Die AFS-Methode: Der Schlüssel zum Erfolg bei Legasthenie und Dyskalkulie

Pädagogisch-didaktischer Förderansatz hilft seit 30 Jahren Menschen mit Lese-, Schreib- und Rechenproblemen – Über 17.000 Trainer weltweit ausgebildet

BildKlagenfurt, Januar 2026 – Ein Kind übt stundenlang Rechtschreibung und macht trotzdem immer wieder dieselben Fehler. Die Eltern sind verzweifelt, das Kind frustriert. Diese Situation kennen viele Familien. Die Ursache liegt jedoch oft nicht im mangelnden Üben, sondern in der falschen Herangehensweise. Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) setzt seit drei Jahrzehnten erfolgreich auf die AFS-Methode – einen ganzheitlichen Förderansatz, der an den tatsächlichen Ursachen ansetzt.

Das Prinzip hinter der AFS-Methode

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Die Abkürzung AFS steht für die drei zentralen Bereiche, die bei der Förderung legasthener und dyskalkuler Menschen berücksichtigt werden müssen: Aufmerksamkeit, Funktionen und Symptom.

Aufmerksamkeit: Legasthene und dyskalkule Menschen verarbeiten Informationen anders. Wenn sie mit Buchstaben oder Zahlen arbeiten, lässt ihre Aufmerksamkeit nach – nicht aus mangelnder Motivation, sondern weil ihr Gehirn anders funktioniert. Das Zusammenführen von Denk- und Handlungsprozessen beim Schreiben, Lesen und Rechnen muss daher gezielt trainiert werden.

Funktionen: Die sogenannten Basissinne – darunter optische Differenzierung, akustisches Gedächtnis und Raumorientierung – sind für das Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen entscheidend. Bei legasthenen und dyskalkulen Menschen sind diese Sinneswahrnehmungen unterschiedlich ausgeprägt. Ohne das zuverlässige Funktionieren dieser Basissinne ist fehlerfreies Arbeiten mit Buchstaben und Zahlen kaum möglich.

Symptom: Erst wenn Aufmerksamkeit und Sinneswahrnehmungen trainiert werden, macht das klassische Üben am Symptom – also die direkte Arbeit mit Buchstaben, Wörtern und Zahlen – wirklich Sinn.

Warum herkömmliche Nachhilfe oft scheitert

„Wie soll ein Kind Wörter richtig schreiben, wenn es die Laute nicht korrekt heraushören kann? Oder wie soll es die Grundrechenarten verstehen, wenn es ,größer‘ und ,kleiner‘ nicht unterscheiden kann?“, erklärt der EÖDL den grundlegenden Unterschied zur klassischen Nachhilfe. Anders als beim herkömmlichen Ansatz, bei dem einfach mehr vom Gleichen geübt wird, erkennt die AFS-Methode an, dass legasthene und dyskalkule Menschen keine „schwachen Schüler“ sind, sondern Menschen mit einer anderen Lernfähigkeit.

Wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt

Der Förderansatz des EÖDL basiert auf vier Grundprinzipien: Er ist individuell, da jeder Mensch anders ist und es keine Einheitslösung gibt. Er ist ganzheitlich, weil alle drei Bereiche parallel trainiert werden. Er ist wissenschaftlich fundiert durch jahrzehntelange Forschung. Und er ist praxiserprobt – über 17.000 ausgebildete Trainer weltweit bestätigen die Wirksamkeit der Methode.

Wichtig zu betonen: Die AFS-Methode ist keine Therapie, sondern ein pädagogisch-didaktischer Ansatz, der auf die besonderen Bedürfnisse legasthener und dyskalkuler Menschen eingeht.

Über den EÖDL

Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie wurde 1996 gegründet und bildet seither Spezialisten für die Förderung von Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie aus. Mit über 17.000 diplomierten Trainern in 64 Ländern und der sechsfachen Auszeichnung als „Top Anbieter für Weiterbildung“ durch FOCUS-BUSINESS gehört der EÖDL zu den führenden Institutionen auf diesem Gebiet.

Weitere Informationen: www.afs-methode.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Erster Österreichischer Dachverband Legasthenie gGmbH
Frau Livia Pailer-Duller
Feldmarschall Conrad Platz 7
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Österreich

fon ..: +43 463 55660
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email : lpd@legasthenie.com

Der EÖDL ist Österreichs größte Legasthenieinstitution. Unabhängig und gemeinnützig bieten wir Hilfe in ganz Österreich. Wenden Sie sich an einen Spezialisten in Ihrer Nähe.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Wissenschaft, Forschung, Technik (Wikipedia)
    Das Wort Wissenschaft (mittelhochdeutsch wizzen[t]schaft beinhaltet Wissen, Vorwissen, Genehmigung; lateinisch scientia) bezeichnet die Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen einer Zeitepoche, die systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird. Wissenschaft ist die Methodik des überprüfbaren Erkenntnisgewinns. Sie nutzt dazu die Arbeitsmittel Beobachtung, Experiment, Analyse, Theorie, Veröffentlichung, Kritik, Überprüfung, Überarbeitung und Weiterentwicklung. Alte obsolete Wissensstände können ihrerseits Untersuchungsgegenstand im Rahmen der Wissenschaftsgeschichte werden.
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