Ernst Crameri spricht über die Angst vor der Selbstständigkeit, persönliche Freiheit und die Chancen eines selbstbestimmten Lebens.

Du hast Angst vor der Selbstständigkeit und bleibst lieber dein Leben lang abhängig?

Ernst Crameri, Unternehmer, Coach und Autor des Podcasts „Ergebnisorientiert“

Viele Menschen träumen davon, ihren Alltag selbst zu gestalten, unabhängig zu entscheiden und ihre beruflichen Ziele nach eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Gleichzeitig hält sie die Angst vor Veränderungen davon ab, den Schritt in die Selbstständigkeit überhaupt ernsthaft in Betracht zu ziehen. In der neuen Folge seines Podcasts Ergebnisorientiert beschäftigt sich Unternehmer und Coach Ernst Crameri mit der Frage, warum Menschen häufig an gewohnten Strukturen festhalten, obwohl sie sich mehr persönliche Freiheit wünschen. Dabei spricht er über seine Erfahrungen aus mehr als 50 Jahren Selbstständigkeit und darüber, weshalb Eigenverantwortung, Durchhaltevermögen und Flexibilität für ihn entscheidende Voraussetzungen eines selbstbestimmten Lebens sind.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Als Beispiel beschreibt Crameri einen Aufenthalt in den Bergen, der ursprünglich auf zwei Nächte begrenzt war. Aufgrund des angenehmen Wetters und der außergewöhnlichen Umgebung entschied er sich spontan, insgesamt sieben Nächte zu bleiben. Als die Temperaturen anschließend deutlich sanken und sich die Wetterbedingungen verschlechterten, änderte er seine Pläne erneut und trat die Rückreise an. Für ihn steht dieses Erlebnis sinnbildlich für die Freiheit, Entscheidungen unabhängig von starren Vorgaben treffen zu können. Er schätzt es, seinen beruflichen Alltag so zu organisieren, dass persönliche Interessen und unternehmerische Aufgaben miteinander vereinbar sind. Diese Flexibilität betrachtet er als einen wesentlichen Vorteil seiner langjährigen selbstständigen Tätigkeit.

Nach Crameris Auffassung wünschen sich viele Menschen genau diese Unabhängigkeit, scheuen jedoch den Schritt in die unternehmerische Eigenverantwortung. Die Vorstellung, ein festes Arbeitsverhältnis aufzugeben, eigene Entscheidungen treffen zu müssen und wirtschaftliche Risiken zu übernehmen, löst häufig Unsicherheit aus. Dabei sei es wichtig, zwischen berechtigten Bedenken und Ängsten zu unterscheiden, die Menschen grundsätzlich daran hindern, neue Möglichkeiten zu prüfen. Selbstständigkeit bedeutet nicht automatisch finanzielle Sicherheit oder zeitliche Freiheit. Sie erfordert Planung, unternehmerische Fähigkeiten, Einsatzbereitschaft und die Bereitschaft, Verantwortung für die eigenen Ergebnisse zu übernehmen. Gleichzeitig kann sie Menschen ermöglichen, eigene Ideen zu verwirklichen und ihre berufliche Entwicklung selbst zu gestalten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Podcastfolge ist der Umgang mit Veränderungen und unerwarteten Herausforderungen. Crameri vergleicht das Leben mit wechselnden Wetterbedingungen. An manchen Tagen scheint die Sonne, an anderen ziehen Wolken auf und plötzlich entsteht Gegenwind. Entscheidend sei nicht, sämtliche Schwierigkeiten vermeiden zu können, sondern die Fähigkeit, angemessen auf neue Situationen zu reagieren. Wer seine Ziele erreichen will, müsse gelegentlich das Tempo reduzieren, bisherige Entscheidungen überdenken und dennoch konsequent weitermachen. Dabei betont er, dass Flexibilität und Durchhaltevermögen keine Gegensätze sind. Vielmehr komme es darauf an, Veränderungen anzunehmen, ohne bei jedem Hindernis die eigenen langfristigen Ziele aufzugeben.

Ernst Crameri blickt nach eigenen Angaben auf mehr als fünf Jahrzehnte unternehmerischer Tätigkeit zurück. In dieser Zeit habe er zahlreiche Menschen bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung begleitet. Seine eigene Entscheidung für die Selbstständigkeit habe er dabei nie bereut. Diese persönliche Erfahrung prägt seine Überzeugung, dass Menschen ihre eigenen Möglichkeiten deutlich stärker hinterfragen sollten. Besonders wichtig seien die Fragen, welche Lebensziele tatsächlich verfolgt werden und welche Situationen künftig nicht mehr zum eigenen Alltag gehören sollen. Statt Veränderungen ausschließlich als Bedrohung wahrzunehmen, empfiehlt er, konkrete Alternativen zu prüfen, eigene Fähigkeiten weiterzuentwickeln und einen realistischen Weg in Richtung persönlicher Unabhängigkeit zu planen.

