Warum Massenkommunikation ausstirbt und neue Kommunikationsmodelle entstehen
Hyperpersonalisierung gilt als einer der stärksten Treiber des digitalen Wandels – und könnte die klassische Medienlandschaft tiefgreifend verändern.
Ein aktueller Fachbeitrag zeigt, wie individualisierte Inhalte, algorithmische Feeds und KI-generierte Medienformate die Grundlogik der Massenkommunikation auflösen und nicht nur wirtschaftliche Strukturen, sondern auch demokratische Diskurse beeinflussen.
Von Massenkommunikation zur digital fragmentierten Öffentlichkeit
Der Beitrag analysiert umfassend, wie sich traditionelle Medien – von Print über Radio bis TV – in einer digital fragmentierten Öffentlichkeit behaupten können und wie Unternehmen, Agenturen und Start-ups auf die neuen Marktbedingungen reagieren müssen.
Massenmedien verlieren ihre Basis
Im Zentrum des Beitrags steht die These, dass Hyperpersonalisierung die gemeinsame Öffentlichkeit zunehmend schwächt. Klassische Medien erreichen immer seltener große, homogene Zielgruppen.
Digitale Plattformen, Social Media und Streamingdienste haben die Rolle der Gatekeeper übernommen und bestimmen, welche Inhalte sichtbar werden.
Nutzer erhalten personalisierte Feeds, die maßgeblich von Algorithmen gesteuert werden.
Durch die extreme Individualisierung entsteht eine Vielzahl paralleler Informationswelten. Ein gemeinsamer „öffentlicher Raum“, der einst durch Leitmedien geschaffen wurde, löst sich weiter auf.
Medienhäuser im Überlebenskampf
Der Beitrag zeigt deutlich, dass traditionelle Medien längst nicht mehr die Deutungshoheit besitzen. Werbeeinnahmen verlagern sich seit Jahren in Richtung digitaler Plattformen, die durch datengetriebene Werbemodelle präzise Zielgruppen erreichen. Massenwerbung verliert an Effizienz, während Programmatic Advertising dominiert.
Zudem verfügen Plattformkonzerne über einen entscheidenden Vorteil: Sie besitzen umfangreiche Nutzerdaten und damit die Grundlage für hyperpersonalisierte Inhalte und Werbung. Medienunternehmen hingegen kämpfen mit sinkenden Auflagen, steigenden Kosten und dem Druck, digitale Geschäftsmodelle aufzubauen.
Streamingdienste: Testlabore der Hyperpersonalisierung
Der Beitrag beleuchtet auch die Entwicklungen im Streaming-Sektor. Plattformen wie Netflix optimieren nicht nur Empfehlungen, sondern gestalten Thumbnails, Trailer und Reihenfolgen personalisiert. Künftige Entwicklungen könnten sogar dazu führen, dass Filme und Serien selbst dynamisch an individuelle Vorlieben angepasst werden – etwa durch variierende Handlungsstränge, alternative Schnitte oder zielgruppenspezifische Produktplatzierungen.
Risiken für demokratische Diskurse
Mit der zunehmenden Personalisierung von Medieninhalten steigt das Risiko der gesellschaftlichen Fragmentierung. Die klassische „Filterblase“ wird laut Analyse durch „hyperindividuelle Echokammern“ ersetzt, in denen Inhalte nicht nur kuratiert, sondern potenziell erzeugt werden, um das individuelle Profil zu bestätigen. Dadurch drohen die Konfrontation mit fremden Perspektiven und der gesellschaftliche Diskurs weiter abzunehmen.
Holger Hagenlocher: „Die Massenkommunikation, wie wir sie kennen, ist Geschichte“
Kommunikationsexperte Holger Hagenlocher (https://holger-hagenlocher.de) bewertet die Entwicklung deutlich:
„Die Massenkommunikation, wie wir sie kennen, ist Geschichte. Hyperpersonalisierung ist nicht nur ein technologischer Trend – sie verändert das Betriebssystem unserer gesamten Medien- und Kommunikationslandschaft. Wer weiterhin auf Reichweite setzt, verliert. Entscheidend wird die Fähigkeit, echte Beziehungen aufzubauen und Vertrauen zu schaffen.“
Hagenlocher betont, dass sowohl Unternehmen als auch Medien und Agenturen ihre Strategien grundlegend überdenken müssen.
Chancen für Start-ups
Der Beitrag macht deutlich, dass die Transformation auch enorme Chancen eröffnet.
