In Podcastfolge 3246 von „Ergebnisorientiert“ spricht Ernst Crameri darüber, warum nicht jedes Problem den ganzen Tag beherrschen darf und wie stark Gedanken, Bewertungen und innere Reaktionen die eigene Lebensqualität bestimmen.
Eine unangenehme E-Mail, ein falscher Satz, ein kleines Problem, und plötzlich kippt die komplette Stimmung. Genau hier setzt Ernst Crameri in der neuen Folge seines Podcasts „Ergebnisorientiert“ an. Seine Botschaft ist klar: Nicht jedes Problem ist so groß, wie es im Kopf gemacht wird. Viele Menschen geben Kleinigkeiten viel zu viel Raum, denken stundenlang darüber nach, bewerten immer wieder neu und lassen zu, dass ein einzelner Moment den ganzen Tag vergiftet.
Crameri beschreibt genau diesen Mechanismus als unnötige Energieverschwendung. Wer jede negative Nachricht sofort emotional auflädt, jedes Problem wieder und wieder durchkaut und sich permanent in Gedanken daran festhält, macht sich das Leben selbst schwerer. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Kann ich etwas ändern? Wenn ja, dann handeln. Wenn nein, dann akzeptieren und loslassen. Nicht jede E-Mail verdient stundenlange Aufmerksamkeit. Nicht jeder Mensch verdient endlosen Ärger.
Im Mittelpunkt der Folge steht die Verantwortung für die eigenen Gedanken. Gedanken beeinflussen Gefühle und Gefühle beeinflussen den gesamten Tag. Wer seinen Kopf nicht bewusst führt, wird von ihm geführt. Genau deshalb braucht es Klarheit, innere Disziplin und die Fähigkeit, negative Gedankenschleifen schneller zu stoppen. Das bedeutet nicht, Probleme kleinzureden. Es bedeutet, ihnen nur so viel Bedeutung zu geben, wie sie tatsächlich verdienen.
Crameri fordert dazu auf, bewusster mit der eigenen Energie umzugehen. Nicht jeder Mist darf sich im Kopf festsetzen. Nicht jede Störung muss zur Krise werden. Wer schneller entscheidet, was veränderbar ist und was nicht, gewinnt Energie, Klarheit und Lebensqualität zurück. Genau darin liegt für ihn ein wesentlicher Unterschied zwischen einem Leben in permanenter Schwere und einem Leben mit mehr Gelassenheit und Eigenverantwortung.
In der Crameri Academy vermittelt Ernst Crameri Erfahrungen aus 50 Jahren Unternehmertum, Coaching und persönlicher Entwicklung. Ziel ist es, negative Gedankenschleifen schneller zu erkennen, die eigene Reaktion bewusster zu steuern und die persönliche Energie nicht länger an jede Kleinigkeit zu verlieren.
Mehr Informationen zur Crameri Academy: Crameri Academy
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- Eigenverantwortung (Wikipedia)
Als Eigenverantwortung oder Selbstverantwortung (auch Eigenverantwortlichkeit) bezeichnet man die Bereitschaft und die Pflicht einer Person, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, dass man für das eigene Tun und Unterlassen einsteht und die Konsequenzen, etwa in Form von Sanktionen, dafür trägt. Das Konzept ist sowohl in der Organisationslehre als auch von juristischer und sozioökonomischer Bedeutung. Es stellt eine Grundlage der Ideologie des Liberalismus dar. In dessen Ausprägung des Neoliberalismus bedeutet dies eine Pflicht des Einzelnen, sich aus eigener Kraft an äußere Umstände anpassen zu können. - Energie (Wikipedia)
Energie ist eine fundamentale physikalische Größe. Ihre SI-Einheit ist das Joule. Energie tritt in verschiedenen Formen auf, etwa als kinetische, elektrische, chemische Energie, als Wärmeenergie oder als elektromagnetische Strahlung. Diese Energieformen können ineinander umgewandelt werden, beispielsweise wenn ein Mensch ein Paket hochhebt oder ein Fahrrad beschleunigt, eine Batterie geladen wird, ein Lebewesen Stoffwechsel betreibt, eine Verbrennung Wärme freisetzt oder Kernfusion in der Sonne Strahlung erzeugt. Alle physikalischen Vorgänge sind mit der Übertragung und/oder Umwandlung von Energie verbunden. Daher spielt Energie auch eine zentrale Rolle in Chemie, Biologie und Technik. Bei allen Vorgängen bleibt die Gesamtenergie stets erhalten. Energie kann zwar übertragen oder in eine andere Energieform umgewandelt werden, aber nicht entstehen oder verschwinden. Wenn also ein physikalisches System Wärme