Retzer Industry treibt Reaktivierung der Schienenanbindung auf dem Schoeller-Gelände voran

Eitorf bekommt wieder einen Gleisanschluss für die Industrie

Elke Retzer und Prof. Dr. Oleg Retzer (Retzer Industry)

Eitorf, 14.07.2026. Der Industriestandort Eitorf soll künftig wieder über einen direkten Gleisanschluss verfügen. Retzer Industry hat die nächsten Schritte zur Reaktivierung der Schienenanbindung auf dem ehemaligen Schoeller-Gelände eingeleitet. Ziel ist es, die logistischen Voraussetzungen für bestehende und künftige Unternehmen deutlich zu verbessern und den Standort langfristig als Industriestandort zu stärken.

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Die grundsätzliche Machbarkeit des Projekts wurde von der Deutschen Bahn bereits schriftlich bestätigt. Auch die erforderliche Weichenanbindung kann nach den bisherigen Abstimmungen realisiert werden. Mit der technischen Planung wurde die Vössing GmbH aus Köln beauftragt. Parallel dazu laufen die Vermessungsarbeiten für die künftige Gleisführung.

Derzeit erfasst Retzer Industry gemeinsam mit den aktuellen und künftigen Mietern den zukünftigen Bedarf an Schienengüterverkehr. Die Ergebnisse fließen in die technische Planung des Gleisanschlusses ein und stellen sicher, dass die Infrastruktur bedarfsgerecht ausgelegt wird. Parallel dazu laufen Gespräche mit weiteren Unternehmen, die sich auf dem ehemaligen Schoeller-Gelände ansiedeln möchten.

Im Herbst beginnen die ersten vorbereitenden Arbeiten auf dem Gelände. Hierzu gehören unter anderem die Entfernung von Gehölzen sowie weitere Maßnahmen, die für die Umweltverträglichkeitsprüfung und die anschließenden Genehmigungs-verfahren erforderlich sind.

Parallel dazu steht Retzer Industry in engem Austausch mit der Deutschen Bahn, um verbindliche Aussagen zum weiteren Zeitplan und zu den Investitionskosten zu erhalten. Das Vorhaben wird zudem von politischer Seite unterstützt. Ziel ist es, die Planung zügig voranzubringen und die Reaktivierung des Gleisanschlusses möglichst schnell umzusetzen.

„Ein Gleisanschluss ist heute weit mehr als eine Verkehrsanbindung. Er ist ein entscheidender Standortfaktor für produzierende Unternehmen und schafft die Voraussetzungen dafür, Industrieflächen langfristig wettbewerbsfähig zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. Oleg Retzer, Geschäftsführer von Retzer Industry.

Mit der Reaktivierung des Gleisanschlusses erhält Eitorf ein Infrastrukturprojekt zurück, das weit über das ehemalige Schoeller-Gelände hinaus Bedeutung hat. Die Schienenanbindung verbessert die Rahmenbedingungen für bestehende Unternehmen, schafft attraktive Voraussetzungen für weitere Industrieansiedlungen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Eitorf nachhaltig.

Darüber hinaus leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zu einer modernen und nachhaltigen Logistik. Gütertransporte können künftig verstärkt auf die Schiene verlagert werden. Das entlastet Straßen, reduziert den Lkw-Verkehr und verbessert die CO₂-Bilanz der transportierenden Unternehmen. Damit schafft der Gleisanschluss die infrastrukturellen Voraussetzungen dafür, dass sich Eitorf langfristig als moderner und leistungsfähiger Industriestandort weiterentwickeln kann.

Projekt im Überblick – Gleisanschluss Schoeller-Gelände

Projektziel
– Reaktivierung des früheren Gleisanschlusses auf dem ehemaligen Schoeller-Gelände.

Aktueller Stand
– Grundsätzliche Machbarkeit durch die Deutsche Bahn schriftlich bestätigt.
– Weichenanbindung grundsätzlich möglich.
– Technische Planung durch die Vössing GmbH (Köln).
– Vermessungsarbeiten bereits beauftragt.
– Bedarfsermittlung bei den Unternehmen läuft.

Nächste Schritte
– Vorbereitende Arbeiten beginnen im Herbst.
– Schaffung der Voraussetzungen für Umweltverträglichkeitsprüfung und Genehmigungsverfahren.
– Weitere Abstimmungen mit der Deutschen Bahn zu Zeitplan und Kosten.

Bedeutung für Eitorf
– Stärkung des Industriestandorts.
– Verbesserte Logistik für bestehende und neue Unternehmen.
– Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene.
– Wichtiger Impuls für weitere industrielle Entwicklungen in Eitorf.

