Daten lügen nicht – aber sie irren

Nicht nur Cyberangriffe gefährden Unternehmen. Oft sind es leise Daten- und Prozessfehler. Wie Organisationen Risiken in IT-Prozessen erkennen, beherrschen und nachhaltig reduzieren.

BildWie Unternehmen Fehler und Risiken in IT-Prozessen beherrschen

Für CFOs, Interne Revision und Compliance-Verantwortliche sind verlässliche Daten und kontrollierte IT-Prozesse längst keine IT-Frage mehr, sondern eine Frage der Steuerbarkeit, Haftung und Governance. Dennoch zeigen Prüfungen immer wieder: Fehlerhafte Datenbestände, intransparente Prozessabweichungen und unerkannte Auffälligkeiten gehören weiterhin zum Tagesgeschäft vieler Organisationen.

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Daten gelten als Rückgrat moderner Organisationen. Sie steuern Geschäftsentscheidungen, automatisierte Prozesse, Compliance-Nachweise und zunehmend auch sicherheitskritische Systeme. Doch was passiert, wenn der Datenbestand fehlerhaft ist, Prozesse inkonsistent laufen oder Auffälligkeiten unbemerkt bleiben? Die Realität zeigt: Nicht Cyberangriffe allein, sondern unentdeckte Daten- und Prozessfehler zählen heute zu den größten Risiken für Unternehmen.

Fehler entstehen leise – und wirken lange

Fehler im Datenbestand entstehen selten spektakulär. Häufig sind es Medienbrüche, manuelle Eingriffe, fehlerhafte Schnittstellen, unklare Zuständigkeiten oder historisch gewachsene IT-Landschaften. Ein falsch gesetztes Feld, ein veralteter Datensatz oder eine nicht dokumentierte Prozessabweichung kann weitreichende Folgen haben – von fehlerhaften Berichten über operative Fehlentscheidungen bis hin zu Compliance-Verstößen.

Besonders kritisch wird es, wenn sich solche Fehler systematisch fortpflanzen: durch automatisierte Workflows, angebundene Drittsysteme oder KI-gestützte Auswertungen. Je höher der Automatisierungsgrad, desto größer der Schaden, wenn die Datenbasis nicht stimmt.

Sicherheit beginnt bei Datenqualität

Moderne IT-Sicherheit endet längst nicht mehr bei Firewalls und Zugriffskontrollen. Ein zunehmend wichtiger Baustein ist die systematische Sicherstellung von Datenqualität und Prozesskonsistenz. Wer seine Daten nicht versteht, kontrolliert oder überprüft, öffnet Risiken – auch ohne externen Angriff.

Zentrale Fragen lauten:

* Sind Daten vollständig, korrekt und aktuell?
* Entsprechen IT-Prozesse den definierten Soll-Abläufen?
* Werden Abweichungen, Anomalien oder Regelverstöße frühzeitig erkannt?
* Gibt es Transparenz darüber, wer Daten ändert, wann und warum?

Methoden zur Erkennung von Fehlern und Auffälligkeiten

Bewährt haben sich mehrschichtige Ansätze:

1. Datenqualitätsprüfungen
Regelbasierte Checks (Vollständigkeit, Plausibilität, Wertebereiche) bilden die Basis. Ergänzt werden sie zunehmend durch statistische Verfahren und Anomalieerkennung, die ungewöhnliche Muster sichtbar machen.

2. Prozess-Monitoring und Soll-Ist-Vergleiche
Durch Process-Mining-Technologien lassen sich reale Abläufe mit definierten Prozessen vergleichen. Abweichungen, Umgehungen oder ineffiziente Schleifen werden transparent – oft erstmals faktenbasiert.

3. Automatisierte Kontrollen und Continuous Auditing
Statt punktueller Prüfungen setzen viele Unternehmen auf kontinuierliche Überwachung. Regelverstöße oder Auffälligkeiten werden in Echtzeit gemeldet, nicht erst im Nachhinein entdeckt.

4. Rollen, Verantwortlichkeiten und Governance
Technik allein reicht nicht. Klare Zuständigkeiten für Datenobjekte, definierte Freigabeprozesse und dokumentierte Standards sind entscheidend, um nachhaltige Qualität sicherzustellen.

Werkzeuge: Von klassischen Systemen bis KI-gestützten Analysen

Zum Einsatz kommen heute:

* Data-Quality-Tools zur Validierung und Bereinigung
* Process-Mining-Plattformen zur Analyse realer Abläufe
* SIEM- und Monitoring-Systeme, die auch Daten- und Prozessanomalien erfassen
* KI-basierte Analysewerkzeuge, die Muster erkennen, die regelbasiert kaum auffindbar wären

Entscheidend ist weniger die Tool-Vielfalt als deren sinnvolle Integration in bestehende IT- und Governance-Strukturen.

Fazit: Kontrolle schafft Vertrauen

Unternehmen, die Fehler, Unstimmigkeiten und Auffälligkeiten im Datenbestand systematisch angehen, investieren nicht nur in Effizienz, sondern in Resilienz. Saubere Daten und transparente IT-Prozesse sind heute ein zentraler Sicherheitsfaktor – technisch, regulatorisch und strategisch.

Denn eines ist klar: Je früher Abweichungen erkannt werden, desto geringer sind Kosten, Risiken und Reputationsschäden. Kontrolle ist kein Misstrauen – sie ist die Voraussetzung für belastbare Digitalisierung. REVIDATA unterstützt Unternehmen dabei, Transparenz, Prüfungsqualität und Sicherheit in datengetriebenen Prozessen nachhaltig zu erhöhen.

REVIDATA ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen für datenbasierte Analyse von Geschäftsprozessen und IT-gestützten Systemen. Der Fokus liegt auf der Unterstützung von CFOs, Interner Revision und Compliance bei der Identifikation von Risiken, Fehlern und Auffälligkeiten in großen Datenbeständen.

Mit bewährten, revisionssicheren Datenanalyse-Techniken ermöglicht REVIDATA vollständige Auswertungen statt klassischer Stichproben. Ziel ist es, Transparenz, Prüfungsqualität und Governance in datengetriebenen Prozessen nachhaltig zu verbessern – unabhängig, nachvollziehbar und effizient.

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Die REVIDATA GmbH ist seit 1981 Spezialist für IT-Prüfung und Beratung, Revision, Auffälligkeitsanalysen, Datensicherheit, Datenschutz und Risikomanagement. Als erfahrenes Traditionsunternehmen unterstützt REVIDATA Unternehmen, Behörden und KRITIS-Betreiber beim Aufbau moderner, belastbarer und gesetzeskonformer Sicherheitsarchitekturen – von der strategischen Beratung über Audits bis hin zur kontinuierlichen Betreuung.

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  • Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen (Wikipedia)
    Ein Unternehmen (oder eine Unternehmung), auch Firma genannt, ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient. Privatrechtlich organisierte Unternehmen und Privathaushalte werden in ihrer Gesamtheit auch als Privatwirtschaft aggregiert. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Staatsunternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen); sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen.
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