Mit dieser Podcastfolge fordert Ernst Crameri seine Zuhörer dazu auf, Verantwortung für ihre berufliche und persönliche Zukunft zu übernehmen. Nicht jeder Mensch muss Unternehmer werden, um ein erfülltes Leben zu führen. Wer jedoch von Selbstständigkeit träumt, sollte sich nicht allein durch unbegründete Befürchtungen von einer sorgfältigen Prüfung seiner Möglichkeiten abhalten lassen. Crameri ermutigt dazu, die eigenen Ziele klar zu formulieren, wirtschaftliche Voraussetzungen zu berücksichtigen und notwendige Entscheidungen bewusst zu treffen. Ergänzende Impulse zur persönlichen Entwicklung, unternehmerischen Eigenverantwortung und Vorbereitung einer Selbstständigkeit bietet die kostenlose Crameri Academy, in die seine langjährige Erfahrung einfließt.

Weitere Informationen und Podcast:

Podcast ergebnisorientiert

Crameri-Naturkosmetik GmbH als umfassender Dienstleister:

– Herstellung und Vertrieb von Naturkosmetik-Produkten
– Lehrgänge u. Seminare im Management
– Erfolgs-Coaching
– Bücherverlag
– Events

Geschäftsführerin:
Gisela Nehrbaß
Registergericht: Ludwigshafen
HRB 12098
Steuernummer: 31/659/0458/6
USt-IdNr: DE 237693547

Firmenkontakt
Crameri-Naturkosmetik GMBH
Gisela Nehrbaß
Mannheimer Str. 11b
67098 Bad Dürkheim
06322 – 5734
9c84ef32d0882da5dff4ba3b7e2519d98dd21309
https://bit.ly/Crameri-Academy

Pressekontakt
Crameri-Naturkosmetik GMBH
Ernst Crameri
Mannheimer Str. 11b
67098 Bad Dürkheim
06322 – 5734
9c84ef32d0882da5dff4ba3b7e2519d98dd21309
https://bit.ly/Crameri-Academy