abgibt, Arbeit leistet oder Strahlung aussendet, verringert sich seine Energie entsprechend. Energie ist damit eine unverzichtbare, aber begrenzte Ressource, wodurch ihr eine große wirtschaftliche Bedeutung zukommt. Energie ist eine wichtige Rechengröße in der Physik. In vielen Fällen lässt sie sich mithilfe der Parameter und Variablen des Systems berechnen. Sie spielt auch eine zentrale Rolle in der mathematischen Beschreibung der zeitlichen Entwicklung eines Systems – den hamiltonschen Bewegungsgleichungen in der klassischen Mechanik, der Schrödingergleichung in der Quantenmechanik und der Dirac-Gleichung in der relativistischen Quantenmechanik. Die Erhaltung der Energie, ursprünglich nur eine Erfahrungstatsache, kann mathematisch daraus gefolgert werden, dass die grundlegenden physikalischen Naturgesetze zeitlich unveränderlich sind. Die Ruheenergie eines Systems und seine Masse sind durch die Äquivalenz von Masse und Energie ( E 0 = m c 2 {displaystyle E_{0}=mc^{2}} ) verknüpft. - Gedanken (Wikipedia)
Ein Gedanke ist, was gedacht worden ist oder das Denken an etwas; eine Meinung, eine Ansicht oder ein Einfall bzw. ein Begriff oder eine Idee. Der Gedanke ist ein Ergebnis und eine Grundkomponente im Prozess des Denkens. Der Gedanke, ein Produkt des Denkprozesses in Form eines Urteils, eines Begriffs oder einer Kombination von beidem, der im idealen Fall das Allgemeine in der Masse der Einzeldinge widerspiegelt oder das Wesentliche, das Gesetzmäßige in der Vielfalt der Erscheinungen der den Menschen umgebenden Welt fixiert. Nach Freges Psychologismuskritik im 19. Jahrhundert und nach Husserl wird wissenschaftssprachlich systematisch zwischen dem Gedanken im subjektiv-psychologischen und dem Gedanken im objektiven Sinn unterschieden. Gedanken als Denkoperationen, also als bewusste psychische Handlung, sprich Gedanken im subjektiven Sinn, sind Gegenstand der kognitiven Psychologie. Die (moderne) Logik hingegen befasst sich mit den Gedanken im objektiven Sinn. Der Gedanke im subjektiven Sinn betrifft die tatsächliche Entstehung (bei Frege: das Fassen) eines Gedankens. Der Gedanke im objektiven Sinn betrifft seine Geltung. Für einen Ratsuchenden ist es gewiss von einigem Wert, zu erfahren, wie sein Auskunftgeber auf den Gedanken gekommen ist, den er ihm mitgeteilt hat. Davon wird er nämlich dessen Glaubwürdigkeit abhängig machen. Ob allerdings die Aussage nicht nur glaubwürdig, sondern auch gültig, sprich: wahr ist, erfährt er nicht auf diesem Weg, sondern nur dadurch, dass er sie an den Tatsachen überprüft. Bei einem Gedanken ist also zwischen seiner Genesis und seiner Geltung zu unterscheiden. Beides kann interessant sein, beides sind annehmbare Perspektiven – aber es ist eben zweierlei. Missachtet man diese Differenz, dann setzt man die eine oder andere Hinsicht absolut. Derart einseitige Positionen sind: der Rationalismus (Ausschluss der Genesis) der Psychologismus (Ausschluss der Geltung). Der Ausdruck „Gedanke“ diente bis ins 16. Jahrhundert als Übersetzung von mens, dianoea und sententia, später nur noch für dianoea im Sinne der Tätigkeit des Verstandes (so Descartes oder Hamilton) oder für sententia im Sinne des Resultats des Denkens, z. B. als Aussage … - Gelassenheit (Wikipedia)
Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. Sie ist das Gegenteil von Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität und Stress. Während Gelassenheit den emotionalen Aspekt betont, bezeichnet Besonnenheit die überlegte, selbstbeherrschte Gelassenheit, die besonders auch in schwierigen oder heiklen Situationen den Verstand die Oberhand behalten lässt, also den rationalen Aspekt innerer Ruhe. - Lebensfreude (Wikipedia)
Lebensfreude ist das subjektive Empfinden der Freude am eigenen Leben. In der Literatur findet sich der Begriff oftmals kombiniert mit weiteren erstrebenswerten positiven Attributen wie Selbstbewusstsein, Vitalität, Optimismus, Kreativität und Glücklichsein. Lebensfreude wird als das Gegenteil von Anhedonie und Depression beschrieben oder als das, was der Mensch anstrebt, will er eigene Depressionen überwinden.