Vier Sekunden Taktzeit: Neue Ablängsäge xm 250 feiert Weltpremiere
Besuchermagnet in Düsseldorf: IMA Schelling präsentierte die erste xm 250 in Pilotkunden-Version. Die Live-Vorführungen der innovativen Anlage samt Absaugtechnik zogen ein hochkarätiges Fachpublikum an. Ein Drittel der Standbesucher waren dabei konkrete Interessenten.
Mit der serienreifen xm 250 schließt IMA Schelling eine langjährige Marktlücke für Aluminium-Service-Center und Extrusionswerke. Das modulare System automatisiert den Prozess vom Einlegen bis zum Abtransport komplexer Profile nun punktgenau und effizient. „Die vielen interessanten Gespräche und das positive Feedback unserer Kunden zeigen, dass wir mit dieser Entwicklung auf dem richtigen Weg sind“, bringt Stefan Niederacher, Head of Sales bei IMA Schelling Precision, das Echo der ALUMINIUM auf den Punkt.
Messebilanz: Hohe Qualität der Gespräche
Das Publikum reiste mit konkreten Projektplänen und detaillierten Fragestellungen zur diesjährigen Fachmesse. Zwar kamen insgesamt weniger Besucher, doch die Gespräche bei IMA Schelling führten direkt in die betriebliche Praxis. Zwei Drittel der Standbesucher waren Bestandskunden, ein Drittel konkrete Interessenten. Damit vertiefte der Maschinenbauer bestehende Kontakte und erschloss gleichzeitig weitere Wachstumspotenziale.
„Die xm 250 öffnet uns völlig neue Märkte“, erklärt Markus Freuis, Business Unit Manager der IMA Schelling Group. „Die enorme Resonanz zeigt, dass es der richtige Schritt war, dieses Produkt zu entwickeln.“ Die xm 250 bildet die Basis für Gesamtkonzepte bis zur mannlosen Fertigung: Durch den hohen Automatisierungsgrad der Anlage kann eine einzige Fachkraft zwei bis drei Sägen parallel bedienen. Darüber hinaus präsentierte IMA Schelling auf dem Stand maßgeschneiderte Automatisierungslösungen für den gesamten Material- und Profilfluss, die den Fachbesuchern anschaulich über digitale Tools demonstriert wurden.
Maschinentechnik: Verformungsfreier Schnitt im Sekundentakt
Die präsentierte xm 250 wechselte nach Messeschluss direkt zu ihrem Erstkäufer, der WMH Group. Mit ihren standardisierten Features trifft die Neuentwicklung genau die hohen Anforderungen des Pilotkunden. „Diese Punktlandung ist eine klare Bestätigung für unser technisches Gesamtkonzept und dessen Marktausrichtung“, betont Dieter Zucalli, Produktmanager Precision bei IMA Schelling. Die Maschine verfügt über einen 62-kW-Motor, 250 mm Schnitthöhe und bis zu 6.500 mm Einschubtiefe. Während der Live-Präsentation trennte sie ein 160-mm-Aluminiumrohr mit 3 mm Wandstärke in nur vier Sekunden absolut verformungsfrei.
Bereits beim Einfahren werden die Profildimensionen gemessen. Die elektronischen Druckregelungen und der elektrische Druckbalken dosieren anschließend die Spannkraft exakt. Besonders hohe Vorschubgeschwindigkeiten stellen das Spannsystem vor extreme Anforderungen. Hierfür nutzt die xm 250 ein innovatives Einschubsystem. Es fixiert das Material durch eine minimale, elastische Durchbiegung von 1,5 mm. Selbst dünnwandige und druckempfindliche Profile werden so absolut prozesssicher bearbeitet. Die massive Bauweise der Gesamtanlage gewährleistet maximale Stabilität. Das Portfolio wird durch die kleinere Schwester xm 150 mit 34 kW und identischem Footprint abgerundet.
Meinungsbild: Positives Fazit und starker Ausblick
Dieter Zucalli, Produktmanager Precision bei IMA Schelling, resümiert: „Die neue xm 250 vereint intelligente Spanntechnik, präzise Schnittführung und flexible Automatisierung für eine effiziente und prozesssichere Aluminiumbearbeitung.“
Der messbare Nutzwert wird auch von Kundenseite bestätigt. Juha-Pekka Laivo, Managing Director bei Alumeco Finland Oy Ab, unterstreicht: „Die gesamte Konstruktion ist hochentwickelt und beeindruckend. Wir sind überzeugt, dass sie uns eine hervorragende Maßgenauigkeit und konstante Qualität liefert, während sie gleichzeitig die Bearbeitungs- und Handhabungszeiten erheblich verkürzt.“
Für das Messeteam von IMA Schelling steht fest: Die Live-Demonstration einer voll funktionsfähigen Serienmaschine war der entscheidende Faktor für den Erfolg auf der ALUMINIUM 2026.
Engineering. Software. Systemkompetenz.