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Durchhaltevermögen (Wikipedia)
    Ausdauer bezeichnet die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen Ermüdung und die schnelle Regenerationsfähigkeit nach einer Belastung (insbesondere hinsichtlich sportlicher Betätigungen).
  • Eigenverantwortung (Wikipedia)
    Als Eigenverantwortung oder Selbstverantwortung (auch Eigenverantwortlichkeit) bezeichnet man die Bereitschaft und die Pflicht einer Person, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, dass man für das eigene Tun und Unterlassen einsteht und die Konsequenzen, etwa in Form von Sanktionen, dafür trägt. Das Konzept ist sowohl in der Organisationslehre als auch von juristischer und sozioökonomischer Bedeutung. Es stellt eine Grundlage der Ideologie des Liberalismus dar. In dessen Ausprägung des Neoliberalismus bedeutet dies eine Pflicht des Einzelnen, sich aus eigener Kraft an äußere Umstände anpassen zu können.
  • Existenzgründung (Wikipedia)
    Als Existenzgründung wird die Realisierung einer beruflichen Selbständigkeit bezeichnet. Im wirtschaftlichen Sinne bedeutet es eine Unternehmensgründung. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgt die Existenzgründung bei gewerblichen Klein- und Mittelunternehmen (KMU) und Freiberuflern zunächst häufig in der Form von Einzelunternehmen. Als Start-up-Unternehmen wird hingegen ein junges, innovatives Unternehmen bezeichnet, das auf die Erweiterungsfähigkeit (Skalierbarkeit) und Wiederholbarkeit seines Geschäftsmodells hin angelegt wird (Geschäftsfeldentwicklung) und innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit Absatzmärkte erschließen will. Diese Unternehmen werden häufig im Bereich der Spitzentechnologie gegründet. Unter dem Begriff Unternehmertum bzw. „Entrepreneurship“ wird das Geschehen rund um die Gründung und Gründungspersönlichkeiten betrachtet, was auch als eigenes Wissenschaftsfeld betrachtet wird. In Deutschland wurde im März 2025 die Neugründung von 56.115 Unternehmen erfasst.
  • Flexibilität (Wikipedia)
    Flexibilität (aus lat. flectere für „biegen“ oder „beugen“) bezeichnet: Anpassungsfähigkeit an wechselnde Umstände in der Wirtschaft verschiedene Wachstumsstrukturen, siehe Flexibilisierung in der Mathematik eine Eigenschaft von Verknüpfungen, siehe Flexibilitätsgesetz Flexibilität (Betriebswirtschaft) Siehe auch: Akkommodation (Begriffsklärung) Anpassung (Begriffsklärung) Elastizität (Physik) Verformung flexibel Flexibilitätsmodell – als Kernmodell für die Systembeschreibung
  • persönliche Freiheit (Wikipedia)
    Freiheit (lateinisch libertas) wird in einem weiten Sinn als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Optionen auszuwählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie, Politikwissenschaft, Theologie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts. Freiheitsbegriffe befinden sich ständig in Diskussion und damit in einem permanenten Wandel und umfassen jeweils gleichzeitig psychologische, soziale, kulturelle, religiöse, politische und rechtliche Dimensionen. Freiheit gehört zu den zentralen Begriffen der Ideengeschichte.
  • selbstbestimmung (Wikipedia)
    Als Autonomie (altgriechisch αὐτονομία autonomía ‚Eigengesetzlichkeit‘, ‚Selbstständigkeit‘, aus αὐτός autós ‚selbst‘ und νόμος nómos ‚Gesetz‘) bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung des freien Willens, deren der Mensch als vernünftiges Wesen fähig ist. Ihr Gegenteil ist die Heteronomie, die Fremdbestimmung. Sie ist in der idealistischen Philosophie die Fähigkeit, sich als Wesen der Freiheit zu begreifen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln. Auch wird die Existenz von Autonomie in der Ethik als ein Kriterium herangezogen, nach dem Individuen ethische Rechte zugeordnet werden können. Ein zentrales Ziel jeder philosophischen Theorie der Autonomie ist, die Eigenschaft und Fähigkeit zu bestimmen, aufgrund derer Personen in der Lage sind, ihr Leben als eigenes autonom zu führen. Nach allgemein geteilter Ansicht muss eine autonome Person zumindest in der Lage sein, eine kritische Selbstbewertung der eigenen Werte und Normen durchzuführen, wenn sie aufgrund von Kritik oder neuen Problemkonstellationen dazu aufgefordert wird.
  • Selbstständigkeit (Wikipedia)
    Selbständigkeit (auch Selbstständigkeit oder Eigenständigkeit) steht für: Autarkie, die Umweltunabhängigkeit einer Gruppe oder eines Individuums Autonomie, die Selbstbestimmung bzw. Eigengesetzlichkeit Selbständigkeit (beruflich), Berufstätigkeit auf eigenes finanzielles und soziales Risiko das Unterscheidungskriterium von einem Berg und einem Nebengipfel, siehe Berg #Kriterien für die Eigenständigkeit für Selbstständigkeit als Erziehungsziel siehe Erziehung zur Selbstständigkeit Siehe auch: Einkünfte aus selbständiger Arbeit Eigenverantwortung Self-reliance Unabhängigkeit
  • unternehmerische Verantwortung (Wikipedia)
    Unternehmensverantwortung (international und in der Managementtheorie meist als Corporate Responsibility bezeichnet) ist das, wofür ein Unternehmen gegenüber seinen Anspruchsgruppen («Stakeholder») sowie der natürlichen Umwelt verantwortlich ist oder sein sollte. Sie hängt von der Fähigkeit ab, Entscheide zu fällen und Einfluss auf andere zu nehmen. Je grösser die Handlungsfähigkeit oder die Handlungsauswirkungen eines Unternehmens, umso grösser ist seine Verantwortung. Deshalb ist Unternehmensverantwortung in einer kapitalistischen oder marktwirtschaftlichen Ordnung, in der Unternehmen eine Schlüsselrolle einnehmen, besonders relevant. Deutschland, Österreich und die Schweiz haben eine solche Ordnung. Unternehmensverantwortung bezieht sich einerseits auf konkrete Ereignisse aus der Vergangenheit oder Gegenwart: ob ein Unternehmen verantwortlich gehandelt hat bzw. handelt. Andererseits bezieht sie sich auf Vorstellungen und Zuschreibungen, die in die Zukunft weisen: wie ein Unternehmen verantwortlich handeln sollte. Solche Bewertungen und Vorstellungen entstehen stets in einem bestimmten Kontext. An verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten kann Unternehmensverantwortung unterschiedliches bedeuten. Sie ist inhaltsoffen und deshalb abzugrenzen von verwandten und zum Teil synonym verwendeten Begriffen wie Corporate Responsibility, Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship und Corporate Governance, die in der Regel bestimmte Vorstellungen, aber teilweise auch konkrete gesetzliche Verpflichtungen der Unternehmensverantwortung transportieren. Wie jede Verantwortung, kann auch jene von Unternehmen analytisch in vier Bereiche aufgeteilt werden: das Unternehmen als Träger oder Subjekt der Verantwortung; Arbeitnehmer, Konsumenten und andere Anspruchsgruppen sowie die natürliche Umwelt als Objekte der Verantwortung (gegenüber wem bzw. wofür das Unternehmen verantwortlich ist); bestimmte Kriterien – zum Beispiel Gesetze, Verhaltenskodizes oder Standards –, anhand derer Verantwortung definiert wird; bestimmte Instanzen – zum Beispiel Gerichte, Verbände und Medien –, die darüber urteilen, ob eine Handlung oder Unterlassung verantwortlich war bzw. was …
Werbung
connektar.de