Mit „Bioorganische Chemie. Ein Lehrbuch für Medizin und Biowissenschaften“, das im März 2026 bei GRIN erschienen ist, legt Hans Schön ein modernes Grundlagenwerk zur Chemie organischer Biomoleküle vor. Das Lehrbuch erklärt die Struktur, Reaktivität und Funktion zentraler Stoffklassen – von Kohlenhydraten über Lipide bis zu Proteinen – und verbindet chemische Prinzipien mit medizinisch-biologischen Anwendungen.
Die Bioorganische Chemie bildet die zentrale Verbindung zwischen organischer Chemie, Molekularbiologie und Medizin. Sie untersucht Aufbau und Verhalten der Moleküle, die biologische Systeme strukturieren und regulieren – von Aminosäuren und Peptiden über Lipide und Kohlenhydrate bis hin zu Nukleinsäuren. In „Bioorganische Chemie. Ein Lehrbuch für Medizin und Biowissenschaften“ erläutert Hans Schön die fundamentalen chemischen Konzepte, die die Basis biochemischer Reaktionen, metabolischer Prozesse, zellulärer Signalwege und pathophysiologischer Mechanismen bilden. Der Fokus liegt auf klinischer Relevanz, didaktischer Klarheit und dem Verständnis der molekularen Grundlagen des Lebens.
Die Chemie organischer Biomoleküle – strukturiert, präzise, medizinisch relevant
In seinem Lehrbuch führt der Autor Hans Schön systematisch in die bioorganische Chemie ein und erklärt grundlegende Prinzipien wie Elektronenkonfiguration, Hybridisierung, funktionelle Gruppen und Reaktivität. Aufbauend darauf behandelt das Buch die wichtigsten biomolekularen Stoffklassen: Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Amine, Carbonylverbindungen, Carbonsäuren, Aminosäuren, Peptide, Proteine, Kohlenhydrate, Lipide und Nukleinsäuren. Jedes Kapitel beleuchtet sowohl chemische Grundlagen als auch strukturelle und funktionelle Aspekte in biologischen Systemen – von Enzymmechanismen über Struktur-Wirkungs-Beziehungen bis zu pharmakologischen und toxikologischen Zusammenhängen.
Besonderen Wert legt der Autor auf die Verbindung zwischen chemischer Struktur und medizinischer Funktion. Zahlreiche klinische Bezüge – etwa zu metabolischen Erkrankungen, enzymatischen Defekten, Signalprozessen oder Wirkstoffklassen – erleichtern Studierenden den Transfer in die medizinische und biowissenschaftliche Praxis. Abbildungen, Tabellen, Reaktionsschemata und strukturwissenschaftliche Erklärungen unterstützen das Verständnis komplexer Zusammenhänge. So wird das Buch zu einem didaktisch modernen, interdisziplinären Standardwerk für Studierende und Lehrende in Medizin, Humanbiologie, Biochemie und Pharmazie.
Über den Autor
Prof. PhDr. DDr. Hans Schön, D.Phil., PhD, LL.M., ist Chemieingenieur für Technische Chemie und studierte Humanmedizin und Humanbiologie an der Universität Wien. Er ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Familienmedizin sowie Facharzt für medizinische und chemische Laboratoriumsdiagnostik. Seine akademische Ausbildung umfasst darüber hinaus zahlreiche Studienabschlüsse – unter anderem in den Bereichen Recht, Public Health und Künstliche Intelligenz. Er lehrt und forscht interdisziplinär an der Schnittstelle von Medizin, Naturwissenschaften und Recht. Neben seiner klinischen und labormedizinischen Tätigkeit ist Prof. Schön seit vielen Jahren in der wissenschaftlichen Lehre engagiert, insbesondere in den Bereichen Medicinal Chemistry, Biochemie sowie IT- und Medizinrecht. Mit dem vorliegenden Lehrbuch legt er ein umfassendes Grundlagenwerk vor, das die Bioorganische Chemie aus medizinisch-naturwissenschaftlicher Perspektive systematisch darstellt – praxisnah, didaktisch klar und wissenschaftlich fundiert.
Das Buch ist im März 2026 im GRIN Verlag erschienen (ISBN 978-3-389-18364-9).
Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1689147
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- Biomoleküle (Wikipedia)
Naturstoff (englisch natural product) bezeichnet in der Chemie eine Verbindung, die von Organismen gebildet wird, um biologische Funktionen zu erfüllen; ein modernes Synonym für Naturstoff im Sinn der Chemie ist Biomolekül. Dabei werden nur Reinsubstanzen oder definierte Stoffgemische als solche verstanden. Der Gesetzgeber definiert Biostoffe mittels der Biostoffverordnung. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Naturstoff ein weiter gefasster Begriff: Alle Stoffe, die der Mensch nicht künstlich hergestellt hat. Dieser Artikel bezieht sich nur auf den zuvor definierten speziellen Begriff im Sinn der Chemie. Danach zählen nicht zu den Naturstoffen von Lebewesen gebildete komplexe, nicht reine Stoffe, Naturprodukte wie Federn, Holz oder Baumwolle, die zwar aus Naturstoffen aufgebaut, jedoch uneinheitliche Stoffgemische sind alle natürlich vorkommenden anorganischen Stoffe wie Minerale oder Gesteine Obwohl es sich bei einem Naturstoff um eine definierte Verbindung handelt, kommt er in Organismen in vielen ineinander überführbaren Modifikationen vor. Durch die Modifikationen wird die biologische Funktion kontrolliert bzw. gesteuert. Nach der Extraktion und Reinigung erhält man meist die stabile Grundstruktur, die man den Naturstoffklassen zuordnen kann. Naturstoffe werden in allen lebenden Organismen aufgebaut oder ineinander umgewandelt. Ihre Synthese ist für den Organismus mit einem Energieaufwand verbunden. Ihre Aufgaben sind je nach Stoffklasse vielfältig und reichen vom einfachen Stoffwechsel oder der Energiegewinnung über Zellbestandteile und Baustoffe des Organismus bis zu komplexen Steueraufgaben. In Bezug auf ihre Funktionen kann man zwischen primären und sekundären Naturstoffen unterscheiden. Zu den primären Naturstoffen werden alle Verbindungen gezählt, die für den Organismus zur Lebenserhaltung und zum Wachstum benötigt werden. Dazu zählen vor allem die Fette und die Biopolymere der Kohlenhydrate und Proteine. Die sekundären Naturstoffe werden aus häufig noch unbekannten Gründen gebildet und unterteilen sich in die großen Stoffklassen der Terpene, der Aromaten und der Alkaloide. Die Chemie der Naturstoffe ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die mit … - Bioorganische Chemie (Wikipedia)
Bioorganische Chemie behandelt das Grenzgebiet zwischen Biochemie und Organischer Chemie. Es kann zudem als ein interdisziplinäres Grenzgebiet zwischen Chemie, Biologie, Pharmazie und Medizin verstanden werden. Sie beschäftigt sich mit Molekülen und Molekülklassen aus Lebewesen, so auch Nukleinsäuren, Proteinen oder Zuckern. Während in der Biochemie häufig Methoden aus der Molekularbiologie verwendet werden, liegt ein Schwerpunkt der bioorganischen Chemie in der Anwendung bekannter Reaktionen und Synthesemethoden der organischen Chemie auf Naturstoffe. - Biowissenschaften (Wikipedia)
Biowissenschaften (griechisch βιός bios, deutsch ‚Leben‘), Lebenswissenschaften oder Life Sciences sind Forschungsrichtungen und Ausbildungsgänge, die sich mit Prozessen oder Strukturen von Lebewesen beschäftigen oder an denen Lebewesen beteiligt sind. Außer der Biologie umfassen sie auch verwandte Bereiche wie Medizin, Biomedizin, Pharmazie, Biochemie, Chemie, Molekularbiologie, Biophysik, Bioinformatik, Humanbiologie, aber auch Agrartechnologie, Ernährungswissenschaften und Lebensmittelforschung, bis hin zu wissenschaftlicher Aufarbeitung biogener natürlicher Ressourcen und Biodiversitätsforschung. Das Methodenspektrum kann fast das gesamte naturwissenschaftliche Geräte- und Analyseninventar umfassen und auch in Bereiche der Human- und Sozialwissenschaften hineinreichen. Die methodische Arbeit und das theoretische Rüstzeug sind demzufolge häufig stark interdisziplinär, haben aber einen klaren Bezug zu Lebewesen und insbesondere zum Menschen. Damit bildet es eine ähnliche moderne wissenschaftliche Großgruppe wie beispielsweise die Humanwissenschaften. - Medizin (Wikipedia)
Die Medizin (von lateinisch medicina) ist die Wissenschaft der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten, Verletzungen und Behinderungen bei Menschen und Tieren. Sie wird von medizinisch ausgebildeten Heilkundigen ausgeübt mit dem Ziel, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Dabei handelt es sich meist um Ärzte, aber auch um Angehörige weiterer Heilberufe. Zum Bereich der Medizin gehören neben der Humanmedizin die Zahnmedizin, die Veterinärmedizin (Tiermedizin) und in einem weiteren Verständnis auch die Phytomedizin (Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen). In diesem umfassenden Sinn ist Medizin die Lehre vom gesunden und kranken Lebewesen. Die Kulturgeschichte kennt eine große Zahl von unterschiedlichen medizinischen Lehrgebäuden, beginnend mit den Ärzteschulen im europäischen und asiatischen Altertum, bis hin zur modernen Vielfalt wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Medizin umfasst auch die anwendungsbezogene Forschung ihrer Vertreter zur Beschaffenheit und Funktion des menschlichen und tierischen Körpers in gesundem und krankem Zustand, mit der sie ihre Diagnosen und Therapien verbessern will. Die (natur)wissenschaftliche Medizin bedient sich dabei seit etwa 1845 zunehmend der Grundlagen, die Physik, Chemie, Biologie und Psychologie erarbeitet haben. Als Mediziner bezeichnet man eine Person, die Medizin studiert hat. - Reaktivität (Wikipedia)
Reaktivität steht für: Reaktivität (Sozialwissenschaften), Zustandsänderung des Erlebens und Verhaltens durch das Wissen, beobachtet zu werden Persönlichkeitsmerkmal betreffend die Erwiderung von Reizen; siehe Psychophysiologie Reaktivität (Chemie), die Fähigkeit eines Stoffes, eine chemische Reaktion einzugehen Reaktivität (Kerntechnik), beschreibt den Kritikalitätszustand eines Kernreaktors Reaktivität (Medizin), die Fähigkeit biologischer Gewebe, auf Umwelteinflüsse differenziert zu reagieren Als reaktiv wird bisweilen die Eigenschaft einer Reaktanz bezeichnet.