Besonders Start-ups können neue Marktsegmente bedienen: von personalisierten Content-Engines über KI-basierte Analysewerkzeuge bis hin zu Community-Plattformen und datengetriebenen Geschäftsmodellen. Auch Agenturen profitieren, wenn sie sich als „KI- und Daten-Orchestratoren“ positionieren.
Hier geht es zum Fachbeitrag: https://www.holger-hagenlocher.de/wordpress/die-zukunft-der-kommunikationsbranche-hyperpersonalisierung-zerstoert-massenmedien/
Über den Autor
Der Fachbeitrag basiert auf einer ausführlichen Analyse des Kommunikationsexperten und Digitalberaters Holger Hagenlocher zur Zukunft der Kommunikationsbranche und zeigt, wie Hyperpersonalisierung die Grundlagen von Medien, Marketing und PR verändert. Der Autor zeigt in seinem Beitrag welche Weichen jetzt gestellt werden müssen.
Zum Fachbeitrag geht es hier: Warum Massenkommunikation ausstirbt und neue Kommunikationsmodelle entstehen
Holger Hagenlocher ist ein Experte für digitale Transformation und Unternehmenskommunikation aus Singen am Hohentwiel. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler arbeitet als Start-up-Scout, Innovation Matchmaker, Berater, Dozent und freier Journalist.
Hagenlocher verfügt über fast drei Jahrzehnte Erfahrung in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Internet, Social Media und KI.
Seit 2015 arbeitet Hagenlocher als selbstständiger Berater. Er unterstützt Firmen bei der Strategieentwicklung und begleitet Start-ups und Existenzgründende.
Als Dozent lehrt er an Hochschulen und Bildungseinrichtungen.
Hagenlochers Expertise umfasst die ganzheitliche Betrachtung der digitalen Transformation, wobei er technologische und menschliche Aspekte berücksichtigt. Er ist Experte für digitale Trends und soziale Medien – und legt dabei auch seinen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit.
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- digitale Transformation (Wikipedia)
Die digitale Transformation (auch „digitaler Wandel“) bezeichnet einen fortlaufenden, tiefgreifenden Veränderungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft, der durch die Entstehung immer leistungsfähigerer digitaler Techniken und Technologien ausgelöst worden ist. Im engeren Sinne wird als digitale Transformation häufig der Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens bezeichnet, der durch digitale Technologien oder die darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöst wird. Die sogenannte digitale Transformation ist verwandt mit der ehemaligen New Economy und der sich daraus entwickelten Digital Economy oder auch Internetökonomie. - Hyperpersonalisierung (Wikipedia)
Hyperpersonalisierung bezeichnet im Marketing und in der Kommunikation eine Form der erweiterten Personalisierung, bei der große Datenmengen, Künstliche Intelligenz (KI) und Echtzeitinformationen genutzt werden, um Inhalte, Angebote oder Dienstleistungen möglichst individuell auf einzelne Nutzer zuzuschneiden. - Massenkommunikation (Wikipedia)
Als Massenkommunikation bezeichnet man in der Kommunikationswissenschaft einen Kommunikationstyp bzw. eine Kommunikationsform, die der öffentlichen Kommunikation zuzurechnen ist, „bei der Aussagen öffentlich (also ohne begrenzte und personell definierte Empfängerschaft), durch technische Verbreitungsmittel (Medien), indirekt (also bei räumlicher oder zeitlicher oder raumzeitlicher Distanz der Kommunikationspartner) und einseitig (also ohne Rollenwechsel zwischen Aussagenden und Aufnehmenden) an ein disperses Publikum […] gegeben werden.“ (Maletzke 1963, mit Hickethier 1988). Der US-amerikanische Politik- und Kommunikationswissenschaftler Harold Dwight Lasswell formulierte 1948 die Lasswell-Formel, die das grundlegende Modell der Massenkommunikation beschreibt. An diesem Modell lässt sich das Lern- und Forschungsfeld der Kommunikationswissenschaft aufspannen. Sie lautet: „Wer sagt was in welchem Kanal zu wem mit welchem Effekt?“ (Who says what in which channel to whom with what effect?) - Massenmedien (Wikipedia)
Massenmedien sind in der Medienwirtschaft, Medienökonomie und Publizistikwissenschaft Medien, die als Kommunikationsmittel zur Verbreitung von Medieninhalten in der Öffentlichkeit und für die Kommunikation mit einer großen Zahl von Empfängern dienen. Als Vierte Gewalt haben sie große Verantwortung in der modernen Demokratie. Gegensatz ist das Individualmedium.