Die IMA Schelling Group ist ein international führender Anbieter von High-Tech-Anlagen sowie integrierten Produktionssystemen für die holz-, metall- und kunststoffverarbeitende Industrie. Das Unternehmen verbindet Engineering, Software und moderne Technologien zu leistungsstarken Konzepten für effiziente Fertigungsprozesse – von der Einzelmaschine bis zur vollständig vernetzten Produktionsinfrastruktur. Mit 2.000 Mitarbeitern, 350 Millionen Euro Umsatz und einem globalen Netzwerk entwickelt und realisiert IMA Schelling maßgeschneiderte Lösungen, die Transparenz, Stabilität und hohe Performance über den gesamten Lebenszyklus garantieren.
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- Aluminium (Wikipedia)
Aluminium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Al und der Ordnungszahl 13. Im Periodensystem gehört Aluminium zur dritten Hauptgruppe und zur 13. IUPAC-Gruppe, der Borgruppe, die früher als Gruppe der Erdmetalle bezeichnet wurde. Es gibt zahlreiche Aluminiumverbindungen. Aluminium ist ein silbrig-weißes Leichtmetall. In der Erdhülle ist es, nach Sauerstoff und Silicium, das dritthäufigste Element und in der Erdkruste das häufigste Metall. In der Werkstofftechnik werden mit „Aluminium“ alle Werkstoffe auf Basis des Elementes Aluminium verstanden. Dazu zählt Reinaluminium (mindestens 99,0 % Al), Reinstaluminium (min. 99,7 % Al) und insbesondere die Aluminiumlegierungen, die bis zu mit Stahl vergleichbare Festigkeiten besitzen – bei nur einem Drittel seiner Dichte. Entdeckt wurde Aluminium, das in der Natur fast ausschließlich in Form von chemischen Verbindungen vorkommt, im frühen 19. Jahrhundert. Im frühen 20. Jahrhundert setzte die industrielle Massenproduktion ein. Die Gewinnung erfolgt in Aluminiumhütten ausgehend von dem Mineral Bauxit zunächst im Bayer-Verfahren, mit dem Aluminiumoxid gewonnen wird, und anschließend im Hall-Héroult-Prozess einer Schmelzflusselektrolyse, bei der Aluminium gewonnen wird. 2016 wurden weltweit 115 Mio. Tonnen Aluminiumoxid (Al2O3) produziert. Daraus hat man 54,6 Mio. Tonnen Primäraluminium gewonnen. Das Metall ist sehr unedel und reagiert an frisch angeschnittenen Stellen bei Raumtemperatur mit Luft und Wasser zu Aluminiumoxid. Dies bildet aber sofort eine dünne, für Luft und Wasser undurchlässige Schicht (Passivierung) und schützt so das Aluminium vor Korrosion. Reines Aluminium weist eine geringe Festigkeit auf; bei Legierungen ist sie deutlich höher. Die elektrische und thermische Leitfähigkeit ist hoch, weshalb Aluminium für leichte Kabel und Wärmetauscher verwendet wird. Eines der bekanntesten Produkte ist Alufolie. Weitere sind Bauteile in Fahrzeugen und Maschinen, elektrische Leitungen, Rohre, Dosen und Haushaltsgegenstände. Das Aluminiumrecycling erreicht weltweit Raten von etwa 40 %. - düsseldorf (Wikipedia)
Düsseldorf ([ˈdʏsl̩ˌdɔʁf] , Düsseldorfer Platt Düsseldörp) ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und der Behördensitz des Regierungsbezirks Düsseldorf. Die kreisfreie Großstadt am Rhein ist mit 619.444 Einwohnern am 31. Dezember 2025 die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes und die sechstgrößte Stadt in Deutschland. Düsseldorf hat eine Fläche von 217,41 Quadratkilometern und gehört mit 2.849 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den dichter besiedelten Städten Deutschlands. Die Stadt ist das führende Wirtschaftszentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr mit rund 11,4 Millionen Einwohnern und der Metropolregion Rheinland mit 8,7 Millionen Einwohnern. Sie liegt im Kern des zentralen europäischen Wirtschaftsraumes. Die Rheinmetropole gehört zu den fünf wichtigsten, international stark verflochtenen Wirtschaftszentren Deutschlands und ist ein bedeutender Finanz- und Börsenplatz. Überregionale Bekanntheit genießt Düsseldorf durch seine Altstadt („längste Theke der Welt“), seinen Einkaufsboulevard Königsallee („Kö“), seinen Standort für Kleidermode und den Düsseldorfer Karneval. Zudem ist die Stadt durch die große Anzahl ostasiatischer Einwohner bekannt, darunter die japanische Gemeinde mit über 8400 Einwohnern, deren Wohn- und Geschäftsbereich in der Stadtmitte die einzige Japantown Deutschlands bildet. - Fertigung (Wikipedia)
Unter Produktion (aus lateinisch pro- ‚vor-, vorwärts-‘ und lateinisch ducere ‚führen‘; insbesondere bei Realgütern auch Fertigung, Fabrikation oder Verarbeitung, Bearbeitung, als Rechtsbegriff die Herstellung) versteht die Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre die durch Kombination von Produktionsfaktoren während eines Transformationsprozesses hergestellten Güter und Dienstleistungen. Gegensatz ist der Verbrauch. - Maschinenbau (Wikipedia)
Der Maschinenbau (auch als Maschinenwesen bezeichnet) ist eine klassische Ingenieurwissenschaft und erstreckt sich auf Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Maschinen und Anlagen.