Berater Holger Hagenlocher erklärt die 7 Gründungsphasen und die unternehmerische Haltung, die über Erfolg oder Scheitern entscheidet
Der Schritt in die Selbständigkeit fasziniert viele Menschen – und überfordert dabei nicht wenige. Zwischen Startup-Romantik und unternehmerischer Realität klafft oft eine große Lücke. Marketing- und PR-Berater Holger Hagenlocher zeigt in seinem neuen Fachbeitrag, was Existenzgründung wirklich bedeutet: einen strukturierten Prozess, eine klare Haltung – und den Mut, Verantwortung für Lösungen zu übernehmen.
Gründung beginnt mit der richtigen Haltung
Wer erfolgreich selbständig werden will, braucht mehr als eine gute Idee. Entscheidend ist laut Hagenlocher die unternehmerische Denkweise: „Entrepreneurship ist kein Geschäftsmodell, sondern eine Haltung. Wer wirklich gründen will, sieht in Problemen lösbare Aufgaben – und lässt sich von Widerständen nicht dauerhaft davon abhalten, weiterzumachen.“
Diese Resilienz ist kein Soft Skill am Rande, sondern der Kern erfolgreicher Existenzgründung. Rückschläge, Fehleinschätzungen und Phasen der Überforderung gehören zum Prozess – und sind keine Zeichen des Scheiterns, sondern wertvolle Rückmeldungen aus dem Markt.
Die 7 Phasen einer erfolgreichen Gründung
Existenzgründung ist kein einzelner Schritt, sondern ein mehrstufiger Entwicklungsprozess. Hagenlocher beschreibt sieben klar voneinander abgrenzbare Phasen:
Idee – Das relevante Problem erkennen
Vorgründung – Markt, Zielgruppe und Wettbewerb analysieren
Konzeption – Das Geschäftsmodell entwickeln
Planung – Businessplan, Finanzierung, Marketing und Vertrieb aufsetzen
Gründung – Formale Anmeldung und erste Infrastruktur aufbauen
Markteintritt – Feedback sammeln und das Angebot anpassen
Wachstum – Prozesse professionalisieren und skalieren
„Wer eine dieser Phasen überspringt, zahlt später teuer dafür“, betont Hagenlocher. „Besonders die Vorgründungsphase wird häufig unterschätzt. Wer nicht genau analysiert, welches echte Problem er für wen löst, baut auf einem unsicheren Fundament.“
Nicht jede Gründung muss ein Startup sein
Ein verbreiteter Irrtum ist laut Hagenlocher die Gleichsetzung von Existenzgründung und Startup. Ob klassisches Handwerksunternehmen, freiberufliche Beratung, Franchise oder Unternehmensnachfolge – alle diese Wege sind legitim und können wirtschaftlich tragfähig sein. Entscheidend ist nicht das Label, sondern ob das Angebot einen echten Nutzen für eine klar definierte Zielgruppe stiftet.
Auch das nebenberufliche Gründen sei dabei kein halber Schritt, sondern ein kluger Markteinstieg: „Wer seine Idee zunächst im Nebenerwerb testet, reduziert das wirtschaftliche Risiko und gewinnt wertvolle Erkenntnisse, bevor er alles auf eine Karte setzt.“
Leidenschaft allein reicht nicht
Der Fachbeitrag macht deutlich: Begeisterung für eine Idee ist notwendig, aber kein Ersatz für Strategie. Erfolgreiche Selbständigkeit entsteht dort, wo Leidenschaft auf konsequente unternehmerische Arbeit, Marktkenntnis und ein belastbares Netzwerk trifft.
Den vollständigen Beitrag „Existenzgründung und Entrepreneurship: Was es wirklich braucht, um erfolgreich selbständig zu werden“ finden Interessierte unter:
https://www.holger-hagenlocher.de/wordpress/existenzgruendung-entrepreneurship-selbstaendig-werden/
Über Holger Hagenlocher
Holger Hagenlocher ist Berater, Coach, Dozent und Keynote Speaker mit den Schwerpunkten Marketing, PR, Existenzgründung und Unternehmenskommunikation. Er begleitet Gründende, Startups, Unternehmen und Organisationen in strategischen Entwicklungs- und Kommunikationsprozessen.
Founder Journey ist die Startup- und Existenzgründungsberatung der Berater, Coaches und Dozenten Holger Hagenlocher ( https://holger-hagenlocher.de) .
