Digitalkünstler Armin Mumper sieht künstliche Intelligenz nicht als Konkurrenz zur Kreativität, sondern als jüngstes Werkzeug einer Kunstwelt, die sich schon immer durch neue Techniken verändert hat.

KI in der Kunst: Werkzeug statt Ersatz

Der Grafiker Armin Mumper neben seinem Bildwerk „das auge“ das hier als stellvertretend steht.

Münchberg, September 2026. Künstliche Intelligenz verändert die Möglichkeiten der Bildgestaltung grundlegend. Der Grafiker und Digitalkünstler Armin Mumper sieht darin weder das Ende klassischer Kunst noch den Beginn einer Kunstproduktion auf Knopfdruck. Für ihn ist KI vor allem eines: ein neues Werkzeug, das den kreativen Prozess erweitert – die gestalterische Entscheidung aber nicht ersetzt.

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Kunst hat ihre Werkzeuge schon immer verändert
Neue Techniken haben die Kunstgeschichte immer wieder beeinflusst. Neue Farben und Malverfahren erweiterten die Malerei, die Fotografie veränderte den Blick auf die Wirklichkeit, digitale Bildbearbeitung eröffnete Fotografen und Illustratoren vollkommen neue Möglichkeiten.

Heute kommen KI-basierte Werkzeuge hinzu.
„Entscheidend ist nicht, was ein Werkzeug technisch erzeugen kann. Entscheidend ist, wer auswählt, verwirft, verändert, komponiert und am Ende sagt: Genau so soll das Bild aussehen“, sagt Armin Mumper.
In seinen Arbeiten verbindet Mumper unterschiedliche Verfahren der digitalen Bildgestaltung. Fotografie, Retusche, Bild-Composing, digitale Malerei und auch KI-gestützte Prozesse können dabei Bestandteile eines Werkes sein.
Die künstliche Intelligenz ist für ihn jedoch nicht der Urheber, dem eine Idee übergeben wird und der anschließend das fertige Kunstwerk liefert. Am Anfang steht weiterhin die Vorstellung eines Menschen. Danach folgen Versuche, Varianten, Korrekturen, Farbentscheidungen, Veränderungen und häufig zahlreiche gestalterische Eingriffe.

Wenn jeder Bilder erzeugen kann, wird Auswahl wichtiger
Die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz wirft deshalb für Mumper eine interessante Frage auf: Was macht ein Bild künftig zu einem individuellen Werk?
Wenn technisch immer mehr Menschen innerhalb kürzester Zeit Bilder erzeugen können, könnten gerade die klassischen gestalterischen Fähigkeiten wieder an Bedeutung gewinnen: eine eigenständige Idee, Bildaufbau und Komposition, das Gespür für Farbe, das Erkennen visueller Spannungen – und die Fähigkeit, konsequent auszuwählen.

„Vielleicht wird die persönliche Handschrift durch KI nicht weniger wichtig, sondern wichtiger. Wenn Bilder nahezu beliebig erzeugbar werden, entscheidet umso stärker, wer etwas Eigenes damit zu sagen hat.“

Dabei sieht Mumper durchaus auch die kritischen Seiten der Entwicklung. Fragen nach Urheberrecht, Originalität, Herkunft des verwendeten Materials und die enorme Menge schnell generierter Bilder werden Künstler und Gesellschaft weiter beschäftigen. Für ihn spricht gerade das dafür, sich mit der neuen Technologie auseinanderzusetzen, anstatt sie pauschal abzulehnen.

Neue Möglichkeiten für zeitgenössische Wandbilder
Besonders in der digitalen Bildkunst entstehen durch die Verbindung verschiedener Techniken neue Möglichkeiten. Fotografische Realität kann mit Illustration verschmelzen, Motive können verändert, ergänzt oder vollkommen neu interpretiert werden. Grenzen zwischen Fotografie, Malerei und digitalem Composing werden zunehmend fließend.

Das Werkzeug wird leistungsfähiger – doch die Frage, was daraus entstehen soll, bleibt eine kreative Entscheidung.
Wie solche Arbeiten außerhalb des Bildschirms wirken, lässt sich am 26. und 27. September 2026 in Coburg erleben. Armin Mumper präsentiert dort ausgewählte Arbeiten auf der Kunstverkaufsmesse „Umschlagplatz Franken“ in den Alten Pakethallen am Güterbahnhof Coburg, Am Güterbahnhof 15.

Besucher können die digital entwickelten Werke dort als reale Wandbilder erleben und sich selbst ein Bild davon machen, wie klassische Gestaltungskompetenz, digitale Bildbearbeitung und moderne KI-Werkzeuge zusammenspielen.

Über Armin Mumper

Armin Mumper ist Grafiker und Künstler. Nach langjähriger Tätigkeit in visueller Kommunikation und professioneller Bildgestaltung konzentriert er sich heute verstärkt auf freie künstlerische Arbeiten. Fotografie, Retusche, Composing, digitale Malerei und moderne KI-Werkzeuge verbindet er zu eigenständigen Bildwelten. Im Mittelpunkt stehen dabei für ihn nicht einzelne technische Verfahren, sondern Bildidee, Komposition, Farbe und die Wirkung des fertigen Werkes.
Weitere Arbeiten und Informationen: www.regesauge.de

Veranstaltung
Kunstverkaufsmesse „Umschlagplatz Franken“ 26.–27. September 2026 Alte Pakethallen Güterbahnhof Coburg Am Güterbahnhof 15 Coburg

Pressekontakt
Armin Mumper Studio Reges Auge e.K. Münchberg
E-Mail: am@reges-auge.de
Telefon: 01624900492
Web: www.regesauge.de, bilderwelten.art

Kontakt
Studio Reges Auge e.K.
Armin Mumper
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95213 Münchberg
0491624900492
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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Bild (Wikipedia)
    Bild (von althochdeutsch bilidi) steht für: Bild, erkenntnistheoretisch kurz für das Abbild Bild, unter anderem in der bildenden Kunst eine Darstellung auf einer Fläche: Gemälde, ein Werk mit flächenhaftem Einsatz von Farben und Tonwerten Zeichnung (Kunst), ein Werk aus Linien und Strichen Grafik, ein druckgrafisches Werk Fotografische Aufnahme Bild, in der Filmtechnik kurz für ein Einzelbild (Film) Bild, synonym und kurz für eine sprachliche Metapher Fotografie, eine optische Reproduktion Bild (Literatur), Formen sprachlichen Ausdrucks mit dem Ziel visuelle Evokation zu generieren Bild (Mathematik), die Menge der Werte einer Funktion Bild (Kategorientheorie), das Ergebnis eines auf eine Struktur angewendeten Morphismus Bild (Psychologie), ein inneres Vorstellungsbild Bild (Theater), ein Abschnitt eines Theaterstücks ohne Dekorationswechsel Bilddatei, ein digitales Bild in der Informationstechnik ist eine Medienmarke des Axel Springer Verlags: Bild (Zeitung), eine deutsche Boulevardzeitung Bild (Fernsehsender), ein deutscher Fernsehsender bild.de, ein deutsches Nachrichtenportal ist der Familienname folgender Personen: Andreas Bild (* 1971), schwedischer Fußballspieler Beat Bild (1485–1547), deutscher Humanist und Philologe, siehe Beatus Rhenanus Hans Bild (1921–2004), saarländischer Fußballspieler Harry Bild (1936–2025), schwedischer Fußballspieler Veit Bild (auch Vitus Acropolitanus; 1481–1529), Priester der Benediktiner und Humanist Siehe auch: Bilder Bildwissenschaft Das Bild Bildt Bilt Build
  • Bilder (Wikipedia)
    Richard Bruce Bilder (* 3. November 1927 in South Orange, New Jersey; † 18. Januar 2025 in Madison, Wisconsin) war ein amerikanischer Jurist, der insbesondere im Bereich des Völkerrechts tätig war. Er war von 1965 bis 1998 Professor an der University of Wisconsin–Madison und erhielt in Anerkennung seines Wirkens 2016 die Manley-O.-Hudson-Medaille der Amerikanischen Gesellschaft für internationales Recht.
  • digitale Kunst (Wikipedia)
    Digitale Kunst oder Digitalkunst, oft gleichbedeutend mit Computerkunst gebraucht, sind im allgemeinen Sprachgebrauch Sammelbegriffe für Kunst, die digital mit dem Computer erzeugt wird. Im engeren Sinn ist es Kunst, die nur durch die spezifischen Eigenschaften digitaler Medien möglich geworden ist, zum Beispiel die Zählbarkeit aller Information, ihre Trennbarkeit von einem bestimmten Datenträger oder den Einsatz von Algorithmen. Erst in den 1990er-Jahren wurde der Ausdruck digitale Kunst gebräuchlich.
  • Digitalkünstler (Wikipedia)
    Digitale Kunst oder Digitalkunst, oft gleichbedeutend mit Computerkunst gebraucht, sind im allgemeinen Sprachgebrauch Sammelbegriffe für Kunst, die digital mit dem Computer erzeugt wird. Im engeren Sinn ist es Kunst, die nur durch die spezifischen Eigenschaften digitaler Medien möglich geworden ist, zum Beispiel die Zählbarkeit aller Information, ihre Trennbarkeit von einem bestimmten Datenträger oder den Einsatz von Algorithmen. Erst in den 1990er-Jahren wurde der Ausdruck digitale Kunst gebräuchlich.
  • KI (Wikipedia)
    KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Nordmazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist …
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  • Kunstwelt (Wikipedia)
    Kunstwelt (engl. Artworld) ist ein Begriff, der auf den amerikanischen Philosophen Arthur C. Danto zurückgeht. Danto verwendete ihn erstmals in einem 1964 im Journal of Philosophy veröffentlichten Aufsatz mit dem Titel The Artworld. Die Kunstwelt bilden jene Teilnehmer an einem „institutionalisierten Diskurs von Gründen“, der klärt, ob und warum ein Objekt ein Kunstwerk ist. Der amerikanische Soziologe Howard S. Becker übernahm den Begriff in seinem 1982 erschienenen Buch Art Worlds, unterlegte ihm aber die Bedeutung der Netzwerke von Menschen, die an der Produktion von Kunst direkt oder indirekt beteiligt sind. Ist die Kunstwelt bei Danto gewissermaßen eine Diskursgemeinschaft, dann bei Becker ein faktischer oder virtueller Produktionsverbund. Beide Publikationen wurden weltweit rezipiert und gelten als wichtige Referenztexte für die Kunstphilosophie (Danto) und Kunstsoziologie (Becker).
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