatz. Seit ungefähr 2010 werden sie auch für variable Tarife Privathaushalten angeboten. Modellabhängig können intelligente Zähler Daten auch im schnellen Rhythmus an das Energieversorgungsunternehmen übertragen, was diesem eine bessere Netz- und Ressourcensteuerung ermöglichen soll. Neben Stromzählern werden im weiteren Sinne auch zur Fernübertragung ausgerüstete Zähler für den Gas-, Wasser- und Fernwärmeverbrauch als intelligente Zähler bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern sind intelligente Messsysteme in Deutschland wenig verbreitet. In einer repräsentativen YouGov-Umfrage von September 2024 gaben 60 …
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