Retzer Industry ist ein familiengeführtes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Revitalisierung von Industrie- und Gewerbestandorten spezialisiert hat. Geschäftsführende Gesellschafter sind Elke Retzer und Prof. Dr. Oleg Retzer. Gemeinsam mit ihren Söhnen Christian und Martin Retzer, die als Prokuristen eingebunden sind, wird das Unternehmen in zweiter Generation geführt.
Die Grundlage bildet ein über mehr als 35 Jahre aufgebautes Immobilienportfolio. Prof. Dr. Oleg Retzer bringt seine langjährige Erfahrung als Immobiliengutachter und Sachverständiger ein. Christian und Martin Retzer sind Master of Science im Bereich Immobilienbewertung, Ingenieure und als Senior-Immobiliengutachter (MRICS) tätig.
Im Fokus steht die langfristige Weiterentwicklung bestehender Standorte, darunter das ehemalige Schoeller-Gelände in Eitorf, mit dem Ziel einer nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Nutzung.

Firmenkontakt
Retzer Industry Eitorf GmbH & Co. KG
Elke Retzer
Kurmarkstraße 27
14624 Dallgow-Döberitz
0173 6239085
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https://www.retzer.de/

Pressekontakt
SCL – Strategy Communication Lötters
Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
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http://www.sc-loetters.de