Angeboten wird ein kostenloses Online-Erstgespräch für Gründungsinteressierte sowie eine Existenzgründungsberatung und ein Gründercoaching zu ermäßigten Konditionen, die am per Videocall durchgeführt und deshalb deutschlandweit angeboten werden.
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- Businessplan (Wikipedia)
Der Begriff Geschäftsplan (engl. business plan) bezeichnet ein umfangreiches Schriftstück, das Geschäftsmöglichkeiten mit ihren Risiken und Chancen aufzeigt sowie Maßnahmen beschreibt, um die hieraus resultierenden künftigen Geschäfte nutzen zu können. - Entrepreneurship (Wikipedia)
Der Begriff Unternehmertum (englisch entrepreneurship, von französisch entreprendre ‚unternehmen‘), auch Unternehmergeist, Gründertum, Gründerszene oder Gründerkultur, beschäftigt sich als wirtschaftswissenschaftliche Teildisziplin mit dem Gründungsgeschehen oder der Gründung von neuen Organisationen als Reaktion auf identifizierte Möglichkeiten und als Ausdruck spezifischer Gründerpersönlichkeiten, die ein persönliches Kapitalrisiko tragen. Entrepreneur war im Französischen seit dem 16. Jahrhundert eigentlich ein Begriff für einen militärischen Anführer. So wurde im 18. Jahrhundert zuerst von B. F. de Belister eine Person genannt, die Waren zum kontrahierten Preis verkauft und versucht, sie möglichst billig einzukaufen (sog. Arbitrage, also im Unterschied zu späteren Definitionen ein risikoloses Geschäft). Die klassischen Definitionen des Entrepreneurs heben seine gesamtwirtschaftliche Erneuerungsfunktion hervor. In der modernen Entrepreneurship-Literatur finden sich zahlreiche, teils breitere Definitionsansätze. Entrepreneurship ist mehr als Unternehmensgründung und effiziente Nutzung von Ressourcen. Es schließt kreative Elemente wie die systematische Identifizierung von (Markt-)Chancen, das Finden von neuen (Geschäfts-)Ideen und deren Umsetzung in Form von neuen Geschäftsmodellen ein und ist nicht zwingend mit der Eigentümerfunktion verbunden. Das heißt, Unternehmertum kann auch innerhalb bestehender Unternehmen von Nicht-Eigentümern praktiziert werden (Intrapreneurship). Der deutsche Begriff „Unternehmertum“ bezeichnet außerdem die Gesamtheit der Unternehmer eines Landes bzw. die soziale Klasse der Unternehmer (z. B. das „österreichische Unternehmertum“), wobei die Abgrenzung zum Kleinunternehmertum unscharf verläuft. Zur Kennzeichnung der Charakteristika von innovativen, persönlich risikotragenden Gründern wird heute in der deutschen Sprache meist der Entrepreneurbegriff verwendet. Hingegen wird ein Gründer ohne innovative Geschäftsideen, ohne eigene Mitarbeiter und ohne Wachstumspotenzial im Unterschied zum Entrepreneur oft als Existenzgründer bezeichnet. Als Start-Up bezeichnet man eine frühe und zeitlich begrenzte Entwicklungsphase eines innovativen … - Existenzgründung (Wikipedia)
Als Existenzgründung wird die Realisierung einer beruflichen Selbständigkeit bezeichnet. Im wirtschaftlichen Sinne bedeutet es eine Unternehmensgründung. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgt die Existenzgründung bei gewerblichen Klein- und Mittelunternehmen (KMU) und Freiberuflern zunächst häufig in der Form von Einzelunternehmen. Als Start-up-Unternehmen wird hingegen ein junges, innovatives Unternehmen bezeichnet, das auf die Erweiterungsfähigkeit (Skalierbarkeit) und Wiederholbarkeit seines Geschäftsmodells hin angelegt wird (Geschäftsfeldentwicklung) und innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit Absatzmärkte erschließen will. Diese Unternehmen werden häufig im Bereich der Spitzentechnologie gegründet. Unter dem Begriff Unternehmertum bzw. „Entrepreneurship“ wird das Geschehen rund um die Gründung und Gründungspersönlichkeiten betrachtet, was auch als eigenes Wissenschaftsfeld betrachtet wird. In Deutschland wurde im März 2025 die Neugründung von 56.115 Unternehmen erfasst. - Geschäftsmodell (Wikipedia)
Ein Geschäftsmodell (englisch business model) beschreibt die Funktionsweise eines Unternehmens und wie es Gewinne erwirtschaftet. Weder in der Wissenschaft noch in der Praxis gibt es eine allgemein akzeptierte Definition. Grundsätzlich soll die Beschreibung von Geschäftsmodellen helfen, die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges oder Misserfolges zu verstehen, zu analysieren und zu kommunizieren. Die Entstehung einer Vielzahl neuartiger Geschäftsmodelle lässt sich auf die 1990er-Jahre und den Aufstieg kommerzieller Aktivitäten im Internet zurückführen. Dieser revolutionäre Schritt hat zu einem deutlichen Anstieg der Vielfalt in der Generierung von Gewinnen geführt. Zum Beispiel begannen Unternehmen damit, Einnahmen von Dritten zu erzielen, anstatt direkt vom Endnutzer zu profitieren, wie es beispielsweise bei Bannerwerbung der Fall war. Gleichzeitig ermöglichte die Digitalisierung es, Software nahezu ohne Distributionskosten herunterzuladen, was eine weitere Einnahmequelle schuf. Der Begriff "E-Commerce" wurde geprägt, um diese Entwicklung zu beschreiben. Darüber hinaus fanden auch im traditionellen Handel neue Geschäftsmodelle Anwendung, wie etwa Ratenkauf und Leasingverträge. Diese Innovationen in den Geschäftsmodellen ergänzen oder ersetzen auf gesättigten Märkten zunehmend die herkömmliche Produkt- oder Prozessinnovation. Ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung von Geschäftsmodellen ist das Konzept der Open Innovation, das zu offenen Geschäftsmodellen („open business models“) führt. Hierbei arbeiten Unternehmen gemeinsam mit Partnern und Lieferanten an der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, die über die Grenzen ihrer jeweiligen Fachgebiete hinausgehen. Dies fördert eine umfassendere und kooperativere Form der Innovation und eröffnet neue Möglichkeiten für die Wertschöpfung in der Wirtschaft. - Kundennutzen (Wikipedia)
Der Kundennutzen (englisch Customer Value, Customer Utility) ist der von einem Kunden mit dessen Kaufentscheidung tatsächlich wahrgenommene Nutzen. Es gilt: Ein Kunde entscheidet sich unter Wettbewerbsbedingungen immer für den Anbieter, der ihm den höchsten, von ihm tatsächlich wahrgenommenen Nutzen bietet. Der Kundennutzen ist damit eine der zentralen Orientierungsgrößen des Marketings. - Markteintritt (Wikipedia)
Marktzutritt (auch Marktzugang) bezeichnet die Möglichkeit eines Wirtschaftssubjektes, auf einem Markt als Käufer oder Verkäufer teilzunehmen. Pendant ist der Marktaustritt. - selbständigkeit (Wikipedia)
Selbständigkeit (auch Selbstständigkeit oder Eigenständigkeit) steht für: Autarkie, die Umweltunabhängigkeit einer Gruppe oder eines Individuums Autonomie, die Selbstbestimmung bzw. Eigengesetzlichkeit Selbständigkeit (beruflich), Berufstätigkeit auf eigenes finanzielles und soziales Risiko das Unterscheidungskriterium von einem Berg und einem Nebengipfel, siehe Berg #Kriterien für die Eigenständigkeit für Selbstständigkeit als Erziehungsziel siehe Erziehung zur Selbstständigkeit Siehe auch: Einkünfte aus selbständiger Arbeit Eigenverantwortung Self-reliance Unabhängigkeit - startup (Wikipedia)
Ein Start-up-Unternehmen (von englisch to start up ‚gründen, in Gang setzen‘), auch Startup-Unternehmen oder kurz Start-up, ist eine Unternehmensgründung mit einer Geschäftsidee und hohem Wachstumspotenzial. Oft operieren Start-ups in jungen oder noch nicht existierenden Märkten und müssen erst ein funktionierendes Geschäftsmodell finden. Haben sie dieses etabliert, gelten sie allgemein nicht mehr als Start-up. Ehemalige Startup-Unternehmen bewahren sich mitunter die erfolgreichen Ansätze ihrer Gründungszeiten (wie Innovationsfähigkeit, Flexibilität, Modernität, flache Hierarchien), fördern sie gezielt durch Inkubatoren, gründen bzw. gliedern eigene Sparten als Start-ups aus (sogenannte Spinoffs) oder übernehmen andere Start-ups durch Zukäufe. Die Finanzierung eines Start-ups erfolgt wegen der hohen Risiken meist nicht über klassische Finanzquellen, sondern beispielsweise durch Business Angels (Privatinvestoren), Wagniskapitalfinanzierer oder Crowdfunding.