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Deutsche Bahn (Wikipedia)
    Die Deutsche Bahn AG (kurz DB AG oder DB) ist ein bundeseigener Mobilitäts- und Transportkonzern mit dem Kerngeschäft Eisenbahn. Unter dem Dach des DB-Konzerns betreiben DB Fernverkehr (Personenfernverkehr), DB Regio (Personennahverkehr) und DB Cargo (Schienengüterverkehr) das operative Geschäft; die Konzerntochter DB InfraGO betreibt zudem große Teile der deutschen Eisenbahninfrastruktur. Mehrere Eisenbahninfrastrukturunternehmen sowie eine Reihe von Eisenbahnverkehrsunternehmen gehören zum Konzern. Die DB betreibt den größten Teil des deutschen Schienennetzes wie auch den Großteil des Eisenbahnverkehrs in Deutschland und ist darüber hinaus international im Transport- und Logistikbereich tätig. Die DB entstand 1994 aus der Fusion der Deutschen Bundesbahn und der Deutschen Reichsbahn. Gleichzeitig wurde die Deutsche Bahn im Rahmen der Bahnreform in Form einer Aktiengesellschaft aufgestellt, deren Kapital vom Bund, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV), gehalten wird. Im Schienenverkehr erzielt das Unternehmen etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes. Die andere Hälfte des operativen Geschäfts macht das weitere Transport- und Logistikgeschäft sowie verschiedene Dienstleistungen aus. Das Unternehmen erwirtschaftet Teile seines Umsatzes über Verkehrsverträge mit der öffentlichen Hand; bezuschusst werden ebenfalls Unterhalt und Ausbau der Infrastruktur.
  • Eitorf (Wikipedia)
    Eitorf ist eine Gemeinde und ein Mittelzentrum des östlichen (rechtsrheinischen) Rhein-Sieg-Kreises im Süden Nordrhein-Westfalens.
  • Gleisanschluss (Wikipedia)
    Ein Gleisanschluss (abgekürzt Gla), in der Schweiz Anschlussgleis (abgekürzt AnG), ist eine Eisenbahnanlage zur Erschließung eines Geländes oder Gebäudes, das selbst nicht zur Eisenbahninfrastruktur gehört, durch Eisenbahngleise zum Gütertransport.
  • Industriestandort (Wikipedia)
    Ein Industriegebiet, auch Industriezone, Industriezentrum, Industriestandort, ist – ähnlich dem Gewerbegebiet – ein vorzugsweise für Produktionsbetriebe vorgesehenes Baugebiet oder allgemeiner eine intensiv industrialisierte Gegend (Industrieregion, Industrieraum).
  • Infrastruktur (Wikipedia)
    Als Infrastruktur (von lateinisch inf(e)ra ‚unterhalb‘ und lateinisch structura ‚Zusammenfügung‘) bezeichnet man alle Anlagen, Institutionen, Strukturen, Systeme und nicht-materiellen Gegebenheiten, die der Daseinsvorsorge und der Wirtschaftsstruktur eines Staates oder seiner Regionen dienen.
  • Logistik (Wikipedia)
    Die Logistik ist sowohl eine interdisziplinäre Wissenschaft als auch ein Wirtschaftszweig oder eine betriebliche Funktion in Wirtschaftssubjekten, die sich mit der Planung, Steuerung, Optimierung und Durchführung von Güter-, Informations- und Personen­strömen befasst.
  • nachhaltigkeit (Wikipedia)
    Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip bei der Nutzung von Ressourcen. Hierbei soll eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung gewährleistet werden, indem die natürliche Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme bewahrt wird, vor allem von Lebewesen und Ökosystemen. Das Handlungsprinzip der Nachhaltigkeit ist ein Zielkonflikt, ein veränderlicher bestmöglicher Zustand, in dem es nicht möglich ist, die Ziel-Eigenschaft Ressourcennutzung zu verbessern, ohne zugleich die andere Eigenschaft des Ressourcen-Erhalts verschlechtern zu müssen. Im Allgemeinen wird Nachhaltigkeit heute als Form der Ressourcennutzung verstanden, die nach dem Drei-Säulen-Modell auf dem gleichzeitigen und gleichberechtigten Umsetzen von Umweltschutz, langfristigem Wirtschaften und einem fairen Miteinander beruht, damit auch zukünftige Generationen gut leben können. Im entsprechenden englischen Wort sustainable ist dieses Prinzip wörtlich erkennbar: to sustain im Sinne von „aufrechterhalten“ bzw. „erhalten“. Mit anderen Worten: Die beteiligten Systeme können ein bestimmtes Maß an Ressourcennutzung „dauerhaft aufrechterhalten“, ohne Schaden zu nehmen. Das Prinzip wurde zuerst in der Forstwirtschaft angewendet: Im Wald ist nur so viel Holz zu schlagen wie permanent nachwächst. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannt wurde, dass alle Rohstoffe und Energievorräte auf der Welt auszugehen drohen, ging sein Gebrauch auf den Umgang mit allen Ressourcen über. In seiner ersten und älteren Bedeutung weist „nachhaltig“ als Adjektiv oder bei adverbialem Gebrauch darauf hin, dass eine Handlung längere Zeit anhaltend wirkt. Beispiel: Die (ungeregelte) Ressourcennutzung führt über längere Zeit zum Verlust der Ressourcen. Da das oben genannte Handlungsprinzip das Gegenteil, nämlich die Ressourcenerhaltung trotz Nutzung zum Ziel hat, ist darauf zu achten, dass die erste und die hinzugekommene Bedeutung zueinander nicht widerspruchsfrei sind.
  • Schienengüterverkehr (Wikipedia)
    Als Schienengüterverkehr (SGV), auch Eisenbahngüterverkehr genannt, werden Verkehrsleistungen von Eisenbahnverkehrsunternehmen im Güterverkehr bezeichnet.
  • Wirtschaftsstandort (Wikipedia)
    Mit dem Begriff Wirtschaftsstandort verbindet die Wirtschaftsforschung seit einigen Jahrzehnten jene Parameter, die positiv oder negativ auf das Wirtschaftswachstum wirken sollen. Unter Standortfaktoren versteht man dabei die Gesamtheit aller Faktoren, die ein Unternehmen bei der Wahl seines Standortes bzw. Wirtschaftsstandortes berücksichtigt. Faktoren, die sich positiv auf langfristiges Wirtschaftswachstum auswirken, sind institutionelle kontinuierliche Rahmenbedingungen wie Rechtssicherheit (unabhängige und effektive Gerichte, Vertrags- bzw. Registersicherheit, Verhinderung von Korruption und Geldwäsche), öffentliche Sicherheit und Forschung. Auch sollen niedrige Unternehmenssteuern (umstritten), zyklusgerechte Geldpolitik, ein stabiles Preisniveau (siehe Inflationsrate), „Offenheit“ des Arbeitsmarktes (im Detail umstritten) und gute Ausbildung der potenziellen Arbeitskräfte, sowie eine „optimale“ staatliche Regulierung Wirtschaftswachstum fördern. Wieweit jedoch auch die Sozialpolitik wirtschaftsfreundlich wirken kann, darüber gehen die Meinungen der verschiedenen Ökonomie-Schulen auseinander. Unabhängig davon wird eine breitere Verteilung des Volksvermögens mehrheitlich positiv gesehen und das Gegenteil als Hemmschuh für Entwicklungsländer betrachtet. Während die „reine“ Angebotspolitik den eingangs angeführten Aspekten Vorrang gibt, kommt es in der politischen Praxis zu verschiedenen Mischformen zwischen Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik. Dazu tragen verschiedene Konzepte bei, die teilweise zu obigem in Widerspruch stehen und sie de facto ergänzen. Sie entstammen den Grundsätzen der Verantwortlichkeit des Einzelnen, der katholischen Soziallehre, der Sozialdemokratie und/oder der angestrebten Nachhaltigkeit, verstärkt durch Ziele des Umweltschutzes. Einen gewissen Kompromiss erstrebt das Modell der Fraunhofer-Gesellschaft, das den Mittelstand fördern will. Um Deutschland als Wirtschaftsstandort zu sichern und den Arbeitsmarkt zu verbessern, betont die FhG hinsichtlich Forschung und Entwicklung die Kooperation mit dem Mittelstand, der sich keine eigenen Forschungslabors leisten kann. Dabei setzt man auf die Wichtigkeit innovativer Ideen